ich habse mal hier angehängt, wird sich wohl keiner dran stören?
MfG
Peter
Edit by Cpt. Jack Sparrow: Nachfrage zur Bildveröffentlichung von PeterG
Zitat von PeterG
Guten Morgen Marc,
hier eine Kopie der Antwort des Users linearray aus dem PA-Forum.de
:
Zitat von linearray
Betreff des Beitrags: Re: Neues URPS System
Neuer BeitragVerfasst: Mo Mär 23, 2015 7:03 pm
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PeterG hat geschrieben:
ist es gestattet Deine Bilder oben in einem anderen Forum zu verlinken, bzw zu veröffentlichen?
Hallo Peter
klar doch, sonst hätte ich sie nicht ins Netz gestellt
Es ist zu dieser Messung noch anzumerken dass die Membranbewegung der Reflexbox schlechter aussieht wie es sich anhört.
Der klangliche Unterschied ist jedoch schon sehr deutlich.
Mit Dauersinuston auf gleichen Pegel abgeglichen und dann mit Impulsen gefüttert hat man
bei der Reflex das Gefühl dass Sie im Vergleich klar lauter, fetter und wuchtiger spielt.
Endstufe ist jeweils ein Kanal einer Crown I-Tech 8000.
Dass geschlossene Lautsprecher besser ausschwingen als BR-Kisten ist ja hinlänglich bekannt. In wie weit es relevant ist, sei mal dahingestellt.
Ich schreibe jetzt extra "geschlossene Lautsprecher", weil es sich bei URPS ja um solche handelt. Und zwar eine spezielle Variante mit besonders schlechtem Wirkungsgrad. Wenn da wirklich was nennenswertes bei rum kommen soll, braucht es wenigstens viel Fläche. Ich kann da beim besten Willen gegenüber normal abgestimmten geschlossenen Lautsprechern keinen Vorteil sehen.
Nee, das hab ich gelöscht. Ist immer Topfschlagen im Minenfeld, wenn man nicht-eigene Bilder postet. Hab Peter angeschrieben. Wenn es seine eigenen sind, stelle ich den Post wieder her.
Na kmm, Doppelpost?! Nee, ich weiß wurde moderiert!
So OnTopic:
URPS ist wirklich sehr unwirtschaftlich....und wie Friedemann gezeigt hat wohl auch eine Klirrschleuder.
Vorteile von BR sind auch klar...Nachteile gibt es aber auch.
Ein geschlossenes Gehäuse, wo man eine etwas höhere Einbauresonanz (kein extremes URPS!) und geeigneter Entzerrung (wg. mir Linkwitz-Transformation) in Kauf nimmt, kann laut Klippel Vorteile bzgl. des DC-Offset haben. Stellt aber auch Anforderungen an das Chassis, wie hohe elektr. Belastbarkeit, lin. Antrieb etc.
Dem kleineren Maximalpegel gegenüber BR ergeben sich aber auch Vorteile, wie kleines Gehäuse (reiner Druckkammerbetrieb, keine stehenden Wellen etc.
Die elektrische Entzerrung ist bei maßvoller Auslegung im Tiefbass weniger schlimm, als gemeinhin vermutet. Und: Man geht die wenigsten Kompromisse was Resonzarescheinungen angeht ein.
Man muss halt immer Abwägen...Blind geht gar nicht
Viele Grüße,
Christoph
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat . (copyright by mechanic)
Mich würde mal interessieren inwieweit URPS und die Linkwitz Transformation gleiche Eigenschaften besitzen. Das Prinzip ist doch sehr ähnlich.
Nun ist allerdings schwer vorstellbar, dass Herr Linkwitz Lausprecher mit den soeben genannten Nachteilen betrieben hat.
Ich habe vor bald 10 Jahren einen Subwoofer aus 8 12" Lautsprechern in jeweils zu kleinen Volumina gebaut. Die Gehäuseabmessungen waren gleich wie eine ordentliche 18" Box. Das war die Idee: Wenn Chassiskosten, Gewicht und Verstärkerleistung keine Rolle spielen, bekommt man aus dem gleichen Volumen mehr Maximalpegel? Das Ergebnis war sehr ernüchternd, der Wirkungsgrad viel zu niedrig! Auch mit den zur Verfügung gestellten 12kW Eingangsleistung holt man das nicht mehr auf: Trotz unterschiedlicher Filtereinstellungen und Chassis die laut allen Daten - und nicht nur Hörensagen in Foren sondern Simulation, Klippelmessungen etc - bestens geeignet waren, habe ich den Maximalpegel eines 18"erst in Bassreflex nicht erreichen können. Moderne 18" machen +-35mm peak to peak bei 14mm xBL. Solche Auslenkungen bekommt man mit 12" Chassis kaum hin. Das sind dann schon ausgesprochene Spezialkonstruktionen. Mit den wenigen Millimetern, die in Selbstbauforen immer genannt werden, hat man keine Chance gegen klassische Subwoofer. Finanziell ist das natürlich noch eine viel größere Katastrophe! Seither kann ich über die Legenden zum URPS nur noch schmunzeln. Alle zwei Jahre kommt jemand, der die alten Geschichten wieder aufwärmt und von "sagenhaft weichen Isophon Pappen" aus den 80er Jahren schwärmt.... Naja, mit denen geht's bestimmt...
Mich würde mal interessieren inwieweit URPS und die Linkwitz Transformation gleiche Eigenschaften besitzen. Das Prinzip ist doch sehr ähnlich.
Nun ist allerdings schwer vorstellbar, dass Herr Linkwitz Lausprecher mit den soeben genannten Nachteilen betrieben hat.
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
die LW-TF funktioniert. Natürlich gibt es da Randbedingungen: Ein den Klirr beeinflussendes zu geringes Volumen (zu groß kann auch blöd sein!) und eine zu geringe elektrische Belastbarkeit. Hoher Wirkungsgrad und ein guter Motor sind dabei (aber auch bei BR) von Vorteil.
Viele Grüße,
Christoph
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat . (copyright by mechanic)
soweit ich das jetzt nachgelesen habe, wird beim URPS das Gehäuse entgegen der Berechnung weiter verkleinert, um einen 12 dB Abfall zu erreichen und diesen dann simpel zu korrigieren.
Beim Lw-Tr wird an der geschlossenen Box erst mal nichts geändert. Lediglich der Frequenzgang wird mit Angleichung etwas in Richtung Tiefgang verschoben. Dabei liegt es in der Entscheidung des Konstrukteurs wie weit. Selbst mittels Boxsim lässt sich leicht erkennen, welche Grenzen man dabei nicht überschreiten sollte, um nicht in den Bereich des höheren Klirr zu kommen.
Hallo,
schon verwunderlich, dass die eigentlich tote URPS-Geschichte regelmäßig aufgewärmt wird.
Fabis Erfahrungen und auch andere Versuche, da im Heimbereich was damit zu machen, belegen doch, dass es dort keinen Sinn macht.
Mir scheint, dass das eigentliche Prinzip nicht wirklich verstanden worden ist.
URPS mach nur Sinn in einem großen Stack mit sehr vielen Treibern. Der entscheidende Trick ist nämlich, dass die dann insgesamt sehr große abstrahlende Fläche der Bereich des konstanten Strahlungswiderstandes, den die einzelnen Chassis sehen, zu sehr tiefen Frequenzen verschiebt.
Nur dann punktet der URPS auch mit Wirkungsgrad und als Nebeneffekt mit deutlicher Richtwirkung.
Wenn bei Kleininstallationen der Effekt des konstanten Strahlungswiderstandes "untenrum" wegfällt, kann der URPS nur noch mit viel Verstärkerleistung, Entzerrung und viel Hub mit anderen Konstruktionen halbwegs mithalten.
Da (im Heimbereich) sind dann andere Konstruktionen effizienter, billiger und sinnvoller.
Hallo Peter,
mir ist da auch noch einiges unklar, zumal die im Internet vorhandenen Beschreibungen von himmelhoch bis abgrundtief gehen.
Ich verstehe einfach nicht, warum beim URPS unbedingt eine Verkleinerung des Volumens erforderlich ist, obwohl dies nur Nachteile bringt.
Kann es etwa sein, dass die Entwicklung vom URPS schon lange zurückliegt und damals die Chassis sehr große Boxen erforderten. Dann würde der Vorteil des URPS nur in der Verkleinerung der Box liegen und natürlich in Deiner genannten Konstanz des Strahlungswiderstandes bei vielen Chassis.
Sollte man wie häufig beschrieben den Tiefgang eines Einzelchassis nach unten verschieben, dann kommt man unwiederuflich an die Grenzen des Chassis.
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