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  • hobbyphon
    antwortet
    Bei so vielen Themen dauert es bis man sich durch das Forum gearbeitet hat da kann man auch mal ältere Beiträge aufgreifen

    Mit dem Hochton Zweig meinte ich auch eigentlich nur den Saugkreis. Aber die Messung der Concorde WG ist ja auch von 2010, da war das Mikro bestimmt noch ganz.

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  • VISATON
    antwortet
    najaaaa... noch nicht mal 1 Jahr. Tsss Hab ich doch noch Zeit

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von VISATON
    hier kurz zur Aufklärung:
    Wir haben an unserer Drehvorrichtung ein fest installiertes Mikrofon. Dieses hat während der Messung Probleme gemacht, so dass wir unser "Standard-Mikro" an dem fest installierten fixiert haben (ein Austausch war leider nicht möglich). Eigentlich hatte ich genügend Abstand vorgesehen und die Kapsel auch etwas versetzt angebracht. Dennoch sind Auswirkungen ab etwa 6000 Hz erkennbar. Ich führe die Messreihe nochmal komplett durch und veröffentlich das wieder.
    18.07.2014

    Ähemm.

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  • VISATON
    antwortet
    Die Weiche der Concorde + WG passt schon, da hier die komplette Box gemessen und gedreht wurde, natürlich bei feststehendem Mikrofon.

    Bezüglich der Drehvorrichtung:
    Die Richtcharakteristik der einzelnen Lautsprecherchassis unseres Lieferprogramms wird auf der genormten Schallwand gemessen (siehe hier). Dabei sitzt an der Schallwand ein Dreharm, der quasi von 0° - 90° aufnimmt (ggf. wird das Chassis gedreht, falls etwas nicht symmetrisches gemessen wird -> ovale Lautsprecher, MHT 12... usw.). An diesen Dreharm wurde das Mikrofon befestigt und hat dort Probleme bereitet.

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  • hobbyphon
    antwortet
    Zitat von VISATON
    hier kurz zur Aufklärung:
    Wir haben an unserer Drehvorrichtung ein fest installiertes Mikrofon. Dieses hat während der Messung Probleme gemacht, so dass wir unser "Standard-Mikro" an dem fest installierten fixiert haben (ein Austausch war leider nicht möglich). Eigentlich hatte ich genügend Abstand vorgesehen und die Kapsel auch etwas versetzt angebracht. Dennoch sind Auswirkungen ab etwa 6000 Hz erkennbar. Ich führe die Messreihe nochmal komplett durch und veröffentlich das wieder.

    Hätte das nicht zur Folge, dass die Weiche des nicht offiziellen Bausatzes Concorde WG im Hochtonbereich nicht 100% stimmen würde?

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  • walwal
    antwortet
    So in etwa verhält sich auch die G 25 im WG. Deswegen mag ich die Kewg lieber, trotz der "Macken"

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  • FoLLgoTT
    antwortet
    Zitat von walwal
    Auch andere haben so ihre Probleme mit Kalotten in einem WG:

    Aufweitung bei 8000 Hz und Einbruch unter Winkel, wenn auch erst bei 15000, aber noch heftiger als bei KEWG. Das Sonogramm hat eine geschönte Darstellung.
    Das Sonogramm scheint nicht normiert zu sein. Trotzdem sieht man dank des halbwegs linearisierten Amplitudenganges deutlich, wie schlecht die Abstrahlung über 10 kHz ist. Es schnürt kräftig zu.

    Mit etwas Optmierung geht das deutlich besser. Sogar normiert.

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  • walwal
    antwortet
    Auch andere haben so ihre Probleme mit Kalotten in einem WG:

    Aufweitung bei 8000 Hz und Einbruch unter Winkel, wenn auch erst bei 15000, aber noch heftiger als bei KEWG. Das Sonogramm hat eine geschönte Darstellung.



    Aber ein schönes Doppel-WG



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  • walwal
    antwortet
    Ich glaube da eher an Reflektion und dadurch Laufzeitkorrektur.
    Ist aber zu warm zum Denken.

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  • Fosti
    antwortet
    Hallo Jürgen,

    ja, das habe ich auch nicht angezweifelt...und auch nicht, dass es funktioniert. Gibt es ja bei so gut wie allen Hartkalottenherstellern. Aber die Erklärung mit dem "Resonator" leuchtet mir noch nicht ein: wenn man von einem idelaen Kolbestrahler ausgeht, fällt eine 1" Kalotte ab ca. 6,8kHz kontinuierlich ab. Der Resonator muss also ca. über 2 Okaven wirken und das auch noch frequenzabhängig in der Wirkung ansteigend, um bis 20kHz einen linealglatten Frequenzgang hinzubekommen. Irgendwie untypisch für einen Resonator...
    Aber es funktioniert und was schert die Hummel die Flugphysik....sie kann, weil kein Starrflügler.

    Viele Grüße,
    Christoph

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von Fosti
    Was aber genauso gut funktionieren kann...also im Fall von guten "nackten" Textil- oder anderen Weichkalotten
    Fosti, es ging mir mir um die Erlärung, warum "echte" Hartkalotten einen "Diffusor" brauchen, nicht um gut oder schlecht. Auf jeden Fall strahlen die beiden Typen unterschiedlich ab.
    Zuletzt geändert von walwal; 05.07.2015, 08:02.

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  • Lui
    antwortet
    Zitat von walwal

    Quelle Hifi Selbstbau (Text von mir allgemeingültig modifiziert)

    Mein Fazit: wenn eine Kalotte diesen Pegelabfall ohne Diffusor nicht hat, schwingt sie nicht kolbenförmig. Egal, aus welchem Material sie besteht.
    "freistehend" von mir allgemeingültig hinzugefügt.

    Grüße Lutz

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  • Fosti
    antwortet
    Zitat von walwal
    .....
    Mein Fazit: wenn eine Kalotte diesen Pegelabfall ohne Diffusor nicht hat, schwingt sie nicht kolbenförmig. Egal, aus welchem Material sie besteht.
    Was aber genauso gut funktionieren kann...also im Fall von guten "nackten" Textil- oder anderen Weichkalotten

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  • walwal
    antwortet
    Hier ist der "Diffusorring" gut erklärt:

    Wenn die Membran bis kurz vor der Membranresonanz perfekt kolbenförmig schwingt MUSS der Frequenzgang abfallen wenn der Membrandurchmesser der Wellenlänge entspricht. …..
    Aber warum ist dieser Effekt denn bei "normalen" Textilkalotten so nicht zu beobachten? Weil die bei den hohen Frequenzen nicht mehr kolbenförmig schwingen . . . Bei Keramik- und Metallkalotten, die ihre Membranresonanz oberhalb von 20 kHz haben und sich bis dahin weitgehend kolbenförmig verhalten, wird oft ein sogenannter "Diffusor" verwendet um den Frequenzgang zu linearisieren. Ohne diesen Diffusor würden sie nämlich auch einen Höhenabfall zeigen - und weil sich das auf dem Datenblatt nicht so toll macht, macht man eben den Trick mit dem Diffusor.
    Der wird einige mm vor der Membran angebracht und hat meist die Form eines Verstärkungsringes. Und damit man den Trick nicht sieht ist der Diffusor oft durchsichtig. Dieser "Verstärkungsring" sorgt dafür, dass ein Teil der Membranfläche nicht mehr im Gleichschritt mit den anderen Teilen abstrahlt sondern zunächst am Diffusor und dann an der Membran reflektiert wird und damit später am Mikrofon bzw. Ohr ankommt. Das "Loch" im Diffusor stellt einen Helmholtz-Absorber dar und wird so abgestimmt, dass die Membranresonanz bedämpft wird. Beides zusammen "begradigt" dann den Frequenzgang (damit der "schön" aussieht) - auf Kosten einer "verzögerten" Impulsantwort.


    Quelle Hifi Selbstbau (Text von mir allgemeingültig modifiziert)

    Mein Fazit: wenn eine Kalotte diesen Pegelabfall ohne Diffusor nicht hat, schwingt sie nicht kolbenförmig. Egal, aus welchem Material sie besteht.
    Zuletzt geändert von walwal; 04.07.2015, 15:55.

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  • andik
    Ein Gast antwortete
    Andi, was hast du geraucht?
    Des willst net wissen
    Warten wir mal ab, wie die neue Messung aussieht
    Wir wissen es.

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