das mit dem konterfurnier ist verständlich und verzeihbar
ich finde den begriff gar nicht so schlecht, als daß ich ihn zu entschuldigen bäte.
aber BegriffLICHKEIT nicht! Sorry, mich regt Befindlichkeit auch immer auf.
macht ja nichts! aversionen gegen worte ist so ungewöhnlich nicht. solang's dich nicht stört, daß sich meine aversionen nicht mit den deinen decken ...
gruß
gork
PS: um deinetwillen (<- geht das in ordnung?) will ich aber versuchen, mir die "begrifflichkeit" abzugewöhnen und nach eleganteren synonymen zu suchen.
PPS:
PPPS: meine befindlichkeit regt mich auch oft auf! aber das ist schixal, da kann man nicht viel machen.
so schrecklich sicher bin ich mir da nicht! mag schon sein, daß all dasjenige furnier "blind" ist, welches man nicht zu gesicht bekommt. denkbar wär's ja. ich kannte es bislang eben nur in seiner funktion als "sperrfurnier" (als "grundierung des holzwerkers").
Hallo,
@gork
wirklich, wirklich...unter www.thomasdesign.de der Beweis :-)
...bei kleinen Böxken kann man das ja schon machen. Nur für den Möbelprofi (mich meine ich damit nicht ), der die Geräte hat, ist es einfacher vorher zu furnieren. Für den "Heimwastler" gibt es nur zwei Möglichkeiten. Und rate mal welche die einfachere ist. Wenn es gut gemacht wird, und davon gehe ich aus, spricht im Grunde nichts dagegen.
ich glaube der richtige Begriff ist Gegenzug. Jedenfalls ist mir das dumols öfters untergekommen, als ich Parkettbodenausgesucht habe. So eine Parkettpanele hat auch auf der gegenüberliegenden Seite eine Holzbeschichtung, um dem Zug/Druck der Nutzschicht entgegenzuwirken. Sie MUSS sogar auf der anderen Seite sein, sonst bekommt man ein Moment um die neutrale Faser.
Zum Material. Üblicherweise wurde beim Parkett Weichholz als Gegenzug eingesetzt. Bei meinem in der gleichen Stärke wie die Nutzschicht. Billigeres hat eine dünnere Gegenzuschicht, die supiguten sogar aus dem gleichen Material. Allerdings kann man sich gut vorstellen, was das dann kostet. Da hatt mein Finanzminister den Hahn zugedreht
Na da hab ich ja was losgetreten. Aber im Ernst. Der Meister rief mich an, ehe er die Platten zusammensetzte. Er zeigte mir die Ausführungen und fragte ob noch Änderungen angedacht wären. Schon da (also wirklich vor dem Zusammenbau) waren beide Seiten ordentlich mit Ahorn (gleicher Qualität) bearbeitet. Naja, jetzt weiß ich auch warum.
Und wegen der Bitumenmatten: Im Falle daß man keine Änderung hören würde, würde ich ohne Furnier das Bitumen drinlassen. Ansonsten ist mir das Furnier innen lieber (jetzt wo es einmal drin ist). Also lasse ich die Experimente mit dem Bitumen ganz, habe mich mit dem Gedanken schon abgefunden.
Was wirklich erstaunt ist die tolle Schreinerpräzision- selbst die Verstrebungen (als Brettchenkreuz) wurden nicht mit Dübeln sondern als breite Nut- Kanten - Variante eingebaut, also absolut verwindungssteif. Hat mir echt gefallen, und der Meister freute sich über mein Lob.
Ich habe wieder was dazugelernt, dafür war er an meinen Hörerfahrungen interessiert- gerade was die Begründung für die Frontphasen (bei meiner Variante 45°) und eventuellen Kantenbrechungseffekten, Schwingneigungsunterdrückung und Raumakustikeinflüssen anging. War also interessant für beide Seiten.
Daheim war ich dann wirklich überzeugt vom Ergebnis- der Raum ist etwa 25 Quadratmeter groß und die Lautsprecher sind wandnah positioniert. Spielen staubtrocken und plastisch auf- für wooferverwöhnte Ohren zwar mit zuwenig Tiefgang im Basskeller, mir kommt es aber auf andere Dinge mehr an. Einzig störender Effekt wäre evenuell die Eigenschaft, Details schlechter Aufnahmen respektlos wie mit dem Skalpell herauszuschälen, liegt an der KE in Verbindung mit meinem Verstärker schätze ich. Mit der dsm25 fiel das früher nicht so schlimm auf.
Manche Alben machen einfach keinen Spaß mehr zu hören, andere (die Zahl ist höher) dagegen umso mehr- besonders alle natürlichen Instrumente, vor allem Klavier.
Bin begeistert!!!
Viele Wochenendgrüße und eine gute Zeit beim Lauschen!
MikikoEbihara
Ein kleines Vermögen! Meine Atlas DSM ist auch entsprechend groß, aber die Kosten sind mir Regelrecht davongelaufen. Deshalb werde ich nicht müde zu wiederholen: bitte nicht mit dem Selbstbau anfangen, um Geld zu sparen! Ja, es geht auch, nur sollte man es nicht als den wichtigsten Grund betrachten.
Farad schrieb in einem seiner Beiträge, dass er an seinen Boxen am liebsten die Küchenmesser wetzen würde. Darf ich?:
Frage: auf der HT-Kalotte auch?!
Womit sind den Deine Chassis abgedeckt: wenn schon, denn schon...
Erstens: ich kenne kein Produkt aus der Sparte "Musik(re)produktion", das dieser Anforderung genügen würde (Abgesehen von PA-Gerätschaften, aber über diese reden wir wohl nicht!). Klavierlack sieht nobel aus, ist jedoch auch nicht unbedingt Beispielhaft, was die Wiederstandsfähigkeit betrifft.
Aber Farad brachte mich auf eine andere idee: wer es wirklich Widerstandfächig braucht, könnte ja die Kücheplatten verarbeiten: auf Gerung geschnitten und mit einer Verstärkung an den Kanten wäre es wirklich unverwüstlich. Da die Arbeitsplatten auch ca. 40mm dick sind, würde dabei auch ein ordentliches Gehäuse herauskommen.
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Harry, mir geht es nicht drum da irgendwas zu schützen.
ich hab nur bisher immer mit Acryllack direkt auf MDF gearbeitet. Erst ein Vorlack, dann der normale schwarze und dann noch n Klarlack drüber. Das sieht zwar erstmal recht gut aus, aber ist empfindlich ohne Ende. Wenn man da einmal ein Glas drauf abstellt hat man für immer Ränder. Einmal rumgetragen udn man sieht ewig die patschfinger. Bei meinen grauen fronten geht es, beim schwarzen Korpus isses schrecklich.
Wir haben hier einen Buche Multiplextisch vom Schreiner mit DD-Lack versiegelt. Darauf kann ich Gurken schneiden ohne nachher irgendwelche Spuren zu sehen. Ich bin es Leid meine Gehäuse wie rohe eier zu behandeln. Das Ding muss es aushalten, dass man mal mit dem Staubsauger dagegentidscht.
-> Bootslack muss her.
Ich mach die Gehäuse doch wieder selber. *seufz* Arbeitszeit ist in Deutschland einfach unbezahlbar.
Also die in der Gallerie gezeigten, 2 Jahre alten VOXen sind vom Autolackierer 2x gefüllert und dann in Schwarz seidenmatt gehüllt; um die Kanten zu schützen sind alle 90 Grad Ecken (oben, unten, hinten) mit r12 abgerundet. Der Autolack ist soweit widerstandsfähig und durch Elastifizierer in den Schichten sind auch noch keine Stöße sichtbar.
Front dann einfach mit Folie beklebt, der 2-Ton look trägt nicht auf.
regards
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