Na zum Beispiel die bei Dir, Kleiner Feigling und Monster.
Ausserdem bei der Hifi Music World Messe in Stuttgart die 4 Weger mit TIW 300 von Hifi Selbstbau (weiß nicht mehr den Namen). Die War mit DSP eingemessen und mit das Beste, was ich bisher gehört habe.
So ähnlich dürfte die Obelix klingen....
naja, und inzwischen habe ich ein aktives PA System mit 2x12". Das Teil geht schon mal ganz ordentlich...
Denon DCD 500 AE+Yamaha RX A-1070
Main's: Experience V20, bi-amped
Surround: Concept S
Sub: Der Don
Ausserdem bei der Hifi Music World Messe in Stuttgart die 4 Weger mit TIW 300 von Hifi Selbstbau (weiß nicht mehr den Namen). Die War mit DSP eingemessen und mit das Beste, was ich bisher gehört habe.
den habe ich auch schon gehört, ... rocket, ... habe ich in gelsenkirchen gehört, ... ist absolut geil, ...
So jetzt komm ich endlich dazu, die Hörplatzmessungen zu posten.
Wie bereits erwähnt, hab ich leider nicht alle Boxenpaare gemessen, die am Samstag gespielt haben.
Ich hab in die Diagramme noch zwei weiße Linien eingezeichnet, die eine vereinfachte Zielkurve darstellen sollen. Anhand dieser fällt mir eine Übereinstimmung von gehörtem und Messung am einfachsten.
Von 100 Hz bis 400 Hz verläuft die „Zielkurve” waagerecht, darüber folgt sie der Gesamttendenz des Schalldruckverlaufes.
Die Steilheit dieses Verlaufes scheint nicht so ausschlaggebend für das Klangempfinden zu sein, wie Abweichungen vom als ideal angesehenen geraden Verlauf (meine persönliche Meinung und Empfindung). Deshalb sind die Linien auch nicht bei allen Messungen gleich steil eingezeichnet.
Fang ma an:
Die Beyma Tops mit Hornhybribass:
Relativ steiler Verlauf der Gesamttendenz (ca. 7,5 dB/Dekade), gegenüber der waagerechten Bass-Grundton-Linie eine deutliche Überhöhung im Bass. Das in meinem Hörbericht erwähnte „Klingeln” im Präsenzbereich findet man nicht als Überhöhung im Frequenzgang. Liegt evtl. eher am Klirr, Abstrahlverhalten oder Energiespeichereffekten, die in der Hörplatzmesung nicht mit erfasst wurden. Auf letzteres könnte ein äußerst steiler Pegelsprung bei 6,8 kHz hindeuten, der in der ungeglätteten Ansicht zu erkennen wäre. Die Senke bei 3,2 kHz könnte auf Probleme im Übergangsbereich zwischen Horn und TMT des Coaxlautsprechers hindeuten. Sind aber Mutmaßungen, die jeglicher Grundlage entbehren (Kenntnis der Trennfrequenzen, Filterauslegung, gefensterte Messungen, …)
Die Extremos:
Äußerst gleichmäßiger Verlauf oberhalb von 400 Hz (ab 500 Hz nicht der Anflug einer Tendenzabweichung), Unstetigkeiten im Grundton könnten auf die Aufstellung zurückzuführen sein. Wie die Beyma Tops wurden die Extremos in der breiten Aufstellung gehört und gemessen.
Die Auffälligkeiten im oberen Mittelton bzw. unteren Präsenzbereich sieht man auch hier nicht als Überhöhung im Frequenzgang.
Wobei in der ungeglätteten Ansicht ein Nadelpeak bei 1 kHz etwa 8 dB über den Durchschnittsverlauf hinausragt. Könnte aber auch ein Messfehler sein…
Die kleinen Seas Böxchen:
Hier will mein persönlicher Höreindruck nicht vollständig zur Messung passen. Zwar ist hier im Bass-Grundtonbereich schon mehr Ruhe im Frequenzgang zu sehen (schmale Aufstellung wie alle weiteren Boxen), jedoch hält sich die Messkurve ab 1,5 kHz nicht mehr wirklich an die Quasi-Zielkurve.
Vieleicht liegt es daran, dass keine drastischen Sprünge im Frequenzgang auftreten, sondern „nur” eine relativ sanft verlaufende glockenförmige Erhebung um 5,5-6 kHz Mittenfrequenz, oder der Höreindruck war einfach wegen des deutlich geringeren Pegels (-20 dB?) zu den vorher spielenden Extremos deutlich zahmer.
Ich kann mich nur wiederholen, auf dem Treffen haben sie mir sehr gut gefallen. Zumindest meine gehörmäßige Einschätzung des sanften Superhochtonbereiches ist gut erkennbar.
Die Monday (das Böxlein mit Dayton Kalöttchen):
Im Bass-Grundtonbereich kann man mit gutem Willen eine minimale Tendenz zur Betonung des Bereiches um 130 Hz sehen, ansonsten fällt eine kleine Stufe im Frequenzgang bei etwa 3 kHz auf. Dies scheint von der Absimmung der Box auf den axialen Frequnzgang zu kommen. Die hier hochgeladene Boxsim-Datei lässt dies zumindest sehr stark vermuten.
Werners wunderschöne Boxen mit Nova TMT und Vifa HT:
Auch hier wieder eine leichte Betonungstendenz um 130 Hz (passt wie bei der vorherigen Box wunderbar zu meinem Höreindruck), dann Unstetigkeiten ab 1 kHz.
Da mir mittlerweile Messungen aus der Entwicklungsphase vorliegen, behaupte ich auch hier, dass es an der Abstimmung auf den axialen Frequenzgang liegt. Die 30°-Messung des Prototypen zeigt ein äußerst ähnliches Verhalten. Die Pegelstufe trat bei dieser Box anscheinend gehörmäßiger stärker hervor, da sie direkt von einer etwa 1 Oktave breiten Senke in eine Überhöhung übergeht. Meiner Meinung nach geht da noch a bissl was…
Die Bijou 170:
Hält sich vom Bass-Grundtonbereich bis in den Hochton vorbildlich an meine eingezeichnete Linie, ganz leichte Betonung des Superhochtonbereiches.
Hier hat der Entwickler gute Arbeit geleistet und zumindest für die Situation bei Bernd eine sehr gute Abstimmung realisiert. Mit etwas Fantasie könnte man eine leichte Zurückhaltungstendenz zwischen 1 kHz und 3 kHz erahnen.
Erkennt dies jemand der Treffenteilnehmer im Höreindruck wieder?
Zuletzt geändert von Chaomaniac; 13.12.2012, 21:54.
Meine Plastikboxen:
Hier lassen sich die Tonalen Eigenheiten, die sich schon während der Entwicklung abzeichneten, ganz gut ablesen. Überhöhungen um 200 Hz und 1 kHz. Durch das anfangs zu starke Eindrehen entstand auch noch eine Senke um 2 kHz, die sich während der Hörsession durch etwas besseres Ausrichten auf den Härplatz aber zumindest teilweise gefüllt haben sollte (Messung stammt von der anfänglichen Aufstellung).
Auch hier traten die Abweichungen vom Ideal gehörmäßig wieder relativ stark hervor, da sich Überhöhung und Senke direkt ablösten.
8.
Die Portrait Solos:
Die erwähnte leichte Glasigkeit im Stimmbereich lässt sich im Freuenzgang leicht an der leichten Überhöhung um 2 kHz festmachen. Mit einer Wand im Rücken sollte aber der relativ flache Verlauf der Gesamttendenz etwas steiler werden und die Überhöhung kaum mehr als solche auftreten. Die Zurückhaltung im Bass wundert niemanden, denke ich mal.
Sollte die Simu von Werner jemand haben und die Box nachbauen wollen, DIE POLUNG DES HOCHTÖNERS IN BOXSIM IST FALSCH! Da habe ich gepfuscht, umpolen, dann passts. Das der Einbruch in Markus Messung nicht so prägnant ist liegt an der nicht passgenauen Positionierung des Mikros wie in der Entwicklungsphase. Also nochmal, den HT umpolen sollte Interesse an der Box bestehen. Mein Fehler!
Werners wunderschöne Boxen mit Nova TMT und Vifa HT:
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht Name: Nova-Vifa.png Hits: 36 Größe: 30,9 KB ID: 16727
Auch hier wieder eine leichte Betonungstendenz um 130 Hz (passt wie bei der vorherigen Box wunderbar zu meinem Höreindruck), dann Unstetigkeiten ab 1 kHz.
Da mir mittlerweile Messungen aus der Entwicklungsphase vorliegen, behaupte ich auch hier, dass es an der Abstimmung auf den axialen Frequenzgang liegt. Die 30°-Messung des Prototypen zeigt ein äußerst ähnliches Verhalten. Die Pegelstufe trat bei dieser Box anscheinend gehörmäßiger stärker hervor, da sie direkt von einer etwa 1 Oktave breiten Senke in eine Überhöhung übergeht. Meiner Meinung nach geht da noch a bissl was…
für mich war dies der grundton und basssieger des mittags unter den kleinen boxen, der mds5 ist ein hervorragender treiber, ... ich kenne ihn, der ab einem khz ein paar probleme macht, ... leicht verbessert abgestimmt könnte man da wirklich was gutes draus machen, ... ich kenne allerdings den hochtöner nicht wirklich, zwar vom datenblatt und vom treffen, er klingt mir etwas zu grob, ... die zuvor gespielte seas kt19??? war um einiges feiner, ...
aber wie geschrieben, der mds5 ist in meinem hinterkopf gespeichert für weitere projekte, ...
nicht bei einem, bei knapp über 2kHz, bei bedarf kann ich Wasserfall mit und ohne Weiche nachmessen und posten. Bis 2kHz läuft er einwandfrei.
könnte sein dass er verbessert wurde, ... das was ich kenne ist von den ersten mds5 von ca. 2003 oder so, ... die waren noch gelb und der korb in alu roh, noch nicht schwarz lackiert, ... ich habe diesen im smart betrieben, ... kamen in drei liter br extrem gut, ...
Hab ich mich auch gefragt - was sind das für Zielkurven und wie wurde gemessen? Meiner Erfahrung nach hängt der Verlauf von Inraummessungen ohne Fenster sehr stark von den Positionen von Messobjekt und Mikro ab. Da bekommt man alles und nichts heraus ... Zum Beispiel empfiehlt sich nach edt: Sean Olive (Harmann)* eine durchgehende Gerade statt ein Knickbuckel.
Aber man will ja nicht immer und nur der Speileverderber sein ...
Das Bild TT03.04 zeigt deutlich, dass aus
der Überlagerung des Diffusschalls und des Direktschalls an der Hörposition
eine stetig abfallende Schallpegelkurve und eine Anhebung im Tieftonbereich
resultiert.
…
Sollte die Simu von Werner jemand haben und die Box nachbauen wollen, DIE POLUNG DES HOCHTÖNERS IN BOXSIM IST FALSCH! Da habe ich gepfuscht, umpolen, dann passts. Das der Einbruch in Markus Messung nicht so prägnant ist liegt an der nicht passgenauen Positionierung des Mikros wie in der Entwicklungsphase
…
Das glaube ich nicht. Die Grundtendenz der Hörplatzmessung (leichte Senke zwischen 1 und 2 kHz, dann Anstieg/Stufe zwischen 2 kHz und gut 3 kHz) decken sich hervorragend mit der gefensterten 30°-Messung des Prototypen und dem von Boxsim simulierten Energiefrequenzgang.
Die Hörplatzmessung scheint da nicht allzu weit weg zu liegen. Kann ich auch an der Messung meiner Plastikbox sehen. Da weist auch die Hörplatzmessung ziemlich die gleichen Eigenheiten, wie die gefensterten Winkelmessungen.
Zitat von The Undertaker
nicht bei einem, bei knapp über 2kHz, bei bedarf kann ich Wasserfall mit und ohne Weiche nachmessen und posten. Bis 2kHz läuft er einwandfrei.
Stimmt. Bei der Diskussion bei Bernd hab ich auch von 1 kHz gesprochen, hate ich falsch in Erinnerung. Der Frequenzgang, der in der Hobby-HiFi veröffentlicht wurde (auf den ich mich da bezog) zeigt auch einen einwandfreien Frequenzgang bis 2 kHz.
Zitat von ALler
Halli,
die Kurven zeigen meist einen starken Abfall zu den Höhen hin.
Aber warum - und wie bewerkstelligt ?
So gewollt scheint es ja zu sein (> "Zielkurve").
Normal nach meiner Erfahrung, mißt man am Hörplatz keine zu den Höhen abfallende Kurve.
Eine Hintergrund-Info wäre mal interessant.
Grüße von
ALler
Gegenfrage: In welchem Abstand zu den Boxen misst Du denn bei Deinen Hörplatzmessungen? Dass bei einer unter Freifeldbedingungen linear abgestimmten Box ein fallender Frequenzgang im Raum entsteht, ist ganz natürlich.
Es ergibt sich ja schon bei einer ungefensterten Messung im Halbmeterabstand ein Gefälle…
Zitat von krabat
…
was sind das für Zielkurven und wie wurde gemessen?
…
Ich hab mich da vielleicht nicht deutlich genug ausgedrückt. Die eingezeichneten Quasi-Zielkurven mit Knick bei 400 Hz hab ich mir sozusagen selbst ausgedacht, da anhand dieses Verlaufs sehr viele meiner persönlichen Klangeindrücke vor Ort im Frequenzgang sichtbar weden. Mag sein, dass die Empfindungen bei anderen anders geartet sind und dass die Position des Knicks in anderen Räumen verschoben werden muss oder der Knick ganz wegfällt.
Gemessen wurde mit rosa Rauschen mit mehreren FFT-Durchgängen. Das Mikrofon hab ich dabei mit der Hand am vermeintlichen Haupthörplatz etwa in einem Raum von 50×50×50 cm gleichmäßig hin und her bewegt, um einige diskrete (aber irrelevante) Reflexionen rauszumitteln. Während der Messungen liefen jeweils beide Lautsprecher, das Rauschsignal war mono.
Wird auch gern als gewedelte Messung bezeichnet.
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