Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

AL 170 und MHT 12

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Ist die Bündelung hörbar?
    In kleinen Räumen mit naheliegender Wand(Reflektionsfläche) ja, mit ausreichend Wandabstand und entsprechend wenig Reflextionen, also wenig Diffusschallüberlagerung (der nun mal der Bündelung eines Systems entspricht) nicht. Würde auch sagen, lass Dich nicht unterkriegen, versuch es einfach, wenns net gefällt ist es halt so und Du bist eine Erfahrung reicher.

    Zum Neo3 der hier vorgeschlagen wurde, vielleicht mag der gut klingen, aber der ist in meinen Augen irgendwie recht windig gebaut, gut ist günstiger als der MHT12, aber rein mechanisch und messtechnisch ist der MHT12 ein ganz anderes Kaliber, jeder wie er mag.

    Einen Kommentar schreiben:


  • horr
    antwortet
    Einfach mal bauen

    Kennst Du die hier?
    http://www.visaton.info/vb/showthrea...ight=Reference

    MFG

    Christoph

    Einen Kommentar schreiben:


  • kochspeaker
    antwortet
    Danke Chaomaniac,
    genau das ist der Widerspruch, abgesehen davon, dass der AL 170 in der Bijou 170 bei über 3000 Hz getrennt wird, geht man bei der VIB 170 BP sogar bis 7,5 Khz (bei vollem Bezugspegel im Bereich der Resonanzen!). Auch das Projekt wurde "auseinander genommen", dennoch hat sich Visaton entschieden, das Projekt umzusetzen (haben die vielleicht keine Ahnung?). HiFi-Selbstbau, deine Aussage "...Physikalisch gesehen macht es jedenfalls keinen Sinn diese beiden Chassis miteinander zu verheiraten. Mehr kann Dir hier auch niemand sagen, es hat sinnvollerweise wohl noch niemand gemacht...". Wegen der Frage, ob es sinnvoll ist oder nicht, bin ich ja hier. Sonst würde ich Sie ja nicht stellen! Man kann gern auch nur über Standardprojekte diskutieren, wo ohnehin schon alles passt, aber dann würden wir wahrscheinlich alle denselben Lautsprecher zuhause haben. Aber nun weiß ich wenigstens, dass mir im Forum keiner mehr was zu der Kombination sagen kann. Mein Gott..., wenn wir uns alle an die theoretischen! Grenzen der Physik halten, würden wir nie was Neues entdecken. Denk mal drüber nach! Die "Relativierung" Deiner Hinweise und auch der anderer Forumsteilnehmer ist keine Relativierung, denn aus meiner Sicht sind meine Fragen berechtigt. Was ist mit der Bündelung der DICTUM oder der Bijou? Sind die Lautsprecher nun schlecht oder gut? Ist die Bündelung hörbar? Eine Antwort hierzu wäre besser, als festzustellen, dass du nur vom Ansehen des Projekts oder der Erkenntnis theoretischer Grundlagen bereits weist, dass ich vielleicht 2 CD´s finden werde, die auf einem solchen Lautsprecher fehlerfrei wiedergegeben werden, "...ach was....spektakulär klingen...". Und das obwohl es noch keiner versucht hat? Warum der provokante, schroffe Ton? Ich berücksichtige schon die Bemerkungen der Forumsteilnehmer und arbeite diese derzeit ein. Aber es macht wenig Sinn über Unausgegorenes zu sprechen, solange es aus meiner Sicht noch nicht passt. Ich werde mich dazu schon äußern, wenn es soweit ist. Wie schrieb Chaomaniac "Entweder er ist danach schlauer, oder sogar zufrieden"
    Gruß

    Einen Kommentar schreiben:


  • Chaomaniac
    antwortet
    Ich weiß gar nicht was Ihr alle habt?
    Die VIB 170 BP wird doch immer so gelobt, was wäre da viel anders (außer noch "schlimmer")?
    Jetzt lasst ihn mal bauen. Entweder er ist danach schlauer, oder sogar zufrieden.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Frankynstone
    antwortet
    Wie wär's denn mit dem B80? Also nach dem angegebenen Diagramm nimmt seine Bündelung gleichmäßig mit der Frequenz zu und er könnte sich als Lückenschluss zwischen AL und MHT prima eignen. Visaton schlägt ihn als "Mittelhochtöner in hochwertigen Mehrwegkombinationen" vor, dann den MHT als Superhochtöner zu verwenden, scheint mir in der Zusammenstellung sehr reizvoll.

    Einen Kommentar schreiben:


  • HiFi-Selbstbau
    antwortet
    kochspeaker,

    da alle sinnvollen Verweise, von uns und anderen, warum das nicht funktionieren wird, von Dir relativiert werden, kann man nur sagen, baue es und erhelle uns wenn es funktioniert. Vielleicht finden sich ja 2 CD´s die auf einem solchen Lautsprecher fehlerfrei wiedergegeben werden, ach was....spektakulär klingen. Physikalisch gesehen macht es jedenfalls keinen Sinn diese beiden Chassis miteinander zu verheiraten. Mehr kann Dir hier auch niemand sagen, es hat sinnvollerweise wohl noch niemand gemacht.

    Hättest Du einen B&G Neo3 vorgeschlagen, wäre die Diskussion wohl kürzer ausgefallen. Ein Folienhochtöner der sich ohne Bauchschmerzen bis zu 2 Khz hinunter betreiben lässt. Da nimmt man den AL170 gepflegt aus der "Schusslinie"

    Einen Kommentar schreiben:


  • LANDO
    antwortet
    IMHO: Das Al170 und MHT-Projekt ist und bleibt eher semi-optimal.

    Einen Kommentar schreiben:


  • walwal
    antwortet
    20 dB ist grenzwertig und oft hörbar. Bei der Vib 170 BP war es zu hören.

    Wie sich der Sprung in der Bündelung auswirkt, hängt stark vom Raum ab. Vorhersagen sind kaum möglich, erst der Test zeigt, ob es "passt".

    Einen Kommentar schreiben:


  • kochspeaker
    antwortet
    Hallo,
    wegen des bereits erwähnten Sprungs in der Bündelung habe ich mir mal verschiedene Projekte angeschaut, um einen Vergleich zu erhalten. So stellte ich fest, dass der breite Sprung in der Bündelung der DICTUM oder der Bijou alles andere als besser aussieht. Dennoch sind die Lautsprecher insgesammt als "gut" befunden worden. Versuche das Bündelungsverhalten in den Griff zu bekommen, habe ich auch unternommen - zugegebenermaßen unter Einsatz des TP der Bijou 170-. Hier zeigt sich, dass der passive Filter einen maßgeblichen Einfluss auf die Bündelung hat. Eine klangliche Bewertung der Bündelung ist aber wohl letztendlich nicht möglich, oder? Frank hatte bereits darauf hingewiesen, dass eine Mitteltonkalotte eine komplett andere Bündelung produziert. Das ist richtig aufgrund des Abstrahlverhaltens relativ kleiner Membranflächen, die eine geringe Masse mit höherer Stabilität/Steifigkeit aufweisen.
    HiFi-Selbstbau: bezüglich der Resonanzen des AL 170 bleibt festzustellen, dass diese zwar im Bereich von 6-7 khz bezüglich des Pegels ausgesprochen deutlich in Erscheinung treten aber (relativ) schnell abklingen. Eine Dämpfung um 15-20 db im Verhältnis zum Bezugspegel des AL 170 sollte daher ausreichen, diese hörbar so zu lindern, dass sie klanglich nicht mehr in Erscheinung treten.
    Gruß

    Einen Kommentar schreiben:


  • Frankynstone
    antwortet
    Zweitonzeugs, also IM-Verzerrungen, kann man ja ausrechnen, wenn gescheite Klirrkomponenten vorliegen. Da sind dann Töne zu hören, die nie in der Musik vorher drin waren. Und die sind auch leichter heraushörbar, weil sie halt durchaus weit weg von der Musik sind und demzufolge nicht von den gerade absichtlich vorhandenen Tönen verdeckt werden. Bei heutigen Klangteppich-Lärm-Abmischungen ist sowas ohne Bedeutung, man muss schon qualitativ hochwertige Produktionen hören.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Schimanski
    antwortet
    Solange die Intermodulationsverzerrungen nicht auch steigen, wäre für mich ein erhöhter Klirrfaktor am unteren Ende des Hochtonübertragungsbereich kein K.O-Kriterium.
    Viele negative Urteile über tief getrennte Hochtöner, die anfangen zu schreien (bzw. bei höhere Trennung "luftiger" klingen), gehen auf erwärmtes Ferrofluid und/oder die veränderte Abstrahlung und weniger auf die Klirrerhöhung zurück.

    Einfach ausprobieren, hören und dann entscheiden.

    Gruß, Christoph

    Einen Kommentar schreiben:


  • Frankynstone
    antwortet
    Bezüglich AL130 und TI100 gehen die Meinungen auch auseinander, der eine schreibt, sie seien vollkommen austauschbar und der andere findet das halt nicht. Und so kann man es mit KE25SC und MHT12 auch sehen. Und gerade in einem etwas komplizierten Raum kommt der Unterschied dann raus, da unterscheiden sich die zwei Hochtöner wie stilles Wasser und Sprudel, schmecken an sich sehr ähnlich, aber man hat ein unterschiedliches Gefühl dabei.

    DSM50FFL passt optisch dazu, nie gehört, daher kein Schimmer, ob die Kombi gut klingt. Die DSM-Kalotten haben ihre Fans, werden schon nicht schlecht sein. Versuch macht kluch.
    Zuletzt geändert von Frankynstone; 20.08.2011, 01:01. Grund: Tippelfehler

    Einen Kommentar schreiben:


  • Frank
    antwortet
    Zitat von kochspeaker Beitrag anzeigen
    Die Prägnanz der Bündelung (jawohl!) eines Al 170 mit der räumlichen Wiedergabe eines MHt 12
    [...[
    aber ich habe immer noch die filigrane Wiedergabe "meiner" ATLAS II in Erinnerung, die mich bis heute noch fasziniert
    Dir ist aber schon klar, dass bei den Atlanten die Mitteltonkalotte eine komplett andere Bündelung produziert?

    Einen Kommentar schreiben:


  • walwal
    antwortet
    Hast PN.

    Einen Kommentar schreiben:


  • kochspeaker
    antwortet
    Hallo walwal,
    ja, ich gebe zu, ich bin wild entschlossen die Kombi umzusetzen. Die Prägnanz der Bündelung (jawohl!) eines Al 170 mit der räumlichen Wiedergabe eines MHt 12 hat mich schon seit längerem gereizt...ich hoffe, ich werde von meinen Vorstellungen nicht enttäuscht. Die Anbindung der KE 25 SC ist sicherlich vom Standpunkt der Simmulation und der Theorie unter Berücksichtigung der Chassis-Parameter (fs, linearer Hub etc.) optimal...aber ich habe immer noch die filigrane Wiedergabe "meiner" ATLAS II in Erinnerung, die mich bis heute noch fasziniert. Der (Höhr-) Geschmack ändert sich im Lauf der Zeit, doch was bleibt ist der positive Eindruck der Erinnerung...Ich habe auch einen passiven Filter für das System im Auge, welcher schon fertig ist. Wie ist Deine Meinung: Trennung über den AVR oder Einsatz eines passiven Filters? Was klingt besser (Canton nutzt diese Schaltung auch = DC-Technik)?

    Gruß

    Stefan

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X