Hab mal ein bisschen rumgespielt und dabei ist folgender Bandpass Sub herausgekommen.
Klar ist er kein Pegelwunder noch super klein, aber er ist wirklich günstig und kommt halbwegs tief. Für mehr Pegel könnte man ein paar davon zusammenschalten.
Chassis: WS17E 4 Ohm
BR auf 60Hz (mit 50Hz minimal tiefer aber mit Buckel und weniger Pegel)
Interessant, bitte weitermachen! Habe auch noch nen WS17E4 rumliegen, der mal irgendwas machen soll. N Sub damit, zwei FRS8 dazu, fertig is das neue Sub-Sat für die Freundin!
Man konnte auch den WHC30X nehmen in einem größeren Gehäuse. Hätte halt mehr Pegel. Aber der hat (ohne Riesengehäuse) ein recht hohes Qtc und wird damit wohl etwas bumsig.
Die 8 Ohm-Variante ist leider schon schlechter als die mit 4 Ohm.
Hatte mal mit AkAbak für die 8 Ohm Version etwas mit TQWT simuliert, aber das sah nicht so berauschend aus bzw. wurde entsprechend gross.
HiFi-Selbstbau - Das DIY Online Magazin für hochwertiges HiFi
So 100% hat mich TQWT aber noch nicht überzeugt. V.A. traue ich eher dem AkAbak Simulationen, die schon deutliche Resonanzen, als denen vom King, der damit Geld verdient.
Ausserdem könntest du etwas ähnliches wie die Clou bauen mit 2 weiteren WS17E. Oder kombiniert mit nem BB und nur das kleine Volumen soz. eine PinClou Regalbox.
ne f.a.s.t. habe ich schon damit gebaut - ist mir für den schreibtisch zu groß und hat nen miesen wirkungsgrad.
naja, kann sie ja immer noch verkaufen.
Hab jetzt noch ein bisschen weiter simuliert. Leider scheint mir der Bandpass ggü. einem gleichgrossen BR Gehäuse keine Vorteile zu haben, aber ein schlechteres Impulsverhalten (egal wie sehr ich an der Abstimmung und Größe der BR-Kammer gedreht habe). Hmmm eigentlich hätte ich richtig Lust mal den BP auszutesten
Ein Vorteil wäre der gleichmäßigere FG im Übertragungsbereich und eben die Filterwirkung. Da ich den Subwoofer aber aktiv betreiben möchte, kann ich das auch mit ein paar OpAmps nach Belieben erledigen.
Anbei noch eine BR-Abstimmung für den WS17E4 (max Pegel beachten; Rest kann ich entzerren). Ein W170S8 scheint auch nicht mehr zu bringen.
Sollte jemand den Bandpass bauen wollen; eben als passive Lösung, könnte ich noch ein paar Simulationen inkl. passiver Weiche machen.
Vorsicht bei der Betrachtung des Impulsverhaltens! Die ist abhängig von der oberen Grenzfrequenz. Wenn du die normale BR so filterst dass der gleiche obere -3dB-Punkt rauskommt wird der Bandpass nicht mehr schlechter sein.
Grundsätzlich hat der Bandpass in Zeiten von aktiven Subwooferverstärkern seine Bedeutung verloren, denn die Tiefpass-Filterung lässt sich viel bequemer aktiv realisieren. Bandpass ist dann interessant wenn (aus welchen Gründen auch immer) eine tiefe Trennfrequenz zum Mitteltöner ohne grossen Schaltungsaufwand realisiert werden soll. Ausserdem bietet der Bandpass gegenüber Bassreflex den Vorteil des 12dB/Okt. statt 24dB/Okt. Pegelabfall zum Bass und die Begrenzung des Membranhubs im Subbassbereich, aber auch das ist heute aktiv realisierbar.
Danke für den Hinweis mit der oberen Grenzfrequenz. Jetzt habe ich diese einfach immer weiter nach unten geschoben und schließlich tatsächlich ein vergleichbares Impulsverhalten bekommen (Anders wäre es aufgrund des Faltungstheorems & LTI System auch nicht zu erwarten gewesen. Nur musste ich den Filter für die iFFT deutlich niedriger einstellen als zunächst zu erwarten gewesen wäre. Der Frequenzgang beim BR hat im Bassbereich einen längeren Anstieg, der dadurch dann "kompensiert" wird. Hmm besser vordenken als nachdenken )
Ich glaub ich bau den jetzt doch einfach mal. Notfalls ist das Holz ja auch kein Vermögen wert.
Hat der Bandpass eigentlich bezüglich des Klirrs einen Vorteil?
So als Schuss aus der Hüfte sollte doch der Bandpass die höherfrequenten Klirranteile stark abwächen.
Anbei noch meine Simulationen, Amplituden waren nicht gleich also habe ich entsprechend reingezoomt. (Bandpass, BR "passende obere Grenzfrequenz", BR mit höherer Grenzfrequenz und "schneller")
Hat der Bandpass eigentlich bezüglich des Klirrs einen Vorteil?
So als Schuss aus der Hüfte sollte doch der Bandpass die höherfrequenten Klirranteile stark abwächen.
So als Schuss aus der Hüfte würde ich dir jetzt mal zustimmen
Durch die Begrenzung des Membranhubs im Subbassbereich dürften sich auch etwas geringere Intermodulationsverzerrungen ergeben.
Der Sub170 sieht net schlecht aus und gemessen wurde er auch!
Zwei Dinge möchte ich aber anders machen:
Ich möchte beim WS17E4 bleiben und hab ihn mir heute gekauft. Sind echt sehr handlich. Sowas trage ich sonst als Kopfhörer
Isobarik/Compound will ich aber auch nicht machen. Lieber doppeltes Volumen und 6db mehr Max-Pegel!
Nachdem sich hohe, schlanke Kammern als eher ungünstig wg. stehenden Wellen erwiesen haben *, mache ich beide Volumina eher kompakt. Um es möglichst einfach zu halten wird der TT horizontal eingebaut. Das sollte nach Abschätzung http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=20302 in Ordnung gehen.
Fotos mit Beschreibung gibts wie beim sq5 wenn mein Handy wieder funzt.
Die Maße sind so gewählt, dass meine sq5 center oben drauf passen.
Außenmaße HBT in cm: 60 x 21 x 36,4
Alles 16mm Spanplattte bis auf den Br mit 12mm. Den Br mache ich als dreieckigen Ausschnitt mit langer Seite 13cm.
Sehe gerade, dass die "Code" Darstellung nicht so tut wie gewünscht . Ejal gibt eh Fotos
* Besonders schlimm war es, wenn TT und Br wie oftmal bei Standboxen an beiden Enden der "Säule" eingebaut waren. Klar, dann regt der TT die stehenden Wellen erstens super an und zweitens sitzt das BR-Rohr an einem Druck-Bauch und "sieht" diese maximal. TT und Br eher in der Mitte sah in der Simulation besser aus, aber mit kompakten Volumina ists einfacher und besser.
So. Jetzt hab ich mal son Ding gebaut. Leider musste ich feststellen, dass meine herausnehmbare Rückwand (wg Zugang zum Chassis) nicht dicht ist.
Zunächst einmal einfach Klebeband drauf und das hat schon geholfen.
Meine Abdichtung besteht aus einem Streifen Silikon. Leider ist der innere Rahmen auf dem die Rückwand sitzt nicht exakt "gerade" geworden. Den Unterschied hab ich mir mehr oder weniger Silikon versucht auszugleichen. Funzt aber wohl nicht gut.
Wie macht ihr solche Gehäuse dicht?
Wie prüft ihr ob die Fugen auch wirklich dicht sind?
Beim Besuch unseres Forums werden Cookies gesetzt. Dies sind kleine Textdateien, die lokal auf Ihrem Rechner in den Browserverlauf gespeichert werden. Die auf unserer Forums-Website eingesetzten Cookies sind technisch erforderlich und gewährleisten den Betrieb und die Komfort-Funktionalitäten des Forums.
Während Ihres Forum-Besuchs werden keine Cookies zu Marketingzwecken oder für Statistiken und Analysen gesetzt. Auch werden keine Daten an Dritte übermittelt.
Detaillierte Informationen zu unserer Verarbeitung von personenbezogenen Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Wenn Sie auf „Einverstanden“ klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und dem Einsatz von technisch erforderlichen Cookies zu.
Kommentar