Zum Vergleich: Du kennst das Spiel mit den 5 Kugeln, die in Reihe aufgehängt sind? Der Impuls ist viel schneller als die Bewegung der Kugel.
Aufbau der DSM 25
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Da gibt es sehr wohl einen Unterschied.
Zum Vergleich: Du kennst das Spiel mit den 5 Kugeln, die in Reihe aufgehängt sind? Der Impuls ist viel schneller als die Bewegung der Kugel.Zuletzt geändert von walwal; 25.11.2009, 05:11.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan Parsons -
Ach, du meinst, die Geschwindigkeit des Körperschalls ist größer als die Membranschnelle, und sie ist zu hoch, um den Tiefenversatz auszugleichen. Demnach wäre die ideale Membrane ganz schwach konvex geformt, so dass die Verzögerung zwischen Schwingspule und Kalottenspitze gerade dem Tiefenversatz entspricht.Moden kommen und gehen. Manche Moden kommen sogar wieder. Nur die Raummoden sind unsterblich.Kommentar
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Ich denke der Ansatz ist falsch.
Wie oben schon erwähnt. ist die Kalotte zunächst einmal als "Kolben" zu betrachten. Sie bildet mit der Spule eine Einheit. Also findet dort auch keine Impulsübertragung statt. Diese findet erst beim Zusammentreffen mit der Luft statt.
Bei den hohen Geschwindigkeiten ist auch die Luft ziemlich "hart", sodaß die Kalotte verformt wird. An der Kalottenspitze treten die größten Gegenkräfte auf, da der Übergang zur Umgebung quer ist und zur Sicke hin immer steiler wird. Dadurch entsteht im Material eine rückläufige Welle, die zur teilweisen Auslöschung des Signals führt. Durch die Laufzeit im Material wird der Rand stärker betroffen sein, was letztendlich einer Richtcharakteristik gleich kommt.
Geänderte Materialeigenschaften ändern nur den Grad der Phasenverschiebung für bestimmte Frquenzbereiche.
Ich denke das soll es erst mal gewesen sein.
Gruß
Toni VisaGruß
Toni VisaKommentar
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Klingt plausibel.
"Geänderte Materialeigenschaften ändern nur den Grad der Phasenverschiebung für bestimmte Frquenzbereiche."
Das "nur" würde ich streichen
, es ist schon wesentlich, wo und wie stark die Auslöschungen entstehen.
PS
Irgendwie kommt mir der nick bekannt vor, so was ähnliches habe ich mal hier gelesen.
Das habe ich noch gefunden:
VISATON 28.01.2004 22:45
Alles, was ich über "Diffusoren" vor Hochtonkalotten weiß ist, dass sie diesen Namen zu Unrecht tragen. In Wirklichkeit sind das Resonatoren, die den Pegel (vor allem bei Metallkalotten nötig) anheben und den Abstrahlwinkel nicht verbreitern. Ich vermute, dass man sich in den 80er Jahren nicht getraut hat, das Kind beim Namen zu nennen und lieber "Diffusor" statt "Equalizer" sagte. Es kann allerdings sein, dass es auch Diffusoren mit spezieller Konstruktion gibt, die auch so wirken. Übrigens wirkt der Ring vor der Kalotte der KE 25 SC nicht pegelanhebend sondern "deckelt" eine Materialresonanz bei 25 kHz.Zuletzt geändert von walwal; 26.11.2009, 08:28.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Hier sieht man doch ganz schön, warum die Entwickler auf Phaseplates stehen
Der Peak bei der Membranresonanz ist mit Phaseplate ca 6 dB leiser, die Kurve sieht also besser aus. Ob es besser klingt, ist eine andere Frage, denkbar das die Phaseplate Böses mit Bösem bekämpft
Kommentar
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So, wollte nur mal geschwind bescheid geben, dass die Hochtöner jetzt bei mir zuhause liegen und ich am Wochenende dann anfangen werde...Hab schon ein paar nette Simulationsergebnisse mit femm hinbekommen
Könnte also was ordentliches bei rauskommen!
Gruß TobiKommentar
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@Moppel
Nicht nur die Resonanz ist geringer, der Pegel bis 20 kHz fällt auch deutlich weniger ab, genau wie Visaton schrieb.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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andik
Sehr gut, dann könnte man die KE ohne Schutzgitter offen betreiben und die Resonanz passiv per Weiche wegsaugen, wenn das überhaupt hörbar sein sollte.Übrigens wirkt der Ring vor der Kalotte der KE 25 SC nicht pegelanhebend sondern "deckelt" eine Materialresonanz bei 25 kHz.
Viel Erfolg!Hab schon ein paar nette Simulationsergebnisse mit femm hinbekommen Könnte also was ordentliches bei rauskommen!Kommentar
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Nein, man kann keine mechanische Resonanz elektrisch "wegsaugen". Die Resonanz ist immer da. Bestensfalls eine daraus resultierende Pegelüberhöhung lässt sich glattbügeln. Das verzögerte Ausschwingen wird aber nicht beeinflusst.
Und ja: in diesem Fall wirds wohl kaum hörbar sein.Oscar Wilde: "My taste is very simple, I am always satisfied with the best."Kommentar
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Wieso, die Resonanz wird nach einer Entzerrung doch garnicht mehr angeregt ? Wenn 25 KHz nicht anliegen, kann ein Resonanz bei 25 kHz auch nicht angeregt werden. Oder übersehe ich da was?
GrußKommentar
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@ WalWal
Ich denke es können alle Vier Bezeichnungen ( Diffusor, Resonator, Equalizer und ) nebeneinander stehen bleiben. Es ist wohl von allem etwas. Deshalb ist es ja auch so schwierig eindeutige Vorhersagen treffen zu können.
Wenn ich mein obiges Gedankenexperiment weiterverfolge, so wirkt die "Diffusorscheibe" wie eine Prallplatte.
Diese mindert die Schallausbreitung in achsialer Richtung. Die Luft wird gezwungen sich seitlich zu orientieren, wird also diffus. Auch bekommen durch die "Deckelung" mehr "Gewicht" bei der Übertragung. Vorausgesetzt die Luft ist bestrebt sich senkrecht zur Kalottenoberfläche auszubreiten, was für die niederen Frequenzen noch möglich ist und mit zunehmender Frequenz schwieriger wird, was eine Bündelung zur Folge hat.
Andererseits kann das Luftpolster zwischen Kalotte und Scheibe auch als Resonanzraum, vergleichbar mit einer Bassreflexröhre bzw einer Transmissionline, betrachtet werden. Oder auch die "Scheibe" selbst kann angeregt werden und schwingt mit ihrer Eigenfrequenz. Letztere natürlich stark bauartbedingt abhängig.
Ebenso kann eine Equalizerfunktion unterstellt werden. Nämlich dann wenn Die kalotte zu Partialschwingungen angeregt wird und dadurch bestimmte Bereiche unterschiedlich abstrahlen.
Den vierten Begriff habe ich jetzt vergessen. :-((
PS
Vielleicht liegt es daran, daß es eine Kreditkartenfirma gleichen Namens gibt.
Oder auch daran da ich in Frankfurt aufwuchs.
@ Moppel
Eine Resonanz bedarf nur einer sehr geringen Anregung um mit derselben unkontrolliert zu schwingen. Elektrisch kann es kaum stark und selektiv genug unterdrückt werden. Bestenfalls aktiv im Versärker.
Bsp. marschierende Soldaten, die eine Brücke zum Einsturz bringen.
Gruß
Toni VisaGruß
Toni VisaKommentar
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OK
Der 4. Begriff wurde von Moppel genannt: phaseplate. Also Phasenkorrekturplatte. ?
Toni Visa...toniVisa...Visaton
war meine Assoziation.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Sehe ich es richtig, dass wenn man die KE25 z.B. aktiv betreibten würde, "nur" einen Notch-Filter auf die Resonanzfrequenz abstimmen müsste um auf den mechanischen Tiefpass in Form des Ringes verzichten zu könnte?
Oder würde man die Resonanz im Ein- und Ausschwingvorgang wieder finden?
Gruß TobiKommentar
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Wenn digital gefiltert wird, würde ich vom Einsatz einer Korrektur so nahe der Nyquist-Frequenz (halbe digitale Abtastfrequenz, liegt beim CD-Format bei 22.05kHz) absehen, da kommt meist nix gescheites mehr dabei raus...Gaaaanz viel Zeug zu verkaufen...Kommentar
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