Ich wollte auch nicht sagen, daß nun 4-8 Mangers herhalten sollen.
Der Clou war die Anordnung von mehreren Breitbändern. Die waren quer zum Spieler in einer Reihe angeordnet und wurden unterschiedlich angesteuert.
Ein Diskussion, wohin der Hochtöner soll, wenn mein einfach nur eine klassische 3Wege-Box auf den Rücken legt, ist, glaube ich, nicht zielführend.
Raphael
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Es handelt sich um "Best Service Steinway 5.1". Dort sind die Samples geteilt. D.h. du kannst Center, L+R, Back L+R und LFE (?) einzeln rein laden. Für jeden dieser Kanäle gibts dann auch noch jeweils eine Datei mit Resonanz- und Release-Aufnahmen.
Aus der Softwarebeschreibung:
"Ob sie den Galaxy Steinway 5.1 in Stereo (front L/R) oder in 5.1 Surround über mehrere Kanäle klingen lassen, spielt keine Rolle: er klingt immer einzigartig! Zur Abnahme und Realisierung dieser Software wurden nur edelste Komponenten verwendet: Microphones: Close Miking mit 5 Bruel & Kjaer Mics, Room Mics von Neumann plus SPL / Brauner Atmos System für die 5.1 Aufnahmen des Grand Piano. Die Aufnahmen erfolgten in den rennomierten Galaxy Studios in Belgien mit 320qm Fläche und 8m Raumhöhe. Über eine Neve Capricorn Digital Konsole wurde das Audio Material direkt in ProTools eingespielt (6 diskrete Kanäle in 16/24 bit / 48 kHz Auflösung). Separate Mikros wurden für den LFE-Kanal benutzt. Galaxy Steinway 5.1 wurde In Ganztönen gemapped. Zehn Velocity Layers gewährleisten naturgetreue Klangqualität über den ganzen Dynamikbereich. Sample Länge bis zu 40 Sekunden ...ohne Loops! Grand total approx. 6.5 GByte Audiomaterial. Die Stereo-Version ca. 1.5 Gbyte. Ein echter Hammer an Klangqualität"
So wie die es beschrieben klingt es auch...
Ich spiele es mit einer Creative X-Fi xTreme Audio ab - direkt über Optisches Kabel an den Receiver. Anzahl Kanäle laut Native Instrumens Kontakt 256 bei L+R + Center. Die Resonanz-Kanäle laufen mit je 256. Die Soundkarte selbst hat 6 Kanäle (5 + Sub).
Die Samples lade ich komplett in RAM (ca. 2,2 GB). Insg. schafft mein Quad-Core (4x2,8 Ghz) ca. 1100 Kanäle gleichzeitig abzuspielen (100 % Last vom Player auf allen vier Kernen..wenn ich wild mit gedrücktem Sustain-Pedal auf die Tasten haue
Beim Laden der Samples werden je L+R und Center 441 WAV Dateien angezeigt.
Bei dem Projekt dachte ich daran L+R zusammen zu mischen und über Mono dann an den Lautsprecher zu geben.
Man könnt natürlich auch z.B. einige FRS 8 oben/unten über die gesamte Fläche verstreuen und zwei W200S für den Bass mit verbauen...
• ’’Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. ‘‘ George Orwell
• „Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist. ‘‘ Matthias Claudius. deutsch ohne "sz" ABER mit fehler, tchüss! Jean-Marc.
Der Clou war die Anordnung von mehreren Breitbändern. Die waren quer zum Spieler in einer Reihe angeordnet und wurden unterschiedlich angesteuert.
Raphael
Auf den Bildern weiter unten von dem Yamaha Digital-Flügel sieht man gut dass die anscheinene mehrere 2-Wege kombis verteilt haben. Sieht nach Breitbänder bzw. Mitteltöner + Hochtöner aus. Von der Verstärkeranzahl aus zu gehen werkelt einer bzw. zwei Chassis als Subwoofer (evtl. Bandpass?).
Habe mir die Daten des FRS 8 angeschaut..wenn ich das richtig verstehe ist hier die Bündelung der Höheren Frequenzen noch schlechter als bei dem SC10N Hochtöner...ist das überhaupt so kritisch bei dieser Bauweise?
Meine Grundidee war den B200 hierfür zu nehmen..da meinte walwal der würde bei den hohen Tönen zu stark bündeln. Wenn dies irrelevant ist, dann wäre eine schöne große Bassreflexbox mit je einem B200 oben + unten doch schon fast perfekt...
Ich will mal einen Gedanken in das Gespräch werfen, der mir bisher bei der ganzen Sache fehlt:
Wie bei allen Piano Samplern ist auch bei dem Best Service Teil der Klang des Gehäuses und des Deckels sowie der Einfluss des Raums auf den Klang (Abstrahlung nach unten, Reflexion vom Boden etc) schon in den Klang der Samples eingerechnet. Der Sound ist so abgestimmt dass er über direkt abgehörte Lautsprecher gut klingt.
Möchte man einen Flügel nachbauen und den Sound im inneren quasi über Lautsprecher reproduzieren (wie das bei E-Flügeln der Fall ist), dann müssten die Samples anders hergestellt werden.
Ich bin mir daher nicht sicher, ob das ganze Unterfangen erfolgversprechend ist, vor allem weil es ja hier nicht mehr darum geht, zwei Autolautsprecher inne Schuhschachtel zu stecken damit irgendwas raus kommt
Es geht ja doch um erheblichen Materialeinsatz und Kosten...
@ bili: Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt. In der Beschreibung steht was von 5 B&K-Mikros für das Nahfeld und auch Neumann-Mikros für den Raum. Man müsste sich den Klang über gute HiFi-Boxen anhören und dann entscheiden, ob genügend Raumanteile vorhanden sind. In diesem Fall wäre ein Rundstrahler wie die Fontana wahrscheinlich besser geeignet als Chassis, die im Instrument integriert sind.
Mh...verstehe. Also wenn die Bilder hiter unten von der Aufnahme der Samples stammen, dann wurde auch direkt im Flügel aufgenommen (der Center vielleicht?)
So bei 2/3 der Seite findet ihr drei kurze Beispiele zum anhören:
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Hier weiter unten auch paar Beispiele weiter unten bei "Galaxy Steinway 5.1 Surround":
Was meint ihr dann dazu:
links/rechts am "Flügelgehäuse" Breitbänder + evtl Hochtöner, dann je noch mal hinten links+rechts und den Center+Sub unter dem Flügel nach oben + unten abstrahlend...?? Würde dann ja etwa der anordnung der Mikrofone entsprechen und den 5.1 Sound in den Raum aussenden wie das Originalflügel es ja getan hat...
Mein Problem ist halt, dass ich mein 30 qm Wohnzimmer in zwei Hälften teilen musste (wird mit Stoff geteilt..keine Wände) weil ich für meine Shootings ein festes Studio haben wollte. In dem Studio wollte ich mir jetzt den Flügel hinstellen den man einfach dann in die andere Hälfte rüber rollen kann wenn Fotos gemacht werden Wenn ich jetzt anfange zusätzlich zum Keyboard auch noch Lautsprecher da aufzustellen wird das ein wenig zu viel... :/
Ich überlege wg. den Rundstrahlern..hört sich schon ganz gut an, ich kann mir aber nicht vorstellen wie diese zwei Mini-Böxchen den Raum mit Klang füllen wollen wenn mir ein Mini-Monitor Basic viel zu flach klingt (geht ja um 30 qm).
Dass die Räumlichkeit gut rüber kommen soll glaube ich schon, was ich mir aber erst ab oberen Frequenzen vorstelle. In den Mitten dürfte es an Fülle fehlen, oder hat wer diese und kann hier mal berichten?
Sonst hatte ich gedacht auf den Flügel zu verzichten und einfach für den Center jeweils oben+unten Chassis einzubauen und seitlich am Flügelgehäuse für L+R. Z.B. 2x W200S + 3 x W130S + 3 x SC10N..
Wie weit würde sich denn z.B. ein Dipol eignen? Die Bewertung der "ARIA DIPOL 1" hört sich ja auch nett an...ja gut, die Chassis sind nicht gerade günstig, aber man könnte beispielsweise auf G 20 SC+ AL 130 wechseln...jedenfalls viel einfacher aufzubauen als die Rundstrahler.
"Topas" klingt auch gut ("...Dabei wartete sie mit einer Räumlichkeit auf, die realistisch wirkte."). Hier könnte man ja den einiges günstigeren *duck* Mivoc KFT 130 M einbauen was in meinem Fall ja klanglich vollkommen reichen sollte... Und "CLASSIC 200 GF" klingt auch ähnlich, nur halt mit G 20 SC.
Probier mal die Version mit der V20 und dann bist du schlauer.
Nun ja..ich hatte nicht vor einfach mal für etwa 200 € Chassis, Weichenteile und Holz zu bestellen um ne Box zu testen
Das Problem war ja hier auch dass ich das nicht mit einem Mono-Kanal machen könnte weil die Aufnahme ja anders gemacht ist als gedacht...es ist ja von vorne bzw. Oben ein Flügel aufgenommen worden und nicht von innen. Wobei es ja dann reichen sollte den Center direkt oben + unten Abstrahlen zu lassen ohne einen aufgeklappten Flügel drüber aufzubauen.
Und ich grübel nicht zu viel, sondern so viel wie immer
Du wirst nie den Klang eines Flügels hinbekommen, also sind Kompromisse angesagt. In diesem Fall muss probiert werden. Nimm die vorhandenen Chassis und fange mal mit 2 Wegen an. Und kleine Chassis sind bei der hohen Dynamik eines Flügels fehl am Platz, speziell im Tiefton. Also keine Topas.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
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