Mit Sicherheit nicht. Wer Toleranzen befürchtet, baut getrennt.
Das kann ich nur bekräftigen. Bei nominell gleichen Chassis hätte ich jetzt auch nicht so große Angst vor Toleranzen, aber mit getrennten Volumina liegt man auf der ganz sicheren Seite.
Hat eigentlich schon mal jemand mit absichtlich unterschiedlichen Chassis im gemeinsamen Gehäuse experimentiert? Bei gegenüberliegender Anordnung müsste man da lustige Dipoleffekte erzielen können. Ich weiß aber nicht, wie effektiv diese Konstruktionen wären.
Gibt es eigentlich ein Simulationsprogramm das mehr als ein Chassis in ein Gehäuse packen kann, mit dem man so etwas simulieren könnte?
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Ich frage mich nur, ob das "Zusammenspielen" auf ein großes Volumen evtl. dazu führt, dass der einzelne AL130 mehr Volumen als 15l "sieht" obwohl rechnerisch jedem nur 15l zustehen würde (60l / 4 Chassis), so dass evtl ein tieferer Bass zu erwarten wäre.
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Gruß
Mareus
Stimmt! Interessanter Punkt mit den stehenden Wellen, das ist mir nicht in den Sinn gekommen!
Insofern späche z.B. nichts dagegen die Quintett so zu bauen, dass jedem AL130 je 15l in einem separaten Gehäuse zur Verfügung stehen (außer den Kosten für mehr Bassreflexrohre ).
Die stehenden Wellen würden dann in einem höheren Frequenzbereich auftreten und den Bassbereich evtl "verschonen". Ferner würden sie im effektiveren Wirkungsbereich von Dämmaterial, somit besser unterdrückt werden. Liege ich damit richtig?
Ich frage mich nur, ob das "Zusammenspielen" auf ein großes Volumen evtl. dazu führt, dass der einzelne AL130 mehr Volumen als 15l "sieht" obwohl rechnerisch jedem nur 15l zustehen würde (60l / 4 Chassis), so dass evtl ein tieferer Bass zu erwarten wäre.
Wäre dieses nicht der Fall, dann würden getrennte Kammern eigentlich nur Vorteile bringen?
Die Frage ist, ob die gegenseitige "Beinflussung" evtl. gewollt ist um Toleranzen zwischen den Chassis auszugleichen?
Gruß
Mareus
Mit Sicherheit nicht. Wer Toleranzen befürchtet, baut getrennt.
4 TT in BR abstimmen ist sehr aufwändig und verbraucht Volumen.
Nachteil der langen Gehäuse sind stehende Wellen, wenn man sie nicht gut absorbiert.
Es schadet nix, es bringt nach meiner Erfahrung aber auch nix.
Bei einer Serienschalltung der Chassis wird ab und an mal drüber disskutiert, ob man da getrennte Gehäuse nehmen soll um eine gegenseitige Beeinflussung der Chassis auszuschliessen. Ich habe das bei meiner Line so gemacht, allerdings hauptsächlich deswegen weil so das Gehäuse gleich anständig versteift ist
Ich habe eine generelle Frage, welche jedoch im Rahmen der Quintett sehr gut passt:
Bei der Quintett spielen die vier AL130 im Bassbereich auf ein gemeinsames Gehäuse.
Wäre es vor- oder nachteilhaft jedem AL130 ein getrenntes Gehäuse von 15l (BR) zur Verfügung zu stellen, so dass sich die Chassis nicht gegenseitig beeinflussen oder ist dieses gerade gewollt zum Ausgleich von möglichen Toleranzen?
sehr interessante Box, zuzmal ich noch ne Menge AL130 habe...
Mich würde der Hörvergleich zwischen der Quintett und der Concorde interessieren, insbesondere was den Bass und die Präzision betrifft. Und auch ne Aussage dazu, wie eng der Sweetspot ist.
Vielleicht können die Visaton Jungs dazu was sagen? Wäre echt toll.
Gruß
Stefan
Zuletzt geändert von Verrückter; 01.08.2009, 10:30.
Naja, aber was liegt näher, vier 13er mit zwei 17ern zu ersetzen oder vier 13er mit einem 20er und einen 13er mit zwei 13ern und D-Appo? Klar kann ich immer jede Box mit jeder Box vergleichen, aber wenn ich jetzt hier "Solo" sage, würden doch auch alle den Kopf schütteln, oder?
Zitat monoton: Frage mich allerdings, warum die Box so selten mit der Atlantis vergleichen wird? Warum wird beim Name Visaton fast alles hauptsächlich auf die VOX zurückgeführt?
Hallo monoton,
schau dir im Stereo den Testspiegel an, Atlantis ca. 72 % Punkte, Vox 253 ca. 80 % Punkte. Somit ist die VOX 301 mit 81 % die bisher beste getestete Visaton Box. (Auch wenns nicht wirklich wichtig ist, aber die Bewertung scheint doch sehr zu beeinflussen).
Eventuell stören auch nur die 2 Siebzehner beim gesamten Design.
...
Bleibt noch die Frage warum sie jetzt mit 86db angegeben ist?
Boxsim simuliert sinnvollerweise alle Lautsprecher mit der gleichen Eingangsspannung von 2,83V (was einer Eingangsleistung von 1 Watt bei 8Ω Impedanz entspricht).
Da die Quintett aber ein 4Ω-Lautsprecher ist, bekommt sie bei 2,83V schon 2 Watt ab. Die Angabe von 86dB bezieht sich aber auf den leistungsbezogenen Wirkungsgrad bei 1 Watt und nicht auf die spannungsbezogene Empfindlichkeit bei 2,83V.
Da der Pegel bei Leistungshalbierung um 3dB sinkt, kommt das mit 86dB Wirkungsgrad schon hin (Die Empfindlichkeit wäre folglicherweise bei 89dB).
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