bei kernspulen hätte ich vor allem meine bedenken wegen der magnetischen sättigung,
bei guter "bündelung" des mag. flusses (war das nicht die flussverkettung???) durch das kernmaterial muss ja der fluss der von allen wicklungen der beiden kerne erzeugt wird nacheinander durch beide kerne fließen
bei zwei gleichen spulen würde das (wenn man jeglichen streufluss vernachlässigt) heißen, dass bei gleicher Strombelastung durch das kernmaterial der doppelte fluss muss
-> gefahr der sättigung
Die Chance ohne Tippschein im Lotto zu gewinnen ist fast genauso hoch wie mit Tippschein.
die spulen sollen ja axial konzentrisch übereiandergeklebt werden
und dann wird (wegen der "unendlich großen" permeabilität des kernmaterials) der fluss der einen spule durch den kern der anderen spule geleitet und sättigt diesen (wenn der fluss zu groß wird)
Die Chance ohne Tippschein im Lotto zu gewinnen ist fast genauso hoch wie mit Tippschein.
@sven: Bei Stiftkernen ist es so, wie Du beschreibst.
Bei Rollen- Topf- oder Pilzkernen wird ein Teil der Feldlinien ja horizontal umgelenkt, dann wird es komplizierter. Und die Verklebung hat auch bei Sintermaterial einen schwer voraussagbaren Einfluss. Ich habe schon einige Kerne (reparatur-)geklebt, das klappt sehr gut, aber nicht 100%.
Original geschrieben von HCW @sven: Bei Stiftkernen ist es so, wie Du beschreibst.......
ja schon, aber trotzdem hat man doch eine höhere fluss-belastung des kernmaterials und es kommt bei derart kombinierten spulen schon bei kleineren strömen als dem nennstrom zu sättigungs-effekten
(denke ich zumindest und das erscheint mir auch sehr plausibel)
Die Chance ohne Tippschein im Lotto zu gewinnen ist fast genauso hoch wie mit Tippschein.
Ich habe heute mal ganz schnell einen Test gemacht.
Luftspulen SP 1,5 mH mit 1 mm Draht:
SP1 = 1,475 mH
SP2 = 1,488 mH
Übereinander gestapelt haben beide zusammen nicht die Summe von 2,963 mH sondern 3,915 mH. Das entspricht einem Faktor von 1,32
Ferrit Rollenkernspulen LR 1,5 mH:
LR1 = 1,471 mH
LR2 = 1,491 mH
Auch hier beträgt die "Stapel-Summe" nicht 2,962 mH sondern 4,595 mH. Der Faktor ist 1,55
Meine Zweifel, dass der Gewinn bei Rollenkernspulen nicht eintreten könnte, waren also nicht begründet, im Gegenteil!
Zum Klirrfaktor der Ferritspulen: Wir erhalten durch diese Maßnahme eine höhere Induktivität als die Summe der beiden Spulen. Das Ferritmaterial ist aber nur doppelt so groß. Deswegen erwarte ich auch einen höheren Klirrfaktor als die einzelnen Spulen haben.
Original geschrieben von Susie Q Nette Alternative: Klebt man zwei Rollenkerne axial direkt aneinander, ergibt sich ein neuer Spulen-Formfaktor, d.h. z.B. bei Serienschaltung müssen kleinere Induktivitäten zum Gesamtwert zusammenaddiert werden, als bei räumlich getrennten Rollenspulen - der Formfaktor hat nach meinen Messungen ziemlich genau den Wert 1.5
Original geschrieben von VISATON Ich habe heute mal ganz schnell einen Test gemacht.
Ferrit Rollenkernspulen LR 1,5 mH:
Der Faktor ist 1,55
Meine Zweifel, dass der Gewinn bei Rollenkernspulen nicht eintreten könnte, waren also nicht begründet, im Gegenteil!
Ich wüßte nicht, warum ihr etwas anderes messen solltet, nicht wahr!
Zum Klirrfaktor der Ferritspulen: Wir erhalten durch diese Maßnahme eine höhere Induktivität als die Summe der beiden Spulen. Das Ferritmaterial ist aber nur doppelt so groß. Deswegen erwarte ich auch einen höheren Klirrfaktor als die einzelnen Spulen haben.
Messerscharf gedacht, gratuliere. Wie bei jeder anderen Spule mit einer höheren Induktivität auch. Bei zwei räumlich getrennten Spulen gibt's zwar weniger Klirr, dafür aber auch weniger Induktivität, logisch, oder?
Intertechnik macht seine Spulen etwa doppelt so hoch wie Visaton, diese haben bei gleicher Drahtstärke und Induktivität einen doch merkbar geringeren Innenwiderstand.
@ MrWoofa: Ich habe mal bei Intertechnik im Spulenprogramm gestöbert und kein Beispiel dafür gefunden. Kann aber gut sein, dass ich nicht lange genug gesucht habe. Bitte nenne doch mal eine Spule, auf die das zutrifft.
Nein, genau die kann man nicht vergleichen, weil wir keine Spule mit einer Drahtstärke von 0,71 mm haben. Man könnte z.B. 0,47 mH mit 1 mm Draht nehmen. Wenn ich in dem sehr umfangreichen und damit auch ziemlich unübersichtlichen Programm von IT die richtige Spule gefunden habe, dann hat die entsprechende Spule von IT einen etwas höheren Rdc:
VIS SP 0,47 mH; 1 mm; 0,3 Ohm
IT LU44/047/100; 1mm; 0,36 Ohm
Oder gibt es dort noch andere Luftspulen, die anders gebaut sind?
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