Doch, die gibt es. Tritec 0,47mH/0,5mm²->0,239 Ohm. Koscht aber satte 13,70.
Die einfache Spule hatte ich jetzt mit 3 aufeinanderfolgenden Clicks, so übel ist der Katalog nicht, finde ich, die Markensortierung bei den Chassis ist ätzend, aber nicht die Bauteilecke, die geht doch...
Allerdings hat IT vor ein paar Jahren auf das jetzige Kernsortiment umgestellt. Früher gab es auch für Luftspulen mehrere Baureihen (sicher jetzt immer noch auf Bestellung), darunter auch flachere Bauformen.
Jetzt wirds aber ganz schwierig: Bei der Tritec-Spule steht:
"7 x 0,5 mm; Querschnitt 1,37 mm²". Also 7 dünne Drähte mit 0,5 mm Durchmesser (nicht Querschnitt), die verdrillt sind. Alle zusammen haben einen Querschnitt von 1,37 mm².
Unsere Spule hat aber nur einen Draht mit 1 mm Durchmesser und einem Querschnitt von 0,79 mm². Kein Wunder, dass der Widerstand höher ist.
Nochmal zur Erinnerung: Hier geht es nicht darum, wer die besseren Spulen hat, sondern ob man mit einer anderen Bauform mit gleichem Materialeinsatz einen niedrigeren Widerstand erzielen kann. Ich glaube eigentlich ja, aber ich habe bis jetzt noch kein direkt vergleichbares Beispiel bei IT gefunden.
Klar. Also: mit dem 44er Kern von IT wird es nicht so gut wie mit dem Visaton LR-Programm. Ist doch ein Grund zum Freuen...
Ich habe alte IT- Spulen mit 1,5mm- Draht in 1,3 und 1,8mH zu Hause, die sind vom Höhe/Durchmesser-Verhältnis etwa wie die LRs. Gibts aber nicht mehr.
Mehr (weniger) dürfte nicht drin sein, ob Mundorf nichts anderes kennt oder höhere Wickelkosten scheut, weiß nur er ... (angesichts anderweitiger Kreationen mit "goldigem" Einsatz etwas verwunderlich)
Al- Bandspulen hatte auch die RFT BR25. Das muss aber Gründe in der Materialbeschaffung (Al gabs aus dem RGW, Cu nicht) gehabt haben, denn die Innenwiderstände (habe ich vor 4 Wochen gemessen) sind nicht besonders. Zusatzproblem: die Kontaktierung will sehr sorgfältig gemacht sein.
Cu ist sicher die bessere Alternative gegenüber Al:
spez. Leitfähigkeiten:
Cu: 56 * 1e6 S/m
Al: 33 * 1e6 S/m
d.h. Cu hat eine 1,7-fach höhere Leitfähigkeit. Für die Wärmeleitfähigkeit vermute ich mal ein ähnliches Ergebnis, da gute elektr. Leiter i.A. auch gute Wärmeleiter sind.
Die Induktivität L einer Spule ist das Verhältnis des von einem bestimmten Strom I hervorgerufenen magn. Verkettungsflusses PSI zu dem hervorrufenden Strom I:
L = PSI (I) / I
da sich der Strom im linearen Fall hierbei herauskürzt (PSI ~ I),
haben wir es mit einer reinen Geometriegröße zu tun.
--> Optimierungsaufgabe: schlank und lang <--> breit und kurz.
Grüße,
Fosti
P.S.: Susie hat anscheinend gut optimiert
P.P.S.: Für eine lange schlanke Luftspule gilt näherungsweise:
L = µ0 * n² * A / l
wobei:
µ0 Permeabilitätskonstante
n Windungszahl
A Spulenquerschnittsfläche
l Länge
somit ist lang und schlank für eine rel. hohe Induktivität schonmal blöd
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat . (copyright by mechanic)
somit ist lang und schlank für eine rel. hohe Induktivität schonmal blöd
Reine Provokation. Immerhin hat die "blöde" Spule fast den halben Ohmwert käuflicher Standartspulen. Stabspulen im üblichen Sinn sind zwar lang und schlank, so lange sie einzeln betrachtet werden ... (hatte ich davon was geschrieben? *lach*)
... haben wir es mit einer reinen Geometriegröße zu tun.
Irgendwie ... saublöd.
Technische (reale) Spulen haben (neben dem spezifischen Gleichstromwiderstand und der Drahtlänge) etwas mit Formfaktoren a.g. Geometriegrößen und Feldbündelungseffekten zu tun (gewickelt, ungewickelt, mit oder ohne Kern, mit oder ohne Mehrdrahtverschachtelung, mit oder Einzel- oder Doppel- bzw. Mehrfachbauweise), und nicht zu vergessen mit Füllfaktoren, schließlich dürfen die Drähte sich nicht direkt berühren.
Die "ANO-FOL"-Aluminiumbandspulen kannte ich nicht, an deren mathematische Begründung "Alu statt Kupfer" sollte man sich mal ranmachen (die Firma wird sich vermutlich nicht in's eigene Fleisch schneiden, und Unsinn verbreiten)
Al wird Cu nur vorgezogen, wenn das Gewicht eine entscheidende Rolle spielt, z.B. bei Seilen von Überlandleitungen (mit einem Stahlkern für eine ausreichende Festigkeit).
Mit Kernen wollten wir doch erstmal nicht anfangen Susie Q, oder?
Aber wie wäre es mit einer torodialen Luftspule?
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat . (copyright by mechanic)
Ob Alu oder Kupfer ökonomischer ist, hängt ab vom Gewicht und Preis.
Bei gleichem Widerstand dürfte Al günstiger sein.
Weiterer Vorteil: Die Isolationsschicht wird schon mitgeliefert.
Meine Isophon-Alu-Bandspulen hatten 3 mH, 0,8 Ohm, 12 cm Durchmesser, ca. 1,5 cm hoch.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Original geschrieben von Fosti Al wird Cu nur vorgezogen, wenn das Gewicht eine entscheidende Rolle spielt, z.B. bei Seilen von Überlandleitungen (mit einem Stahlkern für eine ausreichende Festigkeit).
Mit Kernen wollten wir doch erstmal nicht anfangen Susie Q, oder?
Aber wie wäre es mit einer torodialen Luftspule?
Wir reden vom Preis, Gewicht ist sekundär.
Das Wicken einer torodialen Spule ist teuer (denke ich).
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
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