Im Nachsatz erwähnst du das RoyalDevice-Monster. IMHO, das ist eine komische Konstruktion! Weil der Abhörraum recht klein ist und daher im Subbereich die Hornwirkung wegfällt.
Klar, im "kleinen" Abhörraum schieben die vielen Treiber ausreichend VD in die Druckkammer. --> Sogar Tiefbass geht extrem druckvoll.
Aber wenn Tiefbass als Quasidirektstrahler druckvoll geht, dann braucht man für die höheren Lagen kein Horn mehr.
Den Nachsatz hab ich auch nur da stehen, weil mir die Formulierung so gefällt: "the pressure level reached 160 dB, BUT I WONDER WHO COULD SURVIVE!"
Deine Behauptung hast du ja schon öfter aufgestellt, hier und anderswo, einen Nachweis bist du aber bisher schuldig geblieben!
Unabhängig davon hab ich das Horn mal näherungsweise simuliert: https://<a href="http://img441.image....jpg[/IMG]</a>
Ich komme keinesfalls auf 160dB. Auch bei angenommener Membranauslenkung von +/- 16mm werdens nur 140. Allerdings hat es bei 7Hz noch ein Maximum im SPL was man bei AJ-Horn nicht mehr sehen kann. Natürlich kann man darüber streiten, für was das gut sein soll.
Und wofür man bei 1,92m² Membranfläche ein Horn braucht weis ich auch nicht?
Niwo
Ich baue schöne Boxentürme; Bässe massieren eure Seele, ich bin die Abrissbirne für die deutsche Szene! (Peter Fox)
Manchen AurumBässen wird ein kurzes Rohr vorgesetzt.
RoyalDevice verwendet ein sich öffnendes Rohr... das etwas länger ist. Denn: Arbeitet das Rohr (Horn) auf eine Druckkammer, so ist es halt kein "Horn" mehr.
Niwo schreibt: "einen Nachweis bist du aber bisher schuldig geblieben!
Weshalb sollte ich diese Tatsache auch noch nachweisen? IHR seid doch die Boxenbauer!
Aber ich bin ja nicht so.....
-- Horn: Druckmaximum liegt "nahe" des Nulldurchgangs der Schwingeinheit. -->cos(phi) ist nahe 1, der WG hoch.
-- Treiber arbeitet auf Druckkammer: Druckmaximum entsteht nahe der max. ausgefahrenen Treiberposition. --> Cos(phi) ist gering, der Wg auch. --> Hornwirkung pfutsch!
Wie funktioniert das Druckkammer Reflexprinzip?
Die großen Standlautsprecher AURUM TITAN, AURUM VULKAN und AURUM MONTAN, verfügen über eine konstruktive Besonderheit bei den Gehäusen: Die Membranrückseiten arbeiten auf ein Bassreflex Volumen, die Vorderseiten dagegen auf eine Druckkammer. Diese Technik stammt ursprünglich von professionellen Studiomonitoren und ist bei HiFi Lautsprechern praktisch beispiellos. Die Kombination von Druckkammer und Reflexprinzip ermöglicht einen extensiven Tiefgang, gekoppelt mit höchster Präzision. Und das Schöne daran: Auch bei sehr hohen Pegeln bleiben die Bässe stets konturiert und erhaben.
Obiger Text wird von diesem Foto "geziert":
Rein hypothetische Frage:
Arbeitet dieser Baßtreiber auf der Membranvorderseite erkennbar auf eine Druckkammer?
(ich sehe eigentlich nur ein Anti-Patschhändchen-Rost, der mich entfernt an die häßliche Schnauze eines alten Rennautos erinnert, aber das zählt nicht)
---
Na, wie lange wird das Rohrfragment auf dem Foto denn sein? Wird es für einen homöopathischen = werbetexterisch blubberbaren Horn artigen Druckkammer Effekt reichen?
(Ich schätze ein paar cm zwischen Gitter und Membran und einen rechnerisch im vierstelligen Hertz-Bereich angesiedelten, schwach angeregten Peak, den der Baßtreiber nicht mehr bedient, da längst ausgeblendet)
Original geschrieben von Susie Q ... homöopathischen ...
Es sind schon einige cm, das kann man auf den Bildern von areadvd gut erkennen. So wie es auf den Bildern aussieht, wird die Sicke durch das "Horn" verdeckt, soviel also zum Thema Kompression/Druckkammer.
Man müßte eigentlich nur mal so ein rohrähnliches Gebilde vor eine BR-Kiste schnallen und dann vorher/nachher messen/hören. Aber ICH habe keine Lust dazu.
Von einigen cm bin ich auch ausgegangen.
PA-Chassis sitzen oft auch hinter ein paar cm Frontholz. Tolle Effekte!
Und wo nichts ist, sollen ein paar Gitterstäbe optisch eine Kammer suggerieren. Dümmlicher kann Werbung nicht sein.
Simuliere lieber was Gescheites!
PS: Ich betrachte den dargebotenen Schmonz aus technischer Sicht ganz klar als dreiste Lüge, schreibe aber gern noch einmal: Wen juckt's - die angepeilte Kundschaft wird extraordinär bedient.
Und, klare Sache, die Verarbeitung ist dem entsprechend sicherlich - Zitat: sehr gut !!!
Ich meine in einer Stereo 1996 gelesen zu haben, die Schallwand verengung vor den Tieftöner bewirke eine stärkere Bündelung ab dem Grundtonbereich. Es war drmals ein Zweiwege-Standbox mit einem "Bretthart aufgehangenen 10"er" und einen kurzem Kugelwellenhorn. Es war nur ein handbreiter senkrechter Schlitz in der Schallwand vor dem TT. Mir fällt leider nicht mehr der Hersteller ein... ich glaube der war aus Frankreich, aber ganz sich bin ich mir nicht.
Die mitbewegte Luftsäule vergrößert in jedem Falle das Membrangewicht und verkleinert evtl. das VAS bei steigender F res würde ich mal so aus dem Bauch sagen.
Mein nickname hat nichts mit Galileo Galilei zutun.
Es war nur ein handbreiter senkrechter Schlitz in der Schallwand vor dem TT.
Die mitbewegte Luftsäule vergrößert in jedem Falle das Membrangewicht und verkleinert evtl. das VAS bei steigender F res würde ich mal so aus dem Bauch sagen.
Moin GallileoMK2,
aus dem Kopf auf den Kopf zu: vergrößertes Membrangewicht führt eher zu fallender f,res und evtl. zu steigendem VAS und steigendem Qts(c) ...?!
"Die mitbewegte Luftsäule"... hmm... Was die Luft zwischen dem Brett und der Membran wohl wiegt im Vergleich zur Membran? Und wird die Luft nicht auch ohne Brett mitbewegt - wie heißt das - Luftlast, genau ...?!
Mein Tipp: Marketing-Gag, dto.
Ansonsten: VISATON meinte - grad' ein paar posts vorher - mE zutreffend: ... Strömungsgeräusche ...
Bässe tolerieren eigentlich relativ folgenlos jede Menge Plunder vor ihren Membranen, eine Spielwiese für jede Marketing-Abteilung ... (blödes Thema, oder?)
---
PS: Viel nützlicher IST eine ringförmige Abdeckung möglichst nahe über der Sicke - z.B. kombiniert mit einer Hinter-der-Schallwand-Montage, Schallwand etwas dicker, als die Sicke sich nach außen wölbt - um deren teils gegenphasigen, teils erheblich verzerrten Schallanteil zu unterdrücken: Der Schalldruck steigt, die Verzerrungen nehmen ab.
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat . (copyright by mechanic)
Mit meinen alten Phonologue IV Quadrals war ich übrigens sehr zufrieden. Von billigen Tieftönern konnte da auch nicht die Rede sein, da war Isophon verbaut.
Das neue Design ist nicht wirklich der Hammer, was aber nicht heißt, dass Quadral nur Schrott gebaut hat.
Danke schön
-------------
Fostis Post, bedeutet das die angeblichen "Druckkammern" eher wie ein WG arbeiten....für den TT sehe ich da trotzdem keinen Sinn
erstmal haben sie den Fehler gemacht und BR und CB beide 12dB/Okt verpasst, wenn BR auch 12dB/Okt hätte "bräuchte" man kein TML und was mich mehr "stört" , die Line wird dort mit c/2L berechnet ich kenne das nur mit c/4L ...auch wird dort durch Bedämpfung eine Schallgeschwindigkeitsreduzierung von 340m/s auf 200m/s erreicht. Im bass sogar auf 100m/s reduziert ...wer weiß, ich habe davor noch nix von gelesen...
Beim Besuch unseres Forums werden Cookies gesetzt. Dies sind kleine Textdateien, die lokal auf Ihrem Rechner in den Browserverlauf gespeichert werden. Die auf unserer Forums-Website eingesetzten Cookies sind technisch erforderlich und gewährleisten den Betrieb und die Komfort-Funktionalitäten des Forums.
Während Ihres Forum-Besuchs werden keine Cookies zu Marketingzwecken oder für Statistiken und Analysen gesetzt. Auch werden keine Daten an Dritte übermittelt.
Detaillierte Informationen zu unserer Verarbeitung von personenbezogenen Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Wenn Sie auf „Einverstanden“ klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und dem Einsatz von technisch erforderlichen Cookies zu.
Kommentar