Schalldämmung Boden
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1. Ja Statiker wird vorher gefragt, logisch.
2. Wenn er etwas länger zum austrocknen braucht wäre nicht so schlimm weil eh noch einiges umgebaut wird was Zeit benötigt da das meiste in Eigenleistung durchgeführt wird. Die Firmen sollten einen dahingegend ja gut beraten können.
3.Akustic-EP-1 wäre auch mein Favorit gewesen, allerdings in 15mm da weniger Aufbau natürlich besser wäre. Wärmedämmung spielt wiegesagt keine Rolle, sind 20-25mm trotzdem eher zu empfehlen? -
Wenn die Fläche etwas größer ist und die Decke ausreichend tragfähig, ist ein frisch eingebauter Estrich sowohl technisch als auch wirtschaftlich nicht zu schlagen. Sämtliche Trockenestriche sind teurer als auch bzgl. Schalldämmung schlechter als ein gegossener Estrich. Bei kleinen Flächen kann es sich wirtschaftlich drehen, weil die Estrich-Pumpe als Pauschale dann zu stark auf den qm-Preis aufschlägt.
Bitte beachten:- einen Statiker fragen, ob Decke ausreichend tragfähig ist für schwimmenden Estrich!
- Wahl des Estrichs, ob z.B. Zementestrich (CT) oder Calciumsulfat-Estrich (CA). Trocknungszeiten berücksichtigen, bei CT gibt es Beschleuniger, die binnen 1 Woche Belegreife ermöglichen, ein CA kann auch mal 6-8 Wochen benötigen!
- Wahl der Trittschalldämmung unter dem Estrich, je niedriger die dynamische Steife, desto besser die Dämmung. Gute Erfahrungen habe ich z.B. mit Isover Akustic-EP-1, wenn möglich mit 20-25mm Stärke einbauen
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Also es ist ein altes Haus, schätze um 1960 gebaut. In der 2. Etage wohnen meine Großeltern. Wie das bei alten Leuten so ist - sie hören schlecht
Am TV ist eine 2.1 Anlage angeschlossen. Diese ist schon immer relativ Laut gedreht. Wand- bzw Deckendurchbrüche oder ähnlich gibt es nicht. Ich wohne darüber also Dachgeschoss. Hier ist bis auf die Wand von Treppenhaus und die 2 Kaminschächte die durch Haus gehen nichts mehr massiv. Der Rest ist Dachaufbau aus Holz+Rigips. Die Betondecke, also mein Boden hat keinen Schwimmenden Estrich oder ähnlichs da es damals wahrscheinlich nie als Wohnetage gedacht war. Klar die Betondecke ist nicht total hellhörig, aber der überdimensional laute TV bzw die 2.1 Anlage ist doch deutlich zu hören 
Achso, die Giebelwände (also da wo keine Dachschräge ist - heißen die so?) sind natürlich auch noch gemauert. Um den Boden hat sich nie jemand groß gedanken gemacht bezgl. Schall. Daher liegt das Parkett aktuell auf einem alten Teppich. Aber es kommen ja diverse Rigipswände weg, Boden komplett raus usw und dann stellt sich die Frage was ist Preis/Leitungs als Aufbau für die Betondeke empfehlenswert.Einen Kommentar schreiben:
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Bist du dir sicher, dass die Decke das Problem ist bzgl. Luftschalldämmung? Beim Trittschall ist es klar, eine Betondecke ohne vernünftigen schwimmenden Estrich hat deutlich zu schlechte Trittschallwerte.Hallo,
hat jemand Erfahrungen oder Tips wie ich eine 18cm Betondecke (kein Estrich) zur Etage darunter gut und günstig Schallisolieren kann? Derzeit ist nur ein Trittschall (alter Teppich) und ein Bodenbelag (12mm Holz) drauf. Man hört aber einen etwas lauteren TV noch deutlich von unten...
Wenn du von unten aber schon einen lauteren Fernseher hörst, geht es 1. um Luftschall und 2. nicht allein um die Bassfrequenzen, denn die bildet ein Standard-TV normalerweise ja nur begrenzt ab. Es scheint sich also um ein breitbandigeres Luftschallproblem zu handeln?
Aus meiner eigenen Erfahrung als Architekt und der mir vorliegenden Literatur kann ich das aber noch nicht ganz nachvollziehen: eine nackte 18cm-Betondecke sollte ohne Estrich auf ein Schalldämmmaß R'w=ca.45dB kommen, das ist ja jetzt nicht sooo wenig. Trotzdem hörst du das TV-Gerät von unten deutlich. Komisch!
Daher meine Fragen:
1. wie sehen denn die an die Decke angrenzenden Flankenbauteile aus? Bist du Sicher, dass es die Decke selbst ist und nicht die Flanken?
2. Und der Klassiker - gibt es Deckendurchbrüche für Installationsführung, die nicht oder nur wenig verschlossen sind? Hier reichen schon kleine Undichtigkeiten für deutlichen Schalldurchgang.
3. handel es sich um 2 getrennte Wohneinheiten? Wenn ja, warum ist dann nur eine nackte Betondecke vorhanden? Das entspricht ja schon seit mindestens der Römerzeit nicht mehr dem Standard...? Teppich als Trittschallminderung ist nur innerhalb einer Wohnungseinheit anrechenbar, als baulicher Schallschutz zwischen 2 Wohneinheiten ist das nicht zulässig...
Viele Gürße, IFFEinen Kommentar schreiben:
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Gerade mal ein Angebot für Estrich eingeholt. 15mm Estrichdämmplatte + 40mm Estrich. 21-22 Euro der qm. Und das bei 0 Arbeit und kein geschleppe und verlegen von irgendwelchem Zeugs. Eine Überlegung Wert. Masse sollte in der dicke auch unübertroffen hoch sein!Einen Kommentar schreiben:
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Hat im Vergleich zum Sand quasi keine Masse und somit kaum Schalldämmung :/ Ging ja weniger um Wärmedämmung.
Sonst wäre da noch Bituperl - bitumisiertes Perlite. Die Masse kommt hier aber auch nur vom Bitumen. Dämmwirkung ist top..aber Schall fast null
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Das hatte ich schon vor 20 Einträgen gepostetEine Alternative aus Fermacell Estrichelementen wie z.B. 10mm Holzweichfaser mit 2xRigipsauflage kostet gut 20,- Euro der qm bei 30mm dicke. Darauf eventuell noch eine 2. Schicht Rigips in 25mm und man ist nochmal 15,- los. Gesamt also schon 35,- für vergleichbar dicken Trockenestrich!
Ich glaub wir drehen uns hier langsam im Kreis 
"Schau dir mal Fermacell an. Die haben eine Verbundplatte aus glaube 10 + 20 mm Holzfaser / Trockenestrich! Die lag auch so um 20 € je qm. Darüber dann z.B. noch ne Schicht aus OSB."
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Nachdem man auch die Waschmaschine (80kg/0,3 qm =250/m2) draufstellen kann, sollte es schon gehen
http://www.schaumstofflager.de/cms/l...ml?language=ch
In der Tat teuer, 2cm dick 10 Euro/qm, 4cm 20 EuroEinen Kommentar schreiben:
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Ok was man wirklich noch zwischen den Sand und Bodenbelag am besten nimmt lässt sich ja noch rausfinden... Preislich liegt die Methode jedenfalls bei ca. 11 Euro pro qm für die 6cm Waben mit Sand + Abdeckschicht aus Holzwichfaser oder OSB 1,50-3,50 der qm.
Eine Alternative aus Fermacell Estrichelementen wie z.B. 10mm Holzweichfaser mit 2xRigipsauflage kostet gut 20,- Euro der qm bei 30mm dicke. Darauf eventuell noch eine 2. Schicht Rigips in 25mm und man ist nochmal 15,- los. Gesamt also schon 35,- für vergleichbar dicken Trockenestrich!
Schwerschaum oder Verbundschaum ist auch relativ teuer oder gibts das irgendwo günstig? Wo kommt man da denn preislich raus? Und eignet sich der Schaum den für den Boden? Stichwort Belastung?Einen Kommentar schreiben:
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Sand bringt sicher nicht das Maximum. Die von mir erwähnte Methode ist die bessere, denn man braucht Masse und Feder. Sand ist keine Feder.
Es ist kein Zufall, dass man mit 10cm Schaumstoff und daran verklebten doppelten Rigips so ziemlich das Maximum bei dieser Dicke herausbekommt. Leider habe ich die Unterlagen weggeschmissen (war 1995), war recht beeindruckend und ich habs ja mit 3 cm Schaumstoff ausprobiert, was schon nicht schlecht war. Daher für den Boden dasselbe, aber mit Holzplatten (2x2cm versetzt), ev. zementgebundene (mehr Masse), das geht auch von der Statik, der Boden ist stabil, aber schwimmend.
Natürlich kann man auch mit extrem viel Masse was erreichen, aber mit der richtigen Kombination aus Masse und Feder erreicht man dasselbe bei weniger Masse und KostenEinen Kommentar schreiben:
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Die hab ich bei mir unterm Laminat auf Holzboden
Dämmen viel mehr als diese Plastikbahnen, die man sonst nimmt...
Frage wäre eher, ob du auf die Waben etwas stabilisierendes legen müsstest. Wenn du die Waben das Zeug drauf legst + dann Vinyl..und lässt etwas schweres Fallen...dann wird sich das durch die Holzfaser und den Sand drücken. Sind ja nur ca. 8 mm bis zu den Waben/Sand. Der Sand gibt ja nach, im Gegensatz zur festen Unterlage. Und dein Bodenbelag ist auch sehr weich und dünn.
Die Holzfaserplatte musst du dir eher wie einen fast trockenen Schwammlappen (diese bunten viereckigen) vorstellen. Du kanns es leicht zusammendrucken - nur dass hier die Druckstelle nicht wie beim Schwamm wieder zurück geht
Bei mir ist unterhalb und oberhalb der Platten eine harte Schicht, weshalb sich da nichts verformen kann.
Wenn du das PDF von der von dir verlinkten seite öffnest, dann siehst du das:
Einsatzbereich: "Trittschalldämmung für Fertigparkett und Laminatböden bis zu 19 db"
Minimum wäre wohl:
- Waben mit (Quarz)sand
- OSB Platten
- VinylEinen Kommentar schreiben:
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Ja ok, dann sollte eigentlich auch das reichen:
4,5 oder 7mm das dürfte sich dann auch nicht unter Last soviel zusammen drücken und sollte ja wenn das flächig auf dem Sand aufliegt auch reichen.Einen Kommentar schreiben:
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Uhi..das wird schwer
Diirekt auf Holzweichfaser könnte Laminat/Parkett gehen...die werden immer mit etwas hartem überdeckt. Heißt ja nicht umsonst HolzWEICHfaser
- Besonders hohe Druckfestigkeit mit 150 kPa
- Optimale Kombination fu?r hochbelastbare Trocken- und Nassestrichkonstruktionen
Deshalb werden die auch als Kombiplatten mit einer Estrichschicht angeboten. Wenn dir mal was auf den Boden fällt (oder jemand) bzw. Schwere möbel auf Füßen stehen, hast du irgendwann schönen ungleichmäßigen Boden, wenn du direkt auf die Holzfasern weichen Belag legstEinen Kommentar schreiben:
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