Schalldämmung Boden

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  • AlphaRay
    antwortet
    Würde da eher Quarzsand empfehlen. Es sei denn, die haben normalen Sand auch in ultrafeiner Körnung. Sonst bringt das wieder nicht viel, wenn da nur kleine "Kiesel" gestapelt liegen
    Auf die Holzfaser musst du dann noch was drüber machen. Die sind nicht direkt belastbar. D.h. Trockenestrich oder OSB.
    Bist dann locker bei mind. 100-120 kg je qm. Bis 2,5 Tonnen Zusatzgewicht ohne Möbel bei 20 qm..eieiei

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  • nlcarbon
    antwortet
    Also diese Estrichwaben die ich am Anfang gepostet habe gibt es in 30 und 60mm. Bei 60mm gefüllt mit Sand hätte man ca. 80-100kg pro qm je nach Körnung. Das ist schon ne Menge würde ich sagen und müsste doch was bringen! Die Statik müsste man prüfen lassen, das ist klar. Den gößten Vorteil sehe ich das es natürlich duch den Sand gut entkoppelt ist und Sand absolut günstig ist (5-15 Euro die Tonne!) Darauf dann noch ne Schicht Holzweichfaser und fertig

    Gruß Nils

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  • AlphaRay
    antwortet
    Ich denke, dass man da einen Mix nutzen muss. 18 cm Beton ist ja schon viel Masse. Man müsste neue Masse einbauen, welche aber von den Wänden und Boden entkoppelt ist. Durch 5 cm Sand hat man 23 cm "Stein", was nicht viel bringen sollte.
    Zudem darf man die Statik nicht vergessen. Paar cm (Quarz)Sand wiegen schon ne Menge. Das können locker dann 1-2 Tonnen werden.

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  • aurelian
    antwortet
    Das Haus meiner Eltern hat zB 1m dicke Steinwände und teils Gewölbe. Durch beides hört man den Bass nur noch minimal durch, prinzipiell kann man also den Bass bezwingen, aber nicht nachträglich mit ein paar cm irgendwas.
    Mittelton geht leicht (bis 200 Hz jedenfalls)

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  • nlcarbon
    antwortet
    Noch was gefunden: Mit Sand gefüllte 3-lagige Wellpappe. Kostet allerdings auch 25 Euro pro qm bei nur 15mm dicke! Das könnte man aber auch selber in deutlich dicker hertellen indem man einfach selbst Sand in dickere Wellpappen einfüllt und an den Kanten zu klebt.

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  • nlcarbon
    antwortet
    Jürgen hat schon recht mit dem TL, der wird nach dem Umbau gebaut bei mir oben. Es geht halt darum das ich von unten möglichst wenig mitbekomme und umgekehrt natürlich auch.
    Es gibt diverse Schallschutzschüttungen die angeblich gut funktionieren sollen aber auf den qm umgerechnet sind diese unheimlich teuer...
    Sowas z.B:

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  • AlphaRay
    antwortet
    Aaah...ja bei Bass hilft nicht viel...Außer diesen vom Boden und Wänden guuut zu entkoppeln :/

    Ich benutze solche:


    Müsste man beim Gewicht des TL-Subs schon eeinige nehmen

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  • walwal
    antwortet
    Gucktsduhier:

    Zitat von nlcarbon
    Hallo,..... Da ich einen TL Sub bauen werde sollte es nach unten hin möglichst gut Schallisoliert werden

    Vielleicht hat ja jemand noch eine zündende Idee

    Gruß Nils

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  • AlphaRay
    antwortet
    "Man hört aber einen etwas lauteren TV noch deutlich von unten" - wo steht was vom TL..? Da steht TV..nix Bass. Hat doch verdeutlicht, dass man den Mittelton unten hört:
    "Ich höre ja wie schon gesagt auch noch den mittleren Frequenzbereich noch deutlich hier oben wenn unten der TV laut aufgedreht ist."

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  • walwal
    antwortet
    Es ist hoffnungslos! Meine Erfahrungen mit dem TL bei anderen:

    Wohnzimmer von etwa 40m², Hörplatz war in der Mitte, der Boden bewegte sich fühlbar.

    Visaton: Noch in weiter Entfernung (20 m oder mehr)klapperten die Tassen.

    In einem Fall bekam das Mauerwerk Risse.

    Sogar bei mir (teilaktive Concorde) wackelt der Boden fühlbar bei 29 Hz. Keine Bewohner darunter...

    Diese tiefen Frequenzen absorbiert nix außer 2 m Steinwolle oder 30 cm Beton auf den Boden mit Luft dazwischen.

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  • AlphaRay
    antwortet
    Auch wenns beheizt ist ist der Boden kalt... Betonboden + Laminat hatte ich in meiner damaligen Wohnung. Nur auf Teppich konnte man Barfuß laufen - oder wenn die Bodenheizung lief

    Die Wärmedämmung wäre ja nur ein zusätzlicher Pluspunkt. Holzfaserdämmplatten haben eine sehr gute Wärmedämmung - Wärmeleitfähigkeit von 0,04.

    Mal kurz simuliert:

    18 cm Betondecke: U-Wert: 3,58 W/m²K
    18 cm Betondecke + 10 mm Holzfaserdämmplatte (0,042): U-Wert: 1,94 W/m²K
    18 cm Betondecke + 20 mm Holzfaserdämmplatte (0,042): U-Wert: 1,33 W/m²K

    18 cm Betondecke + 10 mm Holzfaserdämmplatte (0,042) + 20mm Trockenestrich: U-Wert: 1,73 W/m²K
    18 cm Betondecke + 20 mm Holzfaserdämmplatte (0,042) + 20mm Trockenestrich: U-Wert: 1,22 W/m²K

    Bei der letzten Variante würde nur noch 1/3 der Wärme durch gehen. Zusätzlich zu der Schalldämmung
    Da warme Luft ja nach oben geht, würden die unteren Räume 2/3 der Wärme sparen, die sonst durch die Decke nach oben und die (Außen)wände verloren ging, und dadurch wohliger werden.
    Ein Teppich (10mm) schluckt dann noch mal 0,2 W/m²K.

    Der Empfohlene U-Wert für Boden im Neubau laut EnEv liegt bei < 0,35.


    Habe mal die Reihenfolge korrigiert. Die Dämmung war auf der Seite des unbeheizten Raumes.
    Hier mal der Unterschied vorher/nachher.

    Vorher: nur 180 mm Beton. Raum unten unbeheizt = 10°C. Raum oben = 20°C. Bodentemperatur oben = 13 °C
    U-Wert: 2,42 W/m²K

    Nachher (10mm Holzfaser, 20mm Trockenestrich, 10mm Teppich. Raum oben = 20°C. Bodentemperatur oben = 17 °C
    U-Wert: 1,12 W/m²K

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  • nlcarbon
    antwortet
    Also die Etage unter mir ist ja bewohnt und beheizt, daher wäre doch eine Wärmedämmung eher unsinn oder?
    Ja die Platten meinte ich, aber wie gesagt das kann ich mir auch als einzelne Platten besorgen und komme dann vielleicht auf 5-6 Euro pro qm. Das gesparte investiere ich dann leiber in den Bodenbelag

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  • AlphaRay
    antwortet
    Wärmedämmung ist nicht so ganz egal...ich mag warme Füße Laminat auf Beton ist bestimmt noch unangenehmer wie bei mir auf dem ungedämmten Holzboden Zumindest Barfuß..

    Schau dir mal Fermacell an. Die haben eine Verbundplatte aus glaube 10 + 20 mm Holzfaser / Trockenestrich! Die lag auch so um 20 € je qm. Darüber dann z.B. noch ne Schicht aus OSB.

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  • nlcarbon
    antwortet
    Danke für die Links, hab mir mal alles angeschaut. Oftmals wird halt von einer Holzbalkendecke ausgegangen und da dieser die Masse fehlt mach dann eine getrennte schwere Trockenestrichschicht natürlich Sinn. Ich hab ja eigentlich schonmal eine 18cm Betondecke, das sollte ja an Masse schonmal nicht ganz schlecht sein. Desweiteren geht es fast immer um Trittschall, mir aber eigentlich um den Luftschall.
    Man liest eigentlich überall je mehr Masse desto besser. Das würde wieder für Sand sprechen. Auch ist das Prinzip aus meheren voneinander getrennten Schichten wohl oftmals besser also z.b Holzweichfaser/Rigips/OSB. Wärmedämmung nach unten ist völlig egal. Es geht halt darum aus günstigen Produkten eine brauchbare Lösung zu erstellen. Fertigestrich aus z.B. 10mm Holzweichfaser/2x10mm Gipskartonplatten kostet gut 20 Euro pro qm. Natürlich einfach zu verlegen aber als Einzelprodukte deutlich günstiger zu bekommen...

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  • AlphaRay
    antwortet
    Eher hier:
    http://www.baunetzwissen.de/standard...ng_977379.html

    • Trockenestriche auf Hartschaumplatten:
      Trittschallverbesserungsmaß 4 - 6 dB
    • Trockenestriche auf Mineralfaserplatten 30/25:
      Trittschallverbesserungsmaß 9 dB
    • Zementestrich 35 mm auf Mineralfaserplatten 28/25:
      Trittschallverbesserungsmaß 16 dB
    • Gussasphaltestrich 25 mm, Abdeckplatten Mineralfaserplatten 28/25 mm: Trittschallverbesserungsmaß 16 dB


    Teppich mag nicht jeder.und ich kann mir nicht vorstellen wie die paar mm mehrere dB schlucken sollen. Beim Schall hilft an sich nur Masse.
    Hier haben die sogar die Kombi die ich vorgeschlagen hab. Trockenestrich auf Mineralfaserplatte. Das ist meiner Meinung nach die günstigste Lösung, die ich selbst mal angedacht hab.

    Hier etwas Detalierter. Mehrere Schichtkombinationen mit Schalldämmung in dB:


    Hie gehts vor allem um die Luftschalldämmung durch den Boden/Decke - also genau dein Problem:
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