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Stereo-Subwoofer mit TIW250XS - unterschiedliche Volumina?

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  • DIY-Neuling
    Registrierter Benutzer
    • 03.08.2021
    • 21

    Stereo-Subwoofer mit TIW250XS - unterschiedliche Volumina?

    Hallo und guten Tag,

    ich bin über verschiedene Angaben bei meiner Subwooferplanung mit dem TIW250XS gestolpert:

    Visaton empfiehlt 70 ltr. BR mit dem BR15.34 in 9 cm Rohrlänge (https://www.visaton.de/de/produkte/c...w-250-xs-8-ohm).
    Damit sind 32 Hz erreichbar.
    Frage: Ist mit dieser Angabe seitens Visaton 32 Hz als -3 dB Punkt, oder als -8 dB Punkt, oder gar -10 dB Punkt gemeint?

    70 ltr. netto könnte ich realisieren, ca. 30 Hz als -3 dB Punkt zu erreichen wäre mein Ziel.

    In der Hobby Hi-Fi Heft 5/2020 ist der TIW250XS getestet, und dort empfiehlt Hr. Timmermann für BR 45 ltr. netto Volumen, ein 80 mm Durchmesser BR-Rohr mit einer Länge von 27 cm. Auch dabei sollen 32 Hz erreicht werden (und zwar dort als -3 dB Punkt ausgewiesen).

    Kann beides stimmen?

    Wäre nicht der Einsatz eines 100 mm Durchmesser BR-Rohres besser wg. des Airflows (sofern es von der Länge her nicht zu groß würde)?

    Ich bitte um Unterstützung bzw. um Erfahrungswerte.

    Was ich nicht möchte ist eine GHP-Lösung oder die Ausführung als geschlossene Box die dann eine größere Tiefbassanhebung erfordert.

    Die Trennfrequenz zu den Satelliten soll bei 50 Hz liegen, analoge 24 dB/Oct. Aktivweiche (dbx 223xs) mit separater, älterer Stereo-Endstufe für die zwei Subwoofer.

    Das Ziel ist die hochwertige Musikwiedergabe, es soll also kein "Brüllwürfel" werden, sondern möglichst sauber aufspielen.
    Da ich früher mit der TIW Serie sehr gute Erfahrungen gesammelt hatte (TIW360 und TIW300), wäre der TIW250XS mein Favorit.

    Danke,
    Alex
  • walwal
    Registrierter Benutzer
    • 08.01.2003
    • 26473

    #2
    Mit Boxsim kann man das gut simulieren

    Hier mit 45 und 70 L, beide auf 30 Hz abgestimmt. Tiefpass bei 100 Hz.

    Also nimm 70 Liter.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: tiw 250.jpg Ansichten: 0 Größe: 37,2 KB ID: 692961
    „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

    Alan Parsons

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    • DIY-Neuling
      Registrierter Benutzer
      • 03.08.2021
      • 21

      #3
      Hallo walwal,

      danke für die schnelle Antwort.

      Verstehe ich das richtig, dass ich es mit den 45 ltr. und dem 80 mm Rohr in 27 cm Länge genau so gut umsetzen könnte, wie mit der VISATON Empfehlung mit den 70 ltr. netto Volumen und dem 9 cm langen BR15.34?

      Mit Simulationssoftware habe ich leider rein gar keine Erfahrungen.
      Ich versuchte es mal mit WinISD kam aber zu "komischen Ergebnissen".
      Das wird eher an mir, als am Programm gelegen haben.
      Deshalb frage ich lieber hier nach.

      Grüße aus Hessen,
      Alex

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      • walwal
        Registrierter Benutzer
        • 08.01.2003
        • 26473

        #4
        Mit dem Visaton Vorschlag wird das nix, ein BR 25.50 in voller Länge könnte passen. Es sollten Rohre mit Trompetenöffnungen sein wegen Strömungsgeräuschen. Ist aber graue Theorie, weil der Raum dominiert, das sollte man testen mit variabler Länge oder mehr Rohren. 10 cm und 40 Länge sollte auch gehen. Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 17.jpg
Ansichten: 803
Größe: 143,8 KB
ID: 692964
        „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

        Alan Parsons

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        • walwal
          Registrierter Benutzer
          • 08.01.2003
          • 26473

          #5
          Folgendes geht:

          1 BR 25.50 (8 cm x 15) ergibt 31 Hz, Maximalpegel 97 dB
          2 BR 25,50 (8 cm x 25)............35..............................105

          Nimm die Version mit 2 Rohren, die kann mehr Pegel und ist bei 40 Hz noch 2 dB lauter, die 30 Hz werden fast identisch erreicht.

          Was der Raum dann macht, ist ungewiss. Aber das kann man ja automatisch korrigieren lassen.
          „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

          Alan Parsons

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          • DIY-Neuling
            Registrierter Benutzer
            • 03.08.2021
            • 21

            #6
            Damit ich es wirklich verstehe:
            Das BR25.50 ist 25 cm lang und hat 80 mm Durchmesser.
            Das ist fast die Timmermanns-Empfehlung (27 cm Länge bei 80 mm Durchmesser).
            Dann auch auf die 45 ltr. netto Volumen?

            Der Einfluss des Hörraumes ist mir bewußt.
            Die zwei Subwoofer würden in einem rd. 30 qm großen Raum (2,51 m lichte Höhe) spielen.
            Der Raum ist akustisch sehr gut, der Tiefton schwingt sich nicht auf, es dröhnt nicht.

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            • DIY-Neuling
              Registrierter Benutzer
              • 03.08.2021
              • 21

              #7
              OK, danke.

              Also 70 ltr. netto Volumen und zwei BR25.50 Rohre pro Subwoofer in voller Länge.

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              • walwal
                Registrierter Benutzer
                • 08.01.2003
                • 26473

                #8
                exakt.
                „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

                Alan Parsons

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                • DIY-Neuling
                  Registrierter Benutzer
                  • 03.08.2021
                  • 21

                  #9
                  Danke sehr.
                  Jetzt habe ich eine Vorstellung, wie ich es umsetzen werde.

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                  • DIY-Neuling
                    Registrierter Benutzer
                    • 03.08.2021
                    • 21

                    #10
                    Ich sah gerade, dass sich Jan Timmermanns mit dem TIX250XS im Zuge seines Lautsprecher-Referenzprojektes letztes Jahr beschäftigt hatte.
                    Er empfiehlt 60 ltr. netto-Volumen, und statt eines BR-Rohres einen BR-Schlitz/BR-Kanal: 5 cm Höhe, 27 cm Breite, Länge des Kanals: 40 cm. Öffnungsfläche somit 135 qcm. Innen und außen verrundet für besseren Airflow.
                    Gemäß der Ausführungen von Jan Timmermanns in der Fachzeitschrift Hobby HiFi (Heft 05/2020, Seiten 70 und 71) wird mit dieser BR-Abstimmung ein f3-Punkt von 26 Hz erreicht.
                    Mit einer reduzierten BR-Kanal Höhe von 40 mm (und somit 108 qcm) käme man noch etwas tiefer in der Abstimmung, aber der Pegel fällt schon etwas früher ab.
                    Da mir 26 Hz als f3 ausreichen, überlege ich, ob ich nicht auf die o.g. Timmermann´sche Variante "umsteige"....

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                    • DIY-Neuling
                      Registrierter Benutzer
                      • 03.08.2021
                      • 21

                      #11
                      So, das Projekt wird so kommen.
                      Die zwei VISATON TIW250xs habe ich schon hier, schnelle Lieferung zu einem echten Spitzenpreis, da musste ich sofort zugreifen.
                      Von der Anfassqualität des TIW250xs bin ich sehr angetan, das ist richtig, richtig gut!

                      Nächste Woche bespreche ich das Gehäuse, das ganz ähnlich dem o.g. Bauvorschlag folgend ausgestaltet werden wird, mit meinem Schreiner.
                      Umsetzung je nach Kapazitäten des Schreiners vielleicht schon Mitte Dez. 2021, vermutlich jedoch erst Mitte Jan. 2022.

                      Als Material schwebt mir 24 mm Birke MPX von (statt 25 mm MDF), ca. 64 cm Höhe statt 62 cm, da dann die Bodenplatte aufgedoppelt werden kann ohne Volumenverlust.
                      Das Oberflächenfinish soll wie bei meiner Klang & Ton NARMADA, die das Visaton Subwooferpaar unter 50 Hz unterstützen wird, "natur" und 3-fach geölt werden.
                      Statt auf Stands bisher, werden dann die Subwoofer die NARMADA "tragen", s.hier: NARMADA aus Klang & Ton Heft 1/2019, Projekte der Nutzer / Nachbauten - HIFI-FORUM

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                      • walwal
                        Registrierter Benutzer
                        • 08.01.2003
                        • 26473

                        #12
                        Denke an Verstrebungen Wand zu Wand, das bringt viel mehr als aufdoppeln. Je einen Sub unter die Narmadas zu stellen ist perfekt. So habe ich das auch beim Schwiegersohn gemacht.


                        Wie trennst du Sub-Sat?
                        „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

                        Alan Parsons

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                        • walwal
                          Registrierter Benutzer
                          • 08.01.2003
                          • 26473

                          #13
                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: tibor heimkino.jpg
Ansichten: 545
Größe: 45,5 KB
ID: 694690

                          „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

                          Alan Parsons

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                          • DIY-Neuling
                            Registrierter Benutzer
                            • 03.08.2021
                            • 21

                            #14
                            Hallo walwal,

                            ja, jedes meiner Gehäuse wird längs- und querversteift, das ist das A & O.
                            So war es auch bei der NARMADA selbst, s. hier: http://www.hifi-forum.de/index.php?a...133&postID=1#1

                            Die Trennung erfolgt aktiv, eine analoge Aktivweiche, schon knapp 20 Jahre alt von WBE Audio, bei 45 Hz mit 18 dB/Okt.

                            Für die zwei VISATON Subwoofer steht eine "APART Audio Champ 2" PA-Endstufe (ohne Lüfter!) bereit, klassisch analog aufgebaut, für diesen Einsatzzweck m.E. ideal und bezahlbar, s. hier: https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/...REC0007589-000 und hier ein Foto der "Innereien":
                            https://www.hififorum.at/node/5585?p=260442#post260442

                            Die NARMADA wird angetrieben von einem Paar "WBE Audio Fusion 900" Monos (der Vorverstärker wird ein "WBE Audio Veracity" sein).

                            Der Bau der zwei Subwoofer erfolgt erst im 1. Quartal 2022.

                            Beste Grüße,
                            Alexander

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                            • blaueelise
                              Registrierter Benutzer
                              • 22.10.2012
                              • 531

                              #15
                              walwal , sind es gto1214 auf dem Bild? Cb? Liter?

                              Kommentar

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