W 130 X - Schwingspulen getrennt anschließen (Stereo)
Moin zusammen!
Vielleicht ne blöde Frage, Google hat mir aber nicht weitergeholfen:
Bin gerade am Rumspinnen mir ein kleines "Bluetooth-Radio" für die Garage in Form einer Soundbar zu bauen. Gedanke ist eine passive Stereobox mit zwei FRS 8 außen und mittig einem W130X für den Tiefton.
Wenn ich nun die Breitbänder getrennt an je eine Schwingspule anschließe... machbar, oder akustische Katastrophe?
Das geht nicht in Boxsim, weil ein Chassis in Boxsim nur ein Signal bekommen kann.
@Turnspit: Ja, das geht. Das wird z.B. beim Fontanella-Sub mit dem GF200 gemacht. Du musst aber beachten, dass der Wikrungsgrad pro Seite dann 3 dB sinkt. Der Verstärker sieht 4 Ohm (pro Seite), aber der Output ist nur der der 8 Ohm-Version bei gleicher Spannung, bzw. 6 dB weniger als bei der 2-Ohm-Version an gleicher Spannung. Fontanella-Sub
Idee zur Simulation in Boxsim wäre, das Basschassis zu duplizieren, die 8-Ohm-Version zu unterstellen und die beiden in der Weiche parallel schlaten. Dann stimmt schon mal die Impedanz.
Anschließend unterstellst Du einem der beiden, dass er keinen Schall von sich gibt, indem Du ihm z. B. einen gemessenen Frequenzgang unterstellst, der von 10Hz bis 100000Hz -40 dB beträgt. ... und den Haken "erst ab ca. ..." keinesfalls setzen.
Boxsim ... wenn Lautsprechersimulation gelingen soll.
Hmmm ... wenn jede Wicklung an einer Endstufe hängt - und beide bekommen ein unterschiedliches Signal ... wirkt das dann nicht eher so, als wenn die jeweils andere Wicklung kurzgeschlossen wäre?
Keine Ahnung, wie sich das praktisch auswirkt - jedenfalls dürften die Endstufen für Differenzsignale eine andere Impedanz sehen als für Gemeinsame Signale.
Trotz der vorherigen Bedenken, u.a. zu den Auswirkungen bei unterschiedlichen Signalen L und R, dürfte das Konzept gut funktionieren, zumal für den genannten Anwendungsfall.
Wenn ich an meinen guten alten M825-Subwoofer von Teufel denke, dort hatte ich weder klangliche noch technische Probleme. Darin arbeitet ein 25cm TT mit 2x 8 Ohm, jeweils für den linken und rechten Stereo-Kanal. TT mit Doppelschwingspule wurden in der Zeit passiver Subs doch gerade für diese Anwendungen gerne genommen.
In irgendeiner Ausgabe der HobbyHiFi wurde der W130X ausgiebig für sämtliche Anschluss-Szenarien getestet, ich fand es interessant.
Das ist doch eigentlich der Sinn und Zweck von Tieftönern mit zwei Wicklungen, dass man sie im Sub-Betrieb mit dem L-Signal und dem R-Signal betreiben kann. Wenn diese Signale nun gegenphasig sind, bewegt sich allerdings nichts und die Spule kann durchbrennen. Pech gehabt.
Gibt es einen plausiblen und auch praktisch relevanten Grund (außer dem Durchbrennbeispiel), dass es besser wäre, das Monosignal vor der Verstärkung zu erzeugen und dem LS nur das fertige Monosognal zu liefern?
Was ich schreibe, ist nur meine Meinung. Denn wessen Meinung soll es sonst sein?
Da hättest Du aber im Tiefsttonbereich einen Kurzschluss für gegenphasige Signale. Ok, nur der Verstärker würde rauchen, das Chassis nicht.
Für gleichphasige Signale, was wohl die Regel sein dürfte hast Du dann 16 Ohm im Bass. Gewollt?
Boxsim ... wenn Lautsprechersimulation gelingen soll.
Ich habe viele Jahre einen WSP 21 DV als Subwoofer betrieben, der ist mit 2 elektrisch getrennten Schwingspulen ausgestattet, es gab nie irgendwelche Probleme. Das ganze in Verbindung mit 2 Satelliten.
Oder ich verstehe das Prinzip nicht ganz, was Turnspit meinte.
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