was für Mikros nehmt ihr?
Kann man auch "gewöhnliche" Kondensatormikrofone (Hyperniere) nehmen, oder ist die Charakteristik ungeeignet? Ich hätte nämlich ein Paar gute Drum-Overheads griffbereit, dann könnte ich das auch mal ausprobieren.
Ja, wie ist es allgemein mit der Verwendbarkeit der verschiedenen Bauarten von Musikermikrofonen? Dynamisch sollte es wohl nicht sein. Klein- und Grossmembranmikrofone mit unterschiedlichen Richtcharakteristiken, etc . . .
Original geschrieben von harry_m
Lässt sich die "leichte Weillgkeit" auch irgendwie beziffern?
Aus der Erinnerung kann ich sagen, dass es bei ca. 6 kHz eine Überhöhung von 3 dB gibt und anschließend der Frequenzgang wie eine abklingende Schwingung aussieht. Jeder kann das leicht ohne Mikro testen, indem er den Eingang mit dem Ausgang der Soundkarte verbindet.
Ich stehe kurz vor der Fertigstellung meiner ersten selbstgebauten Lautsprecher. Wenn möglich möchte ich diese dann auch ausmessen. Darum müsste ich mir jetzt ein Messequipment zu legen. Als Neueinsteiger möchte ich natürlich für meine erste Versuche nicht zu viel Geld ausgeben und auch möchte ich sicher sein, dass die Komponenten auch wirklich zusammen harmonieren. Zudem wäre es für mich wichtig, dass das Messsystem portabel ist, also mit einer externen Soundkarte betrieben wird.
Aus euren Antworten habe ich mir nun mal ein Equipment zusammengestellt und möchte nun wissen was ihr dazu meint:
Habe ich das richtig verstanden, dass es in ARTA nicht möglich ist den Frequenzgang des Mikrofons einzubinden. Also könnte ich auch auf die kalibrierte Version des Mikros von HiFi-Selbstbau verzichten. Oder sehe ich das falsch?
Der Entwickler plant eine Einbindung einer Mikrofonkorrektur in seine nächste Programmversion, weil das von vielen Benutzern die solche Mikrofone verwenden, bereits kristisiert wurde.
ARTA ist im derzeitigen Stadium eine Beta-Version und der Entwickler lässt -wie jeder vernünftige Geschäftsmann-, Vorschläge seiner vielleicht zukünftigen zahlenden Kundenschicht in die Endversion einfliessen. Die Chanchen stehen gut, dass aus diesem Programm eine ernsthafte Konkurrenz zu anderen, ebenfalls mit Soundkarte arbeitender Messsoftware entsteht. Hobbybox, ATB und Co, werden sich warm anziehen müssen, um dieser Software statthalten zu können.
Du kannst dein Mikrofon jederzeit bei Pico nachträglich für 25.-€ kalibrieren lassen. Ohne diese Mikrofonkorrektur sind die Messergebnisse zu zweifelhaft.
Lade dir einmal die Demo-Version von Hobbybox http://www.speaker-online.de/ herunter. Du kannst sie in vollem Umfang 20 x starten. Dann hast du einen Test für deine Soundkarte und zudem einen Vergleich der beiden Messprogramme.
Original geschrieben von AL200 Ich stehe kurz vor der Fertigstellung meiner ersten selbstgebauten Lautsprecher. Aus euren Antworten habe ich mir nun mal ein Equipment zusammengestellt und möchte nun wissen was ihr dazu meint:
- Terratec EWX 24/96, TASCAM US-122, Turtle Beach Fuji,
- Soundblaster Live 24 and Extigy-USB but only at 48kHz sampling frequency,
- Soundblaster MP3+ USB (notice: don't install SB driver, use a Windows XP default driver),
- Ego-Sys U24 USB and Waveterminal,
- Soundcards with AC97 codecs,
- RME, YAMAHA and DAL professional audio soundcards.
Getestet im Visaton Forum
- M-Audio Transit, problemlos
- Sound Blaster Live! - unter Windows 2000
- Creative Live 24 bit
- SigmaTel Audio --> OK (leichte Welligkeit im oberen Frequenzbereich)
- Creative Sound Blaster-PCI --> OK (leichte Welligkeit im oberen Frequenzbereich)
- Crystal WDM Audio --> OK (sehr guter Frequenzgang)
- ESI Quatafire 610 problemlos
Wenn es die letzte Minute nicht gäbe, würde kein Projekt je fertig!
Ich habe mir heute Abend mal den Spass gegönnt und mit Laptop (Sigmatel Audio interne Karte - leichte Welligkeit im oberen Frequenzbereich. Der Mikro-Eingang ist nur Mono!) und meinem Drumoverhead-Mikro (kleines Kondensatormikro) mal meine Starlets im Hörraum vermessen.
Der Frequenzschrieb sieht plausibel aus, aber ziemlich zappelig. Die Messungen sind einwandfrei reproduzierbar. Im Bassbereich kann man super die Raummoden ablesen und witzig mit Pegel und Polung des Subwoofers spielen.
Mißt man die einzelnen Chassis in 10cm Abstand, erkennt man wunderbar die funktionierende Frequenzweiche, das sieht alles gut aus. Besonders schön gelingt der Sub im Nahbereich.
Das Musiker-Mikrofon scheint relativ gut seinen Zweck zu erfüllen. Leider habe ich kein Meßmikro um mal eine Vergleichsmessung durchführen zu können.
Ich habe auch mal kurz die CT Center 130 gemessen, die ich auch noch habe. Da sieht der Frequenzgang ebenfalls gut aus, auffällig ist, daß sie im Hochtonbereich viel sauberer spielt und insgesamt linearer ist als die Starlets. Den deutlich hörbaren Effekt, daß man bei dieser Box unter ca. 15° nach oben bzw. unten keine Stimmen mehr verstehen kann, habe ich in der Messung unter Winkel nicht gesehen, evtl. habe ich da aber auch das Mikro zu nahe an der Box gehabt (ca. 30cm).
Die Frage über die Welligkeiten des Frequenzganges liessen mir keine Ruhe und ich habe ein Paar Versuche gemacht. Dafür einfach das Ausgangssignal der Karte mittels eines Kabels an den Eingang gegeben. Und sofort wurde es aufschlussreich. Denn einige Annahmen stellten sich als komplett falsch heraus.
Hier die Messung über Mikrofon Eingang. Der Ausgang ist auf max. Pegel gestellt, und der Pegel am Eingang entsprechend herabgesetzt:
Danach den Ausgangspegel auf ca. 10-15% des Maximalpegels reduziert:
Angefangen habe ich eigentlich mit der Messung am "LineIn"-Eingang. Der Grund ist ganz einfach - ich habe einen Mikrofonverstärker, und dem Mikrofoneingang der Soundkarten traue ich grundsätzlich nicht über den Weg. Es war auch logischer, den Line Ausgang an den Line Eingang anzuschliessen. Die Überraschung war perfekt, als ich völlig verhunzten Frequenzgang zu sehen bekam. Erst dann begann ich mit den Schiebereglern der Soundkarte zu spielen. Und siehe da, als der Regler des Ausgangspegels ganz unten angekommen ist sah es so, wie es sein soll aus:
Ich war etwas schlampig, was die Skalierungen betrifft, aber es lässt sich eindeutig erkennen, dass die Soundkarte bei grösseren Lautstärken sowohl welligen Frequenzgang als auch Störungen im Wasserfall verursacht.
Am LineIn Eingang mit geringem Ausgangspegel sieht es aus wie im Bilderbuch.
Hier ist mir nochmals klar geworden, dass es wichtig ist, die Einstellungen in den Fenstern (insbesondere beim Wasserfall) zu speichern. Nur so schafft man es, vergleichbare Resultate zu erzeugen. Sollte man vielleicht dem ARTA-Programmierer als Idee unterjubeln.
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
ich probiere auch gerade ein wenig mit ARTA herum. Nur mal zum Vergleich: der externe Soundblaster MP3+ schwingt innerhalb 0,3ms aus (-25dB), und zwar unabhängig von der Stellung der Pegelregler. Die Linearität ist ebenso zufriedenstellend, schwankt nur wenige Zehntel dBs um die Mittellage (wiederum unabhängig vom Pegel). Viel weiter bin ich bei der Testerei noch nicht gekommen.
Ach ja, ARTA läuft, so weit ich das bis jetzt beurteilen kann, auf einem uralten IBM ThinkPad 380XD (233MHz, 32MB RAM und was weiß ich noch alles) und Win98 SE völlig problemlos. Dies nur als Anmerkung, weil Ivo als Mindestanforderung einen Pentium mit mindestens 400 MHz nennt. Ebenso läuft der MP3+ bei mir mit der orichinol Soundblaster-Software (denn Ivo schreibt: notice: don't install SB driver, use a Windows XP default driver), das bezieht sich aber vermutlich nur auf den Betrieb unter Win XP?!
Davon abgesehen bietet ARTA momentan noch vieeele Knöpfe und Funktionen, die ich nicht verstehe. Hoffen wir mal, daß mich das Buch von Joseph D’Appolito diesbezüglich ein wenig klüger macht.
Bei mir sind die Original Treiber installiert. Ich habe den Ivo's Hinweis übersehen...
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
@ Mr. Pit
Eigentlich gibt es nur eine Funktion mit der man "Dauerlärm" machen kann:
Menu: Impulse Response Measurement --> Generate (Generator auf Dauersignal zum Einpegeln).
Sonst schaltet ARTA in Abhängigkeit von Sequence-Länge und Sampling Rate nach Time constant ab.
@ Matthias
Wer hat die ...
Nein, kein Wettbewerb, nur zur Info (M-Audio Transit, Single Channel)
Habe heute ein wenig mit dem Raumakustikteil von ARTA rumgespielt. Als Dodi-Ersatz habe ich eine Solo 20 genommen.
Dabei fiel auf, dass Klirrmessungen wohl auch ein wenig von der Qualität des Mikrofones abhängen.
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