Wie stand es in der K&T : "Wasserfall ist nicht, ist aber nicht schlimm, weil man am Ausschwingverhalten der Chassis eh nicht viel ändern kann....." - Was soll man noch weiter dazu sagen?
dass das purer schwachsinn ist (oder werbung).
erst letzte woche habe ich einen breitbänder mit und ohne gehäusedämmung durchgemessen. sehr großer unterschied!
ausserdem kann man die trennfrequenz dahingehend variieren.
alles in allem sehr anschaulich und wer die nützlichkeit vom wasserfall-diagramm abstreitet hat doch keine ahnung (oder macht werbung).
denken wir doch mal logisch : hilft mir ein Wasserfall irgendwie weiter ausser das ich weis, das ein LS im Gehäuse anders ausschwingt als freeair? Nein!
Brauche ich den Wasserfall zum Weichenberechnen? Eher weniger....
Ich brauche den F-Gang; die Sprungantwort; die Impedanz und muß TSP messen können.
Damit sind denke ich 90% aller fälle abgedeckt....
Ansonsten geht's eh in den 4-Stelligen Bereich; aber hier ging es um etwas preiswertes...
Gruß Jörn
Edit : @ pico: das ATB-PC-Pro nicht mit allen Soundkarten zusammenarbeitet; steht aber auch in der Beschreibung (die Karte muß 48 kHz-Spamlingrate unterstützen).
Der Nachteil von den Just-Programmen ist das jährliche Lizenzverlängern; ich kaufe keine Software, sondern miete sie nur....
Ausserdem klappt bei mir das Lizensieren immernochnicht
Da kaufe ich dann lieber ein Programm, auch wenn es verdongelt ist.....
Original geschrieben von jhohm
Da kaufe ich dann lieber ein Programm, auch wenn es verdongelt ist.....
Dann kaufst Du aber im Endeffekt alle 3 Jahre ein neues Programm, weil das alte nicht mehr mit dem neuen Windows, dem neuen Rechner, der neuen Soundkarte oder einfach dem neuen Jahrfünft will...
Da ist Mieten vielleicht auf Dauer doch günstiger.
Original geschrieben von Farad ein meßnotebook ist ohnehin sinnvoll. Da wird nix neu installiert. Es braucht sein leben lang nichts anders machen als zu Messen.
Klar, das hätte ich auch gerne. Aber dann kostets eben nicht mehr billig, wenn man nicht sowieso ein taugliches Notebook übrig hat. Deswegen hab ich auch kein Meßnotebook.
Danke für eure Hinweise, ich werde doch das ATB PC Pro nehmen. Was mache ich mit einem Meßsystem um 5000.-€ ? Das ist gut für studierte Akustiker und Meßtechniker, für Laien sind diese Meßstysteme zu kompliziert und außerdem zu teuer.
Ich werde einmal bei Kirchner anrufen und mich genau nach dem Pro erkundigen.
Der Nachteil von den Just-Programmen ist das jährliche Lizenzverlängern; ich kaufe keine Software, sondern miete sie nur....
Das must Du aber anders sehen. Du Abonnierst eine Online-Zeitung die ständig wächst und bekommst nebenbei eine Software zum messen.
Ausserdem klappt bei mir das Lizensieren immernochnicht
Da gibt es ein Problem mit Deinem Rechner, da bin ich sicher. Ich könnte jetzt als Alternative noch ein schon fertig lizensiertes JustOct exe File schicken. Das probieren wir heute Nachmittag.
Original geschrieben von Data @jörnDas must Du aber anders sehen. Du Abonnierst eine Online-Zeitung die ständig wächst und bekommst nebenbei eine Software zum messen.Da gibt es ein Problem mit Deinem Rechner, da bin ich sicher. Ich könnte jetzt als Alternative noch ein schon fertig lizensiertes JustOct exe File schicken. Das probieren wir heute Nachmittag.
Hallo Theo,
wie immer gibt es da 2 Seiten und beide sind richtig....
Ich würde auch nicht das Abo kündigen, wenn's partou nicht klappen würde mit justOct und meinem rechner...
Aber wenn Ihr ein fertiges File für mich habt, wäre es toll!!!!
jörn, warum bist du so verbohrt?
mir fallen so viele höchst sinnvolle einsatzmöglichkeiten für den wasserfall ein:
- horn/wg-vorsätze checken
- dämmung optimieren
- unbekannte chassis checken
...
für was brauchst du die impulsantwort eigentlich, dass du sie höher stellst?
Wenn ich die Impulsantwort habe und einen PC, dann ist ein Wasserfalldiagramm doch nicht mehr in weiter Ferne
Fosti
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat . (copyright by mechanic)
Original geschrieben von eevilobihoernchen jörn, warum bist du so verbohrt?
mir fallen so viele höchst sinnvolle einsatzmöglichkeiten für den wasserfall ein:
- horn/wg-vorsätze checken
- dämmung optimieren
- unbekannte chassis checken
...
für was brauchst du die impulsantwort eigentlich, dass du sie höher stellst?
Hi ee-hörnchen,
ich bin weniger verbohrt als daß ich den Sinn hinterfrage......
Vielleicht falle ich deshalb oft nicht auf Featuritis oder augenscheinlich tolle Angebote herein....
NATÜRLICH ist es schön, wenn der Wasserfall darstellbar WÄRE; aber letztlich ist er für Hobbyanwender so wertvoll wie z.B. eine die Möglichkeit, an CD-Playern die Schublade per Fernbedienung auf- und zuzumachen....
Und wenn Du die Dämmung per Wasserfall optimierst; gehst Du dann mit den Boxen in einen RAR oder auf eine Wiese? -Im Wohnraum wäre das denn doch etwas oversized...
Horn/WG checken; wie oft baust Du WG's oder Hörner?
Wie gesagt, es kommt - immer für mich gesehen - darauf an, auf dem Teppich zu bleiben; soll heissen, eher nach dem MACHBAREN zu schauen als nach dem was alles MÖGLICH wäre.......Wenn Du den Wasserfall ständig nutzt mag das für Dich wichtig sein; andere dann als Ahnungslos darzustellen ist etwas unfair.....
Anhand der Impulsantwort kannst z.B. die Polung der Chassis zueinander erkennen...das Ausschwingverhalten des Chassis....ob es Resonanzen gibt....Also Alles, was man mit dem Wasserfall auch sehen kann
Anhand der Impulsantwort kannst z.B. die Polung der Chassis zueinander erkennen...das Ausschwingverhalten des Chassis....ob es Resonanzen gibt....Also Alles, was man mit dem Wasserfall auch sehen kann
dann guck dir bitte mal die sprungantwort von einigen metall-tieftönern an und erklär mir mal wie du da mit einem blick was rauslesen willst
mich hat die erste blind nachgeredete aussage gestört, man bräuchte den wasserfall nur um zu sehen, ob c37 was nützt.
andere dann als Ahnungslos darzustellen ist etwas unfair.....
hab ich nie gemacht, k&t unterstelle ich vorsatz.
Und wenn Du die Dämmung per Wasserfall optimierst; gehst Du dann mit den Boxen in einen RAR oder auf eine Wiese? -Im Wohnraum wäre das denn doch etwas oversized...
den satz habe ich nicht verstanden.
ich habe mal ein beispiel angehängt, zur verdeutlichung: (im wohnzimmer gemessen)
2 nette Diagramme... ich sehe also das der Pegel mit Dämmung zwischen Pi x Auge 600 Hz und 2kHz um ca 5 dB abgesnkt ist und daß das System ca. 0,5 msek schneller ausschwingt. Als logische Folge durch den niedrigeren Pegel klingen natürlich auch die Resonanzen schneller ab.
Wirklich interssant wäre aber auch der Bereich bis 50 Hz, um mal zu sehen, wieviel schlechter eine BR-Box - das ist doch eine?! - ausklingt als das reine Chassis....
andersherum; die Pegelabsenkung kann man a. besser im F-Gang sehen; daß bei einer Pegelabsenkung das Signal eher abklingt ist mir auch klar.....
Da ich den Nutzen für Hobbyanwender immernoch nicht so richtig einsehe, gehöre ich zu den Leuten die lt. Dir Ahnungslos sind.....
...und wer die nützlichkeit vom wasserfall-diagramm abstreitet hat doch keine ahnung ...
Für mich bleibt es halt für ein nicht wichtiges Feature, den Wasserfall darstellen zu können.
Davon ab; den Unterschied zwischen ohne C37 und mit konnte beim Chassistest in einer Ausgabe der HH für mich auch nicht so richtig einleuchtend gezeigt werden.... Es hätten auch Serienstreuungen sein können......
Zum Thema Sprungantwort: gerade bei Metalltieftönern siehst Du auf der Abfallenden Flanke deutliche Zacken; die sagen Dir, das die Membran stark resoniert je ausgeprägter sie sind und je weiter weg die von der Spitze sind desto höher ist die Frequenz......
Bevor wir uns jetzt nur mehr mit "Wasserfällen" herumschlagen, muß ich euch mitteilen, dass ich gestern mit dem Entwickler dieses Systems, DI Kirchner, gesprochen habe.
Er teilte mir mit, dass diese Sache mit dem Zusatzstecker, der jedesmal ein-und wieder ausgesteckt werden musste, erledigt sei. Dieses Problem sei auf eine andere Weise gelöst worden. Wie genau, habe ich nicht gefragt (zu teuer als "armer" Össi stundenlang mit D zu telefonieren). Auch sagte er mir, dass eine gute OnLine-Soundkarte, die den neuen!!! Mainboards montiert sind, durchaus ausreicht. Die Soundchips auf älteren Mainboards sollten keine Verwendung finden und dabei meinte er solche, die älter als 1-2 Jahre sind.
Das Mikrofon sei sehr gut, für den Amateur anstandlos verwend-und anwendbar und durchaus mit Mikrofonen der Profiklasse zu vergleichen, wenn einem nicht jedes 1/8 dB wichtig ist, was ja im Boxenbau wirklich nicht so relevant ist.
Und für solche Zwecke wird ja dieses ABT PC Pro hauptsächlich eingesetzt. Es ist dem etwas billigerem ABT PC eindeutig vorzuziehen und der Aufpreis von 50.-€ ist wirklich nicht so hoch, dass man die Vorteile der größeren Version nicht benutzen sollte. Für mich als Laien liegt der Vorteil in der einfachen Bedienbarkeit dieses Systems, in der Preiswürdigkeit und in der guten deutschen Betriebsanleitung. Jeder der des englischen nicht so mächtig ist /technisches englisch, wird mir beipflichten.
Als Laie habe ich nichts davon, ein System mit Profimikro um 6-8000.-€ zu erwerben, wenn ich damit nicht umgehen kann, für die 1200-seitige Bedienungsanleitung noch einmal 1000.- für den Dolmetscher hinlegen muss und 500 Telefonstunden mit dem Online-Service des Herstellers verbrauche. Das gute bebilderte und leicht verständlich geschriebene Handbuch des ABT PC Pro habe ich mir bereits ausgedruckt und bin fleißig am studieren.
Schön, dass Herr Kirchner (durch Dich) bestätigt, dass es da mal Probleme gegeben hat und ich somit (zumindest in diesem Punkt) nicht als "Miesmacher" dastehe. Läuft es bei Dir nur noch auf ATB-PCpro "Ja-oder-Nein" heraus? Nur interessehalber: ist bei Dir JustOct noch auf der Kandidatenliste? Was gefällt Dir daran nicht? Man will ja dazulernen. Ansonsten viel Spaß beim 150 € ausgeben . . .
Zum Thema Wasserfall:
Ich habe mir mal den "Spaß" gemacht einen Wasserfall (WF) aus einer komplexen Übertragungsfunktion (ÜF) "zu Fuss" zu berechnen. Je nach Wahl des Zeitfensters (z.B. Hanning, Exponential, Uniform), der Blockgröße, ob man das Fenster immer kürzer macht oder gleitend verschiebt (und wenn letzteres ob man die "zusätzlichen" Werte dann zu 0 setzt) etc. kann man ausgehend von derselben ÜF stark unterschiedlich aussehende Wasserfälle erzeugen. Die meisten Programme nutzen eine sehr geringe Anzahl von Messwerten (=Blockgröße) und haben so eine sehr schlechte Frequenzauflösung im mittleren Frequenzbereich. Wenn ich das Ausschwingen einer schmalbandigen resonanz über 100 Hz mittele ist das auch nicht gerade sinnvoll . . .
Vergleicht man mal die WF der verschiedenen Programme so erkennt man ganz eindeutig, dass man sie nicht direkt miteinander vergleichen kann. Das finde ich schon eine erhebliche Einschränkung! Relative Unterschiede kann man natürlich immer gut erkennen.
Wenn ich auf eine Darstellung verzichten müsste dann wäre es wohl auch der Wasserfall. Verzögertes Ausschwingen deutet sich auch IMMER im Impedanzverlauf und meist im Amplitudenverlauf an . . .
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