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LINUX (mint) - Audio_messen_wiedergeben_modifizieren_DSP-Funktionalität

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  • Kay*
    Registrierter Benutzer
    • 13.11.2002
    • 733

    LINUX (mint) - Audio_messen_wiedergeben_modifizieren_DSP-Funktionalität

    ich spiele mit dem Gedanken auf Mint umzusteigen
    und bin dabei mich über die Audio-Möglichkeiten zuinformieren.


    DSP-Funktionalitäten
    https://t-5.eu/hp/Software/Pulseaudi...ation_from_deb
    https://t-5.eu/hp/Software/Pulseaudi...c%20Equalizer/
    Diskussion
    https://www.diyaudio.com/community/t...330273/page-54

    Messen:
    - ARTA (soll mit Wine laufen)
    - REW
    - Carma
    - ???


    Alternativen - Kommentare - Meinungen - Tips?
    best regards
    Kay
  • kboe
    Registrierter Benutzer
    • 28.09.2003
    • 1793

    #2
    Hallo Kay,
    ich nutze viel und gern manjaro Linux.
    Messen ist meiner Erfahrung nach nicht der optimale Einsatz für das OS.
    Ich hab Arta unter wine zum Laufen gekriegt.
    Leider sind die Latenzen da so hoch, dass Messungen unbrauchbar werden. Ich hab das dann nicht weiter verfolgt.
    Auf demselben PC hab ich auch ein Win 10, das mir dafür keine weiteren Kopfstände abverlangt.

    Von REW gibts eine Linux Version, die auch noch nie wirklich befriedigend gelaufen ist.
    Du musst sehr wahrscheinlich die originale Java Runtime von Sun verwenden, um es überhaupt starten zu können.
    Auch hier war Win letztendlich bequemer.....

    Und ich kenne keinen DSP, dessen Konfigurationssoftware unter Linux läuft.
    Somit brauch zumindest ich ohnehin einen Win PC. So schmerzhaft das auch sein mag.

    Gruß
    Bernhard
    Mir kommt kein HiRes in die Anlage. Ich brauch meine Hochtöner noch länger.

    Kommentar

    • Azrael
      Registrierter Benutzer
      • 16.07.2004
      • 419

      #3
      Zitat von kboe Beitrag anzeigen
      Und ich kenne keinen DSP, dessen Konfigurationssoftware unter Linux läuft.
      Somit brauch zumindest ich ohnehin einen Win PC. So schmerzhaft das auch sein mag.
      Gibt es eigentlich inzwischen DSPs, die sich über eine Web-Oberfläche konfigurieren lassen, ähnlich, wie es bei Routern üblich ist? Dann wäre das Betriebssystem ja egal, solange man nur einen Browser zum Laufen bekommen kann.

      Viele Grüße,
      Michael

      Kommentar

      • Kay*
        Registrierter Benutzer
        • 13.11.2002
        • 733

        #4
        Eigentlich unterscheide ich zwischen DSP-Funktionalität (SW+Soundkarte)
        und externen DSP-Ansätzen, aber
        es würde mich schon interessieren:

        sollte nicht unter Virtualbox sowas eher primitives als eine DSP-Konfigurations-SW laufen?

        p.s.
        was brauche ich

        - sicheres System für's Netz (Linux)

        - Win32/Win10 für Sigma-Studio

        - Umgebung für (sehr) alte 32bit-Win-SW, bestenfalls bis runter auf DOS
        (z.Z. habe ich dafür ein noch funktionierendes Win98se-System)

        p.s.s.
        bei den oben verlinkten Programme würde mich interessieren,
        wieviele Soundkarte unter Linux parallel laufen könnten.
        Dann wären für aktive FW's externe DSP-Lösungen obsolet
        Zuletzt geändert von Kay*; 24.05.2022, 13:10.
        best regards
        Kay

        Kommentar

        • kboe
          Registrierter Benutzer
          • 28.09.2003
          • 1793

          #5
          Der einzig mir bekannte DSP mit web-Interface:
          https://auverdion.de/produkt/aurora-dsp/
          Mir kommt kein HiRes in die Anlage. Ich brauch meine Hochtöner noch länger.

          Kommentar

          • Kay*
            Registrierter Benutzer
            • 13.11.2002
            • 733

            #6
            @ Bernhard
            Linux. Messen ist meiner Erfahrung nach nicht der optimale Einsatz für das OS
            ich stelle es mittlerweile auch fest, aber
            ...
            ich habe mir Win11 angeschaut und mir reicht's mittlerweile.

            Auch wenn Linux eine riesengrosser, benutzer-unfreundlicher Müllhaufen ist,
            sehe ich keine Alternative, als sich damit zu arragieren.
            Es ist ein freies System ohne (vorgedachte) Abo-Fallen!
            Ich bin mal gespannt, wann MS eine monatliche Miete umsetzen kann.

            von REW gibts eine Linux Version, die auch noch nie wirklich befriedigend gelaufen ist.
            ich kenne REW nur als JAVA, egal welches Betriebssytem darunter ist.

            Bei der Installation muss man darauf achten unbedingt JAVA JRE 1.8 zusätzlich zuinstallieren.
            Man muss z.Z. zwingend diese Version der Laufzeitumgebung auf dem Rechner haben,
            älter oder neuer reicht nicht.
            Das steht auch im kleingedruckten auf der download-Seite.
            https://www.roomeqwizard.com/#downloads
            dort steht allerdings Java8,
            Ein grundsätzliches Problem ist, man steigt bei solche Angaben nicht durch,
            weil die Namen wohl nicht durchgängig "genormt" sind.
            Bei mir läuft REW unter Cinnamon 20.3. Unter Help steht dann
            "REW V5.20.13 running Private Build JRE 1.8.0_362 64-bit on linux 5.4.0-148 generic".

            Interessanterweise kann ich weder unter Linux, noch unter WIndows,
            die Messbeispiele laden!?

            best regards
            Kay

            Kommentar

            • Kay*
              Registrierter Benutzer
              • 13.11.2002
              • 733

              #7
              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: REW_UCA-202_Screenshot from 2023-05-10.png
Ansichten: 229
Größe: 148,7 KB
ID: 711243
              best regards
              Kay

              Kommentar

              • derjan
                Registrierter Benutzer
                • 17.11.2000
                • 1037

                #8
                Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
                Gibt es eigentlich inzwischen DSPs, die sich über eine Web-Oberfläche konfigurieren lassen, ähnlich, wie es bei Routern üblich ist?
                Wo ich das gerade lese: Das Beocreate hat eine Weboberfläche, wenn man es mit HifiberryOS benutzt. Ich hatte es mal in einem Artikel (eher für Laien) in c't und auf heise+ beschreiben.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: beo2.png
Ansichten: 223
Größe: 118,1 KB
ID: 711252 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: beo1.png
Ansichten: 220
Größe: 81,5 KB
ID: 711253

                Kommentar

                • Kay*
                  Registrierter Benutzer
                  • 13.11.2002
                  • 733

                  #9
                  Alternative Messtechnik

                  Visual Analyser Project
                  https://www.sillanumsoft.org/
                  "The 2011-2012 version runs on Linux by means of wine utility."
                  best regards
                  Kay

                  Kommentar

                  • Kay*
                    Registrierter Benutzer
                    • 13.11.2002
                    • 733

                    #10
                    weitere DSP-Funktionalitäten:
                    https://lsp-plug.in/?page=plugins
                    best regards
                    Kay

                    Kommentar

                    • Mr.E
                      Registrierter Benutzer
                      • 02.10.2002
                      • 5278

                      #11
                      Zitat von Kay* Beitrag anzeigen
                      Auch wenn Linux eine riesengrosser, benutzer-unfreundlicher Müllhaufen ist, […]
                      Das empfinde ich schon fast als beleidigend. ;-) Jedenfalls ist das eine Beschreibung, die in meinen Augen voll und ganz auf mehr oder weniger alles zutrifft, was von MS kommt, und rein gar nicht auf Linux. Allerdings muß man sich vermutlich von der Vorstellung lösen, daß das mit Mate nochmal etwas wird. Schade.

                      Von PicoScope gibt es auch eine Software für Linux. Ich habe damit noch nie gearbeitet, aber zumindest theoretisch müßte man damit auch Lautsprecher messen können. Mit den USB-Oszis kann man relative lange Aufnahmen speichern und lange FFT-Blöcke rechnen. Sollte reichen, um Frequenzgänge usw. zu messen.

                      Mit DSPs kenne ich mich nicht aus, aber ich habe früher (unter Linux) jeden Kanal von Videodateien mit 5.1-Ton während dem Videogucken (also live bzw. in »Echtzeit«) mit Stereo-Impulsantworten gefaltet (mit jconvolver im Terminal) und mit JACK zusammengemischt und auf Kopfhörer gegeben. Ergebnis: Akustisch echtes aber nicht perfektes 5.1 über Kopfhörer. Akustisch echt heißt, der Ton entstand nicht im Kopf, sondern kam aus ca. 2m Entfernung und aus der Richtung des jeweiligen Lautsprechers. Nicht perfekt heißt einerseits, daß die individuellen Impulsantworten nicht 100% gepaßt haben (und mit zu kleinen Lautsprechern aufgenommen wurden), und andererseits, daß die »virtuellen« Boxen sich mit dem Kopf mitgedreht haben, weil ich kein Headtracking hatte. Für Musik klang es zu schlecht, zum Filme gucken hat es aber gereicht und viel Spaß gemacht. Mit jconvolver und JACK kann man dann vielleicht auch DSP-Funktionalitäten umsetzen. Man muß nur irgendwie an die richtigen Impulsantworten kommen. Vielleicht mit Octave oder Scilab?

                      Kommentar

                      • Kay*
                        Registrierter Benutzer
                        • 13.11.2002
                        • 733

                        #12
                        Endlich ein Profi!

                        wenn ich unter Win7 mit audacity, ocenaudio oder wavosour ein vst einbinde,
                        sehe ich die hübschen Bedienoberflächen.

                        wenn ich selbiges unter Mint versuche, bekomme ich nur ein paar Schieberegler o.ä. zusehen.

                        Wie bekomme ich die plugins unter https://lsp-plug.in/?page=plugins
                        mit Oberfläche installiert?

                        Jack-Rack zeigt auch nur eine Liste mit einfachen Bedienelementen.
                        Da fehlt dann die grafische Übersicht.

                        p-s-
                        die obigen T-5.eu plugins lassen sich unter pulseaudio relativ einfach, auch als System-weiter EQ/Filter alá EQ-APO, einsetzen.

                        edit:
                        erledigt
                        Carla installieren
                        ich hab's der Einfachheit halber auf PulseAudio gestellt
                        Carla starten
                        z.B. den LSP EQ ins Rack laden und
                        rechts-klick auf dem EQ "Show Custom UI" auswählen

                        Zuletzt geändert von Kay*; 25.05.2023, 14:08.
                        best regards
                        Kay

                        Kommentar

                        • Kay*
                          Registrierter Benutzer
                          • 13.11.2002
                          • 733

                          #13
                          hier mal ein printscreen von Carla mit zwei Plugins (virtuelle Geräte)
                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: carla_rta_t-5.jpg
Ansichten: 53
Größe: 585,6 KB
ID: 711629
                          die Regler im Rack sind direkt nicht bedienbar,
                          nicht zuletzt, weil die Beschriftung auf meinem Monitor unlesbar ist.
                          Den EQ kann man dann also über die Schieberegler einstellen,
                          ... mit 6 Stellen hinterm Komma ! (?)

                          Der RTA hat sein eigenes UserInterface und lässt sich auf dem Monitor skalieren.

                          Der besondere Vorteil des Racks ist,
                          man kann sich Sets mit mehreren Geräte anlegen und abspeichern.
                          Diese Set sollten dann sowohl für die direkte Wiedergabe,
                          auch als auch in einem Audio-Edior, verwendbar sein.
                          Angehängte Dateien
                          best regards
                          Kay

                          Kommentar

                          • Mr.E
                            Registrierter Benutzer
                            • 02.10.2002
                            • 5278

                            #14
                            Bitte niemals mitten im Satz oder Absatz einen Zeilenumbruch machen.

                            Warum soll der Analyser eigentlich in Echtzeit laufen?

                            Kommentar

                            • Kay*
                              Registrierter Benutzer
                              • 13.11.2002
                              • 733

                              #15
                              auch interessant:

                              JamesDSP for Linux

                              http://github.com/Audio4Linux/JDSP4Linux#features


                              Warum soll der Analyser eigentlich in Echtzeit laufen?
                              z.B. um freq-selek. Übersteuerungen beim Setzen von Filtern zuerkennen
                              best regards
                              Kay

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