Hallo Kay,
ich nutze viel und gern manjaro Linux.
Messen ist meiner Erfahrung nach nicht der optimale Einsatz für das OS.
Ich hab Arta unter wine zum Laufen gekriegt.
Leider sind die Latenzen da so hoch, dass Messungen unbrauchbar werden. Ich hab das dann nicht weiter verfolgt.
Auf demselben PC hab ich auch ein Win 10, das mir dafür keine weiteren Kopfstände abverlangt.
Von REW gibts eine Linux Version, die auch noch nie wirklich befriedigend gelaufen ist.
Du musst sehr wahrscheinlich die originale Java Runtime von Sun verwenden, um es überhaupt starten zu können.
Auch hier war Win letztendlich bequemer.....
Und ich kenne keinen DSP, dessen Konfigurationssoftware unter Linux läuft.
Somit brauch zumindest ich ohnehin einen Win PC. So schmerzhaft das auch sein mag.
Gruß
Bernhard
Mir kommt kein HiRes in die Anlage. Ich brauch meine Hochtöner noch länger.
Und ich kenne keinen DSP, dessen Konfigurationssoftware unter Linux läuft.
Somit brauch zumindest ich ohnehin einen Win PC. So schmerzhaft das auch sein mag.
Gibt es eigentlich inzwischen DSPs, die sich über eine Web-Oberfläche konfigurieren lassen, ähnlich, wie es bei Routern üblich ist? Dann wäre das Betriebssystem ja egal, solange man nur einen Browser zum Laufen bekommen kann.
Eigentlich unterscheide ich zwischen DSP-Funktionalität (SW+Soundkarte)
und externen DSP-Ansätzen, aber
es würde mich schon interessieren:
sollte nicht unter Virtualbox sowas eher primitives als eine DSP-Konfigurations-SW laufen?
p.s.
was brauche ich
- sicheres System für's Netz (Linux)
- Win32/Win10 für Sigma-Studio
- Umgebung für (sehr) alte 32bit-Win-SW, bestenfalls bis runter auf DOS
(z.Z. habe ich dafür ein noch funktionierendes Win98se-System)
p.s.s.
bei den oben verlinkten Programme würde mich interessieren,
wieviele Soundkarte unter Linux parallel laufen könnten.
Dann wären für aktive FW's externe DSP-Lösungen obsolet
Linux. Messen ist meiner Erfahrung nach nicht der optimale Einsatz für das OS
ich stelle es mittlerweile auch fest, aber
...
ich habe mir Win11 angeschaut und mir reicht's mittlerweile.
Auch wenn Linux eine riesengrosser, benutzer-unfreundlicher Müllhaufen ist,
sehe ich keine Alternative, als sich damit zu arragieren.
Es ist ein freies System ohne (vorgedachte) Abo-Fallen!
Ich bin mal gespannt, wann MS eine monatliche Miete umsetzen kann.
von REW gibts eine Linux Version, die auch noch nie wirklich befriedigend gelaufen ist.
ich kenne REW nur als JAVA, egal welches Betriebssytem darunter ist.
Bei der Installation muss man darauf achten unbedingt JAVA JRE 1.8 zusätzlich zuinstallieren.
Man muss z.Z. zwingend diese Version der Laufzeitumgebung auf dem Rechner haben,
älter oder neuer reicht nicht.
Das steht auch im kleingedruckten auf der download-Seite.
REW is free software for room acoustic measurement, loudspeaker measurement and audio device measurement
dort steht allerdings Java8,
Ein grundsätzliches Problem ist, man steigt bei solche Angaben nicht durch,
weil die Namen wohl nicht durchgängig "genormt" sind.
Bei mir läuft REW unter Cinnamon 20.3. Unter Help steht dann
"REW V5.20.13 running Private Build JRE 1.8.0_362 64-bit on linux 5.4.0-148 generic".
Interessanterweise kann ich weder unter Linux, noch unter WIndows,
die Messbeispiele laden!?
Gibt es eigentlich inzwischen DSPs, die sich über eine Web-Oberfläche konfigurieren lassen, ähnlich, wie es bei Routern üblich ist?
Wo ich das gerade lese: Das Beocreate hat eine Weboberfläche, wenn man es mit HifiberryOS benutzt. Ich hatte es mal in einem Artikel (eher für Laien) in c't und auf heise+ beschreiben.
Auch wenn Linux eine riesengrosser, benutzer-unfreundlicher Müllhaufen ist, […]
Das empfinde ich schon fast als beleidigend. ;-) Jedenfalls ist das eine Beschreibung, die in meinen Augen voll und ganz auf mehr oder weniger alles zutrifft, was von MS kommt, und rein gar nicht auf Linux. Allerdings muß man sich vermutlich von der Vorstellung lösen, daß das mit Mate nochmal etwas wird. Schade.
Von PicoScope gibt es auch eine Software für Linux. Ich habe damit noch nie gearbeitet, aber zumindest theoretisch müßte man damit auch Lautsprecher messen können. Mit den USB-Oszis kann man relative lange Aufnahmen speichern und lange FFT-Blöcke rechnen. Sollte reichen, um Frequenzgänge usw. zu messen.
Mit DSPs kenne ich mich nicht aus, aber ich habe früher (unter Linux) jeden Kanal von Videodateien mit 5.1-Ton während dem Videogucken (also live bzw. in »Echtzeit«) mit Stereo-Impulsantworten gefaltet (mit jconvolver im Terminal) und mit JACK zusammengemischt und auf Kopfhörer gegeben. Ergebnis: Akustisch echtes aber nicht perfektes 5.1 über Kopfhörer. Akustisch echt heißt, der Ton entstand nicht im Kopf, sondern kam aus ca. 2m Entfernung und aus der Richtung des jeweiligen Lautsprechers. Nicht perfekt heißt einerseits, daß die individuellen Impulsantworten nicht 100% gepaßt haben (und mit zu kleinen Lautsprechern aufgenommen wurden), und andererseits, daß die »virtuellen« Boxen sich mit dem Kopf mitgedreht haben, weil ich kein Headtracking hatte. Für Musik klang es zu schlecht, zum Filme gucken hat es aber gereicht und viel Spaß gemacht. Mit jconvolver und JACK kann man dann vielleicht auch DSP-Funktionalitäten umsetzen. Man muß nur irgendwie an die richtigen Impulsantworten kommen. Vielleicht mit Octave oder Scilab?
Jack-Rack zeigt auch nur eine Liste mit einfachen Bedienelementen.
Da fehlt dann die grafische Übersicht.
p-s-
die obigen T-5.eu plugins lassen sich unter pulseaudio relativ einfach, auch als System-weiter EQ/Filter alá EQ-APO, einsetzen.
edit:
erledigt
Carla installieren
ich hab's der Einfachheit halber auf PulseAudio gestellt
Carla starten
z.B. den LSP EQ ins Rack laden und
rechts-klick auf dem EQ "Show Custom UI" auswählen
hier mal ein printscreen von Carla mit zwei Plugins (virtuelle Geräte)
die Regler im Rack sind direkt nicht bedienbar,
nicht zuletzt, weil die Beschriftung auf meinem Monitor unlesbar ist.
Den EQ kann man dann also über die Schieberegler einstellen,
... mit 6 Stellen hinterm Komma ! (?)
Der RTA hat sein eigenes UserInterface und lässt sich auf dem Monitor skalieren.
Der besondere Vorteil des Racks ist,
man kann sich Sets mit mehreren Geräte anlegen und abspeichern.
Diese Set sollten dann sowohl für die direkte Wiedergabe,
auch als auch in einem Audio-Edior, verwendbar sein.
Beim Besuch unseres Forums werden Cookies gesetzt. Dies sind kleine Textdateien, die lokal auf Ihrem Rechner in den Browserverlauf gespeichert werden. Die auf unserer Forums-Website eingesetzten Cookies sind technisch erforderlich und gewährleisten den Betrieb und die Komfort-Funktionalitäten des Forums.
Während Ihres Forum-Besuchs werden keine Cookies zu Marketingzwecken oder für Statistiken und Analysen gesetzt. Auch werden keine Daten an Dritte übermittelt.
Detaillierte Informationen zu unserer Verarbeitung von personenbezogenen Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Wenn Sie auf „Einverstanden“ klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und dem Einsatz von technisch erforderlichen Cookies zu.
Kommentar