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USB Soundkarte mit integriertem Preamp

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  • ichse1
    Registrierter Benutzer
    • 23.05.2002
    • 1514

    USB Soundkarte mit integriertem Preamp

    Hallo,

    Kennt jemand von euch eine Soundkarte die einen integrierten Preamp hat, aber keine Pegelregler oder sonstige Tasten an der Karte selbst?

    Sollte genau sowas sein, nur halt in leistbar:

    http://www.duran-audio.com/products/measuring.html

    Ich hätte gerne nur eine Kiste, also keine extra Soundkarte und extra Preamp und ich möchte reproduzierbare Pegeleinstellungen haben, idealerweise in der Software. (in z.B. 6dB Schritten an der Karte wäre auch möglich, nur kontinuierlich darf es nicht sein)


    Falls ihr auch noch eine Quelle für bezahlbare Pegelkalibriergeräte kennt, wäre ich wunschlos glücklich. Naja, fast halt...


    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.
    mfg
    Stefan
    mfg Stefan
  • Chaomaniac
    Registrierter Benutzer
    • 01.08.2008
    • 2916

    #2
    Mir fallen nur Firewire-Karten ein:
    Diese ist ein Günstiges Exemplar, hat aber anscheinend eher schlechte Rauschwerte, scheidet daher wohl für den Messeinsatz aus (dafür ist doch die Anfrage gedacht, oder?).
    Die nächste nenne ich selbst mein Eigen (das Vorgängermodell), hat sehr gute Rauschabstandswerte, ist aber nicht unbedingt klein und schon garnicht billig. Die anderen Karten des Herstellers (auch die technisch sehr ähnliche und etwas günstigere "Ultralite") haben Potis an den Mic-Eingängen.
    Die dritte wäre etwas handlicher, qualitativ vielleicht noch einen Tick hochwertiger, hat sehr gute Treiber, aber wie bei der vorherigen: der Preis...

    Ich suche auch schon länger nach einem kleinen Interface mit eingebautem Mic-Pre, digitaler (reproduzierbarer) Gaineinstellung, Phantomspeisung, 96kHz/24Bit und sehr gutem Rauschabstand zum Messen. Der Markt hats aber nicht wirklich gut mit uns gemeint...

    P.S.
    Ach ja, gibt doch was mit USB, hat aber keine Phantomspeisung fürs Mikro und an technische Daten kommt man auch nicht unbedingt leicht ran.
    Zuletzt geändert von Chaomaniac; 25.02.2009, 22:59.
    Gaaaanz viel Zeug zu verkaufen...

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    • raphael
      Registrierter Benutzer
      • 10.05.2001
      • 3490

      #3
      Hi,

      ich habe hier die Presonus Firebox (auch im Meßeinsatz). Geht gut. Pegeleinstellungen sind analog per Poti (also nicht per DSP oder so und daher auch nicht durch die Software einstellbar), aber die Potis sind gerastet, daher sind Pegeleinstellungen reproduzierbar.
      Ich schätze, es wird einfacher sein, bei den Firewire-Geräten etwas vernünftiges zu finden, weil USB bei den Profis nicht so gefragt ist.

      Raphael
      There are 10 types of people: Those that understand Binary and those that don't.

      T+A SACD 1245R, Sony DVP-NS305, AppleTV (2G), Marantz SR5200,
      2x Pass Aleph-X 70W (DIY)
      LS mit Visaton:
      RiPol (2xTIW400)
      Nothung (2x W170S+CD-Horn, vollaktiver Lautsprecher)
      Troll (W100S+KTN25F Koaxlautsprecher)

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      • ichse1
        Registrierter Benutzer
        • 23.05.2002
        • 1514

        #4
        Vielen Dank für eure Antworten. Leider sind das Preisklassen in die ich nicht vordringen wollte. Bisher ist es immer noch "nur" ein Hobby...
        Falls ihr selbst aber bereit seid 600,- auszugeben, kann ich die Duran Audio Karte nur empfehlen.

        Firewire wollte ich eigentlich auch vermeiden, weil da wieder das Problem mit der Stromversorgung besteht.

        Kennt jemand vielleicht dieses Teil?

        http://www.artproaudio.com/products....&cat=13&id=132

        oder die

        http://www.hebasound.de/shop/product...ilepreusb.html

        Das kommt der Duran Audio am nächsten, nur sind eben Potis an der Karte.

        Nochmal vielen Dank für eure Hilfe.
        mfg Stefan

        Kommentar

        • EricXh
          Registrierter Benutzer
          • 04.01.2003
          • 371

          #5
          Hi,

          ich hab die M-Audio Mobile Pre in Verwendung mit Arta.
          Geht einwandfrei, hab ein 8000'er Berhinger drann, Versorgung per USB.

          Hab das Interface auf Ebay vor 2 Jahren gekauft, kanns empfehlen.

          Gruß,
          Erich

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          • Chaomaniac
            Registrierter Benutzer
            • 01.08.2008
            • 2916

            #6
            Hallo ichse1, bei den Interfaces in knapp-über-hundert-Euro-Bereich mit eingebautem Mikrofonvorverstärker bin ich generell eher skeptisch. Die ART kann man probieren, am besten schicken lassen, durchmessen (Übersprechdämpfung und Rauschverhalten) und dann urteilen ob man das Teil behalten will oder nicht. Die M-Audio-Karten haben generell einen guten Ruf, aber die Mobile-Pre (die in deinem Link übrigens übelst überteuert angeboten wird, günstiger hier) hat auch nur Schleifpotis am Eingang, was ja wieder deinem Anforderungskatalog widerspricht. Auch sind in beiden, von dir vorgeschlagenen Karten nur 16 Bit-Wandler verbaut. Alle USB 1.1- Audiokarten (wie auch die Duran) haben noch ein weiteres Problem: Die Datendurchsatzrate erlaubt nur eine maximale Samplerate von 48kHz bei gleichzeitiger Nutzung von Ein- und Ausgangskanälen! Die höchste "aufnehmbare" Frequenz liegt dann bei 24kHz, wenn Frequenzen darüber in den Wandler gelangen, kommt es zu dem sogenannten Alias-Fehler. Hohe Frequenzen werden durch eine Fehlabtastung in das hörbare Frequenzspektrum portiert, was die Messwerte in der obersten Oktave verfälschen kann. Die Hersteller verbauen zwar sog. Anti-Alias-Filter vor den Wandlern, allerdings müssten diese dann ausgerechnet bei den günstigen Geräten am steilflankigsten, also aufwändigsten ausfallen. Dies ist aber oft im Zusammenhang mit einer atraktiven Preisgestaltung nicht im für Messzwecke erforderlichen Umfang gegeben. Geräte mit doppelten oder gar vierfachen Sampleraten haben es da deutlich einfacher.
            Meine MOTU hab ich übrigens nicht zu Messzwecken gekauft, sondern wegen einem geplanten Projektstudio (habe damals sogar 850€ dafür bezahlt). Dieses Hobby ruht leider derzeit aus verschiedenen Gründen. Daß das Interface auch zum Messen sehr gut taugt, war nur ein glücklicher Zufall, denn die meisten (egal welche Preisklasse) haben einfach keine treibergesteuerten Mikrofoneingangsstufen.

            P.S:
            Wenn geplant sein sollte, die gemessenen Frequenz- und Phasengänge in Programme wie Boxsim zu importieren, haben höhere Sampleraten noch den Vorteil, daß der SEO und die Phasenlage im Hochtonbereich deutlich präziser bestimmt werden können!
            P.P.S:
            Ich denke mal, daß am günstigsten die bewährte Kombi aus MPA102 und M-Audio Transit (leider auch nur USB1.1) sein wird, auch wenn es zwei Einzelgeräte plus ein externes Netzteil sind (kann man ja in ein gemeinsames Gehäuse packen).
            Gaaaanz viel Zeug zu verkaufen...

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            • ichse1
              Registrierter Benutzer
              • 23.05.2002
              • 1514

              #7
              Danke für eure Hilfe.

              Der Klassiker, MPA 102 + M-Audio Transit ist mir bekannt. Dahaich allerdings wieder zwei Kisten und, was eigentlich dagegen spricht, nur einen Kanal. Ich möchte aber zwei Mikrofone verwenden. Die M-Audio Mobile hat zwei Kanäle. (daher wahrscheinlich auch nur 48kHz gegenüber 96kHz bei der Transit)

              Wegen Aliasing mach ich mir eigentlich auch keine großen Sorgen. Was bei 20kHz passiert ist für weichenauslegungen egal, weil durch den HT vorgegeben und bei Raum und Bauakustik is meistens bei 8kHz schon Schluss. Also halb so wild.

              Es wird dann wohl die M-Audio Mobile werden. Trotz der Schleifpotis. Die Duran Audio ist mir einfach zu teuer, da kauf ich mir lieber eine Pegelkalibrator dazu.

              Vielen Dank!
              mfg Stefan

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              • Chaomaniac
                Registrierter Benutzer
                • 01.08.2008
                • 2916

                #8
                Nur zur Info (Auch für alle Mitleser): Die Transit hat bei gleichzeitiger Nutzung von Ein- und Ausgängen auch nur maximal 48kHz. Die 96kHz in der Beschreibung gehen nur, wenn entweder Ausgangs- oder Eingangskanäle aktiv sind. Das liegt, wie oben schon erwähnt, an der geringen möglichen Datendurchsatzrate von USB1.1.
                Der Vorteil der Transit gegenüber der Mobile-Pre liegt eher in der 24 Bit Wortbreite der Abtastung. Wie es mit dem Rauschabstand und Übersprechen bei der Mobile-Pre ausschaut, weiß ich nicht.
                Wie gesagt: bestellen, durchmessen und dann entscheiden, ob die Karte den Anforderungen genügt, oder auch nicht (und noch gaaanz wichtig: die Ergebnisse für alle anderen Interessenten hier posten!).
                Muß man sich halt einen Versender oder Laden aussuchen, der eine kostenfreie Rücksendemöglichkeit bietet. Thomann zum Beispiel ist in dieser Hinsicht vorbildlich...

                P.S:
                2 Mikrofone gleichzeitig?
                Zuletzt geändert von Chaomaniac; 02.03.2009, 02:25.
                Gaaaanz viel Zeug zu verkaufen...

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                • ichse1
                  Registrierter Benutzer
                  • 23.05.2002
                  • 1514

                  #9
                  Danke.

                  Die Mobile Pre scheint ja schon von einigen Leuten erfolgreich an Arta verwendet worden zu sein. Steht sogar auf der Arta Seite. (allerdings steht da Mobile USB Pro)

                  Blöde Frage: Warum verwendet man dann kein USB 2, wenns echt nur an der Datenübertragungsrate liegt?

                  Zwei Mikrofone braucht man sehr oft, allerdings nicht für Lautsprecher im engsten Sinn. z.B. für Schallisolationsmessungen. Es ist auch nett, wenn man einen Beschleunugungsaufnehmer und ein Mikro gleichzeitig messen kann, usw.
                  mfg Stefan

                  Kommentar

                  • Chaomaniac
                    Registrierter Benutzer
                    • 01.08.2008
                    • 2916

                    #10
                    Die "Pro" dürfte diese hier sein.
                    Warum kein USB 2.0? Kostenfrage! Wird leider nur bei Sounkarten verwendet, die mehr als 2 Ein- und Ausgangskanäle haben. Mir ist zumindest kein 2-Kanal- Interface mit 2.0 bekannt.
                    Kleines Beispiel:
                    USB 1.1 bietet einen maximalen theoretischen Datendurchsatz von 12Mbit/s, der real aber noch gut darunter liegt.
                    Wenn nun alle 4 Kanäle einer Soundkarte Signale rein- bzw. rauslassen kommt man in einem Beispiel mit 48kHz/24Bit (also 48000 x 4 Kanäle x 24 Bit Wortbreite) auf gut 4,6 Mbit/s. Wenn man dann noch die Daten dazu rechnet, die USB zur Verwaltung benötigt und dem Hostcontroller nicht die Möglichkeit nimmt, andere Peripheriegeräte wie z.B. Mäuse und Tastaturen anzuschließen, ist es schon nicht mehr möglich, eine der höheren genormten Sampleraten umzusetzen.
                    Gaaaanz viel Zeug zu verkaufen...

                    Kommentar

                    • Boxenwastl
                      Registrierter Benutzer
                      • 29.12.2005
                      • 501

                      #11
                      Ich habe seit längerer Zeit die M-Audio Transit und bin damit sehr zufrieden.

                      Klein, billig und gut.

                      Eine wirklich empfehlenswerte Karte und für LS-Messungen mehr als ausreichend.

                      Kommentar

                      • Mr. Castle
                        Registrierter Benutzer
                        • 16.10.2006
                        • 87

                        #12
                        Hallo,

                        das Thema beschäftigt mich auch gerade.
                        Was taugen die Geräte von Emu? (Haben auch Mikroeingänge)
                        z.B.:
                        http://www.thomann.de/de/emu_tracker_pre.htm
                        oder
                        http://www.thomann.de/de/emu_0404_usb.htm

                        Ich möchte Sie vor allem zum Messen einsetzen, und zwar nicht nur für Lautsprecher mit Arta, sondern auch unter LabView.

                        Wichtig wäre, dass die DA/AD Wandler kontinuierlich arbeiten, also Zeitgleich ein Signal ausgeben und aufnehmen können (neudeutsch „continuous analog output/input“ fähig sind).
                        Ohne dies kann ich meinen geplanten Frequenzgang-Analysierer nicht umsetzen.

                        Kann man alternativ auch zwei Audio Transit gleichzeitig betreiben?
                        Eine für Ausgang, die andere für den Eingang. Damit wäre dann theoretisch ein 2x96kHz oder 4x 48kHz Betrieb möglich.

                        Oder hat jemand eine bessere Empfehlung?

                        Gruß,
                        Matthias

                        Kommentar

                        • Kay*
                          Registrierter Benutzer
                          • 13.11.2002
                          • 848

                          #13
                          Wäre es nicht sinnvoller, sich eine USB-Karte zu kaufen
                          und diese speziell auf Audiomessungen umzubauen?
                          Gerade Schutzmassnahmen gegen zu hohe Pegel, fehlen doch
                          auf allen Fertigkarten.
                          Der Einbau einen Mik-amp nebst Speisung dürfte wohl das
                          kleinste Problem sein.


                          OT: LabView

                          - LabView und Audiomessungen schrein doch eher nach dem
                          c't LabView Projekt. Da gibt's wohl sogar 192kHz/24bit,
                          was mich für Messungen an Verstärkern schon interessieren
                          würde.

                          - Biste fit, wenn's um LabView geht?
                          Ich besitze die kostenlose Version aus c't 2007,11
                          und würde gerne in LabView einsteigen.
                          Für den Anfang hätte ich gerne einen selbstgebauten
                          Datenlogger mit z.B. ATMEL AVR, wüsste aber nicht, wie
                          man ihn in LabView einbindet.
                          Leider spuckt google auch nix richtiges aus.
                          best regards
                          Kay

                          Kommentar

                          • Mr. Castle
                            Registrierter Benutzer
                            • 16.10.2006
                            • 87

                            #14
                            Hallo,

                            Kennst du dich mit so Umbaumaßnahmen aus?
                            Schutzmaßnahmen gegen zu hohe Eingangspegel, evtl. ein Spannungsteiler um den Messbereich zu erweitern und eine Art Anschlussblock wären für mich sehr interessant. Nur sollte sich der Aufwand dafür in überschaubaren Grenzen halten.

                            OT LabView:

                            - Das c´t-Projekt ist doch zum Selbstbau gedacht oder?
                            Ich bevorzuge da doch eher die Fertiglösung, da ich mir nicht zutraue, so ein komplexes Projekt mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln zu stemmen.
                            Angeblich unterstütz Labview gängige Soundkarten und das reicht für meine Anwendungen vorerst. Aufgrund von Inkompatibilitätsproblemen zwischen XP64 und der Treibersoftware für LabView stockt es gerade..

                            - Zum Thema Datenlogger: Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, möchtest du was messen und deine Werte dabei speichern?
                            Dafür nimmst du Labview: Man braucht keine Hardware die das für dich tut, sondern du machst es per Software über ein virtuelles Instrument. Das Instrument nennt sich "Messwerte in Datei schreiben" und wird einfach im Blockdiagramm eingefügt.

                            Gruß

                            Kommentar

                            • Kay*
                              Registrierter Benutzer
                              • 13.11.2002
                              • 848

                              #15
                              Kennst du dich mit so Umbaumaßnahmen aus?
                              Schaue bitte mal in die Anleitung vom Audiotester
                              www.audiotester.de

                              ot:

                              - Zum Thema Datenlogger: Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, möchtest du was messen und deine Werte dabei speichern?
                              Genau
                              http://www.mikrocontroller.net/articles/USB_IO_Expander
                              so was unter LabView würde mich erfreuen

                              oder noch einfacher und netter, weil ich mich gerade mit Bascom beschäftige:
                              http://www.rclineforum.de/forum/thre...threadid=68553
                              best regards
                              Kay

                              Kommentar

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