Ich arbeite mit einem kapzitiven Drucksensor. (so aehnlich wie ein Kondensatormikrofon) Der liefert im Betrieb (Eisenbahn) teils sehr komische Messwerte.
Gibt es eine Moeglichkeit den Kondensator von aussen zu beeinflussen? Durch starke elektrische Felder, magnetische Felder,Temperatur, was auch immer!
Ich meine damit, so wie man eine Spule durch ein magnetisches Feld beeinflussen kann.
Mir waere mit jedem kleinen Tipp geholfen. Vielen Dank!
Hallo,
Für echte Kondensatormiks gibt es Adapter, die ein elektrisches Spannungssignal zur Kalibrierung auf die isolierte Schutzkappe legen. Der resultierende Frequenzgang ist dabei mit einem Höhenabfall gegenüber den Freifeld- und Diffusfeld-FG behaftet.
Wenn man also nahe genug isoliert an die Membran herankommt und dies ein echter kapazitiver Sensor ist (HF-Verfahren?), sollte es "irgendwie" funktionieren. Z.B. hier: Zubehör->Messmikrofone
Gruß, Timo
Wie sieht denn die nachfolgende Messkette aus, welchen Ausgangstyp hast Du usw.?
Gerne gibt es bei kapazitiven Systemen (wie so oft) Probleme mit der Masseführung. Wie sieht die denn aus?
Gruß, Christian, der mehrere hundert kapazitive (zumeist Längen-) Messysteme verschiedenster Machart unter seinen Fittichen hat
hallo ichse
also wenn du einen stromausgang ( 4 - 20 mA ) hast, sollte der sensor/umformer äusserst robust sein! solche dinger sind industrieware, die man so schnell nicht umbringen können sollte.
andererseits sind sie echt beleidigt, wenn eine druckspitze den angegebenen überlastbereich überschritten hat.....
oder, wenn du "komische" ( ev springende? ) anzeigen bekommst, ist die wahrscheinlichkeit rel. groß, daß die membran deformiert ist, und tatsächlich springt ( so wie eine tellerfeder in der tastatur eines taschenrechner z. b. ) hat eh niemand die membran mit einem harten gegenstand berührt ?
dann ist die sonde wahrscheinlich müll....
wenn du was wirklich unkaputtbares suchst guggst du hier:
Es handelt sich um eine Fuellstandsmessung ueber den hydrostatischen Druck. Dabei sollte sich der Messwert bei gleichem Pegel nicht aendern. Tut er aber, und das teilweise sehr intensiv. (wilde Schwankungen)
Der Sensor wurde schon von der Bordmasse getrennt und nur ueber eine Batterie und einen batteriebetriebenen Datalogger betrieben.
Ja, das Teil hat einen 4..20mA Ausgang, der Sensor selbst ( die Membran) sitzt in einem verschweissten Gehaeuse. (ab Werk)
hallo ichse!
füllstandsmessung über den druck ist sehr kritisch. wie hoch ist der behälter?
kann es sein, daß der fülldruck schwankt?
normalerweise würde man am boden des behälters eine drucksonde anbringen und ganz oben, über dem höchsten füllniveau noch einen und bildet dann die differenz der 2 drücke. so eliminiert man fülldruckstöße und ähnliches mehr.
es ist dir klar, daß bei wasser 1mm füllhöhenunterschied nur 1 mbar ausschlag bedeutet?
so genau sind nur relativ wenige drucksonden am markt....
je weiter im durchmeser und je niedriger der behälter, desto grr. wird die messunsicherheit......
ein bissl mehr über die anwendung kannst du nicht veröffentlichen?
Mir kommt kein HiRes in die Anlage. Ich brauch meine Hochtöner noch länger.
hallo ichse!
nachtrag zum vorigen post:
bei wasser ist der ausschlag natürlich nicht 1 mbar/mm sondern nur 1 mbar/cm.
über höhe, grundfläche des behälters und gewünschte genauigkeit kannst du auch nix sagen?
für so eine mesung sind üblicherweise die besten drucksonden gerade halt noch gut genug und selbst die sollten alle halbe jahre nachkalibriert werden......
Mir kommt kein HiRes in die Anlage. Ich brauch meine Hochtöner noch länger.
Was meinst du damit? Ist das im Prinzip eine Dämpfung? Ich bin Nichtelektriker.
ich meine sowas wie einen tiefpass eben
dann misst der sensor nicht mehr den momentanen wert, sondern den über einen gewissen zeitraum gemittelten wert
ob das gewünscht ist, weiß ich nicht, aber wenn sich der füllstand langsam (periodendauer deutlich über einigen sekunden) ändert, dann wäre es wohl eine überlegung
ob der sensor mist misst, kann man nach der aktion natürlich noch schlechter feststellen
aber nagelt mich nicht fest, bin kein regelungstechniker
nur ein einfacher mechatronik-student.....
Die Chance ohne Tippschein im Lotto zu gewinnen ist fast genauso hoch wie mit Tippschein.
Wie wär´s damit:
- Der Sensor ist kaputt.
- Wackelkontakt in den Zuleitungen
- Die "Ausleseeinheit" spinnt und beaufschlagt den Messwert.
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Wie kann das Ding Strom liefern? Arbeitet es "aktiv", mit eingebauter Elektronik an eingebauter Spannungsversorgung?
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