(...) Ich bleibe vorerst dabei, das jedes einzelne Bassreflexrohr für sich eine eigene Resonanzfrequenz hat. (...)
Das ist nur leider einfach falsch.
Dein Denkfehler liegt vielleicht nur an einem grundsätzlich falschen Verständnis der Zusammenhänge? Ganz grob vereinfacht ist ein BR-System ein Feder-Masse-System. Das Innenvolumen der Box ist die Feder, das Luftvolumen im Reflexkanal ist die Masse, die an der Feder hängt. Egal wie viele BR-Kanäle du einbaust, sie hängen alle an der gleichen, einen Feder.
.... Ich bleibe vorerst dabei, das jedes einzelne Bassreflexrohr für sich eine eigene Resonanzfrequenz hat. Das geht ja auch nicht anders. Es ist unmöglich, daß das lange Bassreflexrohr sich genau so verhält wie das kurze. Wie sollte das funktionieren?.......
Leider falsch! Alles gesagt: Man muss das Gesamtsystem betrachten und da gibt es nur eine resultierende Reso! Mit den höheren Portresos (die liegen tatsächlich an jedem Port!) hat IFF schon alles zu gesagt.
Du verstehst es einfach nicht....aber egal, jeder kann was anderes
Aber wie jhom schon sagte.....
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat . (copyright by mechanic)
Dein Denkfehler liegt vielleicht nur an einem grundsätzlich falschen Verständnis der Zusammenhänge? Ganz grob vereinfacht ist ein BR-System ein Feder-Masse-System. Das Innenvolumen der Box ist die Feder, das Luftvolumen im Reflexkanal ist die Masse, die an der Feder hängt. Egal wie viele BR-Kanäle du einbaust, sie hängen alle an der gleichen, einen Feder.
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Das sehe ich auch so, nur was mir nicht in den Kopf will, wie verhält sich die kleinere Masse , also das kürzere Bassreflexrohr, zu der größeren Masse , also dem längerem Bassreflexrohr. Die kommen ja nicht bei der gleichen Frequenz in die Eigenresonanz. Jedes Bassreflexrohr agiert doch für sich, auch wenn sie letztendlich auf ein gemeinsames Volumen arbeiten. Ich kann auch 4 verschiedene Gewichte an Gummifäden binden, die Fäden mit den Gewichten an eine Lautsprechermembran ankleben, und die verschieden schnell schwingen lassen, da gibt es ja auch Unterschiede im Verhalten der einzelnen Gewichte .
Wenn das große Gewicht in die Eigenresoanz kommt, wird das kleine Gewicht davon unbeeindruckt bleiben. , bzw. es wird einfach mit der Frequenz des großen mitschwingen. Aber eher eine Pegelabschwächung verursachen, da es wohl nicht gleichphasig mitschwingt. Sowas kann auch jeder zuhause einfach nachprüfen, mittels Gummi und 2 Gewichten.
Würde ich die verschiedene Gewichte zusammenkleben, hätte ich natürlich nur ein Gesamtgewicht, bzw. eine Resonanz. Vielleicht liegt da ja die unterschiedliche Meinung zu dem ganzem .
Ich bin tatsächlich gespannt, was rauskommt.
Interessant wäre natürlich, was passiert, wenn die beiden Rohre immer unterschiedlicher werden.
Gruß Bernhard
Fußballgroßes Tor in Wandstärke mit parallelem Strohhalm hatte ich ausgeschlossen, aber solange auch hier alles laminar abgeht, gilt auch hier EINE resultierende (Grund-) Reso! Nix mit "verschmieren"!
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat . (copyright by mechanic)
(...) Ich kann auch 4 verschiedene Gewichte an Gummifäden binden, die Fäden mit den Gewichten an eine Lautsprechermembran ankleben, und die verschieden schnell schwingen lassen, da gibt es ja auch Unterschiede im Verhalten der einzelnen Gewichte (...)
Vier Gewichte an VIER Gummifäden: genau da liegt dein Denkfehler, es ist nur EIN Gummifaden, an dem alle vier Gewichte hängen.
Deshalb vereinfachen wir das Modell mal noch weiter und lassen den Lautsprecher als Anreger einfach mal weg! Ob das System durch ein Chassis "aktiv" angeregt wird oder "passiv" wie z.B. bei einem Absorber spielt für die Funktionsweise keine Rolle, soweit klar, oder? Der Helmholtz-Resonator besteht jetzt nur noch aus dem Gehäusevolumen und dem BR-Kanal bzw. mehreren BR-Kanälen. Das Gehäusevolumen ist die Feder, der oder die BR-Kanäle (bzw. deren Luftvolumen) die daran hängende Masse.
Unabhängig von der Anzahl der Massen/Kanäle, wie viele "Federn" sind im Modell enthalten? Immer nur eine, das Gehäusevolumen.
Und was passiert, wenn du mehrere Massen gleichzeitig an eine Feder hängst? Sie schwingen natürlich alle identisch.
Also hätten 2 Bassreflexrohre a. 5 cm und 50 cm die gleiche Tuningfrequenz? Irgendwo ist da nicht nur bei mir ein Denkfehler. Mir geht es um die Tuningfrequenz, die 2 verschiedene Bassreflexrohre haben. Wenn ich das kurze zuhalte, was passiert da mit dem langen Reflexrohr ? Es hat eine Tuningfrequenz von z.B. 30 Hz. Verschließe ich nun das lange Bassreflexrohr und öffne das kurze, ergib sich vielleicht eine Tuningfrequenz von 40 Hz. Öffne ich beide hat trotzdem jedes Bassreflexrohr seine Resonanz bei seiner Eigenfrequenz, nur ergibt sich daraus eine Gesamtresonanz aus einer Mischung von beiden. bzw. eine breitere Pegelanhebung als nur bei einem Bassreflexrohr. Das kann man auch gerne als eine Frequenz ansehen, ist aber ein Produkt aus 2 verschiedenen Frequenzen.
Aber es ist müssig darüber weiter zu diskutieren, eine für alle befriedigende Antwort kann nur eine Messung bringen, und wen ich falsch liege, dann ist das so, und ich habe wieder was gelernt. Also, wait
Vier Gewichte an VIER Gummifäden: genau da liegt dein Denkfehler, es ist nur EIN Gummifaden, an dem alle vier Gewichte hängen.
Natürlich, aber die Gewichte sind getrennt voneinander zu bewerten, da verschieden , Die Gummifäden waren ja nur für die virtuelle Versuchsanordnung gedacht, um die Gewichte mit der Membran zu verbinden. Wie auch immer, in dieser Box mit den 4 Bassreflexrohren hat man 4 verschieden lange , unabhängig voneinander angebrachte Bassreflexrohre eingebaut. die physikalisch unmöglich das gleiche Verhalten aufweisen können. Irgendwas wird man sich ja dabei gedacht haben. Ob es was bringt, ist natürlich eine andere Sache.
Würde man z.b. 3 verschieden Rohre eng zusammenlegen, und lufttechnisch miteinander verbinden, hätte man im Prinzip ein Rohr, in der Zeichnung rechteckig , mit ewas seltsamem Aussehen, aber 1 Rohr. Schließt man die inneren Öffnungen, wären es wieder 3 getrennte Bassreflexrohre. So, und nun dürfen sich andere damit beschäftigen, bis ich meinen Test abgeschlossen habe. Das wird aber frühestens am WE geschehen.
ubix, Du bist ein ziemlich hoffnungsloser Fall, was diesen physikalischen Umstand mit mehreren BR-Rohren auf ein Volumen angeht. Außer Dir hat das hier jeder verstanden. Inzwischen ist der Fall so herrlich pathologisch, dass ich das in meine Vorlesung "Modellierung dynamischer Systeme" aufnehmen werde und den Studis die Frage stelle, wo ist der Fehler? Die werden das ziemlich schnell beantworten können.....
P.S.: Dein "Gedankenexperiment" in #54 läuft wenn man die Stufen infinitesimal klein macht auf ein "geschrägtes" Rohr hinaus. Ist alles schon abgehandelt, aber nicht wie Du es Dir auch hier wieder denkst........
EDIT: Der "Austausch" entlang Deiner(!) "gedachten Wirkungspfeile" (die krummen) existiert nicht. Weder mit noch ohne Wänden dazwischen.......
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Verbaut man mehrere gleiche Rohre, verhalten sich die ja wie ein großes mit der gleichen Länge aber der Summe der Einzelquerschnitte, und nicht wie eines der einzelnen alleine. Ergo haben mehrere Rohre zusammen EINE gemeinsame Resonanz, da sie auf EIN gemeinsames Volumen spielen.
Unterschiedliche Rohrlängen werden sich wohl mitteln.
Verbaut man mehrere gleiche Rohre, verhalten sich die ja wie ein großes mit der gleichen Länge aber der Summe der Einzelquerschnitte, und nicht wie eines der einzelnen alleine. Ergo haben mehrere Rohre zusammen EINE gemeinsame Resonanz, da sie auf EIN gemeinsames Volumen spielen.
Unterschiedliche Rohrlängen werden sich wohl mitteln.
So ist es!
Aber wahrscheinlich wird ubix seine Messungen - wenn er denn mal welche macht... - eh anzweifeln, weil sie genau das zeigen und nicht das, was er erwartet....
Im Partykeller habe ich zwei Subwoofer mit je einem W 300 S in 60l Bassreflex mit je zwei Rohren. Weil ich noch zwei BR 13.25 hatte, es die aber nicht mehr gab, habe ich dann zwei BR 15.34 dazu gekauft. Aus Symmetriegründen habe ich nun zwei Rohre mit ca. 35cm2, eins mit verstellbarer Länge von 13 - 25cm pro Sub (im Moment 15cm) und eins mit fix 14,7 cm. Ich könnte also eins auf 15 bis 25 cm einstellen. Was genau soll denn gemessen werden? Impedanz oder Schalldruck? Wenn Schalldruck, dann wo? In jedem Rohr oder davor oder nah vor den Tieftöner? Ich würde die ungern nach draussen schleppen, also nur im Raum.
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