Vorstellen der Audimax_TR

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  • Reim
    Registrierter Benutzer
    • 28.06.2001
    • 1521

    #1

    Vorstellen der Audimax_TR

    Hallo zusammen

    Ich möchte euch meine Neue vorstellen, eine modifizierte Audimax aus der Hobby Hifi.

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Name: Audimax_TR_Box_1.jpg
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Größe: 312,0 KB
ID: 739433


    Aber im einzelnen:

    Die in der letzten Ausgabe der HH vorgestellte Standbox - Audimax-TL 22.3 - interessierte mich als neues Projekte, jedoch fand ich das Gehäuse zu ausladend, mit der nicht unbeträchtlichen Gehäusetiefe habe ich in meinen Hörraum Probleme bei der Aufstellung. Weiter gefiel mir die große Kanalöffnung auf der Front nicht, sie stört aus meiner Sicht die schöne und schlichte Frontansicht.

    So plante ich die Box umzukonstruieren, ein kleineres Gehäuse für den TIW200XS mit deutlich geringerer Gehäusetiefe und eingesetzten Boden für die Weiche. Nach der Standardberechnung für BR kommt man auf 60L mit einer BR-Abstimmung von rund 26Hz.

    Die Abmaße in Höhe und Breite lies ich unverändert, die Tiefe wählte ich entsprechend kleiner, so dass eine aus meiner Sicht angenehme Proportion entsteht.

    Die BR Abstimmung realisierte ich mit einem großen Kanal, der auf der Rückseite nach außen mündet. Die genaue Konstruktion des Kanals und die Bedämpfung des Bassreflexgehäuses habe ich an einem Testgehäuse untersucht und hier im Forum vorgestellt.

    BR Gehäuse für TIW200XS mit großem Kanal - Visaton Diskussionsforum


    Zum Aufbau:

    Die Front habe ich im Gegensatz zur HH Ausgabe in der breiten 25Grad Fase bis nach unten durchgezogen und um den TT entsprechend des Radius verjüngt. Der gesamte Korpus ist aus 19mm MDF beschichtet mit HPL in schwarz Hochglanz. Die Front habe ich mit Kunstleder bezogen.

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Name: Audimax_TR_Box_3.jpg
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ID: 739434

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Name: Audimax_TR_Box_4.jpg
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ID: 739435


    Die Bestückung und Weiche sind unverändert zur HH Ausgabe.

    Hier die Skizze der so umkonstruierten Box.

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Name: Audimax_TR_Skizze_1.jpg
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Name: Audimax_TR_Skizze_2.jpg
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    Zum Aufbau und Details zur Innenansicht folgen....

    Viele Grüße Reim








    ​
    Viele Grüße

    vom Reim
  • Mr Bombasti
    Registrierter Benutzer
    • 25.07.2011
    • 238

    #2
    Wow, tolle Arbeit! Sieht wirklich sehr elegant, edel und zeitlos aus. Die Proportionen gefallen mir auch.

    Kommentar

    • A.Bo
      Registrierter Benutzer
      • 08.10.2026
      • 9

      #3
      Du hättest fast ewin TLR Gehäuse gebaut. Zitat BT: "Mit einem Baßreflexkanal der ungefähr auf einem Drittel der Gehäuseinnenhöhe endet lassen sich störende Längesresonanzen elegant bedämpfen." Sprich: Der Kanal wirkt wie ein internen Helmholzabsorber.

      Ansonsten: Sehr schöne Gehäuse! Schöner als das Original!! Und die Lederoptik gefällt mir besonders gut ...

      Und nun das wichtigste: Wie klingt sie?

      Hier ein Zitat aus der Zeitschift:

      "Ein Ausschnitt aus dem Hobby HiFi Hörtest


      lm Hörraum platzierten wir unsere Audimax-Prototypen nach einigen Versuchen leicht nach innen gedreht, aber nicht ganz auf die Hörposition fokussiert: Die Innenseiten der Gehäuse waren an der Hörposition gerade eben noch sichtbar. Dann hieß es ,Leinen los', und Musik durchflutete den Raum. Diese Schallwandler stellen Musik so unglaublich selbstverständlich dar, dass sich die Gedanken von der Hardware völlig lösen. Die Klänge bieten eine Fülle an Reizen, die man in der Musik sonst gerade mal erahnt. Plötzlich ist alles ganz klar: Fantastische Aufnahmen klingen überragend, mäßige Arbeit des Tontechnikers wird unbarmherzig entlarvt. Jede kleinste Übersteuerung eines Aufnahmemikrofons ist völlig zweifelsfrei erkennbar. Perfekte Breiten- und Tiefenstaffelung, eine musikalische Bühne, die sich weit in die Tiefe erstreckt, aber auch eine überzeugende Nahwirkung bietet, die in der Breite nicht an den Lautsprecherpositionen halt macht und über diese hinaus reicht - genau so wünscht man sich Räumlichkeit. Stimmen und Instrumente nehmen präzise erlebbare Positionen ein. Reihenweise herunter klappende Unterkiefer ruft der unfassbar tiefe, dabei klar durchgezeichnete Bass hervor. Kontrabass besitzt ultimative Schwärze, und auch die tiefbasschwangere Orgelsinfonie von Camille Saint-Saens in der Telarc-Referenzaufnahme erlebten wir machtvoll und erhaben. Als Höhepunkt der Tiefbass-Performance ließen die riesigen Kodo-Trommeln der gleichnamigen Sheffield-CD die Luft vibrieren. Der grandiose Bass rahmt eine natürliche, plastische und realistische Stimmenwiedergabe auf veritablem Referenzniveau ein. Vokaldarbietungen in jeglicher Tonlage erweisen sich als Vergleichsnormal. Die Acapella-Formation Amarcord wirkt tatsächlich und leibhaftig anwesend. Nicht zuletzt die feinen, klaren und detailverliebten Höhen tragen zu dieser überragenden Natürlichkeit bei. Übertreibung? Keineswegs! Alles klingt richtig, natürlich und selbstverständlich. Und das bleibt so einerseits bis hin zu beeindruckender Maximaldynamik und andererseits bis hinab zu sehr weit reduzierter Lautstärke. Denn laut muss es keinesfalls unbedingt zugehen: Die fantastische Klarheit und Feinzeichnung bleibt auch bis hin zu geringster Lautstärke uneingeschränkt erhalten.

      Fazit der Zeitschrift:

      Diese Transmissionline kann tatsächlich alles - laut wie leise immer perfekt natürlich, klar und fein gezeichnet, mit explosiver Dynamik und restlos beeindruckender Bass-Schwärze. Audimax-TL 22.3 ist damit unsere jüngste Referenz. Mit den meisten Lautsprechern verglichen darf man sie als wirklich groß bezeichnen, denn 1,2 Meter Höhe und fast ein halber Meter Tiefe, das sind schon Gardemaße. Andererseits: Verglichen mit Audimax Reference Standard oder Orpheus-TL, denen sie akustisch bedenklich nahe kommt, kann man sie als erfreulich kompakt, geradezu platzsparend bezeichnen. Es ist eine Frage der Perspektive, diese Lautsprecher als ,,groß" oder als ,,gar nicht mal so groß" zu bezeichnen. Wer den Platz hat, realisiert mit diesem Projekt Schallwandler, die keinen Vergleich zu scheuen braucht, auch nicht mit sehr, sehr teuren Fertigprodukten - wir haben keinen Zweifel, dass sie auch jedem Lautsprecher weit oben im fünfstelligen Preisbereich Paroli bietet. So gesehen, ist das erforderliche Budget ab knapp 3.000 Euro - das je nach Frequenzweichen- und Gehäuseausführung natürlich steigerbar ist - als richtig günstig zu bezeichnen."


      Paßt das?
      Zuletzt geändert von A.Bo; 19.10.2026, 21:01.

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