Solo 100 --> Solo 20

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  • Variatio
    antwortet
    Zitat von yoogie
    Schreibe ich eben nix mehr
    Nix gibt's! Freue mich über jegliche Kommentare

    Ich hoffe, dass ich morgen die Subs einweihen kann. Die haben gestern und heute noch ne kleine Schicht Hartwachsöl abbekommen. Bin sehr happy mit dem Zeug auf dem schwarzen MDF

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  • yoogie
    antwortet
    Du bist doof. Warum interpretierst Du meine Begeisterung für Deine Gehäuse negativ?
    Schreibe ich eben nix mehr

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  • Variatio
    antwortet
    "Die Gehäuse wurden stets zur vollsten Zufriedenheit gefertigt"

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  • yoogie
    antwortet
    Ne, nicht so, ich finde es echt super.

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  • Variatio
    antwortet
    Zitat von yoogie
    ... wenn sich einer Mühe bei den Gehäusen gibt.
    "Er hat sich stets bemüht"

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  • yoogie
    antwortet
    Sieht gut aus, ich finde es immer schön, wenn sich einer Mühe bei den Gehäusen gibt.

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  • Variatio
    antwortet
    Zitat von ubix
    Der Verstärker sieht auch gut aus.
    Auf den bin ich auch mal gespannt. Eigentlich komplett oversized mit seinen 2*750W an 8 Ohm, aber mein Gott

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  • Variatio
    antwortet
    Merci!

    Zwischendurch hatte ich Bedenken, ob das mit dem schwarzen MDF in Kombination mit dem Leder tatsächlich so eine gute Idee war.
    Aber jetzt wird es genau so, wie ich mir das vorgestellt habe.

    Anbei mal der direkte Vergleich der (vorläufig) fertig-hartwachsgeölten Subs und den noch unbehandelten Solo20-Seitenflächen.

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  • ubix
    antwortet
    Der Verstärker sieht auch gut aus.

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  • ubix
    antwortet
    Sieht schön aus.
    Im ersten Moment dachte ich bei den Subs an die WSP 21 ,wegen der Dustcap,und der Membranoberfläche, aber dann sah ich die Gummisicke.

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  • walwal
    antwortet
    Ja, den B 200 vom Bass zu entlasten, bringt sehr viel.

    3-Wege:


    3-Wege + Sub:


    Das gedämmte Gehäuse sorgt für das i-Tüpfelchen der Klangreinheit.
    Wobei auch hier hilft, dass das Gehäuse durch fehlenden Bass deutlich weniger schwingen.

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  • Variatio
    antwortet
    Und wie oben schon erwähnt, habe ich zumindest zwei Solo20 schon spielbereit bekommen. Wie die Subs habe ich sie auch recht dicht mit Mineralwolle und ein bisschen Sonofil gedämmt, und die Frequenzweiche auf eine der Seiten geschraubt.

    Just for Fun habe ich sie dann einfach auf die Solo100 gestellt, und sie mit der voreingestellten Audyssey-Einmessung der Solo100 laufen lassen. So als erster Funktionstest, dass auch wirklich alles korrekt verkabelt und verlötet ist.

    Seitdem hänge ich mit offenem Mund auf meiner Couch:
    Das ist das beste, was ich seit langem gehört habe!

    Ich erwartete, dass die kleinen Kistchen im Wesentlichen wie meine 100er klingen, nur mit deutlich abgespecktem Bass. Grundsätzlich stimmt das auch, tonal und insgesamt ist das der B200, wie ich ihn kenne.

    Doch worauf ich nicht vorbereitet war:
    • Der Klang ist KOMPLETT losgelöst von den Lautsprechern. Und zwar relativ unabhängig von der Sitzposition. Die Solo20 verschwinden einfach, und breiten eine breite und tiefe Bühne aus. Hier war ich von den Solo100 noch anderes gewöhnt, die ich doch noch immer recht deutlich zuorten konnte.
    • Der Bass ist beeindruckend. Nicht tief, aber geil. Unglaublich präzise und durchhörbar, und eigentlich vermisse ich nichts. Selbst wenn ich Massive Attack, Kruder&Dorfmeister und weiteren basslastigen geilen Scheiß einlege. Warum habe ich mir eigentlich Subs gebaut? Und warum habe ich bisher die großen Solo100-Kisten im Wohnzimmer stehen gehabt?
    • Der Mitteln- und Hochtonbereich ist eine akustische Lupe. Man hört jedes kleinste Detail, und mit der räumlichen Zuordnung ist das unglaublich realistisch.


    Dafür mache ich nun vor allem zwei Umstände verantwortlich:
    Zum einen das kleine, stabile und massiv gedämmte Gehäuse, das für die Räumlichkeit verantwortlich sein könnte. Da schwingt nichts, da gibt es keinen Störschall oder Schwingungen, die einen die Boxen orten lassen. Bei den Solo100 ist das noch ganz anders, hier habe ich große Flächen, die ungedämmt munter vor sich hin resonieren.
    Zum anderen der Hochpass in der Frequenzweiche, der den B200 vor zu fiesen Hüben schützt, und damit den oberen Frequenzbereichen zu besserer Präzision verhilft.

    Insgesamt bin ich nun sehr happy. Und sehr gespannt, wie sich die Subs integrieren. Denn gerade bei Film können die Solo20 trotz aller Präzision ein wenig Wumms-Unterstützung vertragen.





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  • Variatio
    antwortet
    Ein frohes Neues Jahr an alle!

    Das alte Jahr endete erfreulich, insbesondere hatte ich es geschafft, zwei Solo20 und die Subwoofer spielbereit zu bekommen. Komplett fertig ist leider noch keiner, da das Finish der Seiten doch viel Zeit benötigt.

    Die erste Hürde galt es allerdings in Form eines Parallelogramms zu überwinden, denn die Subwoofer-Gehrungen hatten sich beim Verleimen etwas verschoben. Damit passten die rechtwinkligen Seiten nicht mehr auf das schief verleimte Mittelgehäuse. Wat'n Schiet. Ich hätte mich in den Hintern beißen können.
    Nach einigen Tests ergab es sich, dass rohe Gewalt im Zweifel hilft: Mit Zwingen und Richtbrettern konnte ich die 5mm parallel-Verzug wieder richten, und die Verleimung mit den Seiten hält das zurechtgerückte Gehäuse dann in Form.

    Als Finish wurden die MDF-Kanten zum Kunstleder hin leicht mit Schleifpapier entgratet, und die Außenkanten mit der Oberfräse verrundet. Nach dem Verleimen mit dem Gehäuse habe ich zuerst ein paar Reste Hartöl aufgebraucht. Das wurde von dem schwarzen MDF aufgesaugt wie Wasser, das war echt beeindruckend. Allerdings war das Ergebnis noch nicht wie gewünscht, und da ich sowieso neues Zeugs kaufen musste, habe ich nun zu Hartwachsöl gegriffen. Dieses wurde zunächst mit dem Pinsel aufgetragen, und nach einer halben Stunde mit einem Tuch abgenommen und initial poliert. Weitere Schichten sollen folgen. Mit dem Ergebnis bin ich äußerst zufrieden, das MDF bekommt einen schönen tiefen Glanz und harmoniert gut mit dem Kunstleder.

    Trotz der ambivalenten Diskussion bzgl. Subwoofer-Dämpfung habe ich mich dazu entschlossen, das Gehäuse relativ dicht zu füllen. Die kleinen Kistchen freuen sich sicherlich über eine kleine virtuelle Volumenvergrößerung, und ggf bringt's ja auch was zur Reduktion möglicher Obertonschwingungen. Und da ich noch jede Menge Mineralwolle im Keller habe, habe ich die Gehäuse damit gut gefüllt.

    Mit dem Wavecor-Chassis bin ich bzgl. der Ausstattung nur semi-zufrieden. Die Membran und der Magnet machen einen sehr schönen Eindruck, der aber - gerade angesichts des Preises - vom Blechkorb konterkariert wird. Insbesondere nach dem Verschrauben sieht man, wie das dünne Blech sich doch deutlich verwindet.
    Naja, mal sehen, wie es dann klanglich wird. Noch fehlen zum Subwoofer-Test die Verkabelung zwischen Receiver und Sub-Endstufe.









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  • walwal
    antwortet
    Meine Messungen dazu waren eindeutig, die zweite Schicht bringt viel.

    Fazit:
    Die endgültige Hitparade:

    19 mm Span.............................................. ... 0 Punkte
    + 4 mm Bitumen........................................... 12
    + 2,5 mm Alubutyl (2017 mit Zwischenlage)......19
    + 2,5 mm Alubutyl........................................21
    + 4 mm Bitumen + 8 mm Fliese......................24
    + 4 mm Bitumen + 5 mm HDF........................31
    + 2 Lagen Alubutyl 2,5 mm + Alublech.............34
    + 8 mm Bitumen + Alublech...........................37
    + 2 Lagen Alubutyl 2,5 mm.............................38
    + 4 mm Bitumen+ 1 mm Alu...........................42
    + 4 mm Bitumen + 3 mm Aludibond.................47
    + 2 Lagen Alubutyl 2,5 mm + 3 mm Aludibond...48

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  • Variatio
    antwortet
    Jetzt geht es weiter mit der Alubutyldämmung, die Seitenwände bekommen ihre zweite Schicht. Der Klopftest gibt den Anschein, dass diese zweite Schicht eine deutliche Wirkung hat - die Seitenwände mit nur einer Alubutylschicht klingen deutlich höher und mehr als die mit der neuen zweiten Schicht. Das hätte ich so nicht erwartet, schließlich war der Klopftest mit nur einer Schicht schon sehr cool.
    Ob die Wirkung in der Lautsprecher-Realität bestehen bleibt, weiß ich aber nicht.

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