Solo 100 --> Solo 20
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Mit Handkreissäge und Führungsschiene gesägte Gehrung. Respekt.
Das Kunstleder würde ich lieber nachher aufkleben, weil man dann sicher mehr Kontrolle über die Spannung an der Kante hat. Und austretender Leim könnte auch die Form unkontrolliert verändern. (Habe ich aber selber nie gemacht, reine Gedankenübung)
Die Paketklebeband Scharnier Methode kenne ich allerdings zur genüge, die ist gut.
Zum fräsen der Schattenfuge kannst Du zwei Bretter mit definiertem Abstand leimen und als Anschlag zum ausrichten der FS benutzen. Sowas nehme ich immer zum definierten Fügen der Mitteltonkammerrückwand zum Lamello Schlitze setzen.
Viel Erfolg -
Und wie mache ich das am besten mit der Schattenfuge? Ich habe dann insgesamt 21 Brettchen (pro Box Oberseite/Unterseite/Front), wo ich seitlich eine Nut reinfräsen will. Tischfräse wäre natürlich am einfachsten, habe ich aber nicht
Oberfräse mit Schiene ist vorhanden. Alternativ zur Schiene einen Anschlag auf den Brettchen fixieren, und mit der Kopierhülse entlang fahren. Beides muss ich aber immer möglichst exakt ausrichten, damit vor allem die Breite der Nut stimmt.
Übersehe ich eine einfache Möglichkeit, jedes Brettchen mit einer identischen Nut zu versehen?Einen Kommentar schreiben:
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Zwischen dem mit Kunstleder bespannten Mittelteil und den Seitenteilen möchte ich eine Schattenfuge fräsen, um einen optisch guten Übergang zu erzielen. In diese Fuge wird dann das Leder reingefaltet.
Zum Zusammenbauen überlege ich gerade, ob ich mit dem Kunstleder quasi zwei Fliegen mit einer Klappe schlage: Ich könnte es gleich nutzen, um die Gehrung damit gleich zu fixieren. Also an Stelle des normalen Klebebands.
Vorteil:
- Wenn ich das Kunstleder auf die flächig aneinanderliegenden Oberseite-Front-Unterseite klebe, und dann das "U" zusammenleime (inklusive Rückwand und Ringversteifung), wird das Leder automatisch gespannt.
- Ich spare mir einen Arbeitsschritt, und das Verkleben des Leders ist ggf. einfacher als später das Leder um die Box zu wickeln.
- Das Einfalten des Leders in die Schattenfuge ist dann sehr einfach
Nachteil:
- Gehrungsklebung ist im Gegensatz zu transparentem Klebeband nicht von außen überprüfbar
- Ich muss nach dem frühen Verkleben des Leders anschließend gut aufpassen, dass ich es nicht versaue (Anbringen der Seitenteile, allgemeine Arbeiten/Dämmung, ...)
Ich glaube, ich probiere das mal an der ersten Solo20 aus, und wenn es nix wird, wird es einer der Rear-Speaker
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Solo 100 --> Solo 20
Nach langer Zeit gibt's endlich mal wieder was Neues bei mir. Ich hatte mir ja vor 8 Jahren (so lange ist das schon her
) zwei Solo 100 gebaut. Diese sind mir aber mittlerweile zu groß, und passen nicht zu meiner neuen Wohnungseinrichtung. Zwar könnte ich auch einfach die Fronten tauschen (so hatte ich sie ja damals gebaut), aber da ist ja noch das Ding mit der Größe ...
Also habe ich nach einigem Probehören von Alternativlautsprechern (Omnes Audio hat total spannende Sachen) dann doch beschlossen, einfach die Solos kleiner zu basteln. Der B200 ist nämlich schon ein geiles Teil. Außerdem wird nun endlich ein Surround-Set draus, nachdem ich schon lange die überzähligen B200 bei mir herumliegen habe, aber bisher noch nicht zum Basteln gekommen bin.
Ergänzt werden die Solos durch zwei Nelson-Subs mit Wavecor Chassis, die sich von der Größe her perfekt einfügen. Diese werden durch eine Yamaha-PA-Endstufe angetrieben werden, das ganze dann per Audyssey eingemessen. Und im Hinterkopf habe ich noch den miniDSP, falls ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein sollte.
Beim Design ist derzeit black beautiful, wobei ich den Mittelteil mit schwarzem Kunstleder beziehen werde, und die Seitenteile aus schwarzem MDF basteln werde. Ggf werde ich die Seiten dann noch mit Teak-Furnier furnieren, damit sie zu meinem neuen Teak-Regal passen und die Boxen ein wenig freundlicher werden. Das muss ich aber noch überlegen. Die Solo 20 werden dann die 28cm breit, 34cm hoch und 40cm tief, die Nelsons 34cm breit, 34cm hoch und ebenfalls 40cm tief. Damit passen sie perfekt nebeneinander ins Regal.
Nach einiger Recherche, wo ich hier im Rhein-Main-Gebiet am besten schwarzes MDF her bekomme, bin ich auf das Bauhaus in Mainz-Mombach gekommen. Der Zuschnitt für die 7 Boxen (immerhin 49 Brettchen) dauerte dann auch keine 20min und der Preis war sehr günstig (35€ schwarz, 13,35€ das normale MDF), echt super.
Anbei mal erste Eindrücke ... More to follow
Zuletzt geändert von Variatio; 02.01.2018, 09:05.Stichworte: -
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