La Belle MHT

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  • andik
    Ein Gast antwortete
    die ganze Theorie “MHT ist doch schlechter……“ und dann immer der Hype mit dem Abstrahlverhalten hier Im Forum
    Manchmal wünsche ich mir auch daß das Forum wieder ein bisschen "normaler" werden könnte, sieht man ein paar Jahre zurück sieht man das seinerzeit noch aus Spaß gebaut wurde, Spaß ist nun scheinbar aber das letzte geworden um das es beim Basteln hier geht.

    Naja, wie auch immer, viel Spaß beim Hören mit der Belle MHT.

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  • Mr. Pit
    antwortet
    Jepp, man findet sehr selten den B200 in Aktiv-Systemen. Als Passiv-Version klang er mir beim letzten hören doch etwas brillianzlos. Ich habe meinen B200 per DCX etwas gebügelt, sicher kann das Acourate etwas besser und genau das würde mich interessieren, ob dann der MHT (oder allg. B200+HT) noch den großen Unterschied macht.

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  • yoogie
    antwortet
    So wie ich Locutus einschätze, hat er genug Spieltrieb es auszuprobieren und damit hätte Mr. Pit wohl Glück.

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  • Volker
    antwortet
    Hallo Jörg,
    das Interesse hab ich in Ihm wohl erweckt. Ich hab mir vorgestern ein E- Bike zusammengebastelt und gestern ne ausgiebige Probefahrt unternommen und wen treffe ich dabei, natürlich den Mr.Pit. Er hatte Feierabend und war auf den weg zu seinem Auto, hatte ihn sofort erkannt und es kam dann auch zum plappern, über dies und das.

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  • yoogie
    antwortet
    Das klingt nach starkem Interesse an einer aktiven, hm, Soli Belle?
    Warum soll das nicht gehen?
    Ausgerichtet stehen sie ja auf einen bevorzugten Platz.

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  • Mr. Pit
    antwortet
    Hi, schickes Projekt.

    Mich würde mal der MHT-Effekt näher interessieren, da du über Activ schalten und walten kannst und wenn du mal Zeit über hättest, eine Bitte:

    Kannst du nicht eine Version B200 ohne MHT bis 20 kHz entzerrren und dagegen deine jetzige setzen.
    Welche Unterschiede hörst du mit und ohne MHT?

    PS: Da ich ja auch auf Vollaktiv gesetzt habe, werde ich dich vielleicht mal wegen Acourate per PN nerven

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  • frogger
    antwortet
    Korrekt - mein gemeintes Delay war die Zeit die brutefir zum Falten benötigt. Allerdings geht das auch unter 1 Sekunde. Auch mit linearphasigen Filtern. 4096,32 schafft der Atom.
    Mit meinem IBM X31 (PentiumM 1,6Ghz single Core) gingen mit 8Kanälen max 4096/16...bei 30% last. Ich glaub bei 32/2048 (mit 65k Filtern) lief der auf 70% und fing leicht an zu husten...Der musste aber auch noch den Player also Aqualung bedienen. Mit MPD hab ich auch ein bisschen experimentiert. Da das Laptop aber eh daneben stand war das aber mehr spielerei, bei dir macht es ja wieder Sinn.

    Nein, ich bin zu beschäftigt mit dem "Driss" hier - berichte mal per PN wenn es Deine Zeit zulässt.
    Werde mal die Demo testen. Wünsche viel spass weiterhin.

    P.S. Wenn du zwischen den MHT und dem B200 noch nen TI oder nen B80 packst dann können auch die Abstrahlfanatiker nix mehr sagen. Die Multiface hat doch 8 Kanäle.

    P.P.S Der MHT hat auch eine (wenn auch kleine)Schallführung

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  • locutus
    antwortet
    Zitat von frogger
    Hallo

    Erst mal Glückwunsch zu deinem gelungenen Projekt. Sehen wirklich klasse aus.
    Danke sehr

    Zitat von frogger

    Hören kannst du das Delay eh nicht. EIn Delay von halber Filterlänge hat man immer da hilft auch kein Core I7 das ist prinzipbedingt. Das was du meinst ist die Zeit die Brutefir zum falten braucht.
    Man hat es also mit zwei unterschiedlichen Delays zu tun. Einmal das Delay was durch den Filter selbst entsteht und das Delay das der Convolver zur Berechnung erzeugt.
    Bei ersteren hilft es nur mit möglichst kurzen Filtern oder eben mit minphase zu arbeiten. Bei letzteren kann man die Partitionsgrößen von Brutefir kleiner machen sofern man genügend Rechenleistung hat aber auch das geht nur bedingt, Brutefir ist dafür nicht optimiert. Solange aber kein Bild mitläuft was syncron sein soll/muss ist das aber alles latte.
    Der Ton kommt halt 1sek später nach dem drücken der Playtaste...
    Korrekt - mein gemeintes Delay war die Zeit die brutefir zum Falten benötigt. Allerdings geht das auch unter 1 Sekunde. Auch mit linearphasigen Filtern. 4096,32 schafft der Atom.


    Zitat von frogger

    Naja wenn man mal wieder zuviel wollte dann kann man das schon hören. Mach mal bei Makro4 10/10 oder 20/20 und spiel mal ein Stück mit kurzen Bassimpulsen. Man hört dann vor dem eigentlichen Bass oder Kick so ein wuuup tock...
    Wenn man es einmal gehört hat dann weiss man worauf man achten muss.

    Das Preringing-kompensationstool funktioniert aber auch sehr gut. Damit kann man schon mit bis zu 6/6 teils auch mehr bei Makro4 gehen.
    Schönes Lied dafür ist "Phil Collins - Thats just the way it is" Ich hab es schon gehört - dabei ist es mir nämlich aufgefallen als ich es übertrieben hatte.

    Zitat von frogger

    Hast du schon Erfahrungen mit Flow gemacht? Das werd ich noch mal eingehender testen.
    Nein, ich bin zu beschäftigt mit dem "Driss" hier - berichte mal per PN wenn es Deine Zeit zulässt.
    Zuletzt geändert von locutus; 27.08.2012, 19:05.

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  • frogger
    antwortet
    Hallo

    Erst mal Glückwunsch zu deinem gelungenen Projekt. Sehen wirklich klasse aus.

    Zitat von locutus
    Zum Hören noch kurz:

    Auch ich muss sagen, dass mir "meine" Belle deutlich besser gefallen hat. ABER - ich war auch auf mein Setup eingeschossen... Seit Wochen spielen die beiden mein gesamtes Musikarchiv hoch und runter... Ohne den direkten Vergleich hätte mir die "klassische" Belle sicherlich auch gefallen. Im direkten A/B allerdings hatte ich beim Umschalten auf "meine" immer wieder den Eindruck die Sonne ginge auf....
    Da ich ein ähnliches Setup mit einer voll aktiven Concorde hatte kann ich das voll und ganz unterstreichen. Ich kann mich noch gut erinnern als ich die Concorde wieder "zurückgebaut" habe also von Vollaktiv wieder auf passive Weiche. Das war als wenn man durch einen Vorhang hört. Das hören machte einfach keinen spass mehr weil man es anders kennt. Nach einer Woche gings dann wieder da hat sich das Ohr wieder dran gewöhnt...

    prinzipell hast Du natürlich Recht - allerdings lassen sich mit Acourate neben den linearphasigen Filtern auch minimalphasige Filter erstellen. Bei diesen ist per se das Delay geringer. Mit genügend Rechenleistung sind auch die linearphasigen Filter von der Verzögerung her kein Problem. Mit dem genannten Atom Prozessor bekomme ich das ganze unter meine Wahrnehmungsschwelle gedrückt.
    Hören kannst du das Delay eh nicht. EIn Delay von halber Filterlänge hat man immer da hilft auch kein Core I7 das ist prinzipbedingt. Das was du meinst ist die Zeit die Brutefir zum falten braucht.
    Man hat es also mit zwei unterschiedlichen Delays zu tun. Einmal das Delay was durch den Filter selbst entsteht und das Delay das der Convolver zur Berechnung erzeugt.
    Bei ersteren hilft es nur mit möglichst kurzen Filtern oder eben mit minphase zu arbeiten. Bei letzteren kann man die Partitionsgrößen von Brutefir kleiner machen sofern man genügend Rechenleistung hat aber auch das geht nur bedingt, Brutefir ist dafür nicht optimiert. Solange aber kein Bild mitläuft was syncron sein soll/muss ist das aber alles latte.
    Der Ton kommt halt 1sek später nach dem drücken der Playtaste...

    Ich nutze diese Pre-Ringing Korrektur nicht - weil ich beim besten Willen keine Pre-Ringing höre... (außer ich übertreibe die Korrektur).
    Naja wenn man mal wieder zuviel wollte dann kann man das schon hören. Mach mal bei Makro4 10/10 oder 20/20 und spiel mal ein Stück mit kurzen Bassimpulsen. Man hört dann vor dem eigentlichen Bass oder Kick so ein wuuup tock...
    Wenn man es einmal gehört hat dann weiss man worauf man achten muss.

    Das Preringing-kompensationstool funktioniert aber auch sehr gut. Damit kann man schon mit bis zu 6/6 teils auch mehr bei Makro4 gehen.

    Hast du schon Erfahrungen mit Flow gemacht? Das werd ich noch mal eingehender testen.


    Zitat von Walwal
    Für mich ist der Nachteil, dass man über einen PC gehen muss, es ist zu kompliziert.
    Wir (frogger und ich) hatten den Vergleich mit der teilaktiven Concorde Mk3 gemacht. Dazu hatten wir aber nicht viel Zeit zum intensiven Hören.
    Vorallen hatten wir nicht viel zeit zum einmessen. Das war ne quick und dirty Korrektur. Vollaktiv und richtig eingemessen geht da deutlich mehr...
    Ich gebe dir recht das man sowas nicht "mal eben" macht. Ohne PC und ohne messen geht es nicht. Hat halt alles Vor und Nachteile und jeder muss sich das passende raussuchen...

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  • albondiga
    antwortet
    Mein vermindertes Verständnis:
    FIR zur Trennung macht Preringing sowohl im HP als auch im TP, aber mit umgekehrter Amplitude: das hebt sich bei der Wiedergabe auf.
    Beim Equalizing kann es stören. Da ist dann aber die Phase egal und man kann mit minimalphasigen Filtern das Preringing vermeiden.

    Delay ist egal. Kann man in passender Wiedergabesoftware einstellen, oder einfach ignorieren. Solange der Ton nach den Bildern kommt ignoriert unser dummes Hirn das aus Gewöhnungsgründen.

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  • walwal
    antwortet
    Danke für die Infos.

    Hast PN.
    Zuletzt geändert von walwal; 27.08.2012, 11:23.

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  • locutus
    antwortet
    Zitat von walwal
    Acourate (FIR) erzeugt ein Delay, was die Anbindung an ein Heimkino schwierig macht.
    Es verleitet dazu, alles zu korrigieren, was falsch sein kann.
    FIR erzeugt ein Pre-Ringing, zumindest frühe Versionen. Das kann hörbar werden.

    "...FIR-Filter neigen jedoch zu Vorechos, es wird ein Einschwingvorgang erzeugt, der schon vor dem eigentlichen Signal liegt und so bei stark impulsiven Signalen nicht verdeckt werden kann.

    Ob die Vorteile in der Praxis die Nachteile ausgleichen können, hängt an der Auslegung und der gewählten Musik...."

    Quelle HifiAkademie
    Hallo Jürgen,

    prinzipell hast Du natürlich Recht - allerdings lassen sich mit Acourate neben den linearphasigen Filtern auch minimalphasige Filter erstellen. Bei diesen ist per se das Delay geringer. Mit genügend Rechenleistung sind auch die linearphasigen Filter von der Verzögerung her kein Problem. Mit dem genannten Atom Prozessor bekomme ich das ganze unter meine Wahrnehmungsschwelle gedrückt. Mangels Erfahrung kann ich aber zu einem Surround Setup nichts sagen, denke aber, das hier eine Integration wirklich eine Herausforderung ist. Freiwillige vor Ich "höre" Filme/Konzerte auch nur in Stereo und da ist es (für mich) Lippensynchron.

    Zu den verschiedenen Filtern sind vielleicht noch folgende Dokumente interessant: http://www.acourate.com/XOWhitePaper.pdf (leider in Englisch)
    und
    http://electures.informatik.uni-frei..._1/FIR_IIR.swf (Seite 17+18+19 - Digitale Filter - FIR oder IIR) Sehr interessant.....

    Pre-Ringing ist eigentlich nur dann hörbar, wenn man es mit der Korrektur übertreibt. Siehe dazu auch:

    http://www.audiovero.de/pdf/AcouratePRC.pdf

    Ich nutze diese Pre-Ringing Korrektur nicht - weil ich beim besten Willen keine Pre-Ringing höre... (außer ich übertreibe die Korrektur).

    Zitat von walwal

    Für mich ist der Nachteil, dass man über einen PC gehen muss, es ist zu kompliziert.
    Wir (frogger und ich) hatten den Vergleich mit der teilaktiven Concorde Mk3 gemacht. Dazu hatten wir aber nicht viel Zeit zum intensiven Hören.

    Aber egal, wie man korrigiert, es klingt besser als ohne Korrektur (es sei denn, man macht einiges falsch). Eine Aktivierung bringt noch mehr Sauberkeit in der Wiedergabe, wobei die Aktivierung des TT den größten Effekt hat.
    Genau!

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  • Nightingale
    antwortet
    Das sind schöne Diagramme Jürgen. Beim Zweiten sieht man sehr gut die beiden Effekte: 1) klare Verbesserung des Zeitverhaltens 2) das pre-ringing. Accourate hat jetzt eine pre-ringing compensation, damit dieser negative Effekt nicht oder nur stark gemindert auftritt.

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von locutus
    .....
    @walwal - Du hattest in Deinem Beitrag von Nachteilen bei der Verwendung von Acourate geschrieben. Welche Punkte sind das Deiner Meinung nach - kannst Du das differenzieren? Oder bezog sich das auf die Tatsache, dass man nicht "auspacken,anschalten,loshören" kann? Hattest Du bei Deinen Tests die Concorde auch vollaktiv angesteuert?....

    Grüße aus Ratingen,

    Locutus
    Acourate (FIR) erzeugt ein Delay, was die Anbindung an ein Heimkino schwierig macht.
    Es verleitet dazu, alles zu korrigieren, was falsch sein kann.
    FIR erzeugt ein Pre-Ringing, zumindest frühe Versionen. Das kann hörbar werden.



    "...FIR-Filter neigen jedoch zu Vorechos, es wird ein Einschwingvorgang erzeugt, der schon vor dem eigentlichen Signal liegt und so bei stark impulsiven Signalen nicht verdeckt werden kann.

    Ob die Vorteile in der Praxis die Nachteile ausgleichen können, hängt an der Auslegung und der gewählten Musik...."

    Quelle HifiAkademie

    Für mich ist der Nachteil, dass man über einen PC gehen muss, es ist zu kompliziert.
    Wir (frogger und ich) hatten den Vergleich mit der teilaktiven Concorde Mk3 gemacht. Dazu hatten wir aber nicht viel Zeit zum intensiven Hören.

    Aber egal, wie man korrigiert, es klingt besser als ohne Korrektur (es sei denn, man macht einiges falsch). Eine Aktivierung bringt noch mehr Sauberkeit in der Wiedergabe, wobei die Aktivierung des TT den größten Effekt hat.
    Zuletzt geändert von walwal; 27.08.2012, 08:25.

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  • Volker
    antwortet
    Zitat von locutus
    Und runter warst Du schneller als wir zu zweit..... Welche Pillen sind das? Die will ich auch haben.

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