ich habe eine miniDSP 2x4 als 2.1 Weiche an meinem Schreibtisch. Einzige Quelle ist der PC. Ich habe mir überlegt die unnötige Wandlung auf analog und zurück zu sparen und die miniDSP direkt mit einem digitalen Signal zu versorgen. Hier wird laut Anleitung i2s erwartet. Ich habe versucht eine Soundkarte, USB-Adapter oder sonstwas damit zu finden. Hatte bisher aber kein Glück. Hat jemand einen Tipp wie das geht?
IMHO braucht es dafür spezielle Chips oder extra programmierte Mircocontroler; ich weis aber auch, das die Raspis standardmässig diese Schnittstelle besitzen.
ich habe mir jetzt mal aus China einen Adapter auf Basis des PCM2706 bestellt. Den gab's für knapp unter 6 €. Das war es mir für den Versuch wert. Der kommt aber erst im August. (Express Versand hätte 30,00 € gekostet)
das Modul ist angekommen. Es ist tatsächlich ein USB DAC mit I2S Ausgang:
Allerdings habe ich es noch nicht geschafft diesen mit dem miniDSP zu verheiraten. Und das obwohl alle Signale scheinbar stimmen. Hier mal mein Testaufbau:
Ich habe alle Datenleitungen am miniDSP gemessen. Die Frequenzen scheinen zu passen und die Signale sehen plausibel aus. Trotzdem kommt nur Stille:
Pin 9, MCLKIN:
Pin 15, IN_BCLK:
Pin 14, IN_LRCLK:
Pin 10 DATA_IN_12:
Eingestellt ist in Windows für diese "Soundkarte" DVD-Qualität mit 16 Bit, 48 kHz. Wenn ich auf CD-Qualität wechsle (16 Bit, 44,1 kHz) rauscht es zumindest. Also scheint meine Verkabelung nicht ganz falsch zu sein. Auf UKW-Qualität (16 Bit, 32 kHz) ist wieder nur stille.
Kennt sich jemand mit der Thematik aus? Es scheint nur noch eine "Kleinigkeit zu fehlen"
ich glaube ich habe die Ursache heute gefunden. Nach nochmaligem Studieren des Datenblatt der miniDSP erwartet diese ein 24 Bit Signal. Mein USB-DAC macht lässt in Windows aber nur 16 Bit zu. Nach studieren des Datenblatt dessen IC (PCM2706) wird klar, der kann nur 16 Bit. Hmpf!
Nun muss ich entweder einen anderen USB-DAC suchen, oder einen Controller dazwischen packen, der die 16 Bit PCM auf 24 Bit hochrechnet.
Ach so, I2s ist eigentlich eine Schnittstelle zwischen Chips auf einer Platine, aber ich habe schon gelesen, das man mit geschirmten Kabeln bis zu 50-60cm überbrücken kann..
die I2S Schnittstelle vom Pi ist mir bekannt. Damit könnte man eventuell einen schönen LAN/WLAN Eingang an die miniDSP basteln. Informiert habe ich mich darüber aber noch nicht, da es nicht zu meiner Anwendung passt.
Bei den SPDIF / I2S Wandlern konnte ich nicht herausfinden, ob die das Format konvertieren. SPDIF ist soweit ich weiß ein komprimiertes Format (BMC). I2S überträgt soweit ich weiß nur die Daten. Es könnte also sein, dass ohne Wandlung die miniDSP damit nichts anfangen kann. Ich denke, dass war auch mein Problem bei meinem Versuch. Ich konnte das von der miniDSP geforderte Format (Stereo, 24 PCM) nicht generieren.
Mit zwei ICs am I2S-Bus und ein paar zusätzlichen Bauteilen erweitern Sie den Raspberry Pi um eine Soundkarte, die keine Kontaktmöglichkeit mit gängigem HiFi-Equipment scheut – von Klinke und RCA bis IEC60958, Koax-S/PDIF oder optischem TOSLINK.
Klar, der Raspberry Pi kann Sound ausgeben – sowohl analog über die 3,5mm-Klinkenbuchse als auch digital über die HDMI-Schnittstelle. Nur: So
aber ob das so direkt funktioniert
mir ist das alles etwas zu hoch
Ich bin beim Raspberry auch nicht so fit und er passt wie gesagt nicht in meine Anwendung.
In deinem Artikel ist aber gerade die Abtast- und Bitrate, die vom miniDSP gefordert wird nicht bei den typischen genannt. Das könnte schon die Schwierigkeit sein.
Das Thema ist vermutlich zu exotisch, als das man eine Bastel-Anleitung im Netz findet.
Ich habe das Projekt auch verworfen, da der Aufwand/Nutzen-Faktor für mich persönlich zu hoch war.
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