Lautsprecherkabel für Innenverkabelung
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Stimmt, Kapillarwirkung darf man nicht unterschätzen. Hab mir das hier nochmal angeguckt, es könnte wohl so sein das je mehr man das Kabel in Richtung Kabelmitte verfolgt es da noch nicht so angegriffen erscheint. -
Also in alten Verkabelungen, speziell (Steh-)lampen, die ich mal restauriert habe, waren die Kabel vom Grünspan dermassen zerfressen, dass das Kabel bei leichtem Zug zerissen werden konnte. Grünspan bleibt nicht an der Oberfläche, sondern wandert bis zu einem gewissen Grad auch in die Einzelader. Wenn die Ader nun eine hauchdünne, weil besonders flexible, Litze ist, bleibt vom Kabel nicht mehr lange etwas übrig. Bei mir waren es definitiv Silikonmäntel auf OFC-Kupfer. Problem ist, dass zwischen den Adern Kapillarwirkung herrschen wird. Luftfeuchtigkeit / Sauerstoff (Radikale?) wird also an offenen Stellen ins Innere geleitet. Dass Sauerstoff durch das Silikon diffundiert... unwahrscheinlich aber möchte ich auch nicht ausschliessen - dafür reicht meine Chemie nicht aus. Fakt ist, meine Kabelenden hatte ich gut in Zinn gebadet, Kabellänge lag bei gut 5m, und es war auf nahezu der vollen Länge grün
Wie gesagt, zwischen Anlage und Box könnte man das Kabel leicht wechseln, für das Boxen-Innere würde ich es mir zumindest zweimal überlegen - dort kommen doch eh nur wenige Meter zusammen...Einen Kommentar schreiben:
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naja meist kostet versilbertes Kabel gleich mehr als das doppelte vom normalen OFC Kabel. Was das dann je nach dem wieviel man davon braucht kostet, ich weiß nicht ob sich das lohnt."Ich bin nicht alleine"
Dann wäre es doch tatsächlich eine Überlegung, evtl. auf versilberte zurückzugreifen? Wenn der Preis im Rahmen bleibt... Bei transparenten sieht man immerhin noch den Schaden, aber bei farbiger Isolierung? Klar, auf Verdacht gewechselt geht auch, und mehrfach getauscht ist immer noch billiger, als einmal teuer eingekauft. Aber an Stellen, an die man später kaum noch herankommt? Wie... in der Box, mit Heisskleber eingegossen?
Bei den von mir verwendeteten Oehbach OFC ist mir sowas noch nie untergekommen das es oxidierte. Ich hab hier noch Lautsprecherkabel was sicher älter als 40 Jahrre ist, so graues Kabel 0,75mm, was früher mit den alten Steckern ausgerüstet war. Das sieht innen aus wie neu.
Es muß eher was mit dem Kupfer selbst zu tun haben, ober wie Zymorg meint, das es wohl doch eine Reaktion mit der Isolierung zu tun hat.
Edit: aurelian Danke damit untermauerst Du den Verdacht mit der Reaktion der Ummantelung
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Der Grünspan entsteht v.a. durch die Weichmacher, die je nach verwendetem PVC mehr oder weniger austreten...
PU-Kabel oder Silicon-Kabel sollten das nicht bekommen....Einen Kommentar schreiben:
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Das es heiß wurde kann ich ausschließen, ich glaube dann wäre ich jetzt völlig taub.

Geht definitiv mit der Zeit zu Grünspan über. Alt ist es sicher über 20 Jahre. Müsste Kabel von Cullmann? im Vertrieb gewesen sein. Falls ich es nicht verwechsel. Die Farbe war eh mal ne Sonderanfertigung die ein Kunde nicht mehr haben wollte, soweit in Erinnerung.
Solange so ein Kabel wenn es blank ist angelötet wird, Beispiel im inneren einer Box, passiert da eigentlich nie was dran. Es ist ja nur das äußere Kupfer was beeinträchtigt ist. Die große Problemstelle war an den Polklemmen Verstärker/Terminals aufgetreten.Einen Kommentar schreiben:
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Wenn die mit PVC isoliert sind und zu heiß werden entsteht Salzsäure oder irgendwas anderes aggresives was dann das Kabel wirklich schädigt.
Aber dass ein bisschen Grünspan ein Kabel wirklich beschädigt habe ich noch nicht gehört, auch nicht in meiner Elektro-Ausbildung. Da muss ich an die zahlreichen Schaltschränke denken wo mal locker 10A über 1,5qm gehen und das über Jahrzehnte. Da wird nix ausgetauscht. Und dort wäre soetwas sicherheitskritisch.Einen Kommentar schreiben:
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Wie alt ist denn das Kabel. Das könnte auch Grünspan sein.Einen Kommentar schreiben:
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"Ich bin nicht alleine"
Dann wäre es doch tatsächlich eine Überlegung, evtl. auf versilberte zurückzugreifen? Wenn der Preis im Rahmen bleibt... Bei transparenten sieht man immerhin noch den Schaden, aber bei farbiger Isolierung? Klar, auf Verdacht gewechselt geht auch, und mehrfach getauscht ist immer noch billiger, als einmal teuer eingekauft. Aber an Stellen, an die man später kaum noch herankommt? Wie... in der Box, mit Heisskleber eingegossen?Einen Kommentar schreiben:
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Grünspan hatte ich auch hier an einer Sorte Kabel. Hier ist es nicht feucht. Es oxidiert mit der Zeit im inneren der Ummantelung. Nur nicht so stark wie es an den offenliegenden Enden der Fall war. Es war nachher so schlimm das eine Seite der Lautsprecher völlig leiser als die andere war. Gut, neu abisolieret und es funktioniert wieder. Das Kabel hab ich heute noch, auch wenn das Vertrauen in das Zeug eher naja ist.
Nur seitdem ich den Mist vor paar Jahren schon, bemerkt habe und jetzt werden vermutlich viele die Augen verdrehen werden
...seitdem benutz ich für mich persönlich meist nur noch Oehlbach. Normales aus dem Baumarkt wäre wahrscheinlich auch schon ausreichend, wenn, es denn wirklich reines OFC Kabel ist. Das mit dem Oehbach hat auch mehr damit zu tun, das die einzelnen Litzen feiner und weicher sind als in normalen Kabeln was die Verarbeitung und Verlegung vereinfacht weil es flexibler ist. Wobei es sicher auch Kabel gibt die diese Eigenschaften ausweisen die Hersteller/Modelle die ich nicht kenne.
Silberkabel sofern nicht im Sonderangebot fänd ich auch überteuert. Klingeldraht oder Stromleitung mag alles funktionieren und auch sicher genauso seinen Zweck erfüllen, wäre aber vom Handling und der Machart nicht meins.Einen Kommentar schreiben:
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Grünspan unter (natürlich transparenter) Isolierung habe ich mal gesehen, an Kabel welches im Keller gelagert war. Habe das auf feuchten Keller geschoben und weggeschmissen. War auch nicht viel Kabel, das war mir egal.Einen Kommentar schreiben:
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Hab nie auf das Kabel geachtet... Gemerkt hab ich es erst bei nem Umzug, war auf fast voller Länge grünEinen Kommentar schreiben:
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