ich suche für einen neuen 3-Wege Lautsprecher Kondensatoren für den Mittel und Hochtonbereich.
Habe jetzt mal bei Intertechnik durchgeschaut und würde gerne mal wissen welche angebotene Qualität ausreichend wäre. Es gibt ja dort diverse Qualitäten und es muß kein High End Voodoo sein.
Unter anderem brauche ich mehrere 0,33 µF Kondensatoren und möchte z.B. nicht mit drei 1 µF in Reihe arbeiten.
Danke!
Musikzimmer:
B&G Matrix Magnetostat, Studio1 plus aktiven Tiefton (jeweils 2 x GF200)
Hörzimmer mit Solitude
Heimkino 2 mit Beamer: 5mal Acoustic Research AR15 mit TL-Sub
Reckhorn A 404
"....same test described above with a polyester cap was a dismal failure - I was not able to measure the cap's distortion, only the attenuated distortion of the signal generator..."
Musikzimmer:
B&G Matrix Magnetostat, Studio1 plus aktiven Tiefton (jeweils 2 x GF200)
Hörzimmer mit Solitude
Heimkino 2 mit Beamer: 5mal Acoustic Research AR15 mit TL-Sub
Reckhorn A 404
Das Thema hatten wir aber schon oft hier...
Rau hat einen Innenwiderstand, der berücksichtigt werden muss
Glatt............................................. .....meist nicht...........................
Folien halten ewig und haben meist kleinere Toleranzen. Klingen nicht anders.
Bis 50µF würde ich immer Folie einsetzen, darüber ist Ansichtsache.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Verschiedene Hersteller geben in den Datenblättern zu Kondensatoren die Impedanzfrequenzgänge an. Je niedriger ESR bzw. je niedriger das Impedanzminimum im Diagramm ist, desto verlustärmer ist der Kondensator. Sehr hohe Verluste (gerade kleine Werte bei rauen Elkos weisen ESR von mehreren Ohm auf) können zu Klangveränderungen durchaus führen.
Die Verluste praktisch aller Folienkondensatoren sind gering genug, um sich akustisch nicht auszuwirken. ABER: Kondensatoren, die eigentlich für Kleinsignalbetrieb (aktive Filter, Eingangskondensatoren von Verstärkern etc.) vorgesehen sind, können bei Großsignalbetrieb (passive Frequenzweichen, Phasenschieber für Motoren, Kompensation für Leuchtstofflampen) überlastet werden. Deshalb sollte man auf Maximalwerte in den Datenblättern achten, nicht nur für die Spannung, sondern auch für den Strom.
Mit der Erkenntnis ist es möglich, bei einem normalen Elektronikdistributor den richtigen Kondensator mit 330nF zu finden. Ich würde Styroflex nehmen, weil ich welche da hab. Andere gehen auch. Nicht die kleinsten Bauformen (nicht robust, meistens höhere Verluste) und auch nicht Keramik (Klirr durch spannungsabhängige Kapazität).
PN-Box ist voll, bei Bedarf E-Mail: Frankynstone(ätt)gmx(punkt)de
Das gilt auch für Tonfrequenzelkos. Was ich da mal fälschlicherweise von Conrad bekommen habe, spottet jeder Beschreibung. Das waren mickrige bipolare Elkos, etwa ein Fünftel des Volumens eines Visaton-Elkos. Dennoch wollten mir dann ein paar Leute weismachen, dass auch die locker für die Frequenzweiche einer 150W Box reichen.
Was ich schreibe, ist nur meine Meinung. Denn wessen Meinung soll es sonst sein?
Konedensatoren haben sehr wohl große klangliche Unterschiede, je nach Art des Kondi.
Die Munddorf (MKP / MKT) sind genau wie die Visaton Bauteile "Schrott".
Ich baue nun schon seit gut 30 Jahren KLaustsprecher.
Wenn Klanglich das allerletzte geholt werden soll, dann ist Silber / Gold das non plus ultra ( leider auch das teuerste ) gleich danach kommt Silber / Öl.
Die Kondis hab ich an verschiedensten Töner probiert.
Der mittelton wird dadurch "entspannter" und der Hochton "ruhiger".
Ich weiß die beiden Begriffe sind etwas irreführend, aber so länst es sich am besten beschreiben.
Inzwischen verbaue ich überall die Teile und bin höchst zu frieden.
Auch wenn der Preis von 100 Euro abschreckt, versucht es.
(Die Krönung war, als ich 3 davon parallel für den Mittelton hatte, Klanglich wie auch Preislich)
Und das Alerallerletzte erreicht man nur mit zusätzlichen Tuning-Chips auf dem Kondensator, Trafo und anderen Bauteilen.
"....Dieser Chip setzt submolekulare Energieimpulse (keine Energie!) frei und verändert gezielt die Molekularstruktur sämtlicher Bestandteile eines Transformators inklusive des durchfließenden Stroms....dies führt zu folgenden Vorteilen: Widerstand freierer, geordneter Strom- / Impulsfluss sowie besserer Wirkungsgrad...."
Auch wenn der Preis von 100 Euro abschreckt, versucht es.
(Die Krönung war, als ich 3 davon parallel für den Mittelton hatte, Klanglich wie auch Preislich)
Mit besten Grüßen
Ich fürchte, dass nicht jeder gargamels und walwals Ironie versteht. Deshalb sage ich ganz deutlich: der andi aus Berlin kann einem Leid tun, wenn er diesen Scharlatanen auf den Leim geht und das schöne Geld mit beiden Händen aus dem Fenster schmeißt.
"...Im November 2007 konnten wir auf der Selbstbaumesse in Gelsenkirchen unsere Kondensator-Umschaltanlage an der Lautsprecherbox "TOPAS-PLUS" vorführen. Einige erinnern sich vielleicht noch daran. Durch diese Anlage sollten Klangunterschiede von Kondensatoren im direkten Vergleich hörbar gemacht werden. Die Topas war dafür optimal geeignet, da sich vor dem Hochtöner nur die Reihenschaltung eines Widerstandes und eines Kondensators befand (siehe Skizze Nr.1). Leider waren nicht die erhofften großen Klangunterschiede auszumachen, die man bis dahin eigentlich gewohnt war.
Aha, also keine Unterschiede hörbar. Ist ja doof, so was, wie soll man da noch die horrenten Preise für die Super-Duper-Kondensatoren rechtfertigen? Mal sehen, da denken wir uns schnell mal was aus....
"...Erst später kamen wir der Ursache auf den Grund: Der Widerstand vor dem Hochtöner.
Später haben wir in unserem Labor den Widerstand .. überbrückt und den Hochtöner nun mit einer Extra-Endstufe direkt angetrieben. Der Pegel wurde mittels eines Potis im Kleinsignalbereich vor der Endstufe eingestellt (siehe Skizze Nr.2).
Und siehe da - Die Klangunterschiede der verschiedenen Kondensatoren wurden nun wesentlich deutlicher und der Klang prinzipiell durchsichtiger, da sich kein Widerstand mehr vor dem Hochtöner befand.
Obwohl der vorher eingesetzte Widerstand in der Umschalteinheit ebenfalls ein besonders hochwertiger war .... klang es ohne Widerstand besser. Wahrscheinlich, weil ein Reihen-Widerstand die besten ESR-Werte eines Kondensators vernichtet..."
Na also, geht doch. Nur blöd, dass zu dem Zeitpunkt die Testhörer schon weg waren. Ein Schelm, der Arges dabei denkt.
Alle Mesungen mit Kondensatoren zeigten, dass die Messwerte (außer bei Keramik-C) hervorragend sind, selbst bei Elkos und weit, weit unter der Hörgrenze. Kein Wunder dass bei allen sauber durchgeführten Blindtests niemand Unterschiede hören konnte. So auch meine Erfahrung.
Leider wird das alle diejenigen nicht überzeugen, die sagen: "Aber ich höre es doch". Daher ist mein Geschreibsel sicher für die Katz - und die "snake oil" Verkäufer profitieren weiter.
Scheiße, Jürgen, wo gräbst Du nur immer wieder solche Freaks aus?!?
War 5min auf der Seite unterwegs, und bin kurz vor dem Herzkasper! Das ist ja echt ein Scharlatan, wie er im Bilderbuche steht. Und dann schreibt er noch ganz unverfroren, er sei ja bekanntermaßen jeglicher Art von Voodoo abhold, und was er anbietet hat grundsätzlich gigantische Auswirkungen, für jeden auf der Stelle naachvollziehbar...
Zuletzt geändert von zxlimited; 27.01.2014, 13:27.
Beim Besuch unseres Forums werden Cookies gesetzt. Dies sind kleine Textdateien, die lokal auf Ihrem Rechner in den Browserverlauf gespeichert werden. Die auf unserer Forums-Website eingesetzten Cookies sind technisch erforderlich und gewährleisten den Betrieb und die Komfort-Funktionalitäten des Forums.
Während Ihres Forum-Besuchs werden keine Cookies zu Marketingzwecken oder für Statistiken und Analysen gesetzt. Auch werden keine Daten an Dritte übermittelt.
Detaillierte Informationen zu unserer Verarbeitung von personenbezogenen Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Wenn Sie auf „Einverstanden“ klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und dem Einsatz von technisch erforderlichen Cookies zu.
Kommentar