Class "D" Verstärker

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  • Quiler
    antwortet
    Vielen Dank Saarmichel, hab den über 70 Seiten langen Thread auf DIY Hifi Forum mir begierig reingezogen!
    Tolle Beiträge von Dir und natürlich auch von den Anderen.
    Hat mich so dermaßen insperiert das ich meine Lautsprecher vollaktiv mit 2 digitalen Frequenzweichen von Image stage Line DSM 240 und 4 Stereoendstufen aufbauen möchte.
    Und natürlich mit den Connexamps(außer wie Du meinst sollte ich im HT die L-15Dx2 Enstufen benutzen, wenn ich Deine Messungen richtig inerpretiere?), da ich Laststabile Amps brauche, weil meine Lautsprecher in dàppolitoanordnung verbaut sind und bis 2,7 ohm im Impedanzverlauf runtergehen.
    Das hieße ja das ich für die HT Endstufe keine Connex verwenden sollte richtig?L-15Dx2 wahrscheinlich die richtige Wahl ist oder was würdest Du mir empfehlen?
    Eine doofe Frage oder unwissende Frage, wennn man Lautsprecher mit einer Digitalen Frequenzweiche ansteuert, wie sieht denn dann der Impedanzverlauf aus? Ist der gleich?: wenn man die Chassis theoretisch mit den gleichen Übergangsfrequenzen verwendet?Analog : sitzt der passive Filter nach der Endstufe u. Digital aktiv: sitz der Filter vor der Endstufe, wenn ich das richtig sehe; müßte doch der Impedanzverlauf des "reinen" Chassis ohne Filter zu messen sein oder?
    Ich wollte den Amp in dieses Geäuse verbauen

    leider bin ich mir nicht sicher ob ich die vorgesehenden Löcher für die Chinch Anschlüsse auch für XLR Anschlüsse passen oder gegebenenfalls aufbohren oder vergrößern kann?
    Leider hab ich zu voreilig (bis dato den Thread nicht zu Ende gelesen)und mir zwei L 25 D mit SMPS 500 R mit 72 V bestellt!
    In meinem Fall, wie ich gelesen habe nicht laststabil genug-jetzt die Connexamps nachgeordert!
    Hab auch schon Kühlaluwinkel und ein Metalllochgitter für den SMPS als schutz besorgt, da ich Deine Lebensgefahrwarnung mit dem hantieren dieser Module sehr ernst nehme und so wie es scheint die jetzigen SMPS auch nicht mehr (Elkos)geschützt sind!
    Aufbauen werde ich den Amp mit einem Freund ,der Eloktroing ist!
    Mal sehn was ich mit den L 25 D und dem SMPS 500R mache vielleicht hat ja Jemand hier Verwendung für die Module!
    Wenn mein Projekt (Ihr seht ich hab noch viel vor) voranschreitet, werde ich natürlich Bilder - Klangbeschreibung etc. zur Verfügung stellen. Meine Frage: hat denn Jemand schon Erfahrung gesammelt mit dem DSM 260 oder 240 von Image stage Line?
    Ich hab mir die Software angeschaut und finde sie sehr plausibel u.einfach zu bedienen:
    -man kann 7 Filter pro Chassis (Kanal) verwenden
    -laufzeitkorrekturen für jedes Chassis vornehmen
    -lautstärkeanpassung der einzelnen Chassis
    -kein aufwändiges löten mehr
    -wegfallen der evtl.teuren Spulen und Kondensatoren
    -Frequenzgangänderungen kann man speichern und per Mausklick vergleichen, wo man früher die Weiche umgelötet hat und dann man sich an den vorigen Klang erinnern mußte, um zu vergleichen .Scheint sehr interessant zu sein mal sehn wie die Wirklichkeit aussieht!
    Freue mich auf Eure Meinungen
    Grüße Guido
    Zuletzt geändert von Quiler; 04.08.2013, 10:13.

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  • Saarmichel
    antwortet
    Zitat von Volker
    ....Oder gibt es eine Lösung die ich nicht kenne, gegens brummen mit einem Netztrafo.
    Hallo Volker,

    nö, da hilft offenbar nur Monoaufbau mit getrennten Trafos, zumindest der IRAUD350 läuft aber Multi an einem SMPS, damit brummt generell nix. Beim IRAUD550 geht das leider nicht, mit DC- , aus dem SMPS versorgt, funktioniert die verbaute Schutzschaltung nicht. Offenbar braucht die Schutzschaltung eine Wechselspannung (Trafo)

    Aber ohne Schutzschaltung wäre mir zu gefährlich...

    ...obwohl im DC-Fehlerfalle verschweißen beim Relais wahrscheinlich eh die Kontakte. Und dann ist der ruck-zuck der TT des LS hin.

    Gruß

    Michael

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  • Volker
    antwortet
    Messung hin oder her..............

    Hallo,
    Die von dir genannten IRAUD 550 habe ich 6x hier, dann hab ich mir auch noch die IRAUD 350 ( ohne LS-Schutzschaltung) hier, alle Brummen was das Zeug hält, wenn z.B. zwei Amps an einem Trafo genutzt werden. Wird jeder Amp von einem eigenen Trafo versorgt gibt es kein brummen, also Vorsicht, sollte man wissen vor dem Kauf. Klanglich finde ich die IRAUD 550/350 wirklich fein, aber die Materialschlacht für die Trafos/Netzteile ist dann nicht mehr so schön. Oder gibt es eine Lösung dich ich nicht kenne, gegens brummen mit einem Netztrafo.

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  • Saarmichel
    antwortet
    Zitat von Quiler
    Ich hab mir jetzt bei connexelectronik 2 x 400 W IRS 2092 Endstufenmodule und ein SMPS 800RE mit 60 V Power suppley bestellt.
    Hallo,

    die Eingangskondensatoren habe ich nur bei den L-15D (L-25D) Modulen überbrückt. Zum einen weil das gepolte Elkos sind und relativ leicht zu überbrücken sind.

    Die Connex-Module haben symmetrische Eingänge und einen NE5532 als Eingangspuffer. Dort kannst Du nichts brücken oder tauschen. Anschließen und gut ist.

    Den Bufferverstärker verwendet man bei den Connex-Modulen zur de-Symmetrierung des Signals und um die relativ niedrige Eingangsimpedanz zu erhöhen. Der IRS-2092S Chip hat 3,3 KOhm Eingangsimpedanz, deshalb sind die Koppelkondensatoren bei den L-15D auch relativ groß. 10µF reichen aber auch aus, die unter Grenzfrequenz liegt dann immer noch tief genug. Ich wollte die Phasendrehung aber so klein wie möglich halten, deshalb der 100µf Folie.

    Hier findest Du Messungen der IRS-2092S Amp.



    Von DC gekoppelt bis relativ hoher- unterer Grenzfrequenz (Connex-Amp) ist alles vertreten.

    Bei den Connex-Amps ist meiner Meinung auch das Ausgansfilter falsch dimensioniert. Die Frequenzabhängigkeit von der LS-Impedanz im HT-Bereich ist leider extrem ausgeprägt.

    Dafür ist der Connex deutlich laststabiler.

    Sehr gut schnitt bei den Messungen auch die roten IRDAUD-550 Platinen ab. Die Deckungsgleichheit (bis auf den HT-Bereich) der Frequenzgänge bei 4-8-16 Ohm Last deuten auf einen sehr niedrigen Innenwiderstand der Endstufe (hoher Dämpfungsfaktor) hin. Außerdem haben die IRAUD-550 auch einen Eingangspuffer-Verstärker und sind offenbar DC-gekoppelt.

    Einfach mal die Messungen vergleichen, da entdeckt man interessante Details ;o

    Gruß

    Michael

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  • walwal
    antwortet
    Mir kommt 100 zu hoch vor, bin aber ahnungslos.

    HiFi-Akademie nimmt wesentlich kleinere:

    12. Ich möchte einen anderen Kondensator im Eingang verwenden. Worauf muss ich achten?

    Bei 1uF stellt sich eine untere Grenzfrequenz von ca 15Hz (-3dB) ein, bei den üblichen 2,2uF entsprechend ca. 7Hz. Diese Werte lassen sich mit einem Folienkondensator erreichen, ein Elko ist nicht notwendig.
    Im Eingang fließt nur ein sehr geringer Strom, man benötigt also keine Kondensatoren, die eher für die hohen Ströme in Frequenzweichen gedacht sind.
    Je größer (von der Mechanik her) der Kondensator ist, desto größer ist auch seine Eigeninduktivität und desto größer ist auch die Gefahr, dass sich hier Störungen einkoppeln. Wenn möglich, sollte man also eher "klein aber fein" bleiben.

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  • GabbaGandalf
    antwortet
    Ein Kondensator in der Signalleitung wäre ein Schutz gegen eventuelle Gleichspannung am Eingang, wobei die meisten Verstärkermodule sowas schon eingebaut haben. Zur Klangverbesserung taugt sowas aber eignetlich nicht.

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  • Quiler
    hat ein Thema erstellt Class "D" Verstärker.

    Class "D" Verstärker

    Ich hab mir jetzt bei connexelectronik 2 x 400 W IRS 2092 Endstufenmodule und ein SMPS 800RE mit 60 V Power suppley bestellt.Saarmichel schwört ja drauf bin mal gespannt wie die sich machen.
    So jetzt meine Frage er empfiehlt im Eingang ein 100 uF MKT oder war es MKP Kondensator von Wima! Soll angeblich den Frequenzgang und die Phase deutlich hörbar verbessern! Kennt jemand diese vorgehensweise? Und wie wird der angeschlossen?(ich schätze in Reihe vom Chinch zum Endstufenmodul)Ich hab nur bei Conrad ein solchen C 100 uF gefunden:4-5cm breit und lang ganz schöne klopper für ca 30 Euronen pro stück.Sah in seiner Abbildung kleiner aus die Cs.
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