es ist mir durchaus bewußt, das mit Vorwiderstanden der Pegel reguliert werden kann. Meine Frage ist aber, wenn ein z.B. 2,7 Ohm ( 5 Watt ) Widerstand vor einem Mitteltöner mit einer Musikbelsatbarkeit von ca. 60 Watt Musikleistung geschaltet ist, so müßte doch der Vorwiderstand bereits bei geringer Leistungserhöhung ( bei ca 5 Watt ) durchbrennen. Da diese aber nicht der Fall ist, freue ich mich über jede plausible Erklärung.
Mit Sinustönen könnte man den R ruinieren, Bei Musik braucht es schon ordentliche Pegel. Der MT bekommt ja auch nur etwa 1/3 des Stromes ab. Trotzdem ist 5 W etwas wenig, weil der R sich erwärmt und der Klang zu nach Pegel verändert wird. Mindestens 10 Watt sollten es sein.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
5 Watt ist durchaus "praxisgerecht"...was auch immer das sein mag.
Ist ja keine PA-Box oder? Mal ein Rechenbeispiel, 8 Ohm Mitteltöner mit 2,7 Ohm Vorwiderstand:
Wenn der Vorwiderstand 5 Watt verbrutzelt, muß der Mitteltöner 19W verschallen. Das ist für den Mitteltöner und die Ohren i.d.R. schon nicht mehr so lustig.
Oder anders herum...man rechnet so mit einer Wirkleistung von 0,5-1W bei gehobener Zimmerlautstärke. Bei Rock-/ Popmusik sollen etwa 10% der Leistung im Bereich zwischen 150-2500Hz anfallen.
Fiele also im Vorwiderstand 0,027W an. Kommt ein 5W Leistungswiderstand schon mit zurecht!
Gruß
Die Audio-Enzyklopädie bietet einen Gesamtüberblick über die Tonstudiotechnik und stellt ihre Grundlagen zu den einzelnen Feldern wie z. B. Akustik, menschliches Hören, Elektro- und Digitaltechnik umfassend und verständlich dar. Moderne Verfahren in der Audiotechnik werden ebenso behandelt wie bau- und raumakustische Voraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten als Tontechniker bei öffentlichen und privaten Medien oder bei Film-, Werbe- und Musikproduktionen. Ausführlich werden z.B. verschiedene Effektgerättypen und Mischpultkonzepte vorgestellt oder Themen wie Synchronisation, Mehrkanalton oder Mastering erläutert. Über 850 Abbildungen und Tabellen machen die Inhalte anschaulich, zahlreiche Beispiele liefern wertvolle Hinweise für die tontechnische Praxis. Damit ist die Audio-Enzyklopädie zugleich Nachschlagewerk für Profis, Handbuch für Praktiker und Lehrbuch für Ausbildung und Selbststudium. Besonderes Augenmerk richtet der Autor, selbst Dozent für Tontechnik, Multimedia, Digital-Film, 3D-Animation und Game Design sowie aktiver Musiker, auf die Verbindung von Tontechnik zu anderen Medien wie Kino, Video und Internet. Der Einbezug aktueller Entwicklungen und der ausgeprägte Praxisbezug machen das Werk insbesondere auch für Seiteneinsteiger interessant.
Das ist auch jedesmal etwas, was mir den Kopf zerbricht. Erst recht als ich mir die mühe machte das mal genau zu berechnen. Errechnet und zur probe Simuliert hatte ich mir einen Widerstand der 4 Watt benötigte (da ich gerne Metalloxid nehmen brauch man dann meist recht viele^.^) also etwa 4 Watt verbaut sehr lange und laut Musik gehört und dann waren sie auf einmal am glühen...
Mein Fazit lieber etwas mehr, denn die Mehrkosten halten sich im Grenzen und sicherer ist es auch! Sparrt Frust.
X-over Frequency (Hz) Power to Bass (%) Power to Mid+High (%)
250 40 60
350 50 50
500 60 40
1,200 65 35
3,000 85 15
5,000 90 10
Da trau ich eher dieser Tabelle. (übrigens entnommen von: hier)
Meine Erfahrungen mit abgerauchten Schwingspulen bei Mitteltönern/FAST-BBs bestätigen dies einigermaßen.
Auch meine Erfahrungen mit einem Hitzeverfärbten 10 Watt Widerstand im Mittelton (O.K. war in einer Concorde, aber trotzdem).
Zuletzt geändert von Chaomaniac; 19.07.2011, 15:28.
Grund: Der Dativ war da falsch
kommt alles drauf an...nur um an einem bestehenden Design herumzukritteln reicht das nicht aus. Pauschal zu sagen ein Widerstand im Mitteltonzweig bräuchte 10W scheint mir doch etwas zu grob geschätzt.
Reden wir hier nicht von einem Mitteltöner mit 60W Musikleistung? Wie groß ist er denn? 8cm?
...
Reden wir hier nicht von einem Mitteltöner mit 60W Musikleistung? Wie groß ist er denn? 8cm?
Recht zutreffend geschätzt.
Nur sollte man dazu sagen, das der Bass in diesem Beispielkonzept bereits bei einer Leistungsaufnahme von unter 30 Watt hörbar an seine Hubgrenzen kommt.
Für tief getrennte und laut bespielte Mitteltöner gibt der HiFi-Markt so gut wie keine elektrisch adäquat belastbaren Modelle her. Kalotten mal ausgenommen, aber die werden höher getrennt.
Man könnte also auch so sagen: ein zu gering dimensionierter Widerstand schützt den Mitteltöner, da er im erhitzten Zustand hochohmiger wird und sich im Extremfall selbst auslötet oder durtchbrennt.
Zuletzt geändert von Chaomaniac; 19.07.2011, 10:21.
Man könnte also auch so sagen: ein zu gering dimensionierter Widerstand schützt den Mitteltöner, da er im erhitzten Zustand hochohmiger wird und sich im Extremfall selbst auslötet oder durtchbrennt.
• ’’Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. ‘‘ George Orwell
• „Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist. ‘‘ Matthias Claudius. deutsch ohne "sz" ABER mit fehler, tchüss! Jean-Marc.
Aus einer Box eines Kumpels, eine bekannte Markenbox aus dem Elektro-Markt; da hat er wohl zu laut gemacht. Der HT war so heiss dass die Plastik-Front des HT geschmolzen war und der HT bis zu seiner Vernichtung leicht schräg wurde.
• ’’Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. ‘‘ George Orwell
• „Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist. ‘‘ Matthias Claudius. deutsch ohne "sz" ABER mit fehler, tchüss! Jean-Marc.
da Widerstände nix kosten, nehm ich immer MOX 10W für Hifi, wenns wirklich laut werden sollte dann 3 oder 4 Stk. Parallel und fertig.
Bei den Kosten für gute Chassis und meiner unbezahlbaren langen Arbeitszeit für Gehäuse/messen/probehören vom finanziellen IMHO sowas von egal, wie auch bei den C's ob MKT oder MKP, da nehm ich einfach immer MKP und fertig.
Bei 100u dann halt nimmer.
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