Dynamischer Widerstand für Weichenzweig?

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  • Laudio
    antwortet
    Soll ja dynamisch sein.

    Bei der Box wie gesagt: ich würde es mit Glühbirnen/Halogenbirnen etc. machen. Und dann entsprechend berechnend rumspielen.

    Beim Linelevel:
    Hab jetzt sicher nicht die Zeit eine komplette Schaltung zu designen. Google spuckt aber einige Loundess-Schaltungen aus z.B. http://www.redcircuits.com/Page67.htm

    Jetzt noch die Idee zur dynamischen Regelung: Statt normalen Potis als Regler könntest du vll. einen Fotowiderstand nehmen. Gesteuert wird der dann über eine LED (mit Gleichrichter-Schaltung und Pufferkondensator). Oder noch einfacher über ein kleines (aber träg genuges) Kontrol-Glühlampchen (das macht die Arbeit von Gleichrichter und Kondensator/Puffer in diesem Fall von alleine). Dieses "Steuersignal" würde ich aber "sicherheitshalber" mit nem Op-Amp aus den eigentlichen Signalpfad auskoppeln, damit die Audioqualtität nicht ganz den Bach runter geht.

    Hier http://sound.westhost.com/ gibts auch jede Menge Schaltungen.

    (Werde erst nächste Woche wieder ins Inet gehen. Skifoan )

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  • Frank Schölch
    antwortet
    Frequenzgangbeeinflussung an der Box? Bei Bassreflex könnte das rohr verschlossen werden, beim Hochtöner hilft eine Jalousie.

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  • monoton
    antwortet
    Ok, das variiert also auch ein bisschen von Quelle zu Quelle. Diese Hörschwellen sind wird allerdings im Alltag gewohnt, inwiefern könnte man also sinnvoll per Klangregelung drauf eingehen? Jedenfalls nicht komplett, aber wenn gar nicht, kommt man dem Effekt Aufnahmepegel vs. Wiedergabepegel ja gar nicht entgegen. So sehe ich zumindest das Dilemma, werde aber gerne auch eine andere Version davon lesen.

    Laudio, prinzipiell käme "ich" sogar an alles ran, aber ich hätte es lieber, wenn man so etwas unabhänig vom Verstärker für die jeweilige Box halt entweder vor- oder nachschalten könnte.

    Gruß,
    monoton

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  • Chaomaniac
    antwortet
    Ganz alt gegen alt,
    Alt gegen aktuell.

    Ob die auffällig zunehmende Unempfindlichkeit bei tiefen Tönen mit der steigenden generellen Umgebungslärmbelastung zusammenhängt?

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  • walwal
    antwortet
    Inzwischen gibt es aktuellere Loudnesskurven:

    Neu:


    Quelle: http://www.casakustik.de/forum/index...a6d6e71bdda75b

    Alt:

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  • jama
    antwortet
    Zur allgemeinen Demonstration einer Glühbirnen-Schaltung habe ich mal eine Vox in Boxsim etwas gesounded. Ist nicht perfekt und soll nur den Effekt zeigen. Ob man so eine Glühbirne findet ist eine andere Frage.

    die birne oben auf die box schrauben und schon:

    eine leuchtende party-box

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  • Laudio
    antwortet
    Zitat von Frank Schölch
    Der spannungsgesteuerte Verstärker (Analogmultiplikator) erzeugt keine Loudness, sondern eine Expanderfuktion.
    Natürlich braucht man noch ein geeignetes Filternetzwerk. Dachte, dass das klar ist.

    Zitat von Frank Schölch
    Der ganze Quatsch bringt nichts.

    ...

    Es bringt auch nichts, ein einem schäbigen Golf GTI den Souneffekt einer Corvette zu implementieren - davon wird der Gesamteindruck nicht besser, sondern peinlich.
    Das ist ein lustiger Vergleich (Manche tunen aber tatsächlich Elektroauto auf Benziner Sound)
    Generell sollten wir unterscheiden zwischen einer möglichen Implementation und dem Sinn von Loudness. Wenn Interesse besteht -> neuer Thread "Sinn und Unsinn von Loudness" o.ä. (da würde ich dann die o.g. Wohnsituation anführen).


    Zur Schaltung: Über zuwenig Strom/Spannung würde ich mir keine sorgen machen, das macht so eine Korrekturschaltung eher einfacher. Nur: Kommst du, monoton, jetzt an das Signal heran, wenn bereits die Lautstärke geregelt wurde aber der Endverstärker noch kommt? Schließlich soll das Loudness abhängig von der Widergabelautstärke geregelt sein und nicht des Aufnahmepegels.


    Zur allgemeinen Demonstration einer Glühbirnen-Schaltung habe ich mal eine Vox in Boxsim etwas gesounded. Ist nicht perfekt und soll nur den Effekt zeigen. Ob man so eine Glühbirne findet ist eine andere Frage.
    Eingebaut habe ich die Glühbirne als "Meisterlampe". Kann man dran rumspielen oder besser machen. Eigentlich müsste jetzt erstmal jemand ein paar Glühbirnen durchmessen.
    Angehängte Dateien

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  • PeterG
    antwortet
    Hallo,

    die Loudness hat in meinen Ohren schon vor 45Jahren im Röhrenradio Sinn gemacht!

    Für einen BB macht das heute auch sicher Sinn! Aber wie schon gesagt macht man das am Lautstärkeregler mit 3 und es gab glaub ich auch welche mit 5Anzapfungen.
    Oder elektronisch..... aber aktuelle IC kenne ich nicht.

    MfG
    Peter

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  • monoton
    antwortet
    Auch wenn ich gerne würde, aber in Mietwohnungen ist das mit dem Aufdrehen, vor allem nachts, wenn man Zeit hat, immer so ein Ding. Und warum sollte die Idee nicht auch einfach durchdiskutiert werden, auch wenn sie im Sinne des hochwertigen Hifi eigentlich nicht so prickelnd ist. Leben und leben lassen ist doch die Devise und anscheinend findet die Idee jetzt nicht grade vernichtenden Anklang (im Sinne von zu wenig Resonanz).

    Die Regelung sollte schon automatisch sein. Die Lautstärke müsste ja über die mittlere Stromstärke "ermittelbar" sein, oder? Abgegriffen werden kann nichts, insofern wäre die Lösung vor der Quelle etwas komplizierter glaub ich, da die Stromstärken hier wahrscheinlich zu gering sind.

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  • Frank Schölch
    antwortet
    Der spannungsgesteuerte Verstärker (Analogmultiplikator) erzeugt keine Loudness, sondern eine Expanderfuktion.

    Der ganze Quatsch bringt nichts.

    Loudness bringt auch nichts. Ist kein HiFi, wenn leise Musik so verbogen wird, dass sie lauter Musik entspricht. Das ist unnatürlich. Zudem wird nur der Amplitudengang verbogen, was an dem Gesamteindruck nichts ändert.

    Einzige sinnvolle Lösung um Musik in echter Atmosphäre mit echtem Klangeindruck zu hören: AUFDREHEN!

    Es bringt auch nichts, ein einem schäbigen Golf GTI den Souneffekt einer Corvette zu implementieren - davon wird der Gesamteindruck nicht besser, sondern peinlich.

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  • Laudio
    antwortet
    Wie jetzt vor oder hinter dem Verstärker? Davor könnte man das vll. etwas besser machen mit einer spannungsgesteuerten Lautstärkerregelung und entsprechender Weiche. Natürlich muss man den Pegel des Signal über einen gewissen Zeitraum mitteln. (Das macht die Glühlampe durch ihre "Trägheit").

    Aber ich muss noch weiter fragen: Soll die Regelung jetzt automatisch sein? Oder Manuell? Gibt es eine Möglichkeit den Lautstärkeregler des Voerverstärkers abzugreifen?

    Die Schaltung mit Transistor funktioniert so nicht, weil schonmal nicht ein Durchschnittspegel ermittelt wird.


    Für die Glühlampe müßte sich jemand die Arbeit machen, mal verschiedene durchzumessen (Widerstand je nach Last; dazu wohl Spannung über und Strom durch die Glühlampe messen). Vorsicht je nach Verstärker können die Spannungen unangenehm oder sogar tödlich! sein. Ausserdem erstmal testen, dass der Widerstand der kalten Lampe nicht zu niedrig ist (glaub ich aber kaum).


    Verzerrungsfrei wird das aber alles nicht. Vielleicht aber ne nette Spielerei.

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  • HCW
    antwortet
    Loudness ist jedoch ebenso unsinnig, weil es den natürlichen Höreindruck verfälscht. Zum Glück ist die Industrie hiervon großteils wieder abgekommen.
    Na darüber könnte man aber streiten.
    Sicher ist, daß die allseits bekannten "Loudness-Tasten" Mist sind, weil sie eine fest eingestellte (und meist dem Verkaufseffekt geschuldete viel zu starke) Korrektur boten.
    Die stufenlos einstellbare Loudness wie etwa bei Yamaha und Denon bekannt ist doch in normalen Wohnräumen und unter Verwendung üblicher Fertiglautsprecher durchaus sinnvoll!
    Wenn man seine Lautsprecher auf seinen Wohnraum optimieren und (vor allem!) mit gleichbleibend hohem Abhörpegel tag und nacht Musik hören kann, braucht man freilich keine Loudness.
    Ich würde auch wetten, daß zumindest in der hochwertigeren kompakt-Hifi-Klasse weiterhin fest eingestellte Loudness enthalten ist (was mich bei der Pianocraft etwa durchaus ärgert).

    Gruß, Christian

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von Frank Schölch
    .....

    Eine Loudness muss den gemittelten Langzeitpegel berücksichtigen und davon abhängig eine Korrektur des Frequenzgangs (nicht der generellen Amplitude) vornehmen....
    Das sehe ich auch so. Die passive Schaltung ist kontraproduktiv, denn sie wirkt dann, wenn viel Strom fließt, also senkt sie den Pegel, wenn viel Tiefton anliegt. Das ist das genaue Gegenteil der gewünschten Wirkung.

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  • Frank Schölch
    antwortet
    Die ursprüngliche Idee einer Pegelabhängigen Verstärkung (Dynamic expander) geht einfach z.B. so, verursacht aber extreme Verzerrungen:
    2 Z-Dioden antiseriell geschaltet, parallel dazu ein Widerstand.

    Die Idee dieser Signalverzerrung ist von Grund auf unsinnig!

    Eine Loudness muss den gemittelten Langzeitpegel berücksichtigen und davon abhängig eine Korrektur des Frequenzgangs (nicht der generellen Amplitude) vornehmen. das gaht am, LS Poti am einfachsten.

    Loudness ist jedoch ebenso unsinnig, weil es den natürlichen Höreindruck verfälscht. Zum Glück ist die Industrie hiervon großteils wieder abgekommen.
    Zuletzt geändert von Frank Schölch; 23.02.2010, 07:54.

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  • monoton
    antwortet
    Ok, vereinfachen oder verallgemeinern wir die Aufgabe dergestalt, dass ich eben eine variable Loudness-Schaltung für einen Breitbänder bauen möchte, die der Ohrkurve ein bisschen (nicht komplett) entgegenwirkt. Dazu sind Loudness-Schaltungen nämlich da, und die sind, richtig verwendet, gar nicht schauderlich.

    Ob dies vor dem Verstärker oder nach dem Verstärker passiert, sollte egal sein. Der finanzielle Aufwand sollte allerdings vertretbar bleiben.



    Gruß
    monoton

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