Schaltnetzteil Endstufe - für HiFi brauchbar?
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Bei Verwendung in der HiFi Anlage, werden die Kühlkörper der Endtransistoren
wahrscheinlich kaum handwarm werden, auch ohne Lüfter.
Das Problem ist, dass bei solchen Geräten oftmals alle möglichen anderen Bauteile
auf den Luftstrom angewiesen sind bzw. ohne den Luftstrom sich über Gebühr
erwärmen. (Leistungs Rs im ZDioden Stabi, Snubber im SMPS, Elkos im SMPS, etc.)
Wär gut möglich das auch hier QSC like Class H eingebaut ist. Würde man an der fehlenden Isolierung der EndTs erkennen. Obwohl, statt das SMPS auf QSC auszulegen, ists wahrscheinlich billiger ein EndTPaar mehr einzubauen.
Klanglich sollte so ein Gefährt auf jeden Fall unauffällig sein (jedenfalls die ersten Jahre, solange der ESR der Elkos noch ok ist; dürfte aber bei HiFi kein Problem werden...), etwas Rauschen oder Brummen/ Surren wär vielleicht möglich.
Frequenzgangfehler darfs nicht geben, sonst wär er defekt.
Neutrik (oder China Kopie) Speakon sind absolut üblich bei solchen Geräten und eigentlich auch recht problemlos handhabbar. Der BrückenAusgang ist meistens anders beschaltet, um irrtümlicher Verwendung vorzubeugen. -
Eines will mir nicht so recht in den Kopf: Warum kaufe ich mir eine PA-Amp und wundere mich anschließend über die lauten Lüfter?
Ist ja nicht das erstemal, daß es hier das Thema PA mit zu lauten Lüftern gibt.
RaphaelEinen Kommentar schreiben:
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Du kannst für Bridge auch das gleiche Signal auf beide Eingänge legen, dann erübrigt sich das Problem mit nicht erreichbarem Schalter. Und das mit dem Lautsprecher anschließen geht auch so, wie bei dir beschrieben. auf dem 4er Neutrik ist der 2. Anschluss auch noch mal auf die 3 und 4 gelegt. Sprich Parallel. Ok, ich hab den Amp noch nie gesehen, aber das ist so eigentlich Gang und Gebe
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Danke Frank, das habe ich halbwegs verstanden
Der Verstärker ist am Samstag eingetroffen, die Verpackung war schon mal ordentlich, kein Transportschaden
Also angeschlossen (ich hasse die Fummelei mit den Neutrik-Steckern
)
Erster Höreindruck: Ordentlich Dampf unter der Haube, gute Dynamik, wenig Rauschen, übersprechen der Kanäle ist unhörbar, Eingangsempfindlichkeit HIFi-freundlich, der Klang durchaus klar und räumlich, dicke Fehler im F-Gang konnte ich jetzt nicht heraushören.
Bei dem (reduzierten) Preis ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis im Metall Gehäuse. Die Poti’s lassen sich recht schwer drehen und sind leicht gerastert, das vermittelt ein wenig Qualität.
Nachteile: recht lauter Lüfter, sie stören bei geringer Lautstärke, erst bei etwas höheren Pegeln (wo dann so langsam das Grinsen ins Gesicht kommt) werden die Lüfter übertönt. (Ich habe aber schon eine Anfrage an Thomann geschickt, ob es ersatzweise Temperatur gesteuerte flüster-Lüfter gibt). Es gibt kein parallel-Modus, zum Umschalten von Stereo auf Bridge benötigt man ein Werkzeug (ebenso für den Ground-Lift) da die Schalter nicht über die Rückseite hervorstehen, sondern sich leicht unterhalb der Rückplatte befinden.
Als größter Gag: Man benötigt für Bridge die 4er Neutrik (1+ & 2+), komischer Anschluß, die hatte ich natürlich nicht da um das zu testen. Ich dachte, dass für Bridge vielleicht Channel A 1+ und Channel B 1- geschaltet wird, na ja , nachher ist man immer schlauer.
Erstes kurzes Fazit: wer noch einen (oder mehrere) Amp(’s) für den Party-Keller benötigt: unbedingt kaufen.
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Oder eine Gebückte Endstufe ohne Massen, obwohl das wäre dann wohl etwas zu viel Leistung
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Früher bei Alstrom-Röhrenradios lag das Chassis auf Netzpotential. Die Sicherheitsbedingung stand auf der Rückwand der Geräte: "Achtung! Nur Lautsprecher und Tonabnehmer nach VDE verwenden".
Heute wäre so etwas bei einem Aktivsubwoofer denkbar. 2 Ladeelkos in Reihe zur Erzeugung einer virtuellen Masse, FF400R12KT3, Lautsprecher, fertig. Ansteuerung über geregelten Optokoppler. Fertig. 4kW an 4 Ohm für 500 EUR.Einen Kommentar schreiben:
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Ich denke auch das es eine Galvanische Trennung hat, da steht ja was von Schaltnetzteil, und wenn das teil wirklich direkt die Netzspannung nutzten würde wäre ein Schaltnetzteil ja nicht nötig.
@Klaus
wenn der TSA2200 da ist würde ich auch gerne wissen wie er sich so macht,
und vorallem wie laut die Lüfter sind und ob und wann sie angehen.Einen Kommentar schreiben:
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Klassisches Netzteil:
-Robust, hält mehrere Jahrzehnte, ist weitgehend immun gegenüber Surges am Eingang oder Fehlerzuständen im gerät
-Recht teuer, macht den Großteil der Materialkosten des Geräts aus
-Hohes Gewicht durch den Trafo und die Elkos
-Pulsförmiger Strom am Netzeingang, nur gedämpft durch Streuinduktivität des Trafos.
-Die Ausgangsspannung ist stets mit erheblichem Brumm überlagert, mehrere Volt bei Nennstrom. Wird aber durch die Gegenkopplung der Endstufe fast komplett ausgeregelt. Ein linearere Vorregler würde den Störpegel reduzieren, aber ebenso die Effizienz verschlechtern
-Die Ausgangsspannung ist recht weich, bricht also unter über einige 10ms anhaltende Last ein. Dies entspricht der Musik, welche ebenfalls nur dynamisch Leistung fordert (Crestfaktor)
Schaltnetzteil:
-Anspruchsvoll im Design. Die meisten Schaltungen sind lausig konstruiert, nur erfahrene Entwickler wissen, worauf sie achten müssen.
-Bei Aufbau mit schlechten Bauteilen oder schlechtem Konzept mangelhafte Zuverlässigkeit, Ausfälle treten oft noch während der Garantiezeit auf (Crown I Tech z.B.)
-Bei hochwertigem Konzept mit guten Bauteilen besteht nur bei hohen Stückzahlen ein Kostenvorteil gegenüber klassischen Netzteilen
-Sauberer Netzeingang dank PFC und Netzeingangsfilter. Hochwertige Schaltnetzteile ziehen Sinusstrom mit geringsten Oberwellen.
-Bei Schaltnetzteilen mit PWM-Regelung stabile Ausgangsspannung, oft auf 100mV genau über den gesamten Lastbereich. Auch bei instabilem Stromnetz kann der Amp die Nennleistung liefern. Achtung: einige Schaltnetzteile sind nicht geregelt.
-Stets ein gewisses Störpotential durch die Mittelfrequenzsignale mit hoher Leistung. Dies ist technisch in den Griff zu bekommen, die Filter kosten aber wieder Geld. Ein separates Innengehäuse für das Schaltnetzteil ist wünschenswert, ähnlich wie im PC.
-Man sollte sich die wichtigsten Ersatzteile auf Lager legen, wenn exotische Bauteile verbaut sind. Habe hier ein Netzteil mit Fairchild FAC4803CP1, der schon jetzt kaum noch zu bekommen ist. Stirbt so ein Gerät in 8 Jahren, wird die Reparatur schwierig.
Wegen der Komplexität ist es sinnvoll, sich die Geräte im Einzelnen anzuschauen. Ich rate von schaltnetzteilen mit SMD technik im leistungsbereich ab, weil Schäden hier oft auch zu einer verbrannten Platine führen (z.B. SMD Gatewiderständen an den MOSFET/IGBT). Das macht eine fachgerechte Reparatur mit Zielsetzung auf Neuzustand dann unmöglich. Die Anfälligkeit komplexer Technik ist hier generell viel höher. Auf eine klassische Endstufe könnte man 15 Jahre Garantie geben. Bei einem Schaltnetzteil muss die Gesamtkonstruktion perfekt sein, um diese Zuverlässigkeit zu erreichen.Einen Kommentar schreiben:
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Das halte ich für ein Gerücht...Es ist also keine potentialtrennung vorhanden.
Es wäre kein kluger Versuch ein Produkt, mit berührbaren nicht netzpotentialgetrennten Anschlüssen, verkaufen zu wollen.
Es ist wohl so gemeint, dass kein Eisenkern Netztrafo vorhanden ist.Einen Kommentar schreiben:
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hallo
na zum glück steht das in jeder bedienungsanleitung
gruß
guidoEinen Kommentar schreiben:
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ich denke das ein kluger (und vorsichtiger) mann sein gerät ausschaltet bevor er lautsprecherkabel anbringt (oder wegmacht)...
wäre es nur um ein fataler kurzschluss für die endstufe...zu vermeidenEinen Kommentar schreiben:
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Du als Profi weist das natürlich. Aber es gibt im Forum auch weniger erfahrene und versierte Mitleser die über den Hinweis, daß man am Lautsprecherausgang mit Netzspannung in Berührung kommen kann, dankbar sind.
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toni visa
zum glück bist du da;sonst werden wir fehlern machen...
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Die wird damit beworben, daß kein Transformator im Netzteil ist. Es ist also keine potentialtrennung vorhanden.
D.h. es ist äußerste Vorsicht geboten wenn das Gerät eingeschaltet ist und man will an der Rückseite an den Anschlüssen irgendwas ändern. Am besten immer ausschalten.!
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hallo
guck dir mal die reckhorn a 1000 an
ohne lüfter
gruß
guidoEinen Kommentar schreiben:
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