Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
FET- oder Bipolar-OP in DIY-DAC?
Einklappen
X
-
Zugegeben, ich habe nicht das Datenblatt des SRCs gelesen, aber eigentlich ist das doch nur ein Samplerate-Converter, oder? Mit dem kann man auch die Lautstärke stellen? War mir bisher nicht bewußt, gut ich habe den SRC bisher auch nicht verwendet.
Dann geht das Experiment aber eigentlich an der eigentlichen Fragestellung vorbei, sprich was taugt der Pegelsteller im PCM179x? Jetzt kann man natürlich spekulieren: Die PCMs führen intern ein Upsampling durch. Haben sie das gleiche Rechenwerk wie ein SRC oder ist das Rechenwerk jener einfacher gestrickt, um den SRCs eine Daseinsberechtigung zu verschaffen?
Raphael
-
Hi Raphael,
der DAC ist ein PCM1794. Die Pegeleinstellung wurde vor dem DAC gemacht, also nicht seine interne.
Im ersten Fall lag der digitale Pegel an der Wandlereinheit bei -1dB und im 2ten Fall bei -31dB. Darum würde im 2ten Fall ja auch eine analoge Pegelerhöhung um 30dB eingestellt um von der Soundkarte aus betrachtet identische Pegelverhältnisse zu schaffen.
Direkt sichtbar sind ansich nur die Netzoberwellen durch den wenig optimalen Messaufbau.
Und eben das leicht erhöhte Rauschen bei der 2ten Messung. Auf dem Level scheint mir eine weitere messtechnische Optimierung aber Selbstbefriedigung zu sein da es jenseits von Gut und Böse ist.
Einen Kommentar schreiben:
-
Hallo Hubert,
erstmal vielen Dank für die Messungen. Kannst Du da noch etwas genaueres zu sagen? Sprich, welcher Wandler wurde verwendet? Ich nehme an, Du hast den Pegelsteller im Wandler verwendet? Also, ich finde, man sieht da schon Unterschiede, allerdings kann man so noch nicht sagen, woher sie kommen, sprich, ob der zwischengeschaltete Preamp Ursache ist oder nicht.
Wurden die Messungen jeweils mit Vollaussteuerung des DACs gemacht?
Raphael
Einen Kommentar schreiben:
-
Hi raphael,
schaue mal auf
http://www.nacl.de/dac/
Ich habe einen DAC an den Digitalausgang der Soundkarte von meinem PC gehängt und dann seinen Analogausgang mit dem Analogeingang der Soundkarte verbunden. Dazwischen waren ca 10m Kabel und an unterschiedlichen Steckdosen hingen die Geräte auch - darum etwas Netzstörungen.
Dann habe ich im DAC das Signal mit dem digitalen Pegelsteller um 30dB reduziert. Dafür habe ich dann in das Analogsignal noch meinen PreAmp gehängt und das Signal wieder um 30dB verstärkt.
Für die Soundkarte sieht die Messstrecke also beide male gleich aus. Der Wandler arbeitet aber im 2ten Fall mit einem um 30dB kleineren Signal.
Das, was ich messe ist im Prinzip nur die Schlechtigkeit des Analogeinganges der Soundkarte.
Wenn ich in der -30dB-Kette einen Rauschabstand von 90dB messe, dann müsste der DAC alleine eigentlich 120dB haben, warscheinlich mehr.
Bezüglich Klirr ist auch kein Unterschied erkennbar - nur eben die Schlechtigkeit der Soundkarte. Eine Klirrerhöhung durch die digitale Pegelabsenkung ist nicht nachweisbar.
Wenn ich zum Vergleich einen Loopback über den Analogausgang der Soundkarte messe, dann sehen die Messwerte minimal schlechter aus weil dann zu den Fehlern der AD-Wandler noch die der DA-Wandler kommen.
Ich denke also schon, dass man einen DA-Wandler mit digitaler Pegeleinstellung bauen kann ohne dass dies schlechter als eine analoge Pegeleinstellung ist. Dass man dann keine Gleichlaufprobleme, keine zusätzliche Mechanik, keine zusätzlichen Kosten ... hat, hatte ich ja schon angemerkt.
Einen Kommentar schreiben:
-
Hi raphael,
Gleichlauf oder sowas wurde nicht gemessen.
Man sieht im Störspektrum minimale Netzstörungen und extrem wenig Klirr - das wars.
Im Klirrverlauf über dem Pegel gibts ab ca 0.2V einen ganz leichten k3-Anstieg, der bei 2V etwa -90dBV erreicht. Die anderen Oberwellen gehen mehr oder weniger im Rauschen unter.
Wenn man den Sprachgebrauch der Zeitung kennt, dann scheint es ihnen klanglich nicht so besonders zugesagt zu haben. Zwar alles ganz nett, aber nichts besonders. In dem Sinne, scheint es ein gutes HiFi-Gerät zu sein.
Einen Kommentar schreiben:
-
Zitat von hreith Beitrag anzeigenja - ist er.
"Klangregler" hat er wohl auch. Eingentlich müsste die Skala am "Klangregler" ja mit gut...schlecht beschriftet sein, ist aber nicht
Statt dessen steht Bass, Höhen und sowas dran

Eigentlich schade, ich würde gerne mal Messungen nur von dieser "neuartigen" Pegelstellung sehen. Andenorts wird die hochgelobt, nur ob es zutrifft?
Einen Kommentar schreiben:
-
ja - ist er.
"Klangregler" hat er wohl auch. Eingentlich müsste die Skala am "Klangregler" ja mit gut...schlecht beschriftet sein, ist aber nicht
Statt dessen steht Bass, Höhen und sowas dran
In der Summe scheint im C2110 eine Ansammlung von 108 OPs vom Typ 5532, 4570, 4580 zu stecken. Ob da die AD-Wandlerplatine und das Phonoteil (je 850.- Aufpreis) schon eingerechnet sind, steht so nicht in der Zeitung.
Einen Kommentar schreiben:
-
OT: Hubert, der Preamp von Accuphase in der Stereoplay, ist das der mit der neuen Lautstärkestellung?
Raphael
Einen Kommentar schreiben:
-
Noch ein Wort zum "Ich wollte eigentlich ein GIC-Filter benutzen"
Der Analogfilter sollte dort eingreifen, wo der Digitalfilter nicht mehr ausreichend dämpfen kann. Es ist also nicht nur vom Wandler sondern auch vom Ditigalfilter abhängig. Ältere Digitalfilter haben teilweise schon bei ein paar hundert kHz wieder aufgemacht. Da waren GIC-Filter praktisch. Ich denke, dass wird aber so nicht mehr notwendig sein.
Einen Kommentar schreiben:
-
Hi raphael,
naja, wenn man das Rauchen bei Digital 0 misst, dann ist der Wandler ja theoretisch gar nicht am Rumschalten sondern es bleibt nur das Rauschen der Stromquellen ....
Und wenn dieser Anteil schon so hoch ist, dass man in der Praxis selten mehr als 105dB misst, dann braucht man sich über minimalste Verschiebungen der letzten Stelle keine so großen Gedanken zu machen.
Man muss den Rauschabstand und die Auflösung getrennt betrachten.
Meiner Argumentation nach versinken die letzten Bits auch der bessten 24bit-Wandler im Rauschen. Von daher sind minimale Kennlinienverschiebungen durch irgendwleche Pegelstellungen eine sehr theoretische Sache. Selbst beim einfachen runterskalieren eines Pegels ist der Fehler ja max. 0.5LSB. Wenn aber auch mehrere LSB nicht mehr wirklich aus dem Raschen ragen ... was solll's
Hi Rheinhessen-Jones,
ich habe nicht gesagt, dass man nicht mehr als 105 erreichen kann. Ich habe nur gesagt, dass die meisten am Markt befindlichen Wandler im fertigen Geräte nicht mehr Rauschabstand haben. In der aktuellen stereoplay sind mal wieder welche drin. 250.- bis 1700.- EUR kosten die Teile, der Rauschabstand der Testlinge beträgt, 106dB, 106dB 116dB, 105dB, 108dB
Ein paar Seiten weiter gibts einen 5800.-EUR-Vorverstärker von Accuphase. Sein Rauschabstand beträgt 107dB.
Der C am IU-Wandler unterdrückt auch HF-Reste. Ich denke, den sollte man schon da lassen.
Einen Kommentar schreiben:
-
Das mit den 120dB ist so eine Sache. Ich hatte das damals schon mit Nuggets diskutiert. Zum einen muß man sich erstmal klar machen, wie TI mißt. Die geben das im Datenblatt an. Es ist leider lange her, aber ich glaube, Nuggets Mess-Setup war anders als bei TI. Unnd nun brauch man ja auch nur richtig messen, damit hinterher etwas schön aussieht.
Dann kommen da noch ganz andere Dinge ins Spiel wie z.Bsp. Platinenlayout bzw. Multilayer oder nicht etc. pp.
Ich selbst weiß von einer Anwendung, die 115dB schafft ohne irgendwelche exotischen OPs zu verwenden, sondern recht ähnlich dem NE5534.
Raphael
Einen Kommentar schreiben:
-
Hmm, OK, da weiß ich bescheid, Frankynstone ist ja auch der Ansicht, daß der Eingangsruhestrom nicht stört! Für den R in der Rückführung sind 750 Ohm geplant...der Eingangsstrom ist ja halbwegs eine "Konstante" und wird von daher das Signal kaum stören. Es könnte darüber lediglich zu einem Offset kommen. Da der R in der Rückführung aber sehr niederohming ist, wird das zu vernachlässigen sein.
Dann werde ich das so machen, ich plane auch mal einen Kompensationskondensator für solche OPs, die einen solchen zulassen (z.B. 5534) mit ein, ich brauche ihn ja nur nicht bestücken, falls ich ihn nicht brauche...Sehe einen Sockel vor und probiere es aus. Entscheide dich für den, der dir am bessten gefällt - so habe ich es auch gemacht.
Wenn wir gerade bei Rauschabstand sind: Nuggets schrieb, daß der Rauschabstand seiner Platine gut 100dB beträgt - laut Datenblatt kommt der PCM1794a inklusive Ausgangsstufe auf 120dB (Woran ihr ja zweifelt)
Ich wollte eigentlich ein GIC-Filter benutzen:
[URL="http://focus.ti.com/lit/an/sbaa001/sbaa001.pdf"]
Solch eine Schaltung habe ich hinter meinem aktuellen DAC mit PCM1702 benutzt.
Da das GIC-Filter aber nur für ca. 105dB Rauschabstand taugt, wollte ich es lieber nicht benutzen.
Wenn ich die 120dB sowieso nicht annähernd erreiche (und ich möchte damit ganz sicher keine Messwert-Olympiade gewinnen!) könnte ich das GIC-Filter ja doch einsetzen
Einen Kommentar schreiben:
-
Hubert,
auch wenn es vom Thema ablenkt, kannst Du mal erläutert, wie Du zu Deinen Werten für die SNRs kommst?
Wenn ich das ausrichte komme ich auf folgende Werte:
SNR 16bit: 81.8dB
SNR 24bit: 129.96dB
Bei der Berechnung nach Standard wird berücksichtigt, das im Falle von digitalen Audiosignalen eine Gaußverteilung für das Eingangsignal anzusetzen ist.
Es sei auch nochangemerkt, daß die Reduzierung der Wortbreite grundsetzlich zu Verzerrungen der kleineren Signalamplituden führt. Defacto muß ich aber die Wortbreite reduzieren, wenn ich den Pegel im DAC stellen muß (jedenfalls solange, bis es DACs mit floating-point-Rechenwerk gibt
).
Raphael
Einen Kommentar schreiben:
Einen Kommentar schreiben: