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FET- oder Bipolar-OP in DIY-DAC?

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  • Calvin
    antwortet
    Hi,

    als Strom-Spannungswandler taugt ein einfacher guter Widerstand! Dessen Spannung kann dann einfach weiterverstärkt werden. Und selbst - oder vielleicht gerade- einfache Transistorschaltungen machen mehr Musik als die ganze OP-Schar in solche niedrigverstärkenden Schaltungen. Das mag zwar klassisch messtechnisch unterlegen sein, die Ohren sagen jedoch anderes.
    Bei der erwähnten Schaltung aus Fernost handelt es sich um im DIY-Forum besprochene und für seriös befundene Quellen, also keine Einzelbauteile über deren Echtheit und Herkunft nichts bekannt ist.

    jauu
    Calvin

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  • Rheinhessen-Jones
    antwortet
    was ist dein Grund gewesen schnöde OPs für die I/U-Wandlung und die Ausgangskreise zu nehmen?? Gerade bei den Stromausgängen des 1794 kann man doch wunderbar ohne die Transistorgräber auskommen
    Man könnte den natürlich auch diskret aufbauen... allerdings muss ich gestehen, dass mir die Fachkenntnis sowie die Messtechnik fehlen, einen Strom/Spannungswandler diskret aufzubauen, der der OP-Lösung tatsächlich überlegen ist.
    Ich habe weiter oben schon erwähnt, dass es m.E. heutzutage schwer ist, eine diskrete Schaltung zu bauen, die besser ist als ein OPV. Und wenn die Schaltung sehr aufwändig ist, hat man eben einen OP diskret aufgebaut

    Der NE5534 ist erstmal zum ausprobieren, aber TI empfiehlt diesen auch in der Herstellerapplikation. Und es gibt auch OPs, die sind überhaupt nicht schnöde! (aber auch sauteuer, OK)

    DACs mit genau deiner PCM- und NE-Bestückung kann man sich in wirklich anständiger Qualität für billiger und besser als DIY aus Fernost schicken lassen.
    Das ist mir auch aufgefallen- nachdem ich begonnen hatte. Aber: Ich traue diesen Fernost-Gerätschaften nicht so recht über den Weg. Die sehen aus wie richtige Geräte, aber sind meist nicht mehr so toll, wenn man genau hinschaut.
    Bei meinem Aqvox-Wandler ist nach etwas mehr als zwei Jahren das Netzteil abgeraucht
    Ich habe auch kein Vertrauen in die Bauteile... gerade bei so teuren Halbleitern sind gerne Fälschungen unterwegs. Kondensatoren z.B., auf denen "Wima" steht, aber die aus China geliefert werden, sind mir suspekt...

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  • MFB
    antwortet
    Hi,
    gibts irgendwo Infos zu den Stromausgängen?
    Traditionell rechne ich bei DACs ja immer damit, daß die in eine Masse arbeiten müssen.
    Gruß
    Jürgen

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  • Calvin
    antwortet
    Hi,

    nur zur Info: was ist dein Grund gewesen schnöde OPs für die I/U-Wandlung und die Ausgangskreise zu nehmen?? Gerade bei den Stromausgängen des 1794 kann man doch wunderbar ohne die Transistorgräber auskommen. DACs mit genau deiner PCM- und NE-Bestückung kann man sich in wirklich anständiger Qualität für billiger und besser als DIY aus Fernost schicken lassen.

    jauu
    Calvin

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  • Rheinhessen-Jones
    antwortet
    So, ich habe mich zunächst mal für den ollen NE5534 als Strom/Spannungswandler entschieden...

    Die Platinen sind fertig bestückt, das Netzteil läuft schon... muss jetzt noch das Gehäuse bearbeiten mit viel feilen, sägen, bohren usw.

    Schiebe das noch ein bissl vor mir her, denn löten liegt mir mehr als Metallbearbeitung

    Ich eröffne einen neuen Thread, wenn der DAC fertig ist (wenn er denn läuft, aber da bin ich optimistisch!

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  • raphael
    antwortet
    Da sind wir definitv einer Meinung. Wenn eh ein MC vorhanden/eingeplant ist, dann ist RC auch kein Ding mehr.

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  • hreith
    antwortet
    Hi raphael,

    die Fernbedienbarkeit benötigt man nicht immer. Ebenso wenig wie beim cdPlayer, einem Verstärker, dem Fernseher, dem Auto ......
    Aber der Mensch scheint von Natur aus faul zu sein und liebt solche Dinge.
    Sobald ein beliebiges Gerät eine Bedienung hat, dann bedeutet die Fernbedienbarkeit genau einen einzigen Pin mehr am uP. Verglichen mit dem sonst getriebenen Aufwand ist das also sehr Nahe 0. Ich sehe keinen Grund warum man darauf verzichten sollte. Der Aufwand für eine Bedienung am Gerät ist ungleich höher und kostspieliger. Ich denke man sollte entscheiden, ob die Funktionsgruppe oder das Gerät eine Bedienung erfordert oder ob es auch ohne geht. Wenn mit, dann auch mit Fernbedienung.

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  • raphael
    antwortet
    Zitat von hreith Beitrag anzeigen
    Hi raphael,

    ja, der Chip kommt ohne Software aus - aber ein Chip macht noch keinen Frühling (oder so ähnlich). Für eine fertige Applikation geht es selten ohne uP und Software - schon wegen der Fernbedienbarkeit.
    Ganz Deiner Meinung. Aber braucht man die Fernbedienungsmöglichkeit immer? Es gibt viele DAC-Geräte, die diese Fernbedienungsmöglichkeit nicht haben (Benchmark etc. pp.) Auf der anderen Seite, wenn man es ganz edel machen wollte, dann baut man vor das DAC-IC noch einen S/P-DIF-Receiver mit mehreren Eingängen, dann kann man dort auch gleich eine Quellenwahl realisieren. Wenn schon, denn schon...
    Dann baut man noch einen TAS3103 dazwischen... oder geht gleich zur HiFi-Akademie.

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  • Gerd_Pinter
    antwortet
    Zitat von raphael Beitrag anzeigen
    DR hat per Definition nichts mit Rauschen zu tun. Daß beim Runterdrehen das Signal im Rauschen untergeht ist ein anderer Punkt.
    Die Frage bleibt unbeantwortet: Warum funktioniert es dann bei Behringer nicht und warum kehrt man z.Bsp. auch im Studio jetzt wieder zu Analogen Pegelstellungen zurück? Ich behauptet, letzteres wird gemacht, um aus beiden Welten jeweils die Fähigkeiten zu nutzen, die sie am besten können. Ein sehr sympathischer Ansatz.

    Raphael

    Ein sicherlich Sympathischer Ansatz, der so wie du es beschreibst bei mir 2 Fragen aufwirft.

    1. Welches Equipment Arbeitet so? Alle mir bekannten Digital Mischpulte/Kreuzschienen arbeiten ab AD Wandlung der Eingangssignale ausschließlich Digital (Ich kenne Lawo, Studer, Neve, Yamaha, DHD....) bis zum HD Recorder, CD Produktion, Sendeschiene...etc

    2. Ohne weitere DA Wandlung nach der Pegelstellung müsste man ja sofort auf Senkel Mastern, BZW Multitrackrecording auf HD Basierte Systeme wäre nicht möglich.

    Wenn ich mit Leuten über Studiokonzepte spreche, kommt dabei eigenlich immer heraus, das man entweder ein durchgängig analoges* oder durchgängig digitales Konzept verfolgt.

    Es gibt nach wie vor Studios und auch Equipment (ADT Bottrop) die auf Analogtechnik setzen. Mischumgebungen, wie ich aus eigener Erfahrung weis, bergen mehr Probleme als Vorteile. Daher kann ich mir kaum vorstellen das ein Mischpulthersteller am Analog Eingang AD Wandelt um z.B Klangregelung und Dynamics Digital zu verarbeiten dann DA Wandelt um den Pegel zu stellen und dann eine mehr oder weniger Teure und aus heutiger sicht auch Umständliche Bandaufnahme zu machen. Zumal bei Mehrspuraufnahmen das Signal nochmal durchs Mischpult muss, da man selten Aufnahme un Mastering gleichzeitig durchführt . D.h. es käme zu Mehrfachwandlungen die mir wiederum äußerst unsympathisch sind.

    Gruß Gerd

    *Digitale Effektgeräte oder anderes evtl Digitales Siderack Geraffel jetzt mal ausgenommen.

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  • hreith
    antwortet
    Hi raphael,

    ja, der Chip kommt ohne Software aus - aber ein Chip macht noch keinen Frühling (oder so ähnlich). Für eine fertige Applikation geht es selten ohne uP und Software - schon wegen der Fernbedienbarkeit.

    Hi Rheinhessen-Jones,

    ob der Strom bei digital-0 jetzt 0 oder 6mA beträgt hat auf die Frage mit dem Eingangsstrom der OPs keinen Einfluß.

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  • Rheinhessen-Jones
    antwortet
    Ich glaube, meine ursprüngliche Frage hat sich gerade erledigt... Habe nochmal über dem Datenblatt des PCM1794a meditiert, als mir die Tabelle für den Ausgangsstrom auffiel. Bei Digital Null kommen ja 6 mA aus dem Wandler (bzw. -6 mA)

    Damit ist der Input Bias des I/U-Wandler (zumindest bei kleinen Pegeln) vermutlich irrelevant. Der Offset ist also gewollt und wird erst im nachfolgenden Differenzverstärker kompensiert...

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

    Beim PCM 1702 ist Digital Null auch Null mA, klar, der hat ja auch keinen symmetrischen Ausgang.

    Hätte mir auch früher auffallen können

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  • raphael
    antwortet
    Für den 1794 benötigt man keinen Microcontroller. Jener ist H/W gesteuert und läuft stand-alone. Es geht also auch mit einfachen Jumpern, wenn's sein muß.
    Im Datenblatt gibt es nur einen versteckten Hinweis, die Info wurde mir per mail mitgeteilt.
    Mit den Analogfans hast Du recht.

    Raphael

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  • hreith
    antwortet
    Hi Raphael,

    im Datenblatt des 1794 steht was von 8xOversamplingFilter. Ich habe nirgendwo einen Hinweis auf eine konstante Frequenz gesehen und ich sehe auch nirgendwo eine Außenbeschaltung für die dann notwendige PLL.

    Ein DAC, egal in welcher Form, wird einem Analogpotifreund nie das Wasser in die Augen treiben weil es eben digital ist. Diesbezüglich können manche Analogfreunde her hartnäckig sein.
    Ein DAC ist auch vorrangig ein DAC und kein Poti. Die Sache mit der Pegeleinstellung sehe ich dann als sehr sinnvoll, wenn man sowieso nur digitale Quellen hat oder wenn das Analogsignal wegen irgendwelcher Nacharbeiten sowieso digitalisiert wird.
    Wer nur digitale Quellen hat, der kann eben bei einer gut ausgelegten Pegeleinstellung im DAC (als Funktionseinheit) auf einen kassischen Vorverstärker verzichten. Da eine Ansteuerung zur Eingangswahl, Deemphasis ... sowieso notwendig ist, fällt die Steuerung der Pegeleinstellung ab. Es entstehen dadurch keine wesentlichen Mehrkosten gegenüber der sowieso notwendigen Funktion als DAC. Es erspart aber die Kosten und Probleme eines analogen Vorverstärkers. Nur darin sehe ich die Vorteile der Pegeleinstellung im DAC (als Funktionsgruppe).
    Wer auch analoge Quellen betreibt und wer sowieso einen hochwertigen Vorverstärker betreibt, der kann auch auf die Pegeleinstellung am DAC verzichten.

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  • raphael
    antwortet
    Aha, jetzt kommen wir der Sache schon näher. Zunächst bin ich davon ausgegangen, daß es in dieser Diskussion ausschließlich um den Chip selber mit analoger Peripherie dahinter geht ohne noch irgendeine Signalbearbeitung davor. Andernfalls könne man ja auch einen Floatingpoint-DSP zur Pegelstellung davorsetzen und sich freuen, daß die Meßwerte so toll werden...
    Wenn auch noch andere Peripherie erlaubt ist, da kann man dann Dinge machen, die jedem Analogpotifreund das Wasser in die Augen treiben, weil die analoge Lösung nicht meh rmithalten kann, keine Frage. Nur ist dann nichts mehr mit billiger als Poti. Übrigens bezweifle ich auch, daß die digitale Lösung (nur über DAC-IC und meinetwegen auch noch mit SRC) wirklich billiger ist. Schließlich brauche ich auch noch einen Microcontroller und ich muß mich mit der I2C oder SPI-Kommunikation auseinandersetzen.
    Der meßtechnische Nachweis, daß die Pegelstellung des PCM179X mit einer analogen Lösung gleichwertig ist, fehlt also. Genauso fehlt aber aber auch der praktische Nachweis des Gegenteils.

    Btw. mir wurde vom TI Support damals mitgeteilt, daß die PCM179x intern immer aus 384kHz hochrechnen und es daher wenig Sinn macht, einen SRC davorzusetzen, wenn man nicht noch andere Features wie Requantisierung etc. nutzen möchte.

    Raphael

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  • hreith
    antwortet
    Hi Raphael,

    man kann den Begriff DAC auf den einzelnen Chip oder auf das Gerät beziehen, er ist in beiden Fällen zulässig und verbreitet.

    Der 1794 führt ja kein upsampling (schon gar nicht asynchron) aus sondern hat nur einen eingebauten Digitalfilter mit Überabtastung. Die Rechenwerke im Digitalfilter sind wesentlich einfacher gestrickt da sie ja auch eine deutlich einfachere Aufgabe haben.

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