Original geschrieben von PeterKli
Wenn du mit Eurostecker das den runden Stecker meinst dann hat er einen.
Also er hat einen runden Stecker mit zwei Stiften und am Rand sind auch noch 2 Kontakte. Wenn dem so wäre, dann ist Dein Verstärker schutzgeerdet, Dein Computer ist es auch, weil alle PCs geerdet sind und dann haben wir eine Brummschleife. Hmm, das wäre allerdings etwas ungünstig. Da wäre an sich ein Übertrager vor Deinem Verstärker das Mittel der Wahl, was aber etwas unschön ist, weil die handelsüblichen Übertrager selbst ein wenig empfindlich auf Eintreuungen reagieren.
Merkwürdig ist nur, daß auf einem Foto Deines Amps das Symbol für Schutzisolierung abgebildet war. Das spricht für einen Europastecker. Es gibt auch runde Stecker ohne die Metallkontakte am Rand.
Ich habe den gleichen Verstärker, bei Conrad heißt er E-SA9, zwecks Identifizierung: Ringkerntrafo, zweiteiliger Kühlkörper, zwei LM-irgendwas Verstärkerschaltkreise.
Das Eigenrauschen des Verstärkers ist sehr gering, ich muss schon direkt an die Hochtöner meiner Boxen kriechen, um es zu hören, wenn noch nebenbei der PC läuft.
Größere Sorgen macht mir Brumm aus zwei Quellen: mein Verstärker ist etliche Jahre alt und deshalb brummt er selber, wenn Computermasse und Verstärkermasse durch die ausgeleierte Klinkenbuchse am Computer nicht richtig verbunden sind, lässt sich dieses Brummen durch Steckerwackeln deaktivieren. An meinem Tuner habe ich den Schirm des Antennenkabels nicht angeschlossen, sonst brummt es natürlich.
Es kann sein, dass dieser Verstärker instabil ist, also anfängt zu schwingen. Das ermächtigt ihn dazu, zu senden, was die Störung der Funkmaus erklären könnte. Es ermächtigt ihn auch zum Radioempfang.
Störungen dürfen aus dem Computer nicht rauskommen. Es muss darauf geachtet werden, dass das Gehäuse keine Acrylfenster und Durchbrüche hat, die nicht wenigstens vergittert sind. Alle ungenutzten Öffnungen für Karten oder Laufwerke müssen mit Blechen verschlossen sein, die gehören dazu. Alle Metallteile des Gehäuses müssen miteinander und mit Erde (PC-Netzteil) verbunden sein.
Billige Kabel versauen auch den Klang. Bitte versteht mich nicht falsch, ich rufe nicht zum Kauf von Voodoo-Zeugs auf. Aber der billige chinesische Müll gibt keinen richtigen Kontakt, ist kaum geschirmt und hält nicht lange.
Falls der Verstärker einen Schukostecker hat, dürften, wegen dem Schutzisolationssymbol, die Erdkontakte nicht mit dem Verstärkergehäuse verdrahtet sein. Meiner hat einen flachen Eurostecker.
PN-Box ist voll, bei Bedarf E-Mail: Frankynstone(ätt)gmx(punkt)de
Diesen Verstärker gibt es dann wohl in mehreren Versionen.
Der MC-Voice meines Kumpels war mal defekt einer der Verstärker-ICs war durchgebrannt.
Da war aber nen TDA2030-A drin und kein LM.
Soweit ich weiß neigen die kleinen TDAs zum Schwingen.
Der Versärker hat nur einen Eurostecker.
Die Front der meisten Rechner besteht aus Plastik und ist wenn überhaupt nur mit einer Lochblechwand ausgekleidet.
Deshalb kann da auch noch etwas rauskommen.
Ich habe nichts erwartet und wurde dennoch enttäuscht.
Nene, die Front ist schon aus Metall - darauf ist die Kunstofffront montiert. Wie sollte so ein Gehäuse sonst auch die Normen (z.B. CE) erfüllen. Wir haben mal ein Gehäuse testen lassen - gar nicht so ohne.
Wie Frankynstone schon schrieb, ist es wichtig, dass alle Metallteile eine gute Verbindung haben.
Der Verstärker, ob jetzt McVoice, Unrad oder weiß der Teufel eine Briefkastenfirma, hat hinter seiner Bedienfront eine Platine mit dem Vorverstärker (zwei drei Operationsverstärker, kleine Potis. Die Front ist aus Kunststoff und mit einer hauchzarten Metallfolie beklebt, die ist aber nicht mit Masse verbunden, hat also kaum einen nennenswerte Abschirmeigenschaft. Eventuell sollte man, als geschickter Bastler, die Front abnehmen, auf ihrer Innenseite Alufolie einlegen und mit Masse verbinden und dann eine Pappe als Isolierung zugeben, damit die Alufolie keine Kurzschlüsse verursacht.
TDA2030A schwingt nicht, wenn man ihn richtig beschaltet. Bin aber nicht davon überzeugt, dass er das Netzteil gern hat. Ich glaube, der Miniverstärker bietet im Leerlauf +-25V an, in den absolute maximum ratings steht +-22V, Betriebssicherheit ist etwas anderes. Erst TDA2050 kann mit dem LM1875T mithalten.
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Ich bekomme bald nen neues Mainboard das ich bei E-Bay ersteigert habe, mal sehe ob das was bringt. Ist diesmal nen ASUS A8N Premium anstatt meines Asrocks.
Mal ne andere Frage, falls das alles mit dem neuen Board nichts bringt würd ich vielleicht den Verstärker zurückschicken und auf den hier zugreifen: Guckst du
Der grund ist einfach, es ist der gleiche Händler der um die Ecke bei mir wohnt und ich hätte sogar die möglichkeit ein 5.1 System damit aufzubauen. Ich dachte so an 5 Arias Ultralight und dem Aktivsub. Frage ist jetzt ob der Verstärker zu den Arias passt, vom Klang her, dr Preis des Verstärkers ist natürlich verlockend. Aber es wäre eine günstige alternative zu einem 5.1 System wenn man den fertigen Konzepten von Teufel und CreativeLabs ausweichen will. Der E-Bay Händler hat noch mehrere von solchen Gerätern. Hat jemand erfahrung mit den Geräten?
Wenn man bei E-Bay "5 Kanal" unter der Kategorie Verstärker sucht, findet man allerhand günstige Verstärker die alle nen 5.1 Eingang haben womit man jede Audigy oder X-Fi verbinden könnte. Wie gesagt, die frage ist, ob es sich der Kauf solcher Verstärker lohnt und die besser sind als die Vertsärkereinheiten der fertigen Konzepte.
Hübsch sind die Geräte ja, aber für den Preis kann nicht viel drin stecken. Einfach mal kaufen, testen, zurückschicken oder den Händler fragen, ob du zu Hause testen kannst, wenn der schon mal bei dir um die Ecke ist.
Wenn du genug Zeit hast, bau einen Verstärker selber. Paar Tipps, welche Schaltkreise taugen könnten: Hier im Forum hat schon mal jemand den LM1876 gelobt, drei davon und du hast 5.1, ich hab aus einem fertigen Sub-Sat-System das Aktvmodul hier, bestückt ist es mit TDA7396 und TDA7381, Bastler loben immer wieder LM3886, TDA2005 hat auch schon Tradition und in so einer Mini-Stereo-Endstufe habe ich TA8210AH gefunden, das Ding rockt ganz ordentlich für seine Größe, vierfache Leistung des Amp 2.2 und universelle Einsatzmöglichkeit durch schaltbare Weiche:
Das gute an den Geräten ist ja, das die keinen technischen Schnickschnak wie nen AC3 decoder oder so haben, nur Eingänge, die nötigen Verstärkerschaltungen und Ausgänge. Klar, optisch machen die was her, aber das grundprinzip bleibt bei allen gleich.
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