die Pinkompatibilität allein reicht nicht, teilweise sind einige Typen nicht Frequenzgangkompensiert, dann müssen in der äußeren Beschaltung Änderungen vorgenommen werden. Das sieht man nur im Datenblatt.
Hallo Manuel
was ist denn die Gaineinstellung? Das habe ich noch nie gehört.
Der Vorverstärker hat i. W. die Aufgaben der Impedanzwandlung, Lautstärkeregelung und Verwaltung von mehreren Quellen. Auch kann er eine Vorverstärkung vornehmen, sodenn die Verstärkung der Endstufe nicht ausreicht. In einigen moderenen Konzepten ist die Verstärkung der Endstufe jedoch so hoch, dass man getrost auf einen Vorverstärker verzichten kann. Wenn z.B. die Endstufe mit 200mV voll ausgesteuert werden kann, dann ist eine Vorverstärkung nicht nötig. In so einem Fall reicht ein passiver Vorverstärker (Name ist irreführend), der nur die Quellen verwaltet und einen Laustärkesteller besitzt.
vielleicht wäre es für Dich optimal, Du würdest Dich an das Projekt mit anhängen, was Susie Q da in jenem Thread für und mit anderen Forumsmitgliedern entwickelt.
Die dort behandelte Endstufe kann stromsparend im AB-Betrieb arbeiten, liefert voraussichtlich eine außerordentlich gute Tonqualität. Das hätte auch den wahnsinngen Vorteil, dass jemand gleich eine größere Stückzahl identischer Platinen herstellen könnte. Es wäre sehr preisgünstig dann. Auch die Bauelementebeschaffung sollte dann einer für alle erledigen, da mit steigender Stückzahl der Preis sinkt.
Die Platinenherstellung sollte dann für diese Kleinserie jemand übernehmen, der belichten kann. Ich muss jede Leiterplatte einzeln zeichnen und ätzen, das dauert sehr lange.
PN-Box ist voll, bei Bedarf E-Mail: Frankynstone(ätt)gmx(punkt)de
Wenn ich mich richtig erinnere Hat die vorgeschlagene
Vorverstärker- Schaltung 2 Abgleichpunkte mit denen
die Verstärkung (=Gain) der beiden Kanäle justiert werden kann
(zB +/- 10dB). Mit diesen Abgleichpunkten kann man:
--> beide Kanäle auf exat gleiche Verstärkung bringen
--> die Verstärkung der Vorstufe so wählen, dass das
Lautstärken- Poti einen sinnvollen Regelbereich hat.
--> die Verstärkung eines Kanals verändern (Balance Funktion;
meist sinnlos, aber es würde gehen)
im Prinzip könnte man die Verstärkung umschaltbar machen,
und jeden Eingang "seinen" Vorverstärkungswert zuweisen,
damit alle Quellen gleich laut sind. Das löst man aber heute
mit PGA und µC imho besser.
ein Vorverstärker mit OPV benötigt doch keine Abgleichpunkte! Da ein OPV (so auch hier) nahezu ideal arbeitet sind die Verstärkungsfaktoren nur von der äußeren Beschaltung abhängig!
Verstärkungsfaktoren nur von der äußeren Beschaltung abhängig!
Das stimmt natürlich. Bei einer einzelnen Stufe ist die Toleranz
des GK Spannungsteilers unkritisch.
Wenn jedoch mehrere OPV Stufen im Signalweg liegen,
dann multiplizieren sich die Fehler durch die Toleranzen.
Ich habe jetzt kurz überschlagen: 1 x OPV Vorstufe + ideale
Endstufe. Verstärkung 5x und 30x. 1% Widerstände.
Im worst case liegen zB links 30,5V und rechts 33V am Ausgang.
Sind aber nur 0.7 dB, muss aber trotzdem nicht sein.
Was mir wichtiger erscheint ist die Anpassung des Verstärkungsfaktors an die Signalquelle. So kann man dem
LS Steller einen venünftigen "Regelbereich" geben.
Man kann natürlich die Verstärkung auch fix festlegen.
Mir persönlich ist die flexiblere "Abgleich" Lösung lieber.
Sehr witzige Ausgangstransistoren hat das Ding, da sind die Temperaturkompensation und Angstwiderstände schon drin. Die Idee ist nicht übel. Susie wird vielleicht auf die Differenzverstärker im Eingang schimpfen, aber wenigstens ist der Aufbau streng symmetrisch, wodurch k2 sehr gering werden kann.
Das Layout sieht sehr kuschelig aus. Sowas mit flächenhaften Strukturen kann man nur fotolitografisch sauber reproduzieren, dazu fehlen mir die Mittel.
Ich sitze gerade an der Simulationsmaschinerie und verfeinere die Endstufenschaltung von Robert Sontheimer. Dazu habe ich auch schon ein Layout gemacht und werde demnächst fünf Stück mit je 16 Watt bauen. Wie aus dem Buch sicher hervorgeht, lässt sich die Stufe durch Austausch von wenigen Bauelementen für jede Leistung benützen. Leider kann ich mit Tina keine aufwändigeren Schaltungen simulieren, als diese.
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na wirklich. Back to the roots, nur um dort Übles zu verschalten - völlig unverständlich (mit der kleinen Qualitätsendstufe war zwischendurch Licht in ihrem Magazin eingekehrt, damit ist's nun wieder zappenduster).
Der arme Treiber, was soll der nicht alles können, wo ihm doch bereits die Diffstromquelle den Hahn abdreht ... Hier fehlt ganz einfach eine vermittelnde Kollektorstufe, mit oder ohne DiffVerstärker.
Simuliere das mal ruhig durch, Frankynstone, und vergleiche die Regelvorgänge in einer Stromrückkopplung. Echt lehrreich!
Die Dioden in den Emitterleitungen der Konstantstromquellen sind witzig - der normalerweise schon recht hohe TK wird noch weiter forciert und verhindert die Zunahme des Treiberruhestroms bei steigender Gerätetemperatur. Bei der gewählten "weichen" Vorspannungserzeugung wohl eine notwendige Korrekturmaßnahme, damit die Darlington's nicht auch noch wegdriften, trotz integrierter Vorspannungsdioden.
Interessant finde ich daran nur die Info, dass Sanken ebenfalls nun Transistoren herstellt, a la ONSemi ThermalTrak (NJL3281d/NJL1302D usw.).
die SAPxxx gibts aber schon einige Jahre.
Die hat Kenwood schon vor 10 Jahren in den
Verstärkern gehabt.
Die NJL von ON kenne ich erst seit kurzem,
soll aber nichts heißen.
Die Elektorschaltung ist doch eigentlich
sehr simpel. Nur die Stromquellen sind
sehr aufwendig gebaut. Obs was bringt ?
Im Datenblatt des SAP16N wird ein hfe von mind.
5000 angegeben. Damit sollte doch der (arme) Treiber
eigentlich zurechtkommen.
In den 6 Endstufen meines AVR2802 (Heimkino Receiver)
sind genau die gleichen Transisitoren drin. Eine Endstufe
kommt da mit 7 (!) Transistoren aus (inkl EndTs).
An den Stromquellen kann ich nichts aufwändiges erkennen: halbleitermäßig 2 Transistoren und eine Diode, "normal" sind 1 Diode und ein Transistor. Die Frage, ob's was bringt, würde ich bejahen (eine mögliche Antwort auf die Frage nach dem warum steht weiter oben)
Eine Frage, ob der (arme) Treiber mit den Darlingtons zurecht kommt, wurde nicht aufgeworfen, zumindest nicht von mir: Er kommt (die Funktion an sich wurde ja nicht in Frage gestellt).
Meine Aussage ist in seiner Funktion als Emitterschaltung zu finden und deren lästigen Begleiterscheinung der mit der Leerlaufverstärkung der Emitterstufe zu multiplizierenden Kollektorbasiskapazität, zusammen gleich Millerkapazität. Zum Umladen derer bleibt nur der früh endliche Strom des Differenzverstärkers: die Differenz aus Stromquelle und Kollektorarbeitswiderstand. Und weil das sehr wenig ist, kommt es zu einer Reduzierung der Steiggeschwindigkeit mit ihren Begleiterscheinungen und zu einer relativ frühen Bandbreitenbegrenzung der offenen Schleifenverstärkung (OL, Verstärkung ohne Gegenkopplung).
Die Folge sind mit der Frequenz stetig zunehmende Klirrwerte und intermodulative Verzerrungen.
Im Zusammenhang mit der hohen Anfangs-OL, ihrer tiefen Eckfrequenz durch die notwendige Frequenzgangkorrektur [tiefe, dominante -6dB-Polstelle für Stabilität: auf Grund niedriger Bandbreite --> Verlangsamung der Gegenkopplung durch die Gruppenlaufzeit des Korrekturfilters] und der damit einhergehenden begrenzten Steiggeschwindigkeit wird zusätzlich die Eingangsstufe übersteuert, mit allerlei transienten Verzerrungen darauf reagierender interner Ausregelvorgänge.
Grob gesagt. Tatsächlich ist das alles wesentlich umfangreicher und komplexer miteinander verwoben.
Die Meßwerte sehen danach aus. Klanglich sind diese Schaltungen von cleverer gemachten ohne langes Hinhören zu unterscheiden (von obiger wurde ja auch nicht der Anspruch erhoben, höchsten Ansprüchen genügen zu wollen)
Ui.....das wird ja schwerer (und teurer) als ich gedacht habe.....
Was ist von UB-Audio Endstufen zu halten ?
Was könnt ihr mir denn jetzt endgültig empfehlen ?
(möchte bald beginnen, bei meinem Yammi hats den rechten Kanal erwischt )
Mal eine andere Frage:
Gibt es eigentlich (theoretisch gesehen) die perfekte Endstufe ?
Es kursieren ja so viele Endstufen durchs Netz....
@SusieQ
Wann wird deine Endstufe denn vermutlich ,,Serienreif" ?
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