habe gesehen, dass bei lautsprechershop.de maximale Leistungen auch für Luftspulen angegeben werden. Z.B. bei einer 2,2 mH Spule mit 1mm Durchmesser (sowas ist z.B. bei der Concorde verbaut) wird maximal 60/30 Watt für 8/4 Ohm angeben. Was hat es damit auf sich? Tritt bei Luftspulen auch eine Sättigung ein?? Oder schmilzt der Spulenträger??
habe ich auch gedacht, aber die geben für 0.22 und 3.9 die gleiche Belastbarkeit an. ich kann auch nichts anderes schreiben wie im katalog steht, doch die richtigkeit dessen sei mal dahingestellt.
aber hallo. Problem ist die Wärmeableitung. Jeder kennt das: mit 10m 3x1,5² kann man (zur Not) schweißen, aber nur wenns abgewickelt ist, auf Trommel kommt (bei besseren) die Thermosicherung.
Deshalb Windungsdichte: kleinere Spulen (auf selbem Kern, sonst wirds komplizierter) sind höher belastbar, da einmal weniger Ri, und zudem weniger Lagen, also (gekühlte) Oberfläche/Volumen größer.
Das Volumen des Wickels erzeugt die Hitze; die Ableitung erfolgt aber nur durch die Oberfläche. Zum Glück steigt aber die Induktiuvität näherungsweise quadratisch mit der Windungszahl, so daß der Effekt nicht ganz so schlimm ist. Eine 4,7mH Spule mit 12 Ohm wird niemand einsetzen wollen. Der begrenzende Faktor ist meist die sich über den Widerstand ergebende Güte und nicht die Wärmeabfuhr. Über P=R*I^2 kann aus dem ohmschen Widerstand die Verlustleistung ja einfach berechnet werden.
Also doch. Oben wurde ja der Wert für die gestreckte Leitung (aus Friedrich oder VDE) genannt. Der gilt halt nicht, und es kann auch nicht dieselbe Belastbarkeit für alle Spulen einer Draht- und Kernfamilie angesetzt werden. Trotzdem danke für die Vertiefung, wusste, da war noch was...
Gruß, Christian, der für seine ersten Verstärker damals die Trafos per hand berechnet und gewickelt hat. Passte, aber dieses elendige Korrekturverfahren...
Der begrenzende Faktor ist meist die sich über den Widerstand ergebende Güte und nicht die Wärmeabfuhr.
Genau!! Praxisrelevanz soll erhalten bleiben.
---------------------------------------------------------------------- Über P=R*I^2 kann aus dem ohmschen Widerstand die Verlustleistung ja einfach berechnet werden.
Gilt das auch für Blindströme? ..... Deren Wirkleistung ja wegen cos(phi) nahe 90 Grad gegen Null strebt?
Gilt das auch für Blindströme? ..... Deren Wirkleistung ja wegen cos(phi) nahe 90 Grad gegen Null strebt?
Blindströme verursachen keinerlei Verluste! Jedoch wird man es nicht schaffen, in einer Schaltung mit ohmschem Anteil einen reinen Blindstrom einzuprägen.
Konkret: zum verlustleistungsfreien Blindstrom gehört dann immer auch ein reeller Anteil, der für die Wirkleistung in Form von Wärme sorgt. Bei einer in extrem guter Näherung reinen Induktivität oder Kapazität können hohe Ströme ohne starke Erwärmung fließen.
Beim Besuch unseres Forums werden Cookies gesetzt. Dies sind kleine Textdateien, die lokal auf Ihrem Rechner in den Browserverlauf gespeichert werden. Die auf unserer Forums-Website eingesetzten Cookies sind technisch erforderlich und gewährleisten den Betrieb und die Komfort-Funktionalitäten des Forums.
Während Ihres Forum-Besuchs werden keine Cookies zu Marketingzwecken oder für Statistiken und Analysen gesetzt. Auch werden keine Daten an Dritte übermittelt.
Detaillierte Informationen zu unserer Verarbeitung von personenbezogenen Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Wenn Sie auf „Einverstanden“ klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und dem Einsatz von technisch erforderlichen Cookies zu.
Kommentar