Falls löten in Frage kommt, kann ich Dir heute Abend mal zwei alternative Vorschläge auf Basis von TDAs machen. Ich habe einen mit 4 Mignon-Akkus betriebenen Verstärker mit ca. 2x1 Watt und jetzt ganz neu etwas mit einem "richtigen" Trafo, der ca. 2*20 Watt kann. Der erste kann max. Zimmerlautstärke. Der zweite auch mehr.
Alternativ kann man bei beiden Varianten auch ein Steckernetzteil verwenden, dann muss man nicht "an der Netzspannung herumlöten".
Es sind wirklich wenig Bauteile (z.B. 1 TDA, 3 Kondensatoren je Kanal), die kann man auch ganz ohne Platine zusammenlöten.
Alternativ gibt es auch ein Fertigbauteil von Visaton oder Bausätze bei Conrad etc.
JF hat ein Platinchen für den TDA7293 entworfen. Das Ding kann bei entsprechender SpannungsVersorgung und sachgerechter Kühlung 80 Watt. Psst: Jeder Wastler sollte einige Endstufen vorrätig haben. *gg*
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80 Watt sind viel! Mit 80 Watt @10Hz treibt man manche Coil in den VerschmorungsTod. Beim FRS8 reicht ein 15wattiger Hybrid.
Was soll´s. 80 Watt sind universell einsetzbar, viele HighEndBässe überschreiten damit das mechanisch vorgegebene Limit.
Ein TDA7293 ist sicher günstig. Ich hatte günstig in der Anfrage aber mit "billig" assoziiert. Damit es preislich zum Chassis passt. Womit ich nicht sagen will, dass das billig ist. Man, ist das kompliziert.
Ein ca. 20-Watt Verstärker auf Basis des TDA 1518Q kostet je Kanal ohne Netzteil 2,44 Euro (z.B. Reichelt). Dazu kommen noch Kabel und Stecker und natürlich - als teuerstes Bauteil - ein Kühlkörper. Bei Bedarf noch ein Stereopoti für die Lautstärke. Braucht man am PC aber nicht unbedingt, geht auch per Software. Winziger Nachteil bei diesem TDA: macht einen kleinen Einschaltplopp, auch wenn er das nach Datenblatt nicht dürfte.
Na, das obere Ende vom Frequenzgang muss doch besser gehen, oder vielleicht mit einem Tiefpass zweiter Ordnung höherer Güte den Peak etwas absenken und dann einen gewissen Boost um 16 kHz. Nicht vergessen, Miniendstufen haben einen Ausgangswiderstand von um die 0,5 bis 0,8 Ohm, den man durch einen Vorwiderstand in der Weichensimulation mit simulieren muss.
Was Endstufen betrifft:
Die Hybriden bei Pollin sind ausverkauft, weil für 10% des Marktpreises verscherbelt. Gingen schnell ab. Waren aber auch keine Sahnestücke ...
Ich habe Sanyo LA4282, kein Hybrid, ist ein Schaltkreis. Wurde von Technics in Bi-Amping in der Hochtonsektion eingesetzt, weil klanglich den Hybriden überlegen. Stereo, zwei mal 10 Watt mit Muting, kaum Außenbeschaltung, benötigt aber gute Kühlung. Hab noch einen hier. Wer will den haben (ohne Funktionsgarantie, nicht getestet).
Außerdem einen Sanyo LA4445, zwei mal 5,5 Watt, mit Pop Noise Preventer. Der ist getestet, funktioniert gut. Braucht ein kleines Kühlblech. Auch zu einmal 15 W brückbar für einen Subwoofer passend zu den FRS8-Satelliten.
Hab auch noch A205K und A210K hier, die haben angewachsene Kühlkörper und schaffen damit 4 bzw 6 Watt. Die brauchen etwas mehr Außenbeschaltung, sind aber an Sonsten anspruchslos. Für Miniboxen halte ich die für ziemlich optimal, mehr Power muss nicht und entsprechende Verstärkermodule sind schnell hergestellt. Eventuell habe ich sogar eine passende Leiterplatte für Stereo da.
Also, wer Interesse hat, immer melden. Mein Kumpel Tobi und ich basteln auch gern was passendes zurecht.
@Maha: Eben, ein Bastler hat immer paar Stüfchen in Reserve.
PN-Box ist voll, bei Bedarf E-Mail: Frankynstone(ätt)gmx(punkt)de
Original geschrieben von Frankynstone Na, das obere Ende vom Frequenzgang muss doch besser gehen, oder vielleicht mit einem Tiefpass zweiter Ordnung höherer Güte den Peak etwas absenken und dann einen gewissen Boost um 16 kHz. Nicht vergessen, Miniendstufen haben einen Ausgangswiderstand von um die 0,5 bis 0,8 Ohm, den man durch einen Vorwiderstand in der Weichensimulation mit simulieren muss.
...
Hi Franky,
den Peak bei 12 kHz habe ich mit Absicht so gelassen; weil dann auch etwas neben der Achse ausreichend Pegel vorhanden ist - schau Dir mal Boxen mit dem B200 an.....
Und noch mehr Filteraufwand lohnt m.E. nicht.....
Als Ausgangswiderstand habe ich 0,2 angesetzt....die Veränderungen zu 0,5 Ohm sind nicht sonderlich groß...
TDA2005 ist klanglich SEHR zu empfehlen. Verbaut in der Grundig PA85 hat mich dieses IC sehr positiv überrascht. Der Bass ist straff, sauber und tief. Neutraler Mittelhochtonbereich ohne Schärfe oder Zischeln. In der Grundig Endstufe keine Einschaltgeräusche. Schade um diese Firma!
TDA7370 empfiehlt sich dann, wenn aus gegebener Betriebsspannung die maximale Leistung erzeugt werden soll. Klanglich auch sehr gut.
Der TDA 1521 ist ein IC von Philips, das Philips nicht mehr herstellt. Gibt es aber noch bei Reichelt. Wie alle anderen vorgenannten TDAs mit wenigen externen Bauelementen (Kondensatoren und Widerständen) und einem Netzteil zu einem Verstärker aufbaubar. Ach ja: und Kühlkörper nicht vergessen.
Datenblätter gibt es z.B. bei Reichelt oder bei den Herstellern. Im Datenblatt ist immer ein Standardschaltplan vorhanden. Damit und ggf. mit ein bisschen Hilfe von hier kann jeder einen einfachen Verstärker bauen. Wobei die Verstärkerbausätze von Conrad auch immer um einen TDA herumgebaut sind. Conrad ist nur gerade nicht für günstige Preise berühmt.
Symmetrische Ub sehe ich als Vorteil, denn man spart sich den Auskoppelkondensator.
Allerdings kann man eigentlich auch mit diesen Schaltkreisen, wie mit den LAxxxx, eine asymmetrische Schaltung (einfache Ub) bauen. Nachteil: etwas mehr Einschaltplopp.
Bei dem E-SA9 (Mini-HiFi-Verstärker von Conrad, symmetrische Ub) habe ich so ein Relais nachgerüstet, weil mich der Plopp jedesmal beim Einschalten gestört hat. Die Schaltung mit dem Relais besteht nur aus einem Transistor, zwei Widerständen, einem Kondensator und dem Relais. Der Wischkontakt des Netzschalters "löscht" den Kondensator und somit entfällt auch der Ausschaltplopp.
PN-Box ist voll, bei Bedarf E-Mail: Frankynstone(ätt)gmx(punkt)de
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