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La Bestia...

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  • jpetek
    Registrierter Benutzer
    • 02.09.2012
    • 37

    La Bestia...

    Ich besitze diese Lautsprecher und habe sehr viel Zeit damit verbracht, den Lautsprecher zu beherrschen.

    Hier meine Erkenntnisse:

    1. Das Biest gibt Frequenzen unterhalb von 20 Hz wieder. Mein glaubt gar nicht wieviel Schrott auf Platten, CDs und Files aufgefangen wurde. --> Alles unter 20 Hz mit 18 dB wegfiltern.

    2. Je besser das elektronische Lautsprechermanagementsystem umso besser der Klang. ich benütze Profiequipment von Xcilica.

    3. Vollaktiv ist nicht immer die bessere Lösung. Ich hatte einen Versuch mit Hypex gestartet und wieder abgebrochen. Die Lösung mit aktiven Tiefbässen und analoger Frequenzweiche halte ich für besser. Kann man ganz leicht testen. Man nehme eine Symphonie von z.B. Strawinsky oder noch schlimmer eine von Schostakowitsch und achte darauf ob die Instrumente verschwimmen oder nicht. Setzt natürlich voraus dass das Frontend von entsprechender Güte ist. Bei simplen Pop oder Jazz Aufnahmen ist das eher kein Thema.

    4. Die Frage nach entsprechenden Pegeln stellt sich nicht. Es ist genug da. Wichtiger ist dass die Lautsprecher auch leise spielen können.

    5. Das Gesamtsystem zeigt sehr deutlich auf, ob eine Aufnahme gelungen ist. Was mir allerdings wichtig war ist, das selbst schlechte Aufnahmen genießbar bleiben.

    Sicher könnte man noch etwas mehr rauskitzeln wenn man die interne Verkablung verbessern würde, aber dazu fehlt mir die Zeit und Lust. Ich höre lieber Musik.

    Ich habe inzwischen einige High End Lautsprecher gehört. Sie waren anders aber nicht besser. Man kann also mit Visaton sehr weit kommen....

    Eine normale Concorde ist allerdings kein Vergleich!

    VG

    Josef

  • walwal
    Registrierter Benutzer
    • 08.01.2003
    • 25918

    #2
    Hallo Josef

    Dann hast du also die Biester noch.
    Im Punkt 3 muss ich widersprechen, denn wenn die Aktivierung richtig gemacht wird, ist es besser. Mann kann aber nicht Standard-Filter nehmen sondern muss die Filter exakt auf die Chassis anpassen.

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    • jpetek
      Registrierter Benutzer
      • 02.09.2012
      • 37

      #3
      Hi,

      stimmt so nicht... Ich hatte einen Spezialisten zum Einstellen da... Er meinte selbst theoretisch besser aber mit Hypex schlechter.... Wenn du auf einem sehr hohen Niveau hören willst kommst du mit Hypex etc nicht weit. Wer will schon 4 Stereoblöcke von Pass hinstellen? Geht zwar kostet aber ein Vermögen.

      Das ist letztendlich auch das Problem von B&M. Die Qualität der Verstärker ist nicht auf dem Niveau des Preises. Der Klang ist entsprechend.

      Letztendlich egal. Jeder soll das machen was IHM gefällt!

      VG

      Josef

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      • walwal
        Registrierter Benutzer
        • 08.01.2003
        • 25918

        #4
        Hat der Spezialist die Frequenzgänge der einzelnen Chassis gemessen und die Phasenbeziehung optimiert? Wenn man das nicht macht, stimmt die Ortung nicht.
        Zu Hypex: Hervorragende Verstärker, auch hier im Forum stets gelobt.

        Schau mal diese Bestia-Kopie:

        https://forum.visaton.de/forum/galer...-xxl-vollaktiv


        Aber "Letztendlich egal. Jeder soll das machen was IHM gefällt!" kann ich akzeptieren.

        Kommentar

        • jpetek
          Registrierter Benutzer
          • 02.09.2012
          • 37

          #5
          Grau ist alle Theorie. Probier es aus ob die Anlage wirklich einen Konzertsaal darstellen kann und bei massiven Lautunterschieden stabil bleibt.

          Kommentar

          • walwal
            Registrierter Benutzer
            • 08.01.2003
            • 25918

            #6
            Josef, das kann ich nicht, weil ich kein Hypex habe, sondern Hifi-Akademie. Die kann das. Damals gab es die Hypex - DSP - Verstärkermodule noch nicht. Ansonsten verlasse ich mich auf die Aussagen von Forenmitgliedern, die vollaktiv mit Hypex fahren, die sind alle völlig zufrieden.

            Ich sehe das auch entspannt, ob aktiv oder passiv oder teilaktiv - es kommt immer auf die sachgerechte Ausführung an. Vollaktiv (oder teilaktiv) wird es dann einen Tick besser. Nicht umsonst ist das heute Standard bei richtigen Studiomonitoren.

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            • Markus213
              Registrierter Benutzer
              • 11.03.2017
              • 404

              #7
              Es ist ein großes Kompliment für Visaton, dass die Unterschiede die du merkst durch die lautsprecher wiedergegeben werden. Vielleicht könntest du bisschen mehr über deine Anlage schreiben, wie viele Endstufen, welche Weiche genau und die Art wie du das gemacht hast, ob das linkwitz oder andere Weiche wäre.
              Es ist meine Meinung, die ohne Angaben von Gründen geändert werden kann. Fehler oder Irrtümer vorbehalten! Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Gewähr übernommen werden

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              • jpetek
                Registrierter Benutzer
                • 02.09.2012
                • 37

                #8
                Das mit der Anlage lasse ich lieber... Allein die Kabel kosten über 20k.... Nach der hier vorherrschenden Meinung rausgeschmischenes Geld.

                Gesamt größer 100k.

                Linkwitz hatte ich ursprünglich bin dann auf Butterworth umgestiegen. Trennung mit 12 dB.

                Die Bestia muss man verstehen.

                Die Concorde XXL wird wahrscheinlich vordergründig mehr Bass produzieren. Die La Bestia hat eine Transmissionsline. Der Bass ist anders. Viel tiefer aber weniger Kickbass um 40 Hz.

                VG
                Josef

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                • Markus213
                  Registrierter Benutzer
                  • 11.03.2017
                  • 404

                  #9
                  Der Kickbass entsteht nicht bei 40 Hertz sondern es ist ein Zusammenspiel zwischen Tiffentönen und Oberwellen im Bereich um die 100 Hertz, deshalb ist sehr wichtig wie die Trennung zwischen Tieftöner und Mitteltöner gemacht wurde. Das ist mein Interesse an dieser Trennung. Könntest du da bisschen mehr sagen. Wer wohin sein Geld ausgibt ist egal ich z.b. gebe viel Geld für die Frauen aus.
                  Es ist meine Meinung, die ohne Angaben von Gründen geändert werden kann. Fehler oder Irrtümer vorbehalten! Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Gewähr übernommen werden

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                  • jpetek
                    Registrierter Benutzer
                    • 02.09.2012
                    • 37

                    #10
                    Die Trennung zwischen Transmissionline und dem Rest erfolgt bei 74 Hz. Hoch und Tiefpass über die Xilica. Butterworth 12 db. Wichtig: Der Bassbereich ist an den Raum angepasst. Hat am meisten Zeit benötigt. Korrektur erfolgt bei 40 Hz und später bei 70 Hz. Kleine Korrekturen im Hochtonbereich. Wie gesagt, an den Raum angepasst. Die Weiche entspricht bis auf kleine Ausnahmen der Concorde Weiche. Ich nehme an, dass die Trennung daher ähnlich wie beim Original verläuft.

                    Gruß

                    Josef

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                    • OldSchool
                      Registrierter Benutzer
                      • 13.08.2016
                      • 11

                      #11
                      Zitat von jpetek Beitrag anzeigen
                      Das mit der Anlage lasse ich lieber... Allein die Kabel kosten über 20k.... Nach der hier vorherrschenden Meinung rausgeschmischenes Geld.

                      Gesamt größer 100k.

                      Linkwitz hatte ich ursprünglich bin dann auf Butterworth umgestiegen. Trennung mit 12 dB.

                      Die Bestia muss man verstehen.

                      Die Concorde XXL wird wahrscheinlich vordergründig mehr Bass produzieren. Die La Bestia hat eine Transmissionsline. Der Bass ist anders. Viel tiefer aber weniger Kickbass um 40 Hz.

                      VG
                      Josef
                      Hallo Josef.

                      sehr cooles Lautsprecher-System. Respekt und insbesondere was man zwischen den Zeilen liest - top Anlage.

                      Deine Erfahrungen sind mir nicht unbekannt.

                      Visaton mit optimierter Frequenzweiche und mit der richtigen Audio-Kette ist extrem gut und es bedarf einen sehr hohen Einsatz an Euronen auf dem gleichen Niveau zu spielen. Insbesonder bei gehobener Zimmerlautstärke in größeren Räumen. Mich jucken immer noch die Monitore, da dieses Konzept von JBL ja übernommen wurde. Dann kann man zwischen klassich HighEnd auch mal auf Horn hören.

                      Von den Hypex halte ich auch nichts für diese Klasse. Xcilica sind Master Class. Es gibt inzwischen LS-Management im Profibereich ohne DSP's. Die Verarbeitungskette ist programmiert und die Rechenglieder in einem FPGA (aus der Intel CPU Prototypen-Entwicklung) hardwaremäßig konfiguriert = Echtzeit = kaum Latenz und parallel Processing. Schau dir das mal an: Seeburg HDLM 8 an und läuft auf Linux. German Product der Extraklasse. Dann dicke Analog Amps dran.

                      Kabel - ganz deiner Meinung: Man muss erst einmal eine Audiokette haben, bei der man den Unterschied zwischen 4 mm² und 10 mm² auf 3 m LS-Kabel-Länge hören kann. Dazu bedarf es auch Amps die den Strom liefern können. Dann kann man auch vergleichen und es hören, wenn man Kabel wechselt (besser, wenn man umschalten kann während des Betriebs unter Nutzung von Hochstrom-Industrierelais).

                      Josef und WalWal - ich denke, das beide Positionen passen. Zum einen ist eine Visaton-Weiche schon extrem gut, da diese im Messraum professionell optimiert wurde. Dort stimmen die Laufzeiten und machen einem das Leben als Privatmann eben leichter. Auch wenn man Profi-LS-Management Geräte im Portfolio hat. Dann ist der Teil im oberen Bereich abgehakt. Wenn mann voll aktiv geht, müsste man die Audio-Kette erst einmal bei Visation im Messraum vor konfigurieren und dort liniarisieren (Preset). Von dort in den finalen Hörraum. Diesen ggf. akustisch optimieren ( Dämpfen - soweit von höheren Instanz erlaubt ) und dann die Anlage einmessen (Übergänge, Pegel, Frequenzgang) und auf den Hörraum und Sitzposition anpassen. Dann ist man am Ende bei einem Preis 1/2 von einer gekauften HighEnd-Anlage - aber dafür mit echtem Fun-Faktor.

                      Ich liebäugle mit einem System Bass Aktiv / Tiefbass Aktiv / Rest passiv aus obigen Gründen, um es einfacher zu halten und auch weil die Verstärker vorhanden sind bzw. es sonst zu viele werden. Dann HDLM8. Und versuchen - selbst einzumessen oder einen Profi darum bitten. Die Raumakustik wird dann wohl der springende Punkt in der Optimierung sein, wie bei Dir. Dann bedarf es eben viel Erfahrung, die einem meist fehlt. Oder erst wenn man Rentner ist und die Zeit dazu hat.

                      Grüße OldSchool

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                      • Markus213
                        Registrierter Benutzer
                        • 11.03.2017
                        • 404

                        #12
                        Zitat von OldSchool Beitrag anzeigen
                        1. Von den Hypex halte ich auch nichts für diese Klasse.
                        2. Kabel - ganz deiner Meinung: Man muss erst einmal eine Audiokette haben, bei der man den Unterschied zwischen 4 mm² und 10 mm² auf 3 m LS-Kabel-Länge hören kann. .......
                        3. Wenn man voll aktiv geht, müsste man die Audio-Kette erst einmal bei Visation im Messraum vor konfigurieren und dort linealisieren (Preset).


                        Grüße OldSchool
                        ad1. wie sind Deine Erfahrungen mit den Hypex, könntest du bisschen mehr darüber berichten?

                        ad2. Ich denke, dass man den Unterschied nur im Bassbereich merken könnte indem bei dem dünneren etwas mehr Basspegel entsteht.

                        ad3. Diesen Punkt habe ich überhaupt nicht verstanden. Was sollte linealisiert werden? Die Amplitude, Phase, GD,
                        Es ist meine Meinung, die ohne Angaben von Gründen geändert werden kann. Fehler oder Irrtümer vorbehalten! Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Gewähr übernommen werden

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