AL130 abdrehen? Mit 3-Backenfutter sauber spannen. sollte kein größeres Problem sein, weil der Magnet als Planfläche an den Backen anliegt. Evtl kleinere Schrauben einsetzen oder die Schraubenlöcher verrunden (mit großem 45°Senker) und gegebenenfalls kleben.
evtl schwarz lackieren oder komplett abschleifen und polieren. Mr.Woofa hat gezeigt wies geht.
Mit der Elektronik lasse ich mich auf keine Diskussion ein.
MDF bricht immer aus. Ohne We-Has Fähigkeiten schmälern zu wollen kann ich mir nicht vorstellen, dass das so sauber zu schaffen ist, dass man um eine Neulackierung herumkommt.
„Mit 3-Backenfutter sauber spannen“........na dann mal Tau; hoffentlich sitzt der Magnet auch richtig. Wenn nicht und das ist meist so schlampig geklebt, dreht sich der Korb exzentrisch, das wird aber lustig aussehen. Ich will mich ja nicht aufdrängen, hatte ich nicht doch schon mal eine Weichenänderung vorgeschlagen, soll da nicht erst mal was probiert werden? Oder ist das Thema schon durch?
Der Ruf der W's gestaltet sich zum guten Teil aus dem Preis, außerdem wird er oft von Leuten betont, die Al KE Ti bauen, um die eigenen Ausgaben rechtfertigen zu können. Trotzalledem, ein Unterschied ist schon da, und er kostet auch entsprechend mehr. Für einige passt das aber nicht in ein persönliches (und ziemlich lineares) Preis-/Leistungs-Verhältnis.
Farad,
du hattest leider nicht alles zitiert. Da steht nämlich das was du sagst so ähnlich auch dran! Ich rede vom Ruf, von dem was die Leute sich anderswo und in Foren so alles an den Kopf werfen, nicht von den Leuten, die mal nach Haan gefahren sind und sich die Dinger auch mal angehört haben oder sogar in ihren Projekten schon selbst verbaut haben und deswegen qualifiziert vergleichen könnten.
Die Diskussion resultiert aus sehr unterschiedlichen Vorstellungen zu einem Preis-/Leistungs-Verhältnis. Ti-Käufer wollen möglichst optimale Voraussetzungen bekommen, sie finden den Preis (meist) gerechtfertigt (du sicher auch!). Aber genau dieses wird den 'ärmeren' ja auch verklickert, so dass die meinen, der doppelte Preis resultiert im doppelt so guten Höreindruck (Stichwort Linearität). In einer Branche der Superlative wie der HiFi-Welt ist das Gift für die Objektivität oder eben auch Objektivität das Gift. Es ist einfach alles gut für einen bestimmten Einsatzzweck!
Ich habe selbst bis jetzt noch keinen Ti und keine KE gehört, ich werde mich vorerst hüten, eine eigene Meinung jenseits von aus Datenblättern ersichtlichen Punkten über diese Chassis zu haben! Obwohl, bei dem Preis?!
Ja, da hast du wohl recht. Vielleicht war ich ne Ecke zu spitz, wäre nur nicht das erstemal, dass ich die Diskussion führe. *g*
Für das doppelte Geld kann man natürlich nichtmehr den doppelten Klanggewinn erwarten. FrankS redet da immer so schön von der 80%/20% Regel. Für 80% mehr Geld gibts 20%mehr Klang. Aber selbst das stimmt irgendwo nichtmehr.
Ich kann aber nur immerwieder betonen: 120€ für nen Ti sind kein Geld. Wer geschickt einkauft zahlt noch weniger. Wenn man bedenkt mit welchen horrenden Summen in der Hifi und High-End Branche gehandelt wird, hat der Ti ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis.
Ist egal. zaphods problem hilfts eher nicht weiter.
(ich biete dir gerne an, bei mir die höherwertigen chassis mal anzuhören. Pappmembrane habe ich leider keine mehr da)
was Weichenänderungen betrifft bin ich völlig angstfrei, hab selber schon mit Testtönen und Pegelmesser eine Weiche gebastelt. Problem: auf den Spulen standen keine Werte. Erstmal nach Gehör ausortiert, welche in Frage kamen.
Wenn ich mir den Frequenzgang so ansehe, dann würde mich in den Mitten stören:
1. etwas zu leise um 0k9Hz --> Vorwiderstand vor dem Mitteltöner von 4R7 auf 3R3 verkleinern.
2. Buckel um 3kHz verfärbt den Klang --> Filtergüte verringern, also den zweiten Mitteltonelko von 22µ auf 15 oder 18µ verkleinern. Wenn das nicht hilft: wieder 22µ einbauen und in Reihe zum Vorwiderstand ein zarter Sperrkreis für 3kHz.
Damit wäre der Klangcharakter nach HighEnd-Maßstäben "völlig verändert" und das "Konzept" verwirkt, aber mir wäre diese Abstimmung angenehmer.
Also einfach mal ausprobieren. Einen AL-Klang erreichst Du nur mit AL, aber Weichentuning wirkt manchmal Wunder.
viel Erfolg
ein waghalsiger Bastler
PN-Box ist voll, bei Bedarf E-Mail: Frankynstone(ätt)gmx(punkt)de
Original geschrieben von Farad
MDF bricht immer aus. Ohne We-Has Fähigkeiten schmälern zu wollen kann ich mir nicht vorstellen, dass das so sauber zu schaffen ist, dass man um eine Neulackierung herumkommt.
farad
Farad:
Dies hier:
Original geschrieben von We-Ha
Nur sollte man auch noch dazu erwähnen, das man dann (selbst mit dem schärfsten Fräser) leichte Ausbrüche in den Fräskanten im Lack erhält (kleine Mausezähnchen).
nicht richtig gelesen ?
Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
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Ich will ja keinem in's Wort fallen, aber ich finde nicht, dass MDF immer ausbricht. Aber ein schön harter und dazu noch mehrschichtiger Lack kann be Fräsübungen schon mal mehrere Zentimeter einreißen oder sich schollenartig vom weicheren Untergrund lösen.
Die vorsichtige Version: man nehme eine Schleifscheibe (Durchmesser 22 für Feinbohrschleifer, Korund) und arbeite sich erstmal sehr Flach durch die obere Schicht aus Lack und ein Millimeter MDF. Dann bereitet das Fräsen keine Sorgen mehr. Für die Schleifscheiben gibt es keine Schäfte, die in Oberfräsen passen. Aber in die Ständerbohrmaschine. Also komplette Box in einer Werkstatt auf die Ständerbohrmaschine hieven und losmetern. Gibt aber auch Fräsvorsätze für Proxxon, Dremel und co. Hab mir sowas selbst gebaut. Hohe Drehzahl und wenig Druck versteht sich. Dauert lange. Den größeren Fräsdurchmesser würde ich mit einer Schablone und einer sehr spitzen Reißnadel vorsichtig im Lack anreißen, Fräszirkel funzt bei dieser Übung nicht.
Neulackieren? Bei Mäusezähnchen? Edding, Klarlack, fertig. Hab ich mei meiner runtergeflogenen und ordentlich abgeplatzten Gitarre auch so gemacht. Sieht kein Aas.
Denn man tau!
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Man könnte sich auch mit SCHARFEM Fräser und Fräszirkel in 1/10mmern durch den Lack arbeiten, das sollte auch gehen. also jedesmal den Lack grad so ankratzen.
Nur,
das bei jedem "rock a'round the clock" mit der Fräsanlage der Lack immer wieder einen 'mitkriegt', auch wenn man ihn noch so gut abdeckt oder abklebt, irgendwelche Kratzspuren (wenn vielleicht auch minimalster Ausbildung) bilden sich immer ab.
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ich bin mir sogar fast sicher, dass das noch schlimmer ist. Versuch mal mit nem Hartmetallmeißel irgendwo ein hundertstel runterzunehmen. Das ist kaum zu schaffen. man verdrängt das Material nur bis es irgendwann nen Grat bildet oder ausreißt. Man sagt:
der Meißel muss "im Schnitt" sein.
wenn ich das probieren würde, dann mit nem HSS-Fräser.
Hi,
mal 'ne dumme Idee von einem völlig Unbedarften:
Wenn man sich ein Teil baut aus einen Korken, wo an die ein Seite ein Nagel reinkommt zum anlegen und im richtigen abstand eine Klinge vom Skalpell, um den Lack vorzuschneiden?
Wie gesagt, ich habe nicht viel Ahnung davon; war nur eine Idee...
Gruß Jörn
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