Wir hatten so ein ähnliches Thema schonmal, damals ging es aber um Metallchassis, wie den AL. Nun ist meine Frage, wie sieht es mit dem GF250 aus, kann man denn sinnvoll in ein Zwei-Wegesystem zusammen mit einer Kalotte einbauen? Mit dem GF200 geht das ja, s. VIB 2000 GF.
Hat vielleicht jemand soetwas schonmal probiert?
Raphael
There are 10 types of people: Those that understand Binary and those that don't.
Ich glaube nicht, daß das funzen wird, denn man wird nur sehr schwer eine Kalotte finden, die so tief 'runtergeht, daß sie sich sinnvoll an einen 10zöller ankoppeln läßt...
Wie hoch würdest Du den GF den laufen lassen wollen?
IMHO ist bei spätestens 1500 Hz Feierabend, und das schafft kein HT...
Ich muß mich berichtigen: Vifa PL27TG35-06, der kann bis 1500 spielen...
Es gibt von Visaton die VIB 2000 GF, da wird zwar "nur" der GF200 mit der G25FFL verbaut, aber vielleicht kann man auf dieser Grundlage weiterforschen.
Grüße
Mr. Pit
Frage: "Wird die Zivilisation wohl eher aus Mangel an Wissen oder an Ignoranz zugrunde gehen?"
Antwort: "Keine Ahnung, ... ist mir ooch egal."
20cm auf 25mm klappt nicht wirklich. Auch nicht bei optimierten Chassis. Im Blindtest sofort herauszuhören. Die sinnvolle Grenze liegt bei etwa einem 16er mit Membran aus Zellulose oder Kohlefaser (kein Polypropylen). Wärend bei einem 20er mit geeignetem Hochtöner wenigstens noch ein hörbarer Kompromiss gegeben ist, dürfte ein solches Konzept mit dem GF250 nicht sinnvoll realisierbar sein.
Ich glaube, er meinte 17-18cm.
Aber wenn ich mich mal am Markt der Studiomonitore (dieser Thread hängt damit ja zusammen, s. Nachbartread) umsehe, dann werden da sehr oft 1"-Kalotten mit 8.75"-Tieftöner verheiratet. 8.75" entsprechen 22cm, bestes Beispiel ist der Genelec 1031, es gibt aber noch mehr. Der gehört zur Referenzklasse, wenn diese Kombi schlecht wäre, dann würden ihn die seniblen Toningenieure nicht haben wollen, also muß es doch gehen. Bei dem AL200 und den Excels habe ich die Gegenargumente ja eingesehen, wegen der metalltypischen Resonanzen, wenn ich aber Pappe- oder Glasfaserzeugs nehme...
Raphael
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Die Trennung geht nur wegen dem Waveguide so tief. Ohne Waveguide geht sowas nicht und mit Hobbymitteln bekommt man sowas nicht gebaut.
Man könnte versuchen in ein PA-Waveguide wie das von BMS (http://www.bmspro.com/products/horns.html) eine Kalotte zu setzen...
Die Toningenieure haben -so komisch das auch ist- seltenst ihre Anlagen auf Neutralität hin optimiert. Ein Karlsruher Beispiel hat sogar exzessiven gebrauch von Klangregelung (kein DSP und auch kein ausgemessener Equalizer) gemacht. Das Ergebnis ist dann auf vielen platten zu hören: Madonna-Sound: zischelnde Höhen und wummrige Bässe. Allgemein ist ein 2-Wege Studiolautsprecher für HomeHiFi ungeeignet. Auch im Studio gibt es gute Mehrwegekonzepte. 2-Wege sind und bleiben ein Kompromiss. Für viele akzeptabel, für mich aber nicht!
Nein, ICH habe die Behringer Truth noch nicht gehört, aber ein guter Freund hier der bei der SAE mit Auszeichnung abgeschlossen hat und einige Jahre Tonstudioassistent war. Wenn DER sagt, dass die gut sind, dann sind die gut.
Die sind ihr Geld auf jeden Fall wert. Wenn man im Nahfeld hört und Studiosound will. Für 3 Meter Wohnzimmerhörabstand bei Diskopegeln nicht geeignet....
Die haben aber mit Sicherheit einen Waveguide oder ähnliches am HT.
Wenn man hier mit einer Art Hornvorsatz den HT untenrum im Abstrahlverhalten einschränkt und zusätzlich den SPL dadurch erhöht, geht das schon. Das ist aber dann nicht mal eben einen Bausatz bauen sondern eher eine richtige Entwicklung...
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