Ich habe keine Erfahrung mit dem WG. Im speziellen Fall würde ich eher darauf achten, die Schallquellen so nah wie möglich zusammenzurücken. Ein Ohrenkorb-Tieftöner und eine Kalotte ohne WG gehen sehr nah zusammen, bilden aber immer noch keine Punktschallquelle. Wenn du mehr als eine Armlänge von der Box entfernt bist, kein Problem. An und für sich ist ein WG fein, weil er das Bündelungsmaß anpasst.
Wenn der Schall gewissermaßen aus einem Punkt kommen soll, hilft nur ein Koax oder Breiti. Während die großen Breitis BG 17 und FR 6,5" und der Koax FX 16 auch nicht, könnte DL 18/2 T oder FX 16 WP was taugen. Sieht bloß nicht aus
Andere Marken haben sowas: Omnes Audio, Thiel Audio, Beyma, B&C, Monacor. Aber jeweils ohne Weiche, man muss also selbst Entwicklungsarbeit reinstecken oder mit Glück einen Bauvorschlag / Bausatz finden.
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Der Monitor Nr. 5 von Omnes Audio ist ein Breitbandsystem mit einem attraktiven Preis. Ob er einen genauso lebendigen Eindruck hinterlässt wie sein
mal lesen (kostet 99 euros stück)
• ’’Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. ‘‘ George Orwell
• „Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist. ‘‘ Matthias Claudius. deutsch ohne "sz" ABER mit fehler, tchüss! Jean-Marc.
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Jean, das brauchst Du nicht zu bemerken; das sollte eine selbstverständlichkeit sein... traurig, wenn man es Dir erst noch erklären muß, Du bist ja nun auch schon seit jahren mit Boxsim am rumspielen...
SC13 + SC10N ist ja die klassische Kombination überhaupt, wird garantiert funktionieren und gut klingen. So eine Box ist optimal als Satellit (und auch Center) rundherum im Heimkino einsetzbar.
Früher hat man die magnetisch abgeschirmten Chassis gebraucht, weil Fernseher empfindlich auf Magnetfelder reagierten. Allerdings finde ich sie auch auf dem Schreibtisch sinnvoll, weil eben keine Gefahr für magnetische Datenträger in der Nähe dieser Lautsprecher besteht.
Ein weiterer Vorteil, der heute noch besteht, die magnetische Abschirmung besteht eben nicht nur aus einer Eisenkappe hinten, sondern enthält einen zusätzlichen, magnetisierten Ferritring. Die Antriebskraft ist dadurch stärker. Man vergleiche die nahezu baugleichen SC13 und WS13E.
Abgesehen von Zweiwegekonzepten, möchte ich bei nächster Gelegenheit noch mal ein oder zwei Vorschläge mit Breitbändern präsentieren.
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Unabhängig davon meine Variante mit B100 (V004) und der Klassiker mit FR10 (V005). Übrigens wirst du einige Bauvorschläge mit FR10 finden, der ist verbreitet und bewährt.
Das ist eigentlich noch nicht, was ich zeigen wollte. Mal sehen, ob ich ein günstiges Multi-Breitbänder-Array zaubern kann. Das hätte nämlich noch eine stärkere Richtwirkung.
Ein Extremfall von Richtwirkung ist hinsichtlich dessen übrigens eine Schallzeile aus vielen kleinen Lautsprechern dicht an dicht in einer Reihe. Stellt man sie hochkant, hört man von der Seite recht gut. Legt man sie quer, hört man von der Seite schier nix. Das haben wir mal im RAR in der Uni ausprobiert.
Also ich denke gerade darüber nach. B100 mit fs=75Hz und FR10 mit fs=90Hz sind natürlich schon echte Vollbereichslautsprecher, die Bass reproduzieren können. Die funktionieren auch stand-alone recht gut. Andere (auch gleichgroße) Breitbänder haben höhere Resonanzfrequenzen und taugen eher im FAST (fullrange and subwoofer technology).
Wonach ich jetzt also systematisch schaue, sind kleine Breitbänder mit besonders tiefer Resonanzfrequenz, die gerade noch ohne Unterstützung funktionieren könnten und keine großen Ausreißer im Frequenzgang haben, um sie dann zu einem Array anzuordnen.
Ganz viele kleine Schallquellen, z. B. je vier in der Breite und in der Höhe, mimen dann einen Flächenstrahler, dessen Kantenlänge fast der Boxenbreite entsprechen wird. So wird die für die Boxenbreite maximal mögliche Richtwirkung erzielt und direkte Reflexionen an Flächen in der Umgebung deutlich reduziert.
Kandidaten, die mir bei der Recherche aufgefallen sind. Um einen annähernd perfekten Flächenstrahler zu bauen, müsste man die Schallwand komplett dicht an dicht bestücken. Ich gebe also die Anzahl der neben- und übereinander montierbaren an. Allerdings kann der Preis zum limitierenden Faktor werden, den viele kleine kosten mehr als wenige große.
Es passen 4*6=24 Stk.:
BF 37 (155 Hz)
BF 45, BF 45 S (160 Hz)
Es passen 3*3=9 Stk.:
SC 5.9 FLX (141 Hz)
Es passen zwei nebeneinander, drei übereinander:
FRS 7 S (150 Hz)
FRS 7 W (160 Hz)
FR 8 JS (130 Hz)
FRS 8 (120 Hz)
SL 87 FE (120 Hz)
Alles ab 170 Hz habe ich aus meiner Liste schon wieder rausgeschmissen. Bevorzugt würde ich mit 16 Stück BF 37 (von den Minis der günstigere), 9 Stück SC 5.9 FLX (Flachmembran, besonders elegant) oder 6 Stück FRS 8 (bewährter Alleskönner) experimentieren.
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Den SL 713 hatte ich deshalb auch nicht berücksichtigt.
Den oder einen anderen Ovalo würde ich nur in Kombination mit einem Tieftöner einsetzen. Aufgrund der gewünschten Bündelung einmal oben quer und einen Tieftöner darunter.
Der Breiti braucht ja dann eine eigene Kammer, die vom Volumen des Bassgehäuses abgeht. Deshalb ein Tieftöner, der weniger Volumen braucht, eventuell W 130 S.
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Nein, gefordert war eine Gehäusebreite von ca. 20cm
W200S hat Gesamtdurchmesser von mehr als 23cm, damit wird zwangsläufig die Box zu breit.
Einen 20er in ein kleines Schreibtischgehäuse zu quetschen, ist schlecht für den Klang.
Wirkungsgrad war nicht gefordert, Verstärkerleistung steht genug zur Verfügung.
Eine Lösung mit 13er oder 17er wird kompakter, klingt besser, sieht dezenter aus und die akustischen Zentren rücken näher zusammen.
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Heyho Franky,
jetzt weiß ich ja nicht welche Pegel Du am Schreibtisch erwartest und wie groß dein Schreibtisch ist. Ich habe gerade so was in Mache...
Der Bass ist in Präzision und Tiefgang mehr als erstaunlich und der FR58 hat sich längst in mein Ohr geschmeichelt.
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