Hallo
Was denkt ihr über Subwooferselbstbau,lohnt das noch,wenn man Zeit,
Material zusammen rechnet?
Oder anders gefragt,was machen die Fertighersteller in den letzten
Jahren alles richtig,aus so relativ kleinen Gehãusen so ein Tiefbass
rauszukitzeln?
Ich frage deshalb,weil ich in letzter Zeit einige gehört habe,wo ich
behaupten würde,im Selbstbau keine Chance zu haben.
Ihr habt doch sicherlich auch schon einige Fertigprodukte gehört.
Gruß
Ja, denke auch das lohnt sich nicht wirklich, der Vorteil ist halt sich den Sub so zu bauen wie man ihn haben möchte, preislich nimmt sich das nichts oder man zahlt im Selbstbau einfach drauf. Es ist eben ein Hobby zum Zeitvertreib und Geld ausgeben, ist im kompletten Fertigboxenbereich meiner Meinung nach so.
Wenn man den Sub elektrisch "untenrum" anhebt, schafft man das mit kleinen Gehäusen und hoher Leistung. Da wird es eng, wenn ein 30er 300 Euro kostet und ein guter Verstärker ebenso viel. Für 700 Euro bekommt man einen Sub mit 12" TT und 800 W sowie Einstellmöglichkeiten.
Aber es geht preiswerter, zB. mit einem gebrauchten Car-Sub, der 35 mm Hub schafftt, 70 L CB/GHP und einem gebrauchten Sub-Modul. 40 Euro und die Bude wackelt beim Schwiegersohn. Ist immerhin ein JBL-Chassis. -5 dB bei 30 Hz, Max-Pegel dort 95 dB, ansteigend bis 110 dB.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Hallo
Ja,ich sehe schon,da lag ich nicht ganz verkehrt mit meiner Vermutung.
Wenn ich ganz ehrlich bin,es war schon frustrierend für mich als Visaton
Selbstbauer solche Subs zu hören,der eine lag bei knapp 500 mit 30 er drin
incl 400 Watt class D Endstufe und so groß,das der 30 er gerade reinpasst.
Klar Yoogies 46 er war schon der Hammer,aber auch der größere Platzbedarf.
Das Beste an geringem Gehäusevoumen und Tiefbassqualität war für mich der
Sonossub,es sind wahrscheinlich extra gefertigte Treiber.
Aber es macht schon nachdenklich,hat man doch sonst immer gesagt,Hubraum
oder Membranfläche sei durch nichts zu ersetzen,man kann es nicht unbedingt
sagen,mal sehen,wo die Entwicklung noch hingeht.
Trotzdem,jetzt werden erst mal ein paar neue TIW 250 xs bestellt,in 70
Liter macht der schon Spaß.
Gruß
Hi,
ich persönlich habe leider auch noch keinen selbstgebauten Subwoofer gehört, der mit den komerziell produzierten richtig mithalten kann.
Ich würde aber gerne, selbst mal einen zusammenbauen (nicht weil ich denke, dass ich es besser, sondern einfach aus Interesse und weil ich es cool finde selbstbegautes Equipment zu Hause zu haben ).
Ich habe mich auch schon ein bisschen informiert und bin auf eine Anleitung gestoßen: https://de.subwoofer.net/diy-subwoofer-bauen/
Meint ihr, dass die alles abdeckt? Oder gibt es noch mehr zu beachten?
Würde mich über eure Hilfe sehr freuen.
Ich habe auch eine ganz andere skurrile Methode gefunden: https://de.wikihow.com/Deine-eigenen-Lautsprecher-bauen
Das wäre auch witzig, wenn das gut funktioniert.
Die links sind nicht hilfreich. Wichtig ist bei einem Sub der Frequenzgang im Raum und der Maximalpegel. Wesentliche Faktoren sind Fläche des Chassis x Hub. Und der Verstärker muss die nötige Leistung erbringen. Dann noch die richtige Aufstellung und idealerweiser Einmessung am Hörplatz.
Geignete Chassis kosten halt einiges, auch die Elektronik.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Die links sind nicht hilfreich. Wichtig ist bei einem Sub der Frequenzgang im Raum und der Maximalpegel. Wesentliche Faktoren sind Fläche des Chassis x Hub. Und der Verstärker muss die nötige Leistung erbringen. Dann noch die richtige Aufstellung und idealerweiser Einmessung am Hörplatz.
Geignete Chassis kosten halt einiges, auch die Elektronik.
Hallo Jürgen.
Du hast ja selbst beschrieben, dass es auch günstig geht.
Bei mir sind es ein TIW360X für ca. 100 € hier aus dem Marktplatz und ein Dt110 für ca. 80 €, 20 € Holz und Leim= 200€ für einen potenten aktiven Sub.
Und wenn man Glück hat und für 55€ eine TIW400 bei ebay zu finden, geht's noch günstiger (hängt derzeit an einem 10€ gebraucht Yamaha DSP uralt mit 100Watt).
Vorteil des Eigenbaus: man kann's ein bisschen kompromissloser angehen lassen.
Viele Grüße,
Azrael
Oh, wenn ich mich nicht täusche, hast du ja auch noch ein altes Plattenlaufwerk von der Firma Braun im Betrieb Ja die Braun-Geräte hatten alle ein sehr schönes Design.
Meine Bass-Box stammt von ca. 1997. Ca. 400 Lieter mit wirklich abgrundtiefen Bass bei 50 Hz mit 18 dB Trennung. Der Bauplan dazu wurde auch mal von Visaton angeboten.
Keiner der diesen hörte, hatte noch nie was besseres gehört.
Ich habe mich bewusst für einen Selbstbau entschieden, da ich dort auf alle Faktoren Einfluss nehmen kann.
Der Sub sollte an eine bestimmte Position und meist sind die fertigen Woofer in Würfeln verbaut, ich brauchte aber etwas flaches, das gerne auch höher und breiter sein kann.
Pegel macht für mich idR fast jeder 10" oder 12" genug. Damit der Bass auch bei geringem Pegel schon gut klingt, haben sich Chassis mit einem geringen RMS Wert bewährt. Die TIW von Visaton haben da sehr gute Werte, gerade der TIW 200 XS.
Bei den fertigen Subs ist dieser Wert idR ziemlich hoch, was ich nicht wollte.
Meine Chassiswahl fiel auf SB Acoustics, gebraucht in sehr gutem Zustand und fairem Preis.
Dazu ein Monacor SAM 2 und seit dieser Woche noch ein Antimode 8033S-II.
Die nächsten Woofer fürs große Wohnzimmer werden auch wieder selbst gebaut, da dort ein SBA einziehen soll.
Sowas gibt es nicht fertig, das muss immer angepasst sein.
Ich möchte behaupten, die Kombination aus einem SBA, auch mit günstigen Treibern, in Verbindung mit einem Antimode, dürfte kein kommerzieller Sub schlagen können.
Natürlich ist der Vergleich ein wenig unfair, da hier ja nach Selbstbau vs. gekauft gefragt wurde, muss der Vergleich mMn sein.
...
Aber es macht schon nachdenklich,hat man doch sonst immer gesagt,Hubraum
oder Membranfläche sei durch nichts zu ersetzen,man kann es nicht unbedingt
sagen,mal sehen,wo die Entwicklung noch hingeht.
Gruß
Sicher kann man einen großen Bass in kleinem Gehäuse mit Hilfe von Equalizing, DSP etc. klanglich zurecht prügeln. Ob nun der gleiche Lautsprecher in großem Volumen, oder in jeweils kleinem Volumen, (mit Nachhilfe) besser klingt. ? Ich denke immer noch, das Volumen und Größe ihre Berechtigung haben. Zumal bei kleinen Volumen ein viel größerer Druck und Gegendruck auf die Membrane und deren Aufhängung einwirkt. Ich glaube, irgendwann ist solch ein Lautsprecher im zu kleinem Gehäuse regelrecht ausgeleiert.
Als damals die Bose Lautsprecher rauskamen, wurde auch erwähnt, das die ohne ihren angepassten Equalizier wohl recht fade geklungen haben sollen.
Vorteil des Eigenbaus: man kann's ein bisschen kompromissloser angehen lassen.
Viele Grüße,
Azrael
Vorne die Zweiweger gefallen mir.
Und sehe ich da im Reck etwa eine Behringer Endstufe? Ich habe ja eine, die äußerlich ähnlich aussieht, aber von Alesis. https://alesis.de/ra-150 Die aber Leistungsmäßig schwächer ist.
Hi,
ich persönlich habe leider auch noch keinen selbstgebauten Subwoofer gehört, der mit den komerziell produzierten richtig mithalten kann.
Du meinst bezüglich dumpfem Bumm Bumm?
Viele Fertig-SW haben im F-Gang diesen typischen Höcker, den Hoch-Qts-Chassis (>0,5) im BR-Gehäuse haben. Wahrscheinlich sind deren Membrane härter eingespannt als die der Selbstbau-SW. Also kleines Vas in großem Vb. Könnte die unpräzise (BR-)Tiefbass-Wiedergabe daherrühren?
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