Das frage ich mich auch. Warum 4stk. wenn eine schon bis zu sechs Ausgänge hat ? Das währen ja dann 24 Ausgänge. Grübel, Grübel...Ein Surround-System mit fünf 4Weg-Boxen plus Sub ?
Naja, egal. Wie gesagt können die Treiber eine unbegrenzte Zahl von Soundkarten gleichzeitig verwalten. Aber wenn Du wirklich 4stk nutzt, hättest Du wohl Rechenleistung satt ! Vielleicht könnten sich die DSPs (auf jeder Karte einer) die Arbeit teilen. Der EMU10K1 soll ja schon 1.000MFLOPS haben. Laut Creative Labs ist der EMU10K2 nochmal 4mal leistungsfähiger.
Grüsse,
Christian
Also wenn's nur um die vielen Ausgänge geht, nehmt doch eine (!) Waveterminal 192M/X/L - dat kostet n Bruchteil von euren Soundblastern und ist nicht so störfreudig...
">Gestern Nacht beim durchstöbern der Seiten von TI bin ich auf einen DAP (Digital Audio Processor) gestossen (TAS3001), der genau das macht was wir wollen. Frei konfigurierbar als Para-EQ, High Pass, Low Pass, Band Pass (alle als Buttworth oder Linkwitz-Riley u.a.), Notch Filter usw. Das ganze in Stereo und natürlich voll digital sowie kaskardierbar!! Stückpreis bei 1000 Stück, $1,70.
Dazu dann noch einen Atmel AVR (Microcontroller mir RISC Herz)
als Controller. Mit denen kenn ich mich sehr gut aus, benutze diese Teile seit Jahren und wurde nie enttäuscht.
Ja, das gibt ein tolles Projekt für den Winter "
Solltest du dich ERNSTHAFT damit befassen wollen, kann ich dir kostenlose Leerplatinen anbieten, einmal für den TAS3001 und dann noch für den TLC320-irgendwas als AD/DA (96kHz/24bit).
Die Bausteine gibt's als Muster kostenlos bei TI.
Original geschrieben von Kay* Solltest du dich ERNSTHAFT damit befassen wollen, kann ich dir kostenlose Leerplatinen anbieten, einmal für den TAS3001 und dann noch für den TLC320-irgendwas als AD/DA (96kHz/24bit).
Die Bausteine gibt's als Muster kostenlos bei TI.
Gruß
Kay
Hi Kay!
Vielen Dank für das Angebot. Für was ist denn die TAS Platine vorgesehen?
Einfach nur ein SMD -> Steckerleiste Adapter,oder mit Außenbeschaltung?
Den TLC320.... kenn ich nicht, da ich keinen
Codec einsetzen wollte, sondern einzelne Bauteile.
Werd ich mir aber mal angucken.
Habe mich letztes Jahr tatsächlich ernsthaft damit beschäftigt!
Ich habe den TAS3001 auch schon hier, zusammen mit passenden ADCs, DACs, OpAmps sowie S/PDIF Interfaces.
Allerdings kam mir ein anderes Projekt dazwischen,
so das ich noch nicht wirklich weiter bin.
Hatte mich durch einen riesen haufen Datenblätter und AppNotes gewühlt, und habe auch schon einen Schaltplan angefangen.
Wenn sich hier jemand näher mit der Berechnung der BiQuad Filter auskennt, da könnte ich ein bisschen Hilfe gebrauchen!
TI will für die Berechnungssoftware 500$
Wenn ich das aktuelle Projekt fertig habe geht es mit dem Audiokram weiter
Maddin,
für solche Dinge mache ich mitunter kleine Platinen zum Testen.
Die Module werden dann auf einer Locherrasterplatine, nebst Netzteil usw. untergebracht.
Die TAS-Platine trägt auch die wichtigste Peripherie. Jedoch Clock muß extern gebastelt werden.
Der TLC230AD77 erleichtert vielleicht die Spielerei, da man einfachst analog rein und raus bekommt (muß man nicht so viel korrekt Jumpern! ;-)
Jedoch ist S/P-DIF genauso möglich.
noch was,
für die Filterberechnung hat TI ein Excel-Sheet, lief bei mir jedoch nicht.
Hast recht, hab mir den 320AD77 mal angeguckt, ist für die ersten Spielereien einfacher als zwei getrennte Lösungen.
Ich hab die .xls von TI auch, und auch bei mir lief es nicht.
Bis ich dahinter gekommen bin warum...
Das ist mal wieder typisch Microsoft, die deutsche Excel Version hängt bei den mathematischen Befehlen der englischen Version.
Sowas gibts nur bei MS
Habe es berichtigt und zum laufen bekommen,
allerdings enthält es nur ein paar einfache Filter.
Aber zum ersten rumtesten reicht es wohl.
Werde mir wohl daraus mal die Formeln "klauen" und in ein gescheites
Programm umsetzen.
Interesse an der überarbeiteten Version der .xls?
Haste noch den Schaltplan von der TAS Platine?
Der Support von TI ist und war schon immer bescheiden. Wo immer möglich sollten Konkurrenzprodukte (Analog Devices, Motorola, Atmel) eingesetzt werden.
Das TI Geld für ihre Software wollen kann man ihnen nicht übel nehmen, und für Fehler die MS verbrochen hat können Sie auch nichts.
An deren Produkten kann ich auch nichts aussetzten.
90% davon haben sehr gute Datenblätter, es gibt natürlich auch ausrutscher. Der Schreiber des DIR1703 Datenblatts wusste wahrscheinlich nicht was er schreiben sollte.
Wie es bei dem email Support von TI aussieht weiß ich nicht,
da ich den noch nicht gebraucht hab.
Was Datenblätter & AppNotes angeht hat Atmel für mich Referenzstatus!
Original geschrieben von Frank_S Der Support von TI ist und war schon immer bescheiden. Wo immer möglich sollten Konkurrenzprodukte (Analog Devices, Motorola, Atmel) eingesetzt werden.
So pauschal kann man das nicht sagen; ich habe schon mit verschiedenen DSPs gearbeitet u.a. mit den Motorola DSPs der 56K Familie und DSPs der 6000er Serie von TI. Und hier muß ich sagen, daß die Dokumentation und die Entwicklungsumgebung bei TI um ganze Welten besser ist und auch absolut gesehen, hervorragend ist.
Vergleiche Sharc mit TMS320C6XXX oder MSP430 mit AVR. Ist wie Mercedes zu Peugeot. Keine brauchbaren Demoboards, kostenpflichtige Entwicklungsumgebungen die alle Jahre den Zulieferer wechseln, recht übler Support seitens TI. Immerhin werden Samples auch an Privat verschickt. Um die heiße ware an den Mann zu bringen folgen aktuell offensive Werbestrategien auch an Hochschulen.
Das kann ich nicht bestätigen; ich habe ein Evaluationboard für den TMS320C6713; das gibt es für ca. 350€, zusammen mit dem kompletten Code Composer Studio. Beides funktioniert sehr gut; den Device Driver Kit kann man umsonst downloaden. Alles ist sehr ordentlich dokumentiert.
sende mir einfach per PN deine Email-Adresse, dann sende ich dir Schaltung und Bestückungsplan.
Mangels Zeit habe ich leider bisher nur Platinen bestückt.
Was ich eigentlich machen wollte, wäre ein "einfaches" Ding zur Korrektur der Fehler, die ein Subwoofer so veranstaltet, also
Parametrischer EQ, Hochpass, Tiefpass,
aber mit Parameterübergabe vom PC auf einen Atmel. Soll schließlich auch Standalone laufen, wenn sinnvolle Parameter gefunden sind.
Ich bin leider überhaupt kein Programmierer, hätte also mit Bascom-AVR gearbeitet.
Programmierst du den Atmel in Assembler?
Ohne Board ist der Simulator nicht lauffähig (unbrauchbares Bundle). Der TI Support reagiert träge und oft auch garnicht. Wenigstens enthalten die Datenblätter recht brauchbare Codebeispiele. Bei AD ist dies dennoch unvergleichbar besser. Der Support dort reagiert innerhalb 24h und geht auf Fragen ausführlich und dynamisch ein.
Ohne Board läuft das Code Composer Studion nicht; das ist aber verständlich; das Code Composer Studio kostet normalerweise 3600$. Es würde natürlich jeder Schlaumeier nur noch Demoboards für 1/10 des Preises kaufen, um an die Software zu kommen, wenn diese frei benutzbar wäre. Also funktioniert die Software nur in Zusammenhang mit dem Demoboard; das ist im übrigen bei Analog Devices auch nicht anders.
Wenn Analog auf Anfragen sehr schnell und gratis reagiert, dann ist das sehr schön aber auch sehr ungewöhnlich. Im Profibereich (Softwareentwicklung) ist es aber häufig bis normal, daß jeglicher Support, der über bloße Dokumentation hinausgeht, durch Wartungsverträge teuer bezahlt werden muß und wenn kein Vertrag vorliegt, stellt sich der Support stumm und taub.
Und wenn sich der Support stumm stellt, dann sinkt eben der Marktanteil entsprechend ab. In Zeiten wo es dutzende Hersteller leistungsfähiger DSPs gibt kann sich das ein Hersteller nicht lange leisten. Siehe auch die mobilen MP3 Player wo bei den TI Chips die Implementierung von Vorbis auf breitem Wege fehlgeschlagen ist. Das machen die Consumerhersteller genau 1x mit und schon ist TI aus dem Rennen. Im heutigen Markt hat TI ohnehin an Bedeutung verloren. Nicht nur beim Consumerbereich sondern auch in der Automatisierungstechnik. In kaum einem Umrichter ist noch ein DSP von TI zu finden.
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