CD vs. Vinyl
Einklappen
X
-
Mal eine Off-Topic Frage : Ich war jahrelang nicht in HIFI Foren aktiv und nun heisst ein Plattenspieler anscheinend Plattendreher. Da einige ja Altgeräte haben, dürften sie auch noch mit dem antiquierten Begriff "-spieler" aufgewachsen sein.
Ist das der Seitenhieb auf die mechanische, verschleissende Abtastung? Da die Platte eher spanabhebend "abgedreht" wird - vergleiche Drehmaschine/Drechselbank ?? -
Mehrere Dutzend CD und DVD aus der Stadtbibliothek habe ich auch schon nachpoliert, die gingen dann wieder einwandfrei. Ist manchmal brutal, wie Leute mit Datenträgern umgehen, nach dem Motto: Ist ja nicht meins
Naja, meine waren sie ja auch nicht, aber es war eine echte Verbesserung.Einen Kommentar schreiben:
-
Sogar mehrfach ja, ein Bekannter besitzt eine Onlinevideothek zum DVD-Verleih per Post. Regelmäßig werden die Scheiben aufpoliert. Es stehen dafür 3 Geräte zur Verfügung, richtig massive Standmaschinen. Eine dieser Maschinen kostet 12000 Euro. 36000 Euro nur zum polieren der Scheiben, lohnt sich immer noch mehr als immer wieder neue Scheiben nachzukaufen.Fast jede Videothek, so man noch eine findet, kann zerkratzte DVDs wieder aufpolieren.
Ach du lieber Gott!Hab 4 Kinder
Einen Kommentar schreiben:
-
Eine richtig zerkratzte Platte ist auch tot (ich habe sogar schon mal erlebt, dass die Nadel wegen eines Kratzers hin war).
Eine DVD ist dagegen nur scheintot. Fast jede Videothek, so man noch eine findet, kann zerkratzte DVDs wieder aufpolieren.
Auch CDs, aber bei den CDs gibt es das Problem, dass man von der Lackschicht her mit Kratzern auch die Information zerstört, was bei DVDs nicht möglich ist (0,5mm dicke Plastikscheibe wird man kaum durchkratzen können)Einen Kommentar schreiben:
-
Ich hab meinen Thorens TD 124 MkII einem Arbeitskollegen verkauft, der ihn liebevoll restauriert hat.
Er hat mich dann mal zum Hören eingeladen. Ich muss sagen, es hat schon gut geklungen.
Was für mich als technikgläubigen Techniker eigentlich bedeutet, dass sogar die bescheidenen Möglichkeiten einer LP für guten Musikgenuss absolut ausreichen!
Für mich überwiegt der Handlingsvorteil digitaler Medien im Alltag!
Das trifft jetzt nicht unbedingt auf optische Medien zu.
Hab 4 Kinder. Eine zerkratzte DVD ist tot. Einer zerknitterten VHS-Kassette konnte man ein Stück rausschneiden, das Band wieder zusammenkleben und die Vorführung war gerettet...



Heute befindet sich meine Musik auf der Festplatte.
Komfortabler gehts nicht....
Gruß
kboeEinen Kommentar schreiben:
-
Der aurelian, nett und freundlich wie immer.


Ok, das interessiert mich jetzt doch mehr woher die Unterschiede kommen. Mal näher damit beschäftigen.Einen Kommentar schreiben:
-
Das mit dem sanften Sinus ist ziemlicher Mist
Denn es schlägt sich die Quantisierung durch die Bitzahl nur in Form des Quantisierungsrauschens nieder, und das ist mit -98dB (96+1,7) schon bei der CD uninteressant (von 24 Bit wollen wir gar nicht reden, auch wenn de facto kein Wandler nennenswert mehr Q-Abstand als 18 Bit zusammenbringt (-110 dB)), denn die meisten Leute kommen mit ihren Lautsprechern nicht mal auf 98dB, und da allein das Hintergrundrauschen des Wohnraums selbst in der Nacht mindestens 20dB ausmacht, kann man es auch dann nicht hören, wenn man mit 120dB spielt....
Im übrigen kann man mit Schallpaltten eh nicht richtig laut hören, weil sich das immer auf die Platte und den Abnehmer rückkoppelt, es sei denn der Spieler steht im Nebenraum.......
Und das mit der Rechteckfunktion ist sowieso Unsinn, denn es handelt sich in Wirklichkeit um Impulse, die in einer sinc-Funktion aufgelöst werden (sinc x = (sin x)/x). Die Funktion ist in x=0 stetig und differenzierbar, damit keine falschen Vermutungen aufkommenEinen Kommentar schreiben:
-
Um "so viel besser" muss ich genauer definieren, nicht das ein falscher Eindruck entsteht. Die Wiedergabe klingt einfach "lässiger", echter als die CD-Version. Es hat mehr Livefaktor, so man das so nennen kann. Habe es aufgegeben zu Hause "live" zu hören, es ist nicht live und so oder so komprimiert. Aber die LP kommt der natürlichen Wiedergabe näher, zumindest bei diesem Vergleich. Weitere Platten werde ich versuchen und bin sehr gespannt darauf.Wenn die LP im Vergleich zur CD um so viel besser klingt
Einfach die Platte wegschieben weil die CD theoretisch besser ist, ist falsch, dachte aber auch bis vor kurzem noch so. Wie immer, man muss es eben hören.Einen Kommentar schreiben:
-
Das bringt aber keine Informationen zurück die bei der Abtastung nicht gewonnen wurden. Es kann lediglich die Null/Einser Stufen etwas interpolieren und Störfrequenzen in höhere Frequenzbereiche verschieben um die einfacher Filtern zu können. Deswegen gleicht das wiedergegebene Recktecksignal nicht dem sanften Sinussignal des analogen. Ist lange her, sollte ich jetzt Mist geschrieben haben bitte sagen.und es gibt noch das gute alte Oversampling beim Abspielen.....
Einen Kommentar schreiben:
-
Hallo GF 250,
als nicht mehr Vinyl habender muss ich jetzt auch noch meinen Senf ablassen
Wenn die LP im Vergleich zur CD um so viel besser klingt, was ich gar nicht bezweifle (!), liegt es IMHO wahrscheinlich an der Abmischung.
Gerade Metal ist berüchtigt für die rege Teilnahme am loudness-war.
Ich würd davon ausgehen, dass die LP Mischung einfach weniger komprimiert ist, als der Digitalo, der ja doch auch auf einem Bluetooth Brüllwürfel noch irgendwie anhörbar sein muss....
Just my 2 cts...
gruß
kboeEinen Kommentar schreiben:
-
Der ist was neuer.nichts gegen die neuen alten Dreher.Bei mir sind sicher 300 Dreher in den letzten 5 Jahren im Bastelkeller gewesen. Nimmt man einen zB. einen Technics SL-QX300 schenkt ihm eine SAS Nadel hat man für 300€ schon was gutes.
Entgegen aller Trends durfte Vinyl bei mir immer bleiben. CD's gehen bei mir erst mit der Anschaffung von DSP
Einen Kommentar schreiben:
-
Zumindestens bei niedrigerem Pegel und hoheren Frequenzen kann es tatsächlich zu Problemen kommen. Vor allem bei 16bit . Dem man mit verschiedenen Methoden entgegenwirkt. Unter anderem eine Form von künstlich zugefügtem Rauschen >Dithering
Einen Kommentar schreiben:
-
nichts gegen die neuen alten Dreher.Bei mir sind sicher 300 Dreher in den letzten 5 Jahren im Bastelkeller gewesen. Nimmt man einen zB. einen Technics SL-QX300 schenkt ihm eine SAS Nadel hat man für 300€ schon was gutes.
Entgegen aller Trends durfte Vinyl bei mir immer bleiben. CD's gehen bei mir erst mit der Anschaffung von DSPEinen Kommentar schreiben:
-
Moin Andi!
Das denke ich nicht. Shannon / Nyquist stimmt, d.h. es gibt nicht "weniger Information" und es gibt noch das gute alte Oversampling beim Abspielen.....
Außerdem: Welche obere Grenzfrequenz hat so ein mechanischer Tonabnehmer?
Viele Grüße,
ChristophEinen Kommentar schreiben:
-
Genau, wenn es genau gleich rumpelt und knistert, und man keinen Unterschied im Blindtest zur LP feststellen kann, sollten sich die Systeme theoretisch ebenbürdig sein. Dann sind schlechte CD`S eben schlecht produziert. Es gibt ja auch recht schlechte Schallplatten.Hallo
@Ubix,Wenn du doch von einer LP eine digitale Kopie anfertigts,also auf
CD brennst,dann erhälst du doch im günstigsten Fall eine Kopie,die von der
analogen Platte nicht zu unterscheiden ist,also auch sämtliches Knistern,Rumpeln,Rauschen usw.was halt auf der Platte drauf ist und somit dürfte auch kein nennenswerter Unterschied hörbar sein,oder sehe ich das falsch?
Gruß
Was bei der CD eben nicht ist, sind diese feinen nebengeräusche.
Es gab einmal einen Spruch, das der Mensch Musikaufnahmen, wo es überhaupt keine Nebengeräusche gibt, auch wenn sie nur sehr leise sind, wie Rauschen vom Band, Verstärkerrauschen etc., als irgendwie unnatürlich empfindet. Vielleicht, weil es normalerweise absolute Stille in der Natur selten gibt. Und selbst dann nimmt man dann die eigenen Geräusche , Blutfluß usw. war. Dieses , ganz leise Rauschen, wird tatsächlich vom Gehirn ausgeblendet. Aber nur, wenn es wirklich ganz leise ist. Hängt wohl mit der Psychoakustik zusammen. Ein schalltoter Raum wirkt auch oft etwas beklemmend.Einen Kommentar schreiben:
Einen Kommentar schreiben: