CD vs. Vinyl
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Das mit dem Differenzton 20kHz-19kHz=1kHz ist übrigens eine Intermodulationsverzerrung. Intermodulation tritt in allen nichtlinearen Systemen auf. Der Klirrfaktor ist in der Schallplattentechnologie prinzipbedingt höher, weil es mehrere nichtlineare Dinger da gibt.
Eines davon können wir gut beeinflussen. Durch die richtige Einrichtung des Abtastsystems (Überhang, Winkel) und die richtige Auflagekraft der Nadel gelangt man zu einem Arbeitspunkt, wo die Abtastnadel korrekt in der Rille steht. Stimmen die Winkel längs und quer zur Rille nicht, erhöht sich der Klirrfaktor und damit auch die Intermodulation.
Ebenso entsteht Klirr, wenn die Nadel kurz davor ist, zu springen. Sobald sie keinen sicheren Kontakt mehr zur Rille hat und periodisch den Kontakt verliert, wird nicht nur der Klang unsauber, sondern der Verschleiß an Platte und Nadel steigt. Wer seine Platten durch sehr wenig Auflagekraft schonen will, tut manchmal genau das Gegenteil.
Tipps für die richtige Einrichtung findet man en masse im Netz und ich bin auch gerne behilflich. -
Ich hab gehört, dass Karajan seine LS wohl am Boden stehen hatte und deshalb oft mehr Höhen in die Aufnahmen reinreklamiert hat, wogegen sich die Toningenieure, die mit Ohren auf HT-Höhe abgemischt haben, so gut es ging, gewehrt haben...

Gruß
kboeEinen Kommentar schreiben:
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Immerhin bist du nicht alleine. Mein Nachbar hat von mir einen SL-1310MK2 und nach und nach ein Ortofon Rondo Red geordert(gebraucht). nach 1,5 Jahren sind es schon 1m LP's.
Das beste ist, den Vinylverkäufern beim örtlichen Saturn habe ich jeweils auch einen alten Plattenspieler verkauft oder rep. TD 115, Onkyo CP 1057 und der für den Stifft musste ein alter Dual CS 607 riechen.Einen Kommentar schreiben:
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Hi, habe mich neulich wieder mit einem Kollegen über Schallplatten unterhalten, der mit Beschallungstechnik zu tun hat.- Überspielt man eine Schallplatte auf eine CD und gibt dann die Schallplatte und die CD wechselweise gleichlaut wieder, so hört man keinen Unterschied.
- Kauft man ein Album als CD und als Schallplatte, so klingt es von diesen beiden Tonträgern verschieden.
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Naja jeder hat halt seine Meinung dazu, ob nun technisch, psychologisch oder eher neutral. Davon lasse ich mich aber nicht abschrecken wieder mehr Platten zu kaufen.Na da hast Du ja was angeleiert....
Schön das hier keine Einheitsmeinung herrscht.
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Das muß dann aber schon sehr extrem sein. Bei 44100Hz und 16bit sind die Stufen so klein, daß ich mir nicht vorstellen kann, daß das nicht von den endlichen Anstiegszeiten der Ausgangsspannung eines DAC verrundet wird. Und dann wird ja auch noch tiefpaßgefiltert, das glättet die Stufen noch mehr.Einen Kommentar schreiben:
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CD´s sind ja auch nur Tonträger, und speichern es so, wie es aufgenommen und abgemischt wird.
Da gibt es dann auch mal schlechte, und auch (meistens) gute .
Aber die Frage, um die es geht, CD vs Vinyl, lässt sich wohl nicht so wirklich und einfach beantworten.
Ist wohl auch tatsächlich eine Glaubens und Gefühlsfrage.
Deswegen beende ich meinerseits die Diskussion, da es zu keinem einvernehmlichen Ergebniss kommen kann. Jeder hat seine eigene berechtigte Meinung, die man auch akzeptieren sollte.
Für mich ist alles gut. Vinyl, Tape und Digital
Unabhängig von dieser Frage, welcher Lautsprecher kann diese Unverzerrtheit und diese Lautstärken wiedergeben? Die sind nämlich das letzte Glied in der Kette. Damit erübrigen sich nämlich eigentlich einige Fragen nach Vinyl oder CD. Und wir landen bei riesigen Hornlautsprechern.Start eines Düsenjägers in Originallautstäre, oder der Donner eines Gewitters?
Nichts ist perfekt
Zuletzt geändert von ubix; 02.06.2018, 11:31.Einen Kommentar schreiben:
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Auch CD`s werden ja abgemischt, bevor sie gepresst werden, und man weiß nie, ob in der einen oder anderen gut klingenden, dynamischen Aufnahme nicht doch etwas analoges zugemischt wird, über Software natürlich, wie in meinem verlinkten Artikel beschrieben. Es gibt da eine Menge Helferlein in Tonstudios.Und warum genau soll ich die Sättigungseffekte mit k2 und k3 jetzt wollen?
Ich will sie nicht, im Konzertsaal habe ich sie auch nicht.
Was ich will:
Dieselbe Dynamik wie im Konzertsaal (es gibt silche CDs: Telarc und BIS zB)
keinen Klirr und sonstige Verzerrungen
linearen Frequenzgang
Es stimmt auch nicht, das Digitalaufnahmen zu scharf in den Höhen sind.
jeder, der schon in Konzerten mit klassischen Musikinstrumenten saß: da ist verdammt viel an Höhen, was bei der Analogtechnik oft fehlt (vor allem wegen des Erstellens mehrerer Kopiengenerationen).
1:1 Aufnahmen gibt es wohl eher selten.Einen Kommentar schreiben:
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Ich meine, mal gelesen zu haben, das Karajan seine Werke zeitweise über Lautsprecher abhörte, die zu viele Höhen hatten, und deswegen die veröffentlichten Aufnahmen oft etwas schwach waren in den Höhen.
Bin mir aber nicht sicher, ob es Karajan war.Zuletzt geändert von ubix; 02.06.2018, 10:20.Einen Kommentar schreiben:
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Der einzige nachvollziehbare Grund ist, dass es LP-Pressungen von Klassikaufnahmen gibt, an denen noch "richtige" Toningenieure gewirkt haben. Heute werden da doch nur zwei Mikrofone von Hobby-Tonis aufgestellt und Hauptsache Karajan und Mutter stehen auf dem Cover.....Einen Kommentar schreiben:
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...dass da 35 Jahre nach Einführung der CD immer noch so leidenschaftlich diskutiert werden kann...
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