Die Vinylplatten werden zur Zeit noch auf allen weltweiten verfügbaren Maschinen gepresst. Alle diese Maschinen laufen derzeit 24h rund um die Uhr.
Ich sehe dies nicht als tot oder fast tot an...
Übrigens MD nutze ich auch noch. Gerade um damit die Platten zu schonen, die ich damit verlustfrei auf MD überspielt habe.
Ich bin noch stolzer Besitzer einer Revox A 77 2-Spur Tonbandmaschine. Allerdings unterliegt die auch langsam aber sicher einem natürlichem Alterungsprozeß. Kontakte, Kondensatoren, Andruckrolle. Während die Mechanik fast unkaputtbar ist.
Eine gute analoge Tonbandaufnahme wird meistens besser klingen als eine CD , aber nicht deren Rauschabstand und Dynamik erreichen. Weil heute wohl kaum noch rein analoge Aufnahmen hergestellt werden, wird auf dem Tonband eben wohl oder übel auch digitales Grundmaterial abgespielt.
Mittlerweise sind aber fast alle meine Bänder recht alt sind, deswegen bin ich eher damit beschäftigt, diese dann noch zu retten und zu digitalisieren.
Also wenn ich wählen könnte würde ich den Tod der CD und DVD vorziehen, es ist einfach Geschmacksache.
Wenn man im Studio groß geworden ist und all das gelebt hat dann denkt man nun mal anders als die Konsumgesellschaft.
Ich wünschte die Kompression würde verbannt werden, aber das ist ein anderes Thema
Ich finde CDs eigentlich cool, kann man schön hinstellen, einlegen und haben ein Booklet usw. Wenn man alles auf Platte oder einem Stick hat, ist das langweilig.
Die "vorgepresste" Lieder abfolge, darunter auch so mancher Müll auf ner CD ist mal spannend und interessant, und mal nervig, und genau hier sehe ich den Vorteil von z.B. MP3, man kann sich alles selber zusammenstellen und muß nicht immer gleich ne ganze Scheibe kaufen.
Ich habe übrigens noch nen Akai GX75 Tape stehen, das war damals echt teuer und mit das beste, habe zu der Zeit wie wild Kassetten aufgenommen, mit Schnitten aus dem Radio,von MTV und geliehenen Sachen usw. war immer cool.
Ich habe übrigens noch nen Akai GX75 Tape stehen, das war damals echt teuer und mit das beste, habe zu der Zeit wie wild Kassetten aufgenommen, mit Schnitten aus dem Radio,von MTV und geliehenen Sachen usw. war immer cool.
Grüße
Matthias
Ja, wenn man so sieht, wie einfach damals im Grunde die Aufnahmen gingen. Aufnahmetaste drücken, Aussteuern, fertig. Bei manchen Geräten erübrigte sich das Aussteuern sogar dank Aussteuerungsautomatik.
Warum gibt es heute sowas nicht in Digitalform? Zumindestens mit der Bedienung. Ältere Menschen kömmen oft mit der jetzigen Form und Technik von Musik aufnehmen überhaupt nicht mehr zurecht.
Ich hatte noch vor einigen Monaten einem älterem Herrn ein für ihn wichtiges Tonband auf CD gebrannt, weil sein Tonbandgerät durch Wasserschaden das zeitliche gesegnet hat.
Gleichzeitig einige kleine technische Schwachstellen bei der damaligen Aufnahme verbessert. Aber für einen nicht so technisch interessierten ist das fast unmöglich. Computer bedienen lernen, wo muss das Kabel rein, womit muss ich aufnehmen, wie muss ich aufnehmen, wie brenne ich, womit brenne ich, wie speichere ich, wo speichere ich, wie kann ich das alles wiederfinden, wie alle Stücke sortieren, Linksklicken, rechtsklicken, usw.
Zuletzt geändert von ubix; 28.05.2017, 20:58.
Grund: Rechtschreibkorrektur
Ja, wenn man so sieht, wie einfach damals im Grunde die Aufnahmen gingen. Aufnahmetaste drücken, Aussteuern, fertig. Bei manchen Geräten erübrigte sich das Aussteuern sogar dank Aussteuerungsautomatik.
Das war aber das Grottigste, das ich je erlebt habe. Hat nie funktioniert und war immer grausam.
Ältere Menschen kömmen oft mit der jetzigen Form und Technik von Musik aufnehmen überhaupt nicht mehr zurecht.
Wenn man mit dem PC nicht klarkommt: Ein SD_Rekoder von Tascam kostet 400 Euro, simpler gehts nicht, das schafft der größte Dilettant. Gibt auch noch billigere (Zoom etc...). Und einen hochauflösenden um 1000.-
Was ich schreibe, ist nur meine Meinung. Denn wessen Meinung soll es sonst sein?
Ja, diese Aufnahmeautomatiken funktionierten nur richtig, wenn die dynamik in etwa gleich blieb, sonst regeln sie bei langen leisen Stellen hoch. Oder aprupt wieder leiser.
Diese Tascam Geräte sind sicher gut, und ev. ist sogar etwas für mich dabei, da mein Revox auch nicht mehr lange leben wird. Es ist aber auch nicht das, womit ein über 80ig jähriger Herr noch umgehen kann und will. Zu fummelig, zu kleine Schrift, zu kompliziert, kein übliches Gehäuse. Aber der alte Herr kann ins Internet gehen, und etwas ausdrucken. Schon beim abspeichern und wiederfinden hapert es allerdings oft. Wenn was ist, muss ich mit Fernwartung helfen.
Wie gesagt, ich habe noch kein Gerät gefunden, was die Bedienungsfreundlichkeit eines Tonbandgerätes, Cassettenrecorders ins digitale Zeitalter so rüberholt, das es auch Anfänger bedienen können. Ein paar große Tasten, Aussteuerungsanzeige, an und abschaltbare Aussteuerungsautomatik, große farbige Anzeige mit Touchscreen des Aufnahmeordners, das sollte es schon sein.
Naja, vielleicht kommt sowas ja noch mal, Smartphones mit angepasster Bedienung für Oldies gibt es ja auch von einigen Anbietern.
... ich habe noch kein Gerät gefunden, was die Bedienungsfreundlichkeit eines Tonbandgerätes, Cassettenrecorders ins digitale Zeitalter so rüberholt, das es auch Anfänger bedienen können.
Ich bin, nein - war - begeisterter Tonbandamateur.
Aber wie ist es mit Reinigen, Entmagnetisieren, Einmessen (Bias und HF), Schneiden, Wiederfinden?
Unter OS/2 hatte ich einmal einen Recorder (wave 44,1 kHz), der war wirklich idiotensicher.
(ich würde mir sowas nie kaufen, weil ich lieber den Mehrpreis für einen Tascam zahle, zudem kein dig. Eingang, aber wer nur analog aufnehmen will.....)
Was ich schreibe, ist nur meine Meinung. Denn wessen Meinung soll es sonst sein?
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