Loudness ??
Einklappen
X
-
Loudness
Hallo zusammen !
Ich habe gute Erfahrungen mit dem DDR-Schaltkreis A 273 D gesammelt. Diesen habe ich in meinem Eigenbau - Verstärker verbaut, auch ein Industrieverstärker wurde damit nachgerüstet. Dieser IC ist ein elektronisches stereo - Poti mit abschaltbarer Loudnessfunktion. Das Beste ist jedoch, dass, wenn ein Festwiderstand durch ein lin. Poti mit 1...5 Kiloohm ersetzt wird, die Wirksamkeit der Höhen- und Tiefenanhebung stufenlos an die tatsächliche Lautstärke angepasst werden kann. In der Praxis also so, dass der Klangeindruck möglichst gleich bleibt - unabhängig von der Lautstärke. Meines Wissens gibt es diesen Schaltkreis noch zu kaufen (Internet!) Eckdaten: Richtwert für Ue = 100 mV (max. 200 mV!), Steuerspannung max. 9 V, Vu max. = 20db (entspr. Ua = 1V bei Ue = 100mV.)
Man beachte jedoch, dass Sprache im Allgemeinen in ORGINALlautstärke abgehört wird. Eine gehörrichtige Korrektur ist folglich unnötig; ja sie verfälscht sogar dort die Wiedergabe, (insb. zu scharfe S - Laute). Also dann besser auf "linear" schalten !
M.f.G., Rainer.Zuletzt geändert von Boxenjockel; 12.03.2017, 20:36. -
-
Der Abstand der Treiber beträgt 0,54m (horizontal).
Damit spielen sie der Theorie nach bis gut 300 Hz so, als wärs eine Fläche.
Getrennt ist bei ca. 120 Hz.
Hat nun mit dem Thema Loudness nichts mehr zu tun, aber ich glaube, das Thea ist nun auch durch.
Gruß, HenrikEinen Kommentar schreiben:
-
-
Ja schon, nur sind sie bis zu 2m auseinander, der Abstand von vier 8"ern senkrecht ist laut Bild mindestens 9x8" = 72" = knapp 2m
(es sieht so aus, als wären die 8"er mindestens 16" auseinander).
Oder kann man beliebig viele Chassis aneinanderreihen, solange nur der Abstand zum jeweils nächsten Chassis unter lambda/2 ist, auch wenn die am weitesten entfernten etliche Meter auseinander sind?Einen Kommentar schreiben:
-
Solange Lambda/2 nicht überschritten wird ist alles im Grünen. Hier geschätzt 4x 8" (horizontal). Lambda/2 von ~1m? Da wird man eher Probleme bzgl Auslöschung mit 4 15" oder gar 2 18" bekommen.Einen Kommentar schreiben:
-
Rein akustisch gefragt: ist das nicht etwas ungünstig, so eine Menge 8"er auf so einer großen Fläche zu haben - wegen Auslöschungen, Überlagerungen etc.
Bis wie weit sollen die denn raufspielen?
PS: Vier 15"er sind nur geringfügig mehr als zwei 18"er (glaubt man nicht auf den ersten Blick, man muss auch beachten dass 18"er idR eine etwas größere Xmax haben))Einen Kommentar schreiben:
-
Einen Kommentar schreiben:
-
Dafür dreht man bei PA gerne unter 35 Hz ab, was den Lautsprecher deutlich entlastetEinen Kommentar schreiben:
-
Livegefühl und Loudness sind zwei unterschiedliche Dinge. Loudness hebt den Bass bei geringer Lutstärke an. Bei Beschallungsanlagen wird der Bass auch bei großer Lautstärke angehoben.Loudness gleicht den Kurvenverlauf der Empfindlichkeit des Hörens bei unterschiedlicher Lautstärke an. Bei PA Systemen macht man den Bass zu laut, weil es gefühlt die Lautstärke erhöht ohne unangenehm zu werden. Der Bass ist in aller Regel 12...15dB lauter als der Mittenbereich.
Das erfordert Lautsprecher mit hohem Maximalpegel. Für Konzertlautstärke braucht man in etwa 95dB(A), alles darunter wird vom Publikum nicht als "Gig" wahrgenommen, die Leute beginnen Konversationen, die Menge ist lauter als die PA.
Will man zu Hause PA Sound muss man also 95dB(A) mit 12dB erhöhtem Bassanteil - Modenfrei denn Venues sind groß und haben Raummmoden erst bei tieferen Frequenzen als zu Hause üblich. Bass und Topteile müssen gut von der Phasenlage passen, sonst kickt es nicht.
Das ist nicht einfach. Schon der Maximalpegel ist keine leichte Forderung. Selbst bei hochkomprimierter Musik ist der Kurzzeitige Spitzenwert 6dB lauter als der Durchschnittspegel, üblich sind eher 10...12dB.
Hifi-Boxen mit 6.5" oder 8" Lautsprechern kommen da schnell an ihre Grenzen.
Grüße,
fabiEinen Kommentar schreiben:
-
Ich habe gerade überlegt, früher hatte doch jeder Billigkasettenrecorder eine Automatische Aussteuerung. Bei meinem Fernseher kann ich übrigens auch so etwas einstellen, nennt sich dort "Automatische Lautstärke"Die selbe Einstellung wirkt bei typisch sprachlastigem Material wie TV-Reportagen einfach nur aufgebläht, die Sprachverständlichkeit leidet. Und wenn dann gar noch eine Werbeeinblendung kommt mit typisch erhöhter Lautstärke - dann rumst und schreit es ...
... vielleicht sollte man für das generelle Problem "Abhören mit geringer Lautstärke" Loudness mit Dynamikkompression verbinden.
Ev, wäre ja eine Frequenzmäßig angepasste Automatische Aussteuerung sinnvoll.Zumindestens wenn man das normaler TV programm mit Werbeeinblendung sieht, ist doch so etwas sinnvoll. Gerade die Werbeeinblendungen kreischen einen doch meistens in den Mittellagen an.
Oder solch eine automatische abschaltbare Aussteuerung wird fest in Verstärker eingebaut, kann ja nicht so teuer sein. Es gab ja früher, bei den Grundig Tonbandgeräten, auch umschaltbare , welche in Ihrer Reaktionszeit auf Musik oder Sprache engestellt werden konnten.Einen Kommentar schreiben:
-
Interessant - bei mir teilweise genauso - teilweise umgekehrt.
Hab mir gestern Nacht mal die letzte Folge von "Vikings" reingezogen - recht leise - mal mit und mal ohne Loudness. Die recht basslastige Musikunterlegung baut sich oft aus einem nahezu unterschwelligem Bereich langsam auf - ohne Loudnesskorrektur bei geringer Lautstärke entgeht einem da echt was.
Die selbe Einstellung wirkt bei typisch sprachlastigem Material wie TV-Reportagen einfach nur aufgebläht, die Sprachverständlichkeit leidet. Und wenn dann gar noch eine Werbeeinblendung kommt mit typisch erhöhter Lautstärke - dann rumst und schreit es ...
... vielleicht sollte man für das generelle Problem "Abhören mit geringer Lautstärke" Loudness mit Dynamikkompression verbinden.Einen Kommentar schreiben:
-
Loudness macht es besser, aber nicht gut.

Zumindest bei mir ist das so.
Zum Glück kann ich das machen, ohne dass die Nachbarn gestört werden.
Einen Kommentar schreiben:
-
Man auch argumentieren, dass Dein Statement nur richtig ist, wenn die Wiedergabelautstärke der der Originallautstärke entspricht.Man kann genauso argumentieren, dass Loudness unnatürlich ist, weil auch in natura leise Musik (sei es, dass man von der Schallquelle weiter entfernt ist ) aufgrund der Hörkurve wenig Bass hat. Wenn ich somit Loudness verwende, habe ich plötzlich leise Musik mit viel Bass, was der natürlichen Hörempfindung eigentlich nicht entspricht. Ich habe Loudness nie als natürlich empfunden und verwendete sie auch in der Folge nie mehr.
Oftmals allerdings wird die Musik leiser wiedergegeben, als im Original, und dann macht Loudness absolut Sinn, weil es sont unnatürlich klingt mit zuwenig Bass und HöhenEinen Kommentar schreiben:

Einen Kommentar schreiben: